Welcher Rödeldraht bricht nicht so schnell?

OP (Firma: privatfrickler.de) #5540877
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Hallo,

ich suche einen Draht, mit dem man gut werkeln kann, biegen, wieder 
biegen, nochmal umbiegen, ohne dass er entzwei geht.

Woran kann ich erkennen, wie schnell er dabei kaputtgeht aka 
durchbricht?

Kennt ihr den Effekt? Manche Drähte brechen schon beim verdrillen ab, 
andere muss man gefühlt 10 Min hin- und herbiegen, damit sie endlich 
brechen.

Letzteres suche ich. Material ist eigentlich egal, wird aber wohl auf 
Eisen hinauslaufen? Bleidraht wäre zu weich, Gold zu teuer. Titan ginge, 
aber der bricht auch super schnell, oder?

vg

 Timm
Gast #5540898
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Edelstahldraht (das Zeug aus der Chirurgie) hat sich bei mir bewährt. 
Der ist so ein bisschen eklig zäh-hart, der biegt sich freiwillig nicht 
an der selben Stelle 2x und bricht deswegen nur wenn man nachhilft.
Leider ist die Rolle bald 20 Jahre alt und hat schon lange ihre 
Beschriftung eingebüßt.
#5540921
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Timm R. schrieb:
> Letzteres suche ich. Material ist eigentlich egal, wird aber wohl auf
> Eisen hinauslaufen? Bleidraht wäre zu weich, Gold zu teuer. Titan ginge,
> aber der bricht auch super schnell, oder?

Ja, sicher läuft das auf Fe-Draht hinaus.
Genauer gesagt auf weich geglühten Fe-Draht.

Bekommst Du bei jedem Baustoff-Händler.
In Form von "Armierungs-Draht" (ca. D:2mm), mit dem 
Beton-Stahl-Armierungen "zusammengerödelt" werden oder auch mit größerem 
D von ca. 3 bis 4mm.
Heißen dann "Spanndrähte", die auf dem Bau für alle möglichen 
Spann-Zwecke eingesetzt werden, z.B., um Verschalungen "zusammenzurren" 
zu können.

Die Weichglühung hat dabei den Effekt, daß die max. Dehnbarkeit von Fe 
nutzbar gemacht werden kann.

Grüße

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