KORG ePiano zerstört Netzteile

OP #5543197
Lesenswert?

Hallo,
wir haben ein KORG SP250 ePiano, welches anscheinend Netzteile zerstört. 
In kurzer Folge zunächst das originale, dann zwei 
Laptop-Schaltnetzteile. Alle Netzteile liefern 12V DC und max. 3.5A. Das 
entspricht der Vorgabe des Herstellers. Die Netzteile sind nie während 
des Betriebs ausgefallen, also anscheinend immer beim Einschalten. Jetzt 
habe ich das Piano mal mit meinem Labornetzteil versorgt. Das Ding zieht 
im eingeschalteten Zustand ca. 0.5A. Wenn man darauf spielt sind es max 
ca. 2.5A. Die Netzteile waren also alle eigentlich mehr als ausreichend 
dimensioniert. Habe auch die PC-Schaltnetzteile mal geöffnet. Es sind 
zumindest keine verschmorten Bauteile zu erkennen. Die Dinger sind aber 
auch so kompakt gebaut, dass man da kaum zerstörungsfrei irgendwas 
messen kann.

Hat wer ne Idee, was die Netzteile zerstört? Ich poste gleich noch den 
Typen des PC-Netzteils und nen Link zur Repair-Manual des ePianos.
Gast #5543210
Lesenswert?

Daniel H. schrieb:
> Die Netzteile sind nie während
> des Betriebs ausgefallen, also anscheinend immer beim Einschalten.
Oder beim Ausschalten. Oder zwischendurch, im Ausgeschalteten Zustand.

Daniel H. schrieb:
> Hat wer ne Idee, was die Netzteile zerstört?
Vielleicht Dauerbetrieb am "schlechten" Netz? Wie lange halten die 
Netzteile denn? Schaltest du sie Primärseite allpolig (Steckdosenleiste) 
ab, oder ziehst du den Netzstecker bei Nichtbenutzung?
OP #5543226
Lesenswert?

Den Einschaltstrom kann ich leider nicht messen. Habe kein Oszi oder ne 
Messzange.

Was ich mit defekt meine:
- eins der PC-Netzteile lieferte nur noch 6V statt 12V
- das andere PC-Netzteil lieferte gar nix mehr

Schlechtes Netz kann durchaus sein. Ist n altes Gebäude. Inwiefern kann 
ein "schlechtes"  Netz das Netzteil zerstören? Spannungsspitzen? Sollte 
man sich ne Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz zulegen?
Persönliche Seite #5543233
Lesenswert?

Daniel H. schrieb:
> Wenn man darauf spielt sind es max
> ca. 2.5A.

Das ist sicherlich der gemessene Effektivwert.
Da die Leistung sicherlich überwiegend in den NF-Verstärker geht, könnte 
der Spitzenwert das 1,4-fache dessen sein.
Nicht alle Schaltnetzteile können mit schnell+stark schwankender Last 
umgehen. Allerdings wird dir auch das Parallelschalten eines dicken 
(10000µF) Elkos nicht sicher helfen, der könnte Probleme beim 
Einschalten machen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren