Hi,
um eine CR2032 + Funkmodule(20x10x2 mm) etwas zu schützen, suche eine
kleines & robustes Gehäuse.
Die Stückzahl ist gering (<10).
Es sollte noch etwas HF durchlassen.
Ein 0,7€ CR2032+LED Lämpchen das ich mal hatte bestand aus zwei
Halbschalen + 4 Schräubchen, war aber nicht sonderlich stabil :-/
Was nimmt man da?
da bietet sich doch 3D-Druck an. Die Stabilität hängt da wesentlich vom
Design ab, mit Versteifungen oder Abstützung auf der Platine sollte das
ausreichend robust werden.
Alternativ vielleicht Resin (Giessharz).
Kai S. schrieb:> war aber nicht sonderlich stabil
Was soll es denn werden, sowas wie ein Autoschlüssel?
Und was heisst stabil - fallenlassen, draufsitzen, mit dem Auto
drüberfahren?
Georg
Hallo
"Da bietet sich doch 3D-Druck an."
Wenn du dich auf den 3D-Druck beziehst den man Hobby mit bezahlbaren
Geräten und Materialien (FDM)beziehst muss ich als arg enttäuschter
3D-Drucker Besitzer leider sagen: Nein - oder nur mit viel testen
verschiedenster Einstellungen und Kunststoffe - zumindest bei solch
kleinen Objekten die gleichzeitig sehr präzise, stabil und dabei aber
nicht spröde bzw. zu starr sein dürfen (Evtl Schnapp- Rastverschluss
bzw. Schrauben richtig anziehen dürfen, kein Spalt usw.).
Und falls man dann nach vielen zeitaufwendigen und teuren Versuchen doch
was brauchbares gedruckt hat ist immer eine Nachbearbeitung, und zwar
nicht wenig, notwendig und das Ergebnis ist optisch immer noch weit weg
was die Industrie bietet (Die "FDM Würstchen" sieht man immer, so fein
kann man gar nicht drucken).
Andere 3D Druckverfahren mögen hochwertige Ergebnisse schon beim ersten
mal bringen - da kommt aber in der Praxis nur der Dienstleister in
Betracht mit entsprechenden (hirnrissig hohen) Kosten pro Gehäuse.
3D Druck ist leider im hohen Maße immer noch Spielerei (ein nettes
Hobby) oder halt sehr teuer und lohnt sich bei einfachen Objekten
finanziell nicht.
-Leider-
mfg
Jemand
Jemand
Jemand schrieb:> Andere 3D Druckverfahren mögen hochwertige Ergebnisse schon beim ersten> mal bringen
3D-Drucker, die flüssiges Kunstharz mit UV belichten, werden bezahlbar.
Die günstigen Exemplare belichten durch ein die Größe beschränkendes
LC-Display (die Druckfläche ist dann etwa 115x65mm groß), können dafür
aber unabhängig von der Menge des zu belichtenden Materials mit
konstanter Geschwindigkeit arbeiten, was teurere laserbasierte Systeme
nicht können.
Bei einer Druckauflösung von 2560x1440 Pixeln ist ein einzelnes Pixel
etwas kleiner als 0.05 mm.
Damit lassen sich schon ziemlich feine Strukturen erzeugen, kein
Vergleich zu FDM-Druckern.
ich würde es einfach mal auf ein paar prototypen begrenzen, bin sehr
wohl der meinung dass das mit einem 3d drucker geht
evtl benötigt man für eine genaue aussage mal eine skizze der
komponenten und bedienelemente
mann kann mit der füllung und den wandstärken schon so planen das am
ende was robustes rauskommt
es spricht auch nix dagegen das gehäuse am ende mit einer epoxi schicht
zu überziehen, so erreicht man noch mehr abriebsfestigkeit
hä? schrieb:> Rufus Τ. F. schrieb:>> 3D-Drucker, die flüssiges Kunstharz mit UV belichten, werden bezahlbar.>> Klingt interessant. Beispiel?http://www.anycubic3d.com/products/show/1359.html
Kostet unter 500E, steht bei mir im Keller und arbeitet fleissig. Nur
die Druckgröße ist im Vergleich zu den gängigen FDM-Druckern recht
begrenzt. Aber mal unter uns: Wer druckt schon regelmäßig Teile, welche
eine größere Grundfläche als ein 10E-Schein haben ...
bernd m. schrieb:> ich würde es einfach mal auf ein paar prototypen begrenzen, bin sehr> wohl der meinung dass das mit einem 3d drucker geht
sehe ich auch so, ich hatte ja auch geschrieben das der Entwurf viel
ausmacht. Wandstärke 1,0..1,6 mm sind bei 0,2 mm Schichten schon 5..8,
das ist bei kleinen Flächen schon stabil wenn man hohe Infill Werte
setzt. Dazu eben Versteifungen und Stützpfeiler die die Platine
berühren.
Rastnasen halten nicht gut oder brechen leicht, auf sowas würde ich
verzichten. Dann eben kleine Schrauben, ich habe dafür Sortimente von
Minischrauben.com.
Ich habe mal ein Befestigungsteil aus CarbonX gedruckt, das ist Nylon
mit Kohlenstofffasern und damit auch sehr fest. Teuer, aber bei
Filamentworld.de gibts das auch als Sample.
PETG bei hohen Temperaturen wird auch sehr fest, mag nur keine feine
Strukturen. Zieht mehr Fäden aber lässt sich gut schleifen.
Und es gibt PLA das man nach dem Drucken sintern kann um es
temperaturfest zu machen, ich vermute das die Würste durch das verbacken
auch massivere Wände ergeben.
Harald schrieb:> Aber mal unter uns: Wer druckt schon regelmäßig Teile, welche eine> größere Grundfläche als ein 10E-Schein haben ...
Bei mir waren es recht viele; ich verwende meinen FDM-Drucker für
diverse Photoadapter, vor allem für Filterhalter, in die ich
Filterscheiben mit 10x10 cm einsetze, und für Schachteln, in denen ich
diese Filterhalter wiederum aufbewahre.
Das bislang größte Objekt war ein Stülp-Objektivdeckel mit etwa 13cm
Durchmesser (das betreffende Objektiv hat zwar einen Deckel, der selbst
ist aber auch schon ein Sammlerstück).
Wenn doch bloß irgendeiner der Tablethersteller ein Tablet mit der
Pixeldichte üblicher Smartphones 'rausbrächte ...