Analoge Drucktaster

OP #5567159
Lesenswert?

> Wegstaben V.

Steht eigentlich im verlinkten Text

Der Microtaster ist für Anwendungen ausgelegt, die mit einer einfachen 
Ein/Aus-Schaltfunktion nicht auskommen und ein lineares Ausgangssignal 
erfordern. So eignet sich dieser Drucktaster ideal zur Ansteuerung von 
bewegten Geräten an Maschinen und Anlagen oder Hydraulikventilen im 
industriellen Fahrzeugbereich
Gast #5567162
Lesenswert?

Wegstaben V. schrieb:
> was ist denn da der typische Anwendungsfall für einen solchen
> Taster?

Steht auch im Link...

Aber ich kopiere es mal für dich:
1
Der Microtaster ist für Anwendungen ausgelegt,
2
die mit einer einfachen Ein/Aus-Schaltfunktion 
3
nicht auskommen und ein lineares Ausgangssignal 
4
erfordern. So eignet sich dieser Drucktaster 
5
ideal zur Ansteuerung von bewegten Geräten an 
6
Maschinen und Anlagen oder Hydraulikventilen im 
7
industriellen Fahrzeugbereich.
#5567180
Lesenswert?

danke für den kopierten Text.

Ist in etwa so wie "so eignet sich dieses Brot ideal zur Fütterung von 
Enten"

Meine Frage geht eher in Richtung: Wird sowas tatsächlich "genutzt"? 
Welche Maschine/Anlage könnte denn damit "besser" bedient werden, als 
"ohne"?

Welche Messgröße könnte denn bei einem Verfahrensweg von 4mm "sinnvoll" 
gesteuert werden, und um welche Größenordnung, und über welchen 
Zeitraum?

Wenn ich 10 Sekunden konstant einen Taster nur 2 mm betätigen soll, um 
50% von "irgendwas" zu erwirken, dann scheint mir das ... schwierig.

Selbst meine Bohrmaschine mit Drehzahl-Regler hat einen "Schalter" 
Verfahrensweg von ca. 15 mm. Und wenn ich da eine bestimmte (eher dann 
"fest voreingestellte") Drehzahl haben möchte, dann setzte ich die 
Tastensperrre rein, und dann dreht die Bohrmaschine halt langsam. Eine 
gleichmässige Drehzahl nur durch manuelles "festhalten" auf 8mm 
Verfahrensweg scheint mir eher unwahrscheinlich.
Gast #5567192
Lesenswert?

Wegstaben V. schrieb:
> Meine Frage geht eher in Richtung: Wird sowas tatsächlich "genutzt"?
> Welche Maschine/Anlage könnte denn damit "besser" bedient werden, als
> "ohne"?

Schau mal: Es ist doch ein Unterschied, ob z.B. ein großer Motor 
ruckartig anläuft oder ob er sanft anläuft.

Man kann beispielsweise des Taster kurz und wenig drücken, um eine 
bestimmte Position anfahren zu können. Das wird damit besser 
funktionieren, als wenn er sofort volle Pulle losfährt.
#5567204
Lesenswert?

npn schrieb:
> So eignet sich dieser Drucktaster ...

Das war nicht die Frage, sondern wie sowas funktionieren soll.
Wenn ich vor einem Bedienfeld stehe, stelle ich es mir unmöglich vor, 
einen Knopf nur 1..3mm gedrückt zu halten.
Da braucht man irgendwas zum gegenhalten und einen deutlich längeren 
Betätigungsweg, z.B. wie beim Carrera Handregler.
OP #5567205
Lesenswert?

Also nochmal...

Maschinen und Anlagen mit Hydraulikventilen werden damit gesteuert.
Und das schon viele Jahre.

Es geht ja nicht darum ob du dir
das vorstellen kannst, das ein Bediener eine Maschine mit einen Taster 
Hub von 4mm steuern kann.

Die Frage lautet ob jemand noch Hersteller von solchen Tastern kennt.

Du kannst ja gerne einen eigenen Thread starten.
Gast #5567239
Lesenswert?

Peter D. schrieb:
> npn schrieb:
>> So eignet sich dieser Drucktaster ...
Du hast falsch zitiert.
Das stammt nicht von mir, sondern vom Hersteller.
>
> Das war nicht die Frage, sondern wie sowas funktionieren soll.
> Wenn ich vor einem Bedienfeld stehe, stelle ich es mir unmöglich vor,
> einen Knopf nur 1..3mm gedrückt zu halten.
Es geht nicht ums "gedrückt halten", sondern um das allmähliche 
Einschalten statt (ruckartig).
> Da braucht man irgendwas zum gegenhalten
In der Regel sind Bedienelemente an Maschinen fest montiert.
Da hält also die Maschine schon gegen.
Gast #5567242
Lesenswert?

Peter D. schrieb:
> npn schrieb:
>> Schau mal: Es ist doch ein Unterschied, ob z.B. ein großer Motor
>> ruckartig anläuft oder ob er sanft anläuft.
>
> Den Sanftanlauf macht aber nicht der Bediener, sondern die
> Motorsteuerung selber.

Auch wenn es gefordert ist, daß der Bediener auf den Anlauf Einfluß 
nehmen kann?
Wozu gibt es dann diese Analog-Taster, wenn es doch überhaupt keinen 
Einsatzzweck dafür gibt? Hatte der Hersteller Geld übrig und produziert 
am Markt vorbei in dem festen Wissen, daß seine Produkte nirgends 
eingesetzt werden?
;-)
Gast #5567257
Lesenswert?

Wegstaben V. schrieb:
> was ist denn da der typische "industrielle" Anwendungsfall für einen
> solchen Taster?
> Bei 4mm Hub scheint ja nicht viel "Gefühl" in eine Tastenbetätigung
> hinein gebbar zu sein. Oder täusche ich mich da?
>
> fabulier: derartiger Taster an der Haustürklingel: Je fester, desto
> lauter klingelt es.


Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Da hinterlässt jeder der da läutet seinen 'akustischen Footprint'.
Bestimmt sehr nützlich für die Hausfrau die ihren 'Hausfreund' 
erwartet.;-)
(Der schleicht dann anschließend zur Rückseite wo er dann empfangen wird 
:-)
Beitrag #5568078 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5568211
Lesenswert?

Ich stelle mir da folgendes Szenario vor:
Ein flurbedienbares Hebezeug, z.B. Brückenkran in einer Werkhalle. 
Bedienpaneel hängt am Kabel von oben herab, sieht man ja in Filmen 
manchmal. Heben, Senken und Verfahren des Hebezeuges ist über die 
analogen Taster in der Geschwindigkeit variabel. Durch das Paneel in der 
Hand ist eine recht feinfühlige Bedienung möglich.

Nur so ne Idee.

Reinhard

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren