Hallo In einem Katalog habe ich mir einen Energiesteller ausgesucht ( MES 1000 ) . Dieses Gerät arbeitet elektronisch über Phasenanschnittsteuerung und ist stufenlos regelbar von 0 - 230 Volt bei einer maximalen Leistung von etwas über 1 kW. Jedoch ist es ausgeschrieben zum ausschließlichen Betrieb von Ohm'schen und induktiven Lasten. Meine Idee ist es also, einen Trenntransformator an den Energiesteller zu klemmen. Der wäre ja induktiv - also ginge das. Kann ich dann an dem Trenntrafo kapazitive Lasten betreiben, ohne den Energiesteller kaputt zu machen ? Mit dem Aufbau möchte ich eine regelbare Stromquelle. Vielleicht gibt es auch andere Varianten. Im prinzip soll es ein leistungsstarkes, regelbares Netzteil sein.Dabei ist die Stabilität von Strom und Spannung unter Last nicht kritisch.Es soll nur funktionieren.
Ingo S. schrieb: > Kann ich dann an dem Trenntrafo kapazitive > Lasten betreiben, ohne den Energiesteller > kaputt zu machen ? Nein, geht kaputt > > Mit dem Aufbau möchte ich eine regelbare > Stromquelle. Neien, eine einstellbare Spannungsquelle > Vielleicht gibt es auch andere Varianten. > Im prinzip soll es ein leistungsstarkes, regelbares > Netzteil sein.Dabei ist die Stabilität von Strom und > Spannung unter Last nicht kritisch.Es soll nur > funktionieren. Nimn dazu einem Stell-Trenntrafo oder wenn Du Deine Trenntrafo unbedingt verwenden willst: Schalte danach einen Stelltrafo. Solide, und bei richtiger Auswahl nahezu unkaputtbar.
Gast
#5567212
Andrew T. schrieb: > Nimn dazu einem Stell-Trenntrafo oder wenn Du Deine Trenntrafo unbedingt > verwenden willst: Schalte danach einen Stelltrafo. Einziges Manko bei Position Stelltrafo am Schluß: Mit sinkender Spannung sinkt auch die entnehmbare Leistung, da der Strom durch die Wicklung ja auf den Nennwert begrenzt ist. Braucht man Spannungen weit unter 230V, wobei man auch noch Leistung in der Nähe der Nennleistung von Trenn- und/oder Stelltrafo abfordern will, bekommt man da ein Problem. Weshalb ich gerne noch einen zusätzlichen Trafo mit Anpassung auf die tatsächlich gebrauchte maximale Spannung benutze, hinter der Trenn- + Stelltrafo Kombination. Für den Zweck benutze ich ein Meßgerät, welches dann die tatsächliche Spannung am Ende zeigt, da diese niedriger ist, als man denkt. Mit Gleichrichtung + Glättung + Messung dort auch als variable DC-Quelle.
Gast
#5567615
Es kommt dabei genau auf die Art und Daten der Last mit kapazitiven Anteilen, ob man das sich erlauben kann.
Dieter schrieb: > Art und Daten der Last mit kapazitiven Anteilen Bis jetzt habe ich mir noch nichts gekauft... weder Stelltrafo...noch Trenntrafo. Deswegen frage ich hier, wie und ob das geht. Mein Gedanke war eben der, daß die Primärwichlung des Trenntrafos ihre Induktivität nicht verändert und deswegen an der Sekundärseite praktisch auch Kurzschluss sein kann, ohne daß die Primärseite einen maximalen Strom übersteigt und so der Energiesteller von der ( kapazitiven ) Last nichts ab bekommt...irre ich da ? Welche Charakteristika sind denn entscheidend, um Art und Daten der kapazitiven Last zu beurteilen und wie beziehe ich daraus Werte für den benötigten Trafo (z.B.) ?
Gast
#5568025
Ingo S. schrieb: > Bis jetzt habe ich mir noch nichts gekauft... > weder Stelltrafo...noch Trenntrafo. Gut so, Trafo an Phasenanschnittssteuerung halte ich für eine generell dusselige Idee. > Mein Gedanke war eben der, daß die > Primärwichlung des Trenntrafos ihre Induktivität > nicht verändert und deswegen an der > Sekundärseite praktisch auch Kurzschluss > sein kann, ohne daß die Primärseite einen > maximalen Strom übersteigt Wenn Du hast, schaue Dir am Energiekostenmeßgerät cos_phi an, die Primaerseite des Trafo ändert sich deutlich mit dessen Last. Mein 800VA-Trenntrafo ist deutlich induktiv, aber bei schon 100 Watt ohmscher Last (Glühlampe) fast gerade. Kapazitiv habe ich nicht getestet, denke aber, dass auch das auf die Primärseite durchschlagen wird.
Bei Transformatoren kann ein sehr hoher Einschaltstrom entstehen. Bei Spulenkörper-Bauweise mit 500 VA bis 50 Ampere. Bei Drosseln habe ich nichts zu Stromspitzen beim Einschalten gefunden. Also prinzipiell würde mir da als Kombo auch Phasenanschnitt + Drossel genügen. Kann das so funktionieren ? Die Gerätekombination möchte nur dazu geeignet sein, daß ich am Ausgang praktisch einen Kurzschluss haben kann oder eine kapazitive Last, ohne den Energiesteller zu schrotten. Achja...und billig wollte ich es :)
Ingo S. schrieb: > Also prinzipiell würde mir da als Kombo auch > Phasenanschnitt + Drossel genügen. > Kann das so funktionieren ? Nein. > Achja...und billig wollte ich es :) <Loriot Modus> Ach! </Loriot Modus>
Gast
#5568114
Ein (idealer) Transformator ist ein Übertrager der die Last von Sekundär auf die Primärseite transformiert - für grosse Lasten und die Dreckeffekte mal beiseite gelassen. Das heisst, wenn Du sekundär eine grosse, kapazitive Last hast, wirst Du die auch primär sehen, da passiert keine Magie. Und ich denke auch dass Du nicht glücklich wirst mit der Phasenanschnittsteuerung vom Trafo, insbesondere wenn Du niedrige Spannungen haben willst weil dann die Phasenanschnittsteuerung viel Oberwellen erzeugt. Und die werden nicht von der Indktivität des Transformators gefiltert (nur von der Streuinduktivität). Verabschiede Dich von dem Bild, dass ein Transformator eine grosse Induktivität ist. Du siehst an der Primärseite genau das was an sekundär dranhängt (multipliziert mit dem Üertragungsfaktor). Wenn der Trafo eine grosse Induktivität wäre, würde ja auch nie beim Einschalten leistungsstarker Trafos die Sicherung fliegen. (Gut das liegt noch an anderen Effekten)
Gast
#5568124
Manfred schrieb: > Mein 800VA-Trenntrafo ist deutlich induktiv, Schon klar - Trafo ohne Last ist sozusagen eine Drossel (L_P). > aber bei schon 100 Watt ohmscher Last (Glühlampe) fast gerade. Weil der Laststrom den Leerlauf-/Magnetisierungsstrom übersteigt. > denke aber, dass auch das auf die Primärseite durchschlagen wird. Jede Art Last würde das tun. Bastler hat da schon recht. Ingo, beschreibe doch einfach, was_genau Du so hättest betreiben wollen - und nicht, was Du denkst, welche Eigenschaften das hätte. Vielleicht findet sich tatsächlich eine billige Lösung. Ich denke sogar eher ja wie nein, denn die von Dir angestrebte Lösung, die "alles kann", ist wohl gar nicht nötig.
Ingo S. schrieb: > Mit dem Aufbau möchte ich eine regelbare > Stromquelle. So etwas baut man anders. Z.B. mit einem Streufeldtrafo (Schweisstrafo).
traf-traf schrieb: > was_genau Im Wesentlichen ginge es darum, einen 50 Hz Wechselstrom zur Verfügung zu haben, der Leistungen zwischen 0,1 bis 0,5 kW bereitstellen kann. Das bei regelbarer Spannung. Ab 15 Volt bis 230 Volt. Unbedingt kurzschlussfest. Daran soll ein Gleichrichter betrieben werden, der einen großen Glättungskondensator enthält ( 820 uF und größer ). Damit sollen Stromstöße erzeugt werden und Kurzschlüsse am Ausgang. Ich würde auch ein Schweißgerät verwenden, wenn eines mit Invertertechnik am Ausgang ununterbrochen eine "Katastrophe" verträgt. Damit meine ich Stromstöße und Kurzschlüsse. ( dafür ist ein Schweißgerät ja da ? ) Sogar so einen Camping-Inverter mit 150 Watt würde ich verwenden, wenn der es verträgt an permanent wechselnder Last betrieben zu werden. Also : Betrieb eines Gleichrichters, der permanent kurzgeschlossen wird. Wenn sich dabei auf der Primärseite ein Vorwiderstand nicht vermeiden lässt, dann 2 bis 12 Ohm ... Würde ein Widerstand in Reihe zur kapazitiven Last den Betrieb an Phasenanschnit ermöglichen?
Ingo S. schrieb: > Würde ein Widerstand in Reihe zur kapazitiven > Last den Betrieb an Phasenanschnit ermöglichen? Nein.
Andrew T. schrieb: > Ingo S. schrieb: >> Würde ein Widerstand in Reihe zur kapazitiven >> Last den Betrieb an Phasenanschnit ermöglichen? > > Nein. Ja gut ... und warum nicht? Kokeln dann die Thyristoren weg? Ein Wiederstand am Ausgang kann doch die Stromspitze begrenzen auf den maximal möglichen Wert, was der Phasenanschnitt gerade noch verträgt...?
Gast
#5568271
Ingo S. schrieb: > Meine Idee ist es also, einen Trenntransformator > an den Energiesteller zu klemmen. > Der wäre ja induktiv - also ginge das Nein. Ein Trafo transformiert. Die kapazitive Last bleibt auch am Eingang eine kapazitive Last, mit ganz kleinem induktiven Anteil.
Gast
#5568277
Versteh ich nicht. Die Phasenanschnittsteuerung soll sowohl Spannung als auch Strom regeln bzw. begrenzen oder wie?
Gast
#5568386
Ingo S. schrieb: > Ja gut ... und warum nicht? Dir zu erklären, warum dies und jenes nicht geht, könnte dauern. Ingo S. schrieb: > Damit sollen Stromstöße erzeugt werden und Kurzschlüsse am Ausgang. Zu welchem Zweck willst Du die DC kurzschließen? Doch wohl kaum, um den Elko zu entladen??? Sag endlich, worauf Du hinaus willst, Mensch. Oder lerne Grundlagen, dann kannst Du die Anwendung geheim halten. (Dann wäre vermutlich keine Frage nötig gewesen - maximal geheim.)
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