Patriot schrieb:> http://www.spiegel.de/plus/maerklin-adidas-gigaset...>> Die ersten Traditionsunternehmen erkennen, dass die Strategie der> Investoren-Heuschrecken falsch war und kommen nun zurück nach> Deutschland.> Ist das der Beginn eines neuen Booms der Marke "Made in Germany" und der> Reindustrialisierung?
Nein, in Deutschland ist es nicht besser. Wer hier eine Produktion
hochziehen will, kriegt nicht genug motivierte, durchschnittliche
begabte und gewissenhafte Mitarbeiter.
Oder sie verlangen ein Ingenieursgehalt für Fließbandarbeit.
Dann doch lieber in China produzieren. Die Qualität nimmt auch dort zu.
Chinesische Automodelle wie Borgward oder Chery können in Sachen
Qualität und Leistungsfähigkeit problemlos mit dem unteren Segment
europäischer und insbesondere deutscher Hersteller mithalten.
Vorausgesetzt die hiesigen Manager verstehen was vom China-Geschäft und
können das Potential richtig ausnutzen.
VW und BMW werden könnten in Zukunft ihre Autos komplett in China
herstellen lassen, vor allem im Elektrobereich.
Viele deutsche Experten arbeiten bereits bei chinesischen
Autoherstellern.
Berater schrieb:> Viele deutsche Experten arbeiten bereits bei chinesischen> Autoherstellern.
Aber was bringt es denn, mit dem hart erworbenen Wissen anderen Nationen
zu Wohlstand und Prosperität zu verhelfen, statt sich für sein eigenes
Land einzusetzen und durch eine starke Wirtschaft mit den besten
Fachkräften, Ingenieuren und Informatikern weltweit soziale Probleme
(die das Erstarken gewisser Parteien begünstigen) bereits im Keim zu
ersticken?
Technikunternehmen sind keine Melkkühe und der deutsche Markt darf in
der IT nicht zum reinen Absatzmarkt werden.
Tüfteln für's Vaterland schrieb:> Berater schrieb:> Viele deutsche Experten arbeiten bereits bei chinesischen> Autoherstellern.>> Aber was bringt es denn, mit dem hart erworbenen Wissen anderen Nationen> zu Wohlstand und Prosperität zu verhelfen, statt sich für sein eigenes> Land einzusetzen und durch eine starke Wirtschaft mit den besten> Fachkräften, Ingenieuren und Informatikern weltweit soziale Probleme> (die das Erstarken gewisser Parteien begünstigen) bereits im Keim zu> ersticken?
Das bringt persönliche Vorteile.
Berater schrieb:
> Nein, in Deutschland ist es nicht besser. Wer hier eine Produktion
> hochziehen will, kriegt nicht genug motivierte, durchschnittliche> begabte und gewissenhafte Mitarbeiter.> Oder sie verlangen ein Ingenieursgehalt für Fließbandarbeit.
Erstunken und erlogen. Dass die Industrie nach China abgewandert ist,
lag an den Abgaben, Energiekosten, schlechter Infrastruktur und
Bürokratiemonstern. Die Deutschen hatten aber als einzige Nation den
Fehler gemacht, die chinesische Mentalität zu verkennen und die Preise
gedrückt wie kein anderer. Waren stolz, in den Verhandlungen als
Gewinner rausgegangen zu sein, da der Chinese einwilligte und sogar
lächelte. Der lieferte dann eiskalt den billigsten, kaputtesten,
unfunktionierensten Schrott ab, mit dem dann der Deutsche in Europa auf
die Nase fällt.
Außerdem holen die chinesischen Löhne massiv auf, in 10 Jahren sind wir
in dieser Kategorie ebenso billig oder teuer wie die. Wobei der
Deutsche wieder zu spät kommt, denn in 10 Jahren ist das Land für
Industrie unfähiger als China dank Kohls, Schröders und Merkels
jahrzehntelanger Misswirtschaft.
Endwiggler schrieb:> Wobei der> Deutsche wieder zu spät kommt, denn in 10 Jahren ist das Land für> Industrie unfähiger als China dank Kohls, Schröders und Merkels> jahrzehntelanger Misswirtschaft.
Neee, die Misswirtschaft in deutschen Landen ist Honecker und Ulbricht
anzulasten, der Fehler von Kohl bestand lediglich darin das Siechtum
durch ABM-Gnadenbrot und Milliardentransfer unnötigzu verlängern statt
einen vernüftigen Neustart ins 21. Jahrhundert hinzulegen.
Berufsrevolutionär schrieb:> Endwiggler schrieb:>>>> Wobei der>> Deutsche wieder zu spät kommt, denn in 10 Jahren ist das Land für>> Industrie unfähiger als China dank Kohls, Schröders und Merkels>> jahrzehntelanger Misswirtschaft.>> Neee, die Misswirtschaft in deutschen Landen ist Honecker und Ulbricht> anzulasten, der Fehler von Kohl bestand lediglich darin das Siechtum> durch ABM-Gnadenbrot und Milliardentransfer unnötigzu verlängern statt> einen vernüftigen Neustart ins 21. Jahrhundert hinzulegen.
Du bist doch nicht ganz sauber...
Die Treuhand feierst Du bestimmt auch noch. So ein Dummschwätzer...
Dieser Idiotenstaat ist stehend k.o. ,wer kann, sucht das Weite. In 3
Jahren sind die Kuffnucken in der Überzahl -bloß dann ist keiner mehr
da, der sie ernährt und aushält.
Endwiggler schrieb:> Wobei der> Deutsche wieder zu spät kommt, denn in 10 Jahren ist das Land für> Industrie unfähiger als China dank Kohls, Schröders und Merkels> jahrzehntelanger Misswirtschaft.
Auch daran denken, dass es in China ein Einparteiensystem mit einem
Staatsoberhaupt mit weitreichenden Befugnissen gibt. Der schaut sich
heute was an und entscheidet morgen, dass etwas gemacht wird. Solch ein
Vorgang dauert bei uns mindestens 10 Jahre.
Wir haben das Spiel längst verloren, es will nur keiner wahrhaben. Da
ist es dann auch wurscht, ob wir unser KnowHow dorthin verschenken. Dann
kann man es sich wenigstens nochmal gut gehen lassen, bevor das sinkende
Schiff untergeht.
Berater schrieb:> Vorausgesetzt die hiesigen Manager verstehen was vom China-Geschäft...
Genau der Punkt: Apple lässt sein ganzes Zeugs dort fertigen (Foxconn)
und die bekommen eben keinen
Endwiggler schrieb:> billigsten, kaputtesten, unfunktionierensten Schrott
Tüfteln für's Vaterland schrieb:> statt sich für sein eigenes Land einzusetzen
Multinationale, globale Unternehmen kennen kein "eigenes Land". Wenn es
dem Marketing dient, wird aus der Post DHL oder aus Josef Käser Joe
Kaeser. Viele von den Autos, die man bei VW kaufen und sogar in
Wolfsburg abholen kann, werden nicht in Deutschland gebaut. Noch kommen
die zwar nicht aus China, aus Mexiko aber schon.
Deutschland lebt nur noch von dem guten Ruf von Made in Germany. Ist
dieser Ruf erstmal weg, könnte die Firmenzentrale von Siemens auch nach
Singapur, Shanghai oder Dallas Texas verlegt werden. Bei seinem eigenen
Namen ist der Chef ja schon mal flexibel.
MfG Klaus
Mandi schrieb:> Auch daran denken, dass es in China ein Einparteiensystem mit einem> Staatsoberhaupt mit weitreichenden Befugnissen gibt. Der schaut sich> heute was an und entscheidet morgen, dass etwas gemacht wird. Solch ein> Vorgang dauert bei uns mindestens 10 Jahre.
Nun ja, es muss dazu kein Einparteiensystem wie China sein. Auch das
demokratische, aber das straff zentralistisch geführte Frankreich macht
Tempo wenn es um Technik geht. Für die KI gibt es einen Masterplan, bei
dem auch Deutschland mit auf der Agenda steht (da denken die Macher der
Montanunion mal europäisch):
https://www.zeit.de/2018/31/kuenstliche-intelligenz-ki-weltmeister-deutschland-frankreich
Die Telekom macht im Rahmen der Strategie fleissig Werbung für eine
moralisch verdauliche KI:
https://youtu.be/R_dUb1C3Iwo> Wir haben das Spiel längst verloren, es will nur keiner wahrhaben. Da> ist es dann auch wurscht, ob wir unser KnowHow dorthin verschenken. Dann> kann man es sich wenigstens nochmal gut gehen lassen, bevor das sinkende> Schiff untergeht.
In den letzten drei Jahren dachte man das beim Elektroauto auch. Jetzt
bekommt Tesla mal was auf die Nase. Leg dich nicht mit Audi an:
https://youtu.be/yA1SOVOw52Q
Wir haben nichts verloren - es geht gerade erst richtig los!
Tüfteln für's Vaterland schrieb:> statt sich für sein eigenes> Land einzusetzen
Weil das genauso dämlich ist wie der Tot fürs Vaterland. Da bist Du auch
nicht fürs Vaterland gestorben, sondern für den Besitzerhalt der
gehobenen Klassen. Dtland gehts angeblich so gut wie nie. Und wo landet
das Geld? Bei den Aktionären und Firmenchefs, während die Schulen
verrotten.
Karl schrieb:> Dtland gehts angeblich so gut wie nie.
Das stimmt ja auch insgesamt gesehen. Es wird auch nicht dadurch falsch,
nur weil es einigen Verlierern relativ gesehen schlechter geht.
> Und wo landet das Geld? Bei den> Aktionären und Firmenchefs, während die Schulen verrotten.
Aktionäre können wir alle sein, daher habe ich kein Problem damit. Und
die Schulen bekommen doch genug Geld vom Steuerzahler.
Qwertz schrieb:> Und die Schulen bekommen doch genug Geld vom Steuerzahler.
Naaajaaaaa... Die Schulen sind Bruchbuden mit Unterrichtsplänen aus den
70ern, die heutzutage auf Relgion oder Werte&Normen immer noch ähnlich
viel Fokus legen wie auf Digitalisierung/IT.
Warst du mal in China? Die sind uns schon bald hoffnungslos enteilt. Was
Trump macht ist ein letztes Aufbäumen, aber gegen einen zentral
gesteuerten Spieler mit der Power von 2 Mrd. Konsumenten (inoffiziell)
kannst du nicht gewinnen. Das mussten Siemens und Alstom bei den Zügen
bereits einsehen. Gerade sehen Apple und Samsung es bei den
Mobiltelefonen (Huawei, Vivo, Oppo, Xiaomi). Als nächstes kommen
Fahrzeuge (Geely, BAIC, SAIC, BYD, Great Wall Motors, Chery, FAW). Dann
noch Flugzeuge. Mal sehen wie Amazon mit Alibaba und Taobao fertig wird,
wenn die anfangen sich um den Westen zu bemühen.
Reisender schrieb:> Warst du mal in China? Die sind uns schon bald hoffnungslos enteilt. Was> Trump macht ist ein letztes Aufbäumen, aber gegen einen zentral> gesteuerten Spieler mit der Power von 2 Mrd. Konsumenten (inoffiziell)> kannst du nicht gewinnen.
Klar, sobald denen die Staatskredite ausgehen mit denen sie künstlich
aufgeblasen werden, kann das schon wieder anders aussehen.
Abradolf L. schrieb:> Klar, sobald denen die Staatskredite ausgehen mit denen sie künstlich> aufgeblasen werden, kann das schon wieder anders aussehen.
Dann wird halt wieder mehr von dem Geld gedruckt, was die Deutschen
Manager unbedingt gegen Unternehmen wie Kuka tauschen wollten. Knowhow
gegen Papier.
In China ist das ähnlich wie in Japan. Die Schulden werden durch
inländische Unternehmen und Privatleute gehalten. Wenn die Wirtschaft
mal nicht läuft oder man zu teuer ist, druckt man halt mehr Geld. Dann
zeigt Trump wieder mit dem Finger, aber machen kann er abgesehen von
Zöllen relativ wenig. Schulden sind pauschal nichts schlechtes, im
Gegenteil, das Geld arbeitet mehrfach anstatt rumzuliegen.
Reisender schrieb:> Dann noch Flugzeuge. Mal sehen wie Amazon mit Alibaba und Taobao fertig> wird, wenn die anfangen sich um den Westen zu bemühen.
Kanada dachte auch, sie müssten Flugzeuge bauen.
Es liegt an uns, wo wir online einkaufen - und wo besser nicht.
Notfalls muss die Politik aktiv werden. Ohne Regulierung geht es nicht,
siehe Lehman Brothers. Da hat uns ein ausländisches Unternehmen unsere
Wirtschaft zerstört, weil es niemanden interessiert hat was sie treiben.
Patriot schrieb:> Kanada dachte auch, sie müssten Flugzeuge bauen.
Siemens und Alstom waren auch mal Weltmarktführer bei Bahntechnik.
Kannst ja mal googlen (oder baiduen) wie die Marktanteile sich verändert
haben seit sie in China waren.
Tüfteln für's Vaterland schrieb:> Aber was bringt es denn, mit dem hart erworbenen Wissen anderen Nationen> zu Wohlstand und Prosperität zu verhelfen, statt sich für sein eigenes> Land einzusetzen ...
So ein Schwachsinn! Der selbstbewusste und erfolgreiche Ingenieur
"tüfftelt" für sich und sorgt für seinen Wohlstand. Das Nationale
überlässt er der AfD, Pegida und dem Pöbel/Pack.
Bela schrieb:> Tüfteln für's Vaterland schrieb:>> Aber was bringt es denn, mit dem hart erworbenen Wissen anderen Nationen> zu Wohlstand und Prosperität zu verhelfen, statt sich für sein eigenes> Land einzusetzen ...>> So ein Schwachsinn! Der selbstbewusste und erfolgreiche Ingenieur> "tüfftelt" für sich und sorgt für seinen Wohlstand. Das Nationale> überlässt er der AfD, Pegida und dem Pöbel/Pack.
Es bringt ihm ja eben nichts, wenn alle interessanten Themen fernab
seiner Heimat bearbeitet werden und er, falls er nicht umsiedeln möchte,
nur noch langweiligen Mist zum Tüfteln bekommt.
Somit hat "das Nationale" sehr schnell Einfluss auf seinen
Arbeitsalltag. Es fehlt ihm der Weitblick um das zu erkennen.
Ignoriert man "das Nationale", dann kommen irgendwann genau die von dir
genannten und tun es auf ihre Art.
Naja...Wissen und KnowHow eink(l)aufen können die Chinesen zweifellos,
und darin waren sie recht erfolgreich bisher.
Ich bin mir aber sicher daß sie-gerade wegen der Klaumentalität-ganz
große Probleme haben dieses Wissen auch weiterzuentwickeln.
China baut aus einem Grund E-Autos: Weil sie Verbrenner einfach nicht
können. Und auch wenn unsere Wirtschaft in Bezug auf China gigantische
Fehler gemacht hat, glaube ich, daß wir weitaus größere Probleme als
China haben. Das sind aber gesellschaftsinterne Probleme, für die kann
China nichts.
Reisender schrieb:> Qwertz schrieb:>> Und die Schulen bekommen doch genug Geld vom Steuerzahler.>> Naaajaaaaa... Die Schulen sind Bruchbuden mit Unterrichtsplänen aus den> 70ern, die heutzutage auf Relgion oder Werte&Normen immer noch ähnlich> viel Fokus legen wie auf Digitalisierung/IT.
Ich glaube nicht, daß fächerübergreifende Sexualerziehung und
Genderkompetenzen schon in Lehrplänen in den 70ern zu finden sind. Ich
bin mir aber sicher, daß heutige Schüler an durchschnittlichen
Mathetests aus den 70ern kläglich und vollumfänglich versagen.
Wühlhase schrieb:> Ich> bin mir aber sicher, daß heutige Schüler an durchschnittlichen> Mathetests aus den 70ern kläglich und vollumfänglich versagen.
Die kommen da raus und wissen nicht mehr, ob sie Männlein oder Weiblein
sind. Schon ist das Ziel erreicht: Gezieltes Verblöden. Nicht nachdenken
können über die Situation und gerade soviel Textverständnis, um der
allgegenwärtigen Propaganda folgen zu können.
Wühlhase schrieb:> Ich bin mir aber sicher daß sie-gerade wegen der Klaumentalität-ganz> große Probleme haben dieses Wissen auch weiterzuentwickeln.
Ich glaub das eher nicht. Vor 10-15 Jahren standen unter den
Veröffentlichungen vom MIT und ähnlichen Stellen so zu Hälfte
chinesische Namen. Heute sind es fast nur noch solche. Und die
Veröffentlichung ist in Kooperation mit einer Uni in Peking oder
Shanghai entstanden. Wenn man dann noch berücksichtigt, daß ein Chinese
immer ein Chinese bleibt, egal welchen Pass er in Tasche hat, erwarte
ich schon, daß die Musik in China spielen wird. Dann bleibt einem hier
noch der Job als Fremdenführer in Neuschwanstein.
MfG Klaus
Märklin, ist das eine 1-Mann Firma die so einfach sagen kann jetzt gehen
wir nach China und dann wieder zurück?
Ich denke sie wollten dort auch in's Geschäft kommen nur die Chinesen
sind mehr an Smartphones als Eisenbahnmodellen interessiert. In
Deutschland werden das wohl nur noch Rentner und sehr wenige aus
jüngeren Jahrgängen sein die sich für dieses Hobby begeistern können.
Ich fertige selber (noch) in Deutschland, aber sehe keinen Grund warum
ich das eigentlich in Deutschland machen soll.
Es gibt keinerlei Unterstützung vom Staat - nirgendwo -, der Staat
verdoppelt eigentlich immer nur Probleme. Lieber würde ich die Mafia
bezahlen als Steuern, die Mafia hat wenigstens Interesse daran dass das
Geschäft ihrer "Kundschaft" läuft, dem Staat ist das alles egal er hat
die Hoheit alle abzukassieren.
Ich verstehe nicht, warum alle Welt über die kleinen kauflustigen
Chinesen herzieht. Zu einem Deal gehören immer mind. zwei. Ein gieriger,
geldgeiler, weltfremder Depp und eben das kauffreudige Schlitzohr.
> Und wo landet das Geld? Bei den> Aktionären und Firmenchefs, während die Schulen verrotten.
Nun deine Pensionskasse muss doch auch irgendwo etwas verdienen, sonst
gibt's nur eine sehr magere Rente.
Wühlhase schrieb:> Ich bin mir aber sicher daß sie-gerade wegen der Klaumentalität-ganz> große Probleme haben dieses Wissen auch weiterzuentwickeln.
Das bekommt man in den Griff. Sonst werden die Streithähne halt
zwangsfusioniert. Im Gegensatz zu der deutschen Abwartestrategie aus
Berlin, wird strategisch intelligent in kürzester Zeit entschieden
(siehe Bahn-Deals in Afrika oder die Seidenstraße von Chengdu bis
Duisburg).
Wie gesagt, bei der Bahntechnik und Mobilfunktechnik ist man bereits so
weit, bei der Automobilindustrie dauert es noch paar Jahre und dann
kommt die Luftfahrt. Wer dort war, zweifelt das nicht mehr an. Darum
wechseln ja soviele Manager von BMW und co dorthin.
Entspannungswandler schrieb:> von wegen es gibt den Deutschen Exportüberschuss
Vielleicht stammen diese Zahlen von den Experten, die die Abgaswerte
unserer Diesel gemessen haben?
Schau Dir mal an, was wir exportieren...
mfg
Achim
Mandi schrieb:> Auch daran denken, dass es in China ein Einparteiensystem mit einem> Staatsoberhaupt mit weitreichenden Befugnissen gibt. Der
Hier doch genauso. Diktatorin Angela sagt und das muss so passieren. Nur
eine gallische Partei wehrt sich.
Reisender schrieb:> Siemens und Alstom waren auch mal Weltmarktführer bei Bahntechnik.> Kannst ja mal googlen (oder baiduen) wie die Marktanteile sich verändert> haben seit sie in China waren.
Die sind einfach zu teuer und langsam geworden. China hat den Vorteil
direkt an den meisten Rohstoffquellen zu sitzen, noch keine
kleinstzersplitterte Forschungs- und Zulieferstandorte zu haben,
außerdem sind gerade die Ingenieure und Informatiker dort im Unterhalt
günstiger als die französischen oder die deutschen Fürste vergütet nach
IGM. In der europäischen Industrie gehen seit Jahren die Kosten durch
die Decke, wenn da bald kein Stopp erreicht wird, ist in mittelbarer
Zeit hier eh alles duster. Aber das passt zum Rest der Trends. Wer nicht
absolut fähig und egoistisch ist (keine Sozialeinwanderung und damit
Arbeit verteuern durch Abgaben), wird als rohstoffloses Land den Kampf
Globalisierung gegen andere mit diesen Eigenschaften verlieren. Die
Vorläufer kann man heute schon sehen.
Endwiggler schrieb:
> ..wird als rohstoffloses Land den Kampf> Globalisierung gegen andere mit diesen Eigenschaften verlieren.
Ein Ausweg wäre eventuell Afrika als Weltschrottplatz Konkurrenz zu
machen.
Wir entwickeln Spitzentechnologien beim Recycling kaufen den weltweiten
Edelschrott und schwuppdiwupp haben wir alle seltenen Edelrohstoffe in
Massen.
Das wichtigste EX-Portland (in Deutschland hergestellte Güter, die ins
Zielland verkauft werden) ist China. Kein anderes Land kauft uns mehr
Industriewaren ab, als die Chinesen. Erst an zweiter Stelle kommen die
USA.
Vergleicht mal den Außenhandel zw. USA und China! ;)
Ja, es wurden in den 90ern gewaltige Fehler gemacht. Wir haben damals
die Chinesen völlig unterschätzt. Wahrscheinlich haben sie uns herein
gelegt. Chinesen hassen die Langnasen.
Aus den Fehler hat man gelernt - siehe oben.
Jo S. schrieb:> Aus den Fehler hat man gelernt - siehe oben.
Jogis Jungs wurden auch irgendwann faul und bequem, besoffen von ihren
eigenen Höchschtleischtungen. Solange man sich wie der VfB Stuttgart
wieder aufraffen und neue Energie aus Niederlagen schöpfen kann ist das
kein Problem.
Thomas1 schrieb:> Hier doch genauso. Diktatorin Angela sagt und das muss so passieren.
Und warum hat sie Kauder als Fraktionsvorsitzender nicht durchbekommen?
Oder wolltest du nur deine Ahnungslosigkeit und mangelnde Bildung mal
wieder allen zeigen?
Nixversteher schrieb:> Ich verstehe nicht, warum alle Welt über die kleinen kauflustigen> Chinesen herzieht.
Neid.
Die Chinesen haben Geld (die höchsten Geldreserven in Dollar und Euro
der Welt) und die anderen haben Schulden - auch die höchsten der Welt.
;)
Nun ja, schaut man sich mal die Marktkapitalisierung der entwickelten
Welt im Vergleich zu den Schwellenländern an, muss man sich noch nicht
in die Hose machen.
China hat selbst noch genug gesellschaftliche Baustellen zu beackern,
man sollte ihre vermeintliche Schnelligkeit dank Diktatur nicht
überstilisieren. Ob sie sich mit der Seidenstraße überheben oder ob es
ein Erfolg wird ist auch noch nicht ausgemacht.
Jo S. schrieb:> Die Chinesen haben Geld (die höchsten Geldreserven in Dollar und Euro> der Welt) und die anderen haben Schulden - auch die höchsten der Welt.> ;)
Und wenn schon.
Jo S. schrieb:> Die Chinesen haben Geld (die höchsten Geldreserven in Dollar und Euro> der Welt) und die anderen haben Schulden - auch die höchsten der Welt.
Die Wirtschaft Chinas ist extrem verschuldet.
Da eigentlich jeder bei jedem auf der Welt verschuldet ist, ist es das
sinnvollste den RESET-Knöpfel zu drücken und alle Schulden zu
terminieren.
Dann mit vereinten Kräften in eine neue Zeit.. ich halluziniere schon
wieder.
Abradolf L. schrieb:>> Die Chinesen haben Geld (die höchsten Geldreserven in Dollar und Euro>> der Welt) und die anderen haben Schulden - auch die höchsten der Welt.>> Und wenn schon.
In dieser Weise Geld zu haben ist kein Wert an sich, wenn man damit
nicht viel anfangen kann.
Wirft man die Dollars in grösserem Umfang auf den Markt, ist der Kurs im
Arsch und die Exporte in den Dollar-Raum brechen ein. Ohne das bisherige
hohe Wirtschaftswachstum Chinas ist aber deren überschuldete Wirtschaft
teils ebenfalls im Eimer und es wird innenpolitisch ungemütlich, trotz
Diktatur. Solange die beiden nicht direkt im Krieg stehen, ist das also
kein lukratives Geschäft.
Sich statt dessen weltweit in Unternehmen und Regionen einzukaufen ist
die alternative Strategie. Die aber allmählich auf Widerstand stösst.
Viel Geld zu haben ist also auch nicht so einfach.
Sepp schrieb:> Wie wichtig sind Patente bei der wirtschaftlichen Entwicklung ? Ich habe> gelesen dass China ziemlich aufgeholt hat...
Ist ja nicht so, als würde China irgendwas auf Jemandes geistiges
Eigentum geben, ... ist ja einer der Gründe warum Trump ihnen grad vorn
Koffer scheißt.
Abradolf L. schrieb:> ist ja einer der Gründe warum Trump ihnen grad vorn> Koffer scheißt.
Wobei ich mich frage, ob das gezielt ist, oder ein Zufallstreffer. Wer
in alle Richtungen kartätscht, trifft irgendwann unweigerlich auch mal
die Richtigen.
Thomas1 schrieb:> Diktatorin Angela sagt und das muss so passieren. Nur eine gallische> Partei wehrt sich.
Höchst Off Topic. Aber Merkels Politik zeichnet sich eher durch
Entscheidungsschwäche und Auflaufenlassen politischer Gegner aus als
durch "diktatorisches Durchgreifen". Das kann man ihr wirklich nicht
vorwerfen.
A. K. schrieb:> Wobei ich mich frage, ob das gezielt ist, oder ein Zufallstreffer. Wer> in alle Richtungen kartätscht, trifft irgendwann unweigerlich auch mal> die Richtigen.
Naja er wirft ihnen doch schon wiederholt immer wieder im Wesentlichen
diese Dinge vor:
- Handelsüberschuss
- Klau von geistigem Eigentum
- 51%-Zwangs-Joint-Ventures
- absichtliche Währungsabwertung
Meiner Meinung nach ist aus Chinas Sicht Trump so mit das Ärgerlichste
was ihnen in die Quere kommen konnte bei ihren China-First Weltmacht
2050 Bestrebungen
Abradolf L. schrieb:> Naja er wirft ihnen doch schon wiederholt immer wieder im Wesentlichen> diese Dinge vor:
Trump persönlich reitet eigentlich immer auf dem Überschuss herum. Die
übrigen (wichtigeren) Vorwürfe sind schon älter und kommen meist aus
anderer Quelle. Aber solange er entlang echter oder vermeintlicher
Überschüsse in 360° kartätscht, bleibt er bei Massnahmen zu den anderen
Punkten allein. Jene Massnahme, die nicht zuletzt solche Probleme
adressierte, hat er gekippt (TPP).
> Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler)> Datum: 29.09.2018 19:44> Meiner Meinung nach ist aus Chinas Sicht Trump so mit das Ärgerlichste> was ihnen in die Quere kommen konnte bei ihren China-First Weltmacht> 2050 Bestrebungen
Sehe ich auch so !
Reisender schrieb:> Qwertz schrieb:>> Und die Schulen bekommen doch genug Geld vom Steuerzahler.>> Naaajaaaaa... Die Schulen sind Bruchbuden mit Unterrichtsplänen aus den> 70ern, die heutzutage auf Relgion oder Werte&Normen immer noch ähnlich> viel Fokus legen wie auf Digitalisierung/IT.
Und das ist auch gut so. Erstmal denken lernen (wozu Werte&Normen auch
gehören) und dann erst mit der Technik spielen!
Nixversteher schrieb:> Endwiggler schrieb:>> ..wird als rohstoffloses Land den Kampf>> Globalisierung gegen andere mit diesen Eigenschaften verlieren.>> Ein Ausweg wäre eventuell Afrika als Weltschrottplatz Konkurrenz zu> machen.> Wir entwickeln Spitzentechnologien beim Recycling kaufen den weltweiten> Edelschrott und schwuppdiwupp haben wir alle seltenen Edelrohstoffe in> Massen.
Die Afrikaner haben das Recyclingverfahren schon perfektioniert, die
machen das auch alles günstig mit offener Flamme und nem Stecheisen.
> Die Chinesen haben Geld (die höchsten Geldreserven in Dollar und Euro> der Welt) und die anderen haben Schulden - auch die höchsten der Welt.> ;)
Wo haben die Chinesen das Geld her?
Augen zumachen! Hier ist mein verspäteter Wochenende Editorial:-)
Wirtschaftliche Verhältnisse wie es in den 50-70er in Europa gegeben hat
wird es kaum jemals wieder geben. Solange Länder wie China vorherrschend
in der Produktion und Expertise elektronischer Komponenten nebst PCB
Herstellung und Bestückung sind, wird es aus unserer Sicht nur noch
Arbeit in der Geräteentwicklung und Software und Zusammenbau ausländisch
hergestellter Baugruppen verbleiben.
So sieht die Welt heutzutage aus. Wenn die westliche Welt wirklich
wieder unabhängig werden will und China sozusagen aufs Nebengleis
bringen will, dann müssen wir auch wieder anfangen Expertise und
Fabriken in der ganzen Komponentenherstellung und übrigen Industrie auf
die Beine stellen.
Wir verloren ja fast unsere ganze Komponentenindustrie und
verschepperten sie ins Ausland und sind nun in den Händen multinationer,
globalen Konzernen. Diese Expertise ist nun zum großen Teil in Asien
lokalisiert. Vielleicht war das erbärmliche Kurzsicht - oder auch eine
logische Konsequenz in der Evolution der Welt. Ich weiß es nicht.
Was uns betrifft, wir entwickeln unsere Elektronik und SW hier in
Kanada, die Leiterplatten werden entweder in den USA oder China erzeugt
und bestückt und wir haben nur noch die Endfertigung und Vertrieb hier.
So gesehen hat "Made in Canada" oder auch Germany einen faden
Beigeschmack.
Unsere Welt hat sich grundsätzlich geändert und wir müssen wieder
anfangen zu bestimmen was uns langfristig wirklich wichtig ist. Die
Pferde sind vom Stall längst getürmt. Ist es dann verwunderlich wenn
Bereiche wie IT primär vorherrschend wurden? Nur finde ich die
resultierende obsessive IT Entwicklung heutzutage in vielen Konsumer
Bereichen eher lästig, wenn sie uns mit ihren oft zweifelhaften,
gepreisten Innovationen beglücken will.
Übrigens, finde ich die neuesten Trends in IoT und Transport eher einen
krampfhaften Versuch neue Märkte zu erschließen weil traditionelle
Märkte durch Dummheit einfach verloren gegangen sind. Speziell die IT
Innovationen der letzten Zeit finde ich nicht unbedingt in allen
Bereichen wirklich notwendig oder so nützlich. Daß viele Produkte mit
IoT (unnötig) kontaminiert und vermarket werden ist kein Zufall. Man
verspricht und gaukelt den Konsumern vielfach oft Möglichkeiten vor, die
trotz großer Erwartungsfreude seitens der Konsumer oft bitter
enttäuschend enden und oft viel Geld verschwenden. Auch schoss man sich
mit der Überflutung des Konsumers mit unzähligen (überflüssigen)
elektronischen Gütern selber in den Fuß weil die Konsumer dadurch mit
der Zeit abgestumpft wurden und immer mehr Marktstimulation notwendig
ist um das Konsumerkaufmomentum zu erhalten.
Man kann diese Entwicklung sehr schön in den Medien beobachten wo
Smartphone Integration im Leben der Gesellschaft immer mehr ein Teil des
funktionellen täglichen Leben werden soll. Also, dass so schnell wie
möglich der Zustand erreicht werden soll, ohne Smartphone funktionell
nicht mehr fähig sein zu können oder es wenigstens so unbequem wie
möglich machen will für diejenigen die nicht mitmachen wollen. Länder
wie Schweden sind ja in der Beziehung sehr vorbildlich.
In meinen Augen sind viele Aspekte der jüngsten Konsumer IoT und IT
Entwicklungen oft sprichwörtlich des Kaisers neue Kleider. Große
Versprechungen werden oft gemacht, aber bittere Enttäuschungen sind eher
die Folge in der Regel. IT Sicherheit im Konsumerbereich ist oft
ungenügend oder überhaupt nicht vorhanden. Man fragt sich dann als
rückständiges Fossil aus der Nachkriegszeit, "Is there all there is?".
Und dan fragt man sich, ob es sich für eine gesunde Lebensfreude
wirklich lohnt alle Fads mitzumachen. Inwieweit verschaffen diese IT
Innovationen wirklich eine wahre bessere Lebensqualität. Es ist ja
unlogisch, daß die IT Entwicklung rein philanthropisch funktioniert um
deren neue Zukunftsvision zu realisieren. Man sieht ja, wie die
Mega-Milliardäre unserer Zeit diese Innovationen in vielen Bereichen
vorantreiben. Man wird natürlich als positives Merkmal einwenden, daß
durch diese finanzielle Macht auch tolle neue technische Bereiche
aufgeschlossen werden und es die technische Entwicklung in vielen
wichtigen technischen Bereichen maßgeblich vorantreibt und viel möglich
macht. Man wird ja sehen...
Wenn wir aber gedankenlos so weitermachen wollen um narzistische und
finanzielle Ziele zu verfolgen, werden wir nur eines Tages im Müll der
modernen Welt rohstofflos und ohne Energie versinken und total von einer
dunklen IT Infrastruktur abhängig sein. Laßt China nur ruhig machen. Die
sind die Experten wie man Energie und Rohstoffe schnell abarbeitet...
> Meiner Meinung nach ist aus Chinas Sicht Trump so mit das Ärgerlichste
was ihnen in die Quere kommen konnte bei ihren China-First Weltmacht
2050 Bestrebungen
Nee, ueberhaupt nicht. Jeder Fehler, den er macht hilft ihnen. Und er
macht beliebig viele Fehler. eigentlich macht er alles falsch.
Handdelsbilanzueberschuss bedeutet, die USA importieren mehr aus China,
als sie selbst dahin liefern... Was kann man dagegen machen. Weniger
einkaufen & mehr verkaufen. Wobei nur das selbst einkaufen in der
eigenen Vollmacht liegt. Die Chinesen kaufen zuwenig von den USA, weil
- sie brauchen's nicht
- zu teuer
- zu schlecht.
Die Amerikaner haben ja selbst ihre Fabriken dorthin gestellt. War
vielleicht nicht so gut.
Die Chinesen muessen eigentlich nichts spezielles machen um die erste
Macht zu werden. Die anderen machen ja alles falsch.
Die Europaer verballern zuviele Resourcen in ineffiziente Haushalte
Gerhard O. schrieb:
> Wenn wir aber gedankenlos so weitermachen wollen um narzistische und> finanzielle Ziele zu verfolgen, werden wir nur eines Tages im Müll der> modernen Welt rohstofflos und ohne Energie versinken und total von einer> dunklen IT Infrastruktur abhängig sein. Laßt China nur ruhig machen. Die> sind die Experten wie man Energie und Rohstoffe schnell abarbeitet...
Allerdings wird diese erträumte schöne neue Welt nicht mit dem
gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem
möglich sein.
Gerhard O. schrieb:> Übrigens, finde ich die neuesten Trends in IoT und Transport eher einen> krampfhaften Versuch neue Märkte zu erschließen weil traditionelle> Märkte durch Dummheit einfach verloren gegangen sind.
Danke für den Beitrag!
Die Hoffnung ist, dass Entscheidungsträger zu dieser Einsicht gelangen
und verstehen, welche fatalen Auswirkungen ihr kurzfristiges Handeln
auch Jahrzehnte später noch haben kann.
Zitat aus dem Zeit-Artikel
(https://www.zeit.de/2018/31/kuenstliche-intelligenz-ki-weltmeister-deutschland-frankreich):
" Mit welcher Idee will man den KI-Großmächten in den USA und Ostasien
eigentlich Konkurrenz machen? In den USA treibt das Militär die
Entwicklung zu großen Teilen voran, Japan und Südkorea setzen auf
Unterhaltungselektronik [...]"
Wir haben unsere Unterhaltungselektronik in der wir richtig stark waren
(Telefunken, Metz und Grundig sind bis heute noch klingende Markennamen)
ausnahmslos verscherbelt. Die Unterhaltungselektronik hätte als
Triebfeder für neue Entwicklungen in der KI dienen können. Jetzt sucht
man verzweifelt nach einer anderen.
In der Technologie baut das eine auf dem anderen auf. Es gibt keine
sinnlosen Erfindungen, denn man weiß nie, wann eine noch so kleine
Erfindung mal unerwartet von großer Bedeutung wird. Und im Kern basiert
die heutige Technik auf 30 bis 40 Jahre alten Erfindungen (Beispiel
TCP/IP, Ethernet - das ist uraltes Zeug).
Darum ist die BWL mit ihrem rein zahlengetriebenen Ansatz Gift für
Technologieunternehmen. Und es darf nicht sein, dass sich Manager für
die Errungenschaften ihrer Fachkräfte und Ingenieure selbst feiern,
während es für letztere nicht einmal vernünftige Arbeitsmittel gibt.
Nein, ich bin kein Linker. Und auch kein Rechter.
Ark schrieb:> Wo haben die Chinesen das Geld her?
Wer in Dollar mehr verkauft als er kauft, der kriegt mehr Dollars als er
ausgibt. Wenn der Staat ausserdem darauf Wert legt, den Dollar gegenüber
der eigenen Währung hoch zu halten, um die Exporte nicht zu gefährden,
dann muss er die Dollars bunkern wie Dagobert Duck. Nur nicht als
Goldmünzen im Geldspeicher, sondern in amerikanischen Staatsanleihen.
Der Witz an Guthaben und Schulden ist allerdings, dass jenseits der
Peanuts-Klasse der Gläubiger dadurch nicht notwendigerweise Macht
gewinnt.
Purzel schrieb:> Die Chinesen muessen eigentlich nichts spezielles machen um die erste> Macht zu werden. Die anderen machen ja alles falsch.> Die Europaer verballern zuviele Resourcen in ineffiziente Haushalte
Die Chinesen kochen auch nur mit Wasser. Sie verballern enorme
Ressourcen in ineffizienten Staatskonzernen. Und in Korruption.
Vielleicht kommt alles ganz anders, sobald die KI gekoppelt mit
hochentwickelten Robotern auftauchen. Dann werden letztendlich auch die
Chinesen nicht mehr benötigt und müssen sich umsehen...
Tüfteln für's Vaterland schrieb:> Wir haben unsere Unterhaltungselektronik in der wir richtig stark waren> (Telefunken, Metz und Grundig sind bis heute noch klingende Markennamen)> ausnahmslos verscherbelt.
Die deutsche Unterhaltungselektronik ist allerdings nicht in China
gelandet. Nur ein paar Namen sind es, meist als Symbol für billigsten
Ramsch. Weil nur noch diese Namen übrig waren, in Branchen, die lange
vorher schon von Japan übernommen wurden.
Bei den Autos lief es anders. Die Deutschen lernten von den Japanern und
blieben erfolgreich. Bislang.
NB: In jener Zeit, in der "Made in Germany" entstand, galten die
Deutschen als Billigheimer und Ramschproduzenten, vor denen sich die
Briten schützen wollte. Sic transit gloria mundi.
A. K. schrieb:> Die deutsche Unterhaltungselektronik ist allerdings nicht in China gelandet.
Richtig, einen Großtel hat sich der Franzose "heim ins Reich" geholt
(Telefunken, Saba, Nordmende, Schaub-Lorenz).
Metz ist beim Chinesen gelandet, Wega beim Japaner.
Manfred schrieb:> Richtig, einen Großtel hat sich der Franzose "heim ins Reich" geholt> (Telefunken, Saba, Nordmende, Schaub-Lorenz).
Ich meinte eigentlich nicht die Unternehmen selbst, sondern die Branche.
Die Japaner haben in der kritischen Zeit keine Unternehmen gekauft,
sondern die Branche mit eigenen Unternehmen aufgerollt. Was aus den
europäischen Unternehmen konkret wurde ist in globaler Betrachtung nicht
von grosser Bedeutung.
Hier zwischen einzelnen Europäern zu differenzieren scheint mir zudem
sinnlos, das ist eine globale Entwicklung. Haben die Franzosen damit
irgendwie gewonnen?
Purzel schrieb:> Die Chinesen muessen eigentlich nichts spezielles machen um die erste> Macht zu werden. Die anderen machen ja alles falsch.
Um mal von den Technologie-Scheuklappen weg zu kommen: Es gibt Branchen,
in denen die Chinesen auch ziemlich viel falsch machen. Beispiel:
Chinesen, die es sich leisten können, füttern ihren frischen Nachwuchs
lieber mit deutschem Milchpulver als mit heimischer Milch. Soviel zum
Vertrauen in eigene Produkte. Klingt banal, aber solche Wahrnehmungen
haben auch einen Wert.
A. K. schrieb:> Sie verballern enorme> Ressourcen in ineffizienten Staatskonzernen.
Naja, dummerweise haben sie halt enorme - auch menschliche - Ressourcen
und scheissen einen Dreck auf die Umwelt. Da kann man sich einiges an
Ineffizienz leisten.
Und anscheinend haben sie in letzter Zeit auch die 1-Kind-Politik
aufgegeben und sind auf den Trichter gekommen, dass man
Bevölkerungswachstum im eigenen Land auch anders in den Griff bekommen
kann: Durch Export in andere Länder. Momentan vorzugsweise Afrika, wo
sie zu chinesisch finanzierter Infrastruktur und Produktion gleich einen
Teil der Arbeiter mitliefern.
Karl schrieb:> Und anscheinend haben sie in letzter Zeit auch die 1-Kind-Politik
Nur blöd, dass die grad gar keine Lust auf mehr als ein Kind haben :-)
Im Moment sind sie gerade voll auf dem Karriere- und
Materialismustrichter, kommt einem das bekannt vor?
Karl schrieb:> Naja, dummerweise haben sie halt enorme - auch menschliche - Ressourcen> und scheissen einen Dreck auf die Umwelt. Da kann man sich einiges an> Ineffizienz leisten.
Nope, kann man auf Dauer eigentlich nicht. Aber dicht machen kann man
auch nicht, weil zu viele Leute auf der Strasse landen würden, darunter
auch allerlei Bonzen. Sie konkurrieren ggf mit noch billigeren Ländern.
China ist längst nicht mehr am unteren Ende der Skala. Wirtschaftlicher
Erfolg bringt ein wenig von jenen Problemen mit sich, die wir schon
kennen.
Zudem merken sie längst, dass Umweltschäden nicht bloss Leben kosten,
sondern über kurz oder lang auch Geld und Erfolg.
> Autor: Entspannungswandler (Gast)> Datum: 29.09.2018 20:36> Jammerlappen!
Quatschkopp !
Ist die einzige Alternative die wir haben.
Nun ja, etwas zu weit links für meinen Geschmack.
In dem Land gibt es hunderte Millionen von öffentlichen Kameras sowie
großflächig genutzte eigene Apps zur Kommunikation und digitalen
Bezahlung (WeChat, Alipay), neben der eigenen Suchmaschine Baidu und den
bereits in 2 Jahren weltweit dominierenden Mobiltelefonherstellern
Huawei, Vivo, Oppo und Xioami. Wenn KI jetzt noch dazu kommt, lässt
niemand mehr etwas anbrennen.
Der Grund warum alle dort produzieren und nicht in Indien oder Afrika:
Ein kontrolliertes und funktionierendes System, was mal sehr günstig
war. Mittlerweile produzieren sie selbst ja auch in Vietnam und
Thailand. Die Korruption ist in China weit niedriger als in Osteuropa.
> Autor: Realist (Gast)> Datum: 30.09.2018 09:49> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Osteuropa.
Die Korruption ist in China weit niedriger als in Europa.
Zocker_54 schrieb:> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Europa.
Deutschland auf Platz 12, China auf Platz 77.
https://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx
Schwallst du eigentlich immer alles in die Gegend, was dir
unkontrolliert durch dein kleines Köpfchen schießt?
Oder bist du grundsätzlich unfähig, dich selbst mit relevanten
Informationen zu versorgen?
Oder hat dein Ghostwirter der für dich denkt und formuliert wieder frei?
Zocker_54 schrieb:> Autor: Realist (Gast)> Datum: 30.09.2018 09:49>> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Osteuropa.>> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Europa.
Sagt der China Experte. Sag mal du als aufstocken warst doch noch
nirgendwo und selbst wenn du auf Inbetriebnahme warst hast du jenseits
seines wohnbunkers sicher nicht mitbekommen wie korrupt ein Land ist.
Es wird hier mit deinen lügenmarchen langsam eng für dich also rate ich
du hörst damit auf.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Zocker_54 schrieb:> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Europa.>> Deutschland auf Platz 12, China auf Platz 77.>> https://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx>> Schwallst du eigentlich immer alles in die Gegend, was dir> unkontrolliert durch dein kleines Köpfchen schießt?>> Oder bist du grundsätzlich unfähig, dich selbst mit relevanten> Informationen zu versorgen?>> Oder hat dein Ghostwirter der für dich denkt und formuliert wieder frei?
Sehr gut. Man muss sich Trollen und Störenfrieden mit gut recherchierten
Fakten entgegenstellen. Damit können sie nicht umgehen.
Im Internet wie auch im realen Leben. Die Klicki-Bunt Social Media Welt
in der Stimmungen, bunte Memes, "Freunde", Likes und funny Smileys mehr
zählen als Tatsachen führt unter dem so geschaffenen Konformitätsdruck
zu einer Entmündigung und mentalen Degenerierung ihrer Nutzer. Eine
Gefahr für die Demokratie. Aber es gibt Inseln des Widerstands.
Gerhard O. schrieb:> Wenn wir aber gedankenlos so weitermachen wollen um narzistische und> finanzielle Ziele zu verfolgen, werden wir nur eines Tages im Müll der> modernen Welt rohstofflos und ohne Energie versinken und total von einer> dunklen IT Infrastruktur abhängig sein.
Eher wird es da nur noch um das nackte Überleben der Spezies Mensch
gehen. Ohne Ressourcen in der Erdkruste fallen wir technologisch schnell
auf Niveau des Mittelalters zurück, mit dem Unterschied, dass die Böden
und Gewässer damals nicht verseucht und ausgelaugt waren, die
Bevölkerung deutlich niedriger und die habitablen Zonen auf der Erde
deutlich mehr waren. Wir marschieren im strammen Kapitalismusmarsch
globalisiert ins wahre Armageddon. Dass Human Mankind im Jahre 2218 noch
existiert, ist meiner Meinung nach nicht höher als 50 Prozent. Dass die
bisherige Zivilisation, Technologie und Wirtschaftsordnung weiter
besteht, ist hingegen Null. Da wird es schon in den nächsten 50 Jahren
Umwälzungen und Erruptionen nach unten geben.
In Deutschland sind IGM Ingenieure einfach zu TEUER !!!
Kein Wunder , wenn keiner eingestellt wird ...
Wenn ich es mir leisten könnte , wäre ich schon LÄNGST ausgewandert !!!
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> In Deutschland sind IGM Ingenieure einfach zu TEUER !!!> Kein Wunder , wenn keiner eingestellt wird ...> Wenn ich es mir leisten könnte , wäre ich schon LÄNGST ausgewandert !!!
Du bräuchtest also einen lukrativen IGM Vertrag in D, um es dir nach
einer Weile leisten zu können, dorthin auszuwandern, wo du endlich
wesentlich weniger verdienen darfst? Weil du aber mangels IGM weniger
verdienst, kannst das Ziel, weniger zu verdienen nicht erreichen.
Ok, das ist in A&B echt mal was Neues. ;-)
Patriot schrieb:> Die ersten Traditionsunternehmen erkennen, dass die Strategie der> Investoren-Heuschrecken falsch war und kommen nun zurück nach> Deutschland.
So einfach ist es nicht. Die, die erkennen, das eine Verlagerung falsch
war, sind nicht zu neuen Erkenntnissen gekommen, sondern sie wussten das
schon immer und sind nun an die Macht gekommen. Ausgelagert hat der
Bereichsleiter vorher und der ist schon weiter gezogen und verlagert die
nächste Abteilung nach China oder nach Ungarn. Beispiel BBraun: Haben
vor 5 Jahren die komplette Softwareentwicklung verlagert und nun
entsprechende Probleme. Der Verantwortliche ist längst weg und optimiert
weiter südwärts.
Berater schrieb:> VW und BMW werden könnten in Zukunft ihre Autos komplett in China> herstellen lassen, vor allem im Elektrobereich.
VW kann selbst überhaupt kein Auto komplett herstellen - egal wo.
>>Zocker_54 schrieb:>> Die Korruption ist in China weit niedriger als in Europa.>>Deutschland auf Platz 12, China auf Platz 77.>>https://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx
Dazu ist zu sagen, dass Deutschland nicht Europa ist.
>Um mal von den Technologie-Scheuklappen weg zu kommen: Es gibt Branchen,
in denen die Chinesen auch ziemlich viel falsch machen. Beispiel:
Chinesen, die es sich leisten können, füttern ihren frischen Nachwuchs
lieber mit deutschem Milchpulver als mit heimischer Milch.
Heimischer Milch ... Nun, da war mal ein Skandal. Ein Milchpulver
produzent hat Milchpulver gefaelscht. Leider sind dadurch viele Kinder
gestorben (oder invalide?) Moeglicherweise geschah daraufhin nichts von
der Regierungsseite. Oder zuwenig, um sowas auszuschliessen. Ich bin mir
nicht sicher, aber Konsumentensendungen, welche ja kritisch gegenueber
dem Staat sein koennten, gibt's glaub nicht. Wie geht das nochmals ..
ein Kind bedeutet ein Geborenes. Wenn das also wegserbelt, gibt's kein
Zweites mehr. Der Milchskandal was vor der Aufhebung der Einkind-Regel.
Dann ist doch voellig klar, dass Importprodukte bevorzugt werden. Bis
die dann auch gefaelscht werden.
Zulieferer schrieb:> VW kann selbst überhaupt kein Auto komplett herstellen - egal wo.
Das ist nicht korrekt. Im Unternehmsteil Komponente arbeiten 80.000
Mitarbeiter und fertigen Getriebe, Motoren (auch Elektro), Fahrwerke und
Batterien selbst. Sie sind sogar einer der größten Getriebehersteller
weltweit.
Die Asiaten sind allgemein auf dem Vormarsch. Durch die Exporteinnahmen,
gerade aus den USA (Trump hat es zufälligerweise richtig erkannt) gehen
sie auf große Einkaufstour in Europa, auch in den USA, wo sie aber eher
auf Widerstand treffen.
Bisher hat ihnen die US-Regierung den Kauf von Hightech-Unternehmen
verwehrt aufgrund von Bedenken der nationalen Sicherheit.
Da war auch mal ein deutsches Unternehmen, Aixtron, wo Obama persönlich
sein Veto eingelegt hat.
Aber dann nutzen die Chinesen andere Wege, machen halt selbst reine
Entwicklungsabteilungen ihrer eigenen Konzerne in Europa, insbesondere
Deutschland und den USA auf.
Damit können sie mit besseren, viel attraktiveren Konditionen die
Fachkräfte der abwerben und auf Umwegen das Know-How abschöpfen.
Purzel schrieb:> auf dem Stundenplan ?
Wie gesagt: Der Stundenplan hat sich abgesehen vom niedrigeren
Mathe-Niveau seit Ewigkeiten nicht geändert. Wie damals gibt es
Religion, Kunst etc. sehr lange als Pflichtfach, aber Informatik als
Wahlfach und nur Französisch als zweite Fremdsprache. Dabei machen
Chinesisch und Spanisch eigentlich mehr Sinn.
> Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)> Datum: 30.09.2018 11:17> https://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx
Was soll ich damit ?
> Autor: Purzel (Gast)> Datum: 30.09.2018 15:16> Dazu ist zu sagen, dass Deutschland nicht Europa ist.
Stimmt, in Osteuropa ist es noch schlimmer.