Wenn die Röhre flackert und der Elektricker aufgibt, oder welches Oszyloskop für 220V AC Sinuswelle

Gast #5576820
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Hallo,

bei uns im Büro flacken die Röhren (alle Röhren (mehrere Lampen) 
flackern zum gleichen Zeitpunkt, die Abstände sind variabel von 5-30 
Min. jeweils wenige ms. ).

Der Hausmeister hat aufgegeben (bisher war beliebt 
Röhren/Starter/Netzteil) zu tauschen. Die herbeigeeilten Elektriker, 
haben mit Ihren Multimetern gemeseen und konnten den Fehler nicht 
finden. Andere Elektriker haben wohl keine Lust und haben erst wieder 
Termine in 5-6 Wochen frei.

Ich selbst habe eine "analoge" Glühbirne parallel zur flackernden Röhre 
geschaltet (220V). Ungewöhnlich die Glühbirne zeigt aber kein Flackern, 
wenn die Röhre flackert.

Bevor wir jetzt wie wild irgendetwas tauschen haben wir uns überlegt 
brauchen wir ein Oszyloskop das uns die Sinuswelle [220V - 50Hz] 
aufzeichnet, so das wir nach dem Flackern feststellen können ob auf dem 
50Hz. Singal in der Aufzeichnung etwas zu sehen ist.

Nur welches Oszyloskop nehmen wir? Und wie stelle ich es ein?

Vielen Dank

GerMa
Gast #5576833
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evtl. würde ein Netzanalysemessgerät Sinn machen, das zeichnet nämlich 
auch das Frequenzspektrum auf und stellt es dar. Das Flackern könnte 
durch Oberschwingungen entstehen, welche in Bürokomplexen nicht 
ungewöhnlich sind. Ein guter Elektriker sollte sowas haben.

Beim Oszilloskop brauchst du den richtigen Tastkopf um dein Signal dem 
Eingangssignal vom Oszilloskop anzupassen
#5576853
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Es werden wohl extrem kurze Spannunggseinbrüche sein.
Die "analoge" Glühlampe ist dafür zu träge, das sieht man damit nicht.
Ist das ein industriebetrieb mit irgendwelchen dicken Maschinen, die im 
Anlaufmoment das Netz in die Knie zwingen?

Ist das nur in eurem Büro?
Sind andere Räume oder benachbarte Gebäude auch betroffen?

Ein normal geschulter Elektriker oder ein motivierter Hausmeister checkt 
erstmal sowas ab.
damit kann man schon viel eingrenzen.
Gast #5576860
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GerMa schrieb:
> Ungewöhnlich die Glühbirne zeigt aber kein Flackern,
> wenn die Röhre flackert.

Was ist daran ungewöhnlich bei der Trägheit, die Glühobst üblicherweise 
hat?



Habt ihr vielleicht große Maschinen im Gebäude? Sollte man mal 
untersuchen, ob die Störungen auftreten wenn die Maschinen anlaufen.
Gast #5576874
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testobjekt schrieb:
> würde ein Netzanalysemessgerät Sinn machen
Vielen Dank für die Antwort. Das Netzanalysegerät geht ins 5 stellige 
Budget, das ist dann außerhalb meiner Kompetenz. Ich versuche es mal 
beim Netzversorger.

Teo D. schrieb:
> Was ist den in dem Gebäude noch so alles vorhanden, Firmen,
> Maschinerien, Klimaanlage etc?
Wir haben keine großen elektrischen Anlagen(auch keine Klimaanlage), 
aber es ist eine Shared Economy (Einzelbürovermietung).

Stefan M. schrieb:
> Ist das ein industriebetrieb mit irgendwelchen dicken Maschinen, die im
> Anlaufmoment das Netz in die Knie zwingen?
Wir sind in einem Industriegebiet, das wäre natürlich möglich.

Stefan M. schrieb:
> "analoge" Glühlampe ist dafür zu träge
Ok, wäre wohl auch zu einfach gewesen.

Stefan M. schrieb:
> Sind andere Räume oder benachbarte Gebäude auch betroffen?
Ja, es sind auch benachbarte Räume betroffen. Aber große Verbraucher 
gibt es hier nicht.

bizzl schrieb:
> Habt ihr vielleicht große Maschinen im Gebäude? Sollte man mal
> untersuchen, ob die Störungen auftreten wenn die Maschinen anlaufen.
Wie gesagt, hier ist kein Maschinenpark vorhanden. Aber wir sind in 
einem Gewerbegebiet.

Stefan M. schrieb:
> Ein normal geschulter Elektriker oder ein motivierter Hausmeister checkt
> erstmal sowas ab.
> damit kann man schon viel eingrenzen.
Offenbar hat auf diese Aufträge keiner Bock. Wie gesagt, es wird alles 
abgewimmelt und Termine erst in Wochen...
#5576908
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Dann wird es sicher auch noch weitere Gebäude betreffen. Die 
Netzanbindung des Gebietes könnte etwas schwach/veraltet sein.
Mal bei der Verwaltung nachfragen!

GerMa schrieb:
> Offenbar hat auf diese Aufträge keiner Bock. Wie gesagt, es wird alles
> abgewimmelt und Termine erst in Wochen...

Die werden dann sicher auch noch verschoben.
Auf so div. Kleinkram hat heute keiner mehr Bock, gibt genügend 
lukrative Aufträge o. man hat sich eh aufs Abzocken spezialisiert.
Gast #5576914
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Teo D. schrieb:
> Auf so div. Kleinkram hat heute keiner mehr Bock, gibt genügend
> lukrative Aufträge o. man hat sich eh aufs Abzocken spezialisiert.

Eben drumm da muss man jetzt selbst tätig werden. Die Stadtwerke 
scheinen ganz kooperativ zu sein (doch nicht immer billigsten 
Stromanbieter wählen). Kommen morgen vorbei, mal etwas Handgeld 
bereithalten hoffentlich finden Sie den Fehler.
Beitrag #5576947 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5577010
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Da reicht es schon, wenn im Nachbarraum (wie bei uns) ein kleiner 
Kompressor losläuft.
Andererseits aheb ich selbst erlebt, wie man mit einem Heissluftgebläse 
auf Stufe "1" solche netten Effekte erziehlt.
Gast #5577164
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GerMa schrieb:
> wie stelle ich es ein

Am Einschalter :-) Da Strom keine Freunde kennt, sollte man das besser 
Fachleuten überlassen. Gefragter sind jetzt Deine kriminalistischen 
Fähigkeiten und ein Zettel wo Ihr die Zeiten notiert und vergleicht.
Evtl. ist es der Aufzug oder eine neue Maschine oder auch ein loser 
Draht, den Euer Ekeltriker noch nicht gefunden hat?
#5577195
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Was ist jetzt so schwer daran, einen kleinen Trafo zu nehmen, das 
Ausgangsignal noch etwas runterzuteilen (so auf 0.5V) und den Summs äh 
Brumms mit einer Soundkarte aufzunehmen? Geht stundenlang und kostet 
nix. Und wenns schon flackert, braucht man keine FFT, da muss der Sinus 
schon sichtbar übel verbogen sein.
Gast #5577211
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Georg A. schrieb:
> sichtbar übel verbogen sein

Dass irgendwas nicht stimmt, weiß er schon. Ob er an der verbogenen 
Welle schon den Übeltäter erkennt??? Wichtiger wären mir die Zeitpunkte 
des Auftretens oder ob es auch nach Feierabend noch ist (um einige Leute 
auszuschließen).
#5577227
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Ich würde mal ganz grundsätzlich in den Verteilungen nachschauen, ob 
alle Klemmverbindungen fest sind, würde die Schleifenimpedanz der 
einzelnen Außenleiter kontrolliern und auch hinsichtlich einer 
eventuellen Schieflast prüfen.

Dann wäre es interessant ob es große Verbraucher gibt die ab und zu mal 
zuschalten.

Auch ein Böser Fehler könnten schlechte Neutralleiterverbindungen sein.
#5577336
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Das Problem habe ich auch bei mir Zuhause. Wenn meine Kaffeemaschine 
aufgeheizt hat, gibt es periodisches, kurzzeitiges und etwas 
unregelmäßiges Flackern bei einer an der selben Steckdose 
angeschlossenen LED Lampe. Mit einer Glühlampe merkt man überhaupt 
nichts. Auch die vier Leuchtstofflampen in der Küche sind davon 
betroffen.

Im Betrieb könnten es z.B. Die TRIAC geschalteten Fuser Heizer der Laser 
Drucker sein oder auch eine Kaffeemaschine neuerer Bauart. Irgendwas, 
das TRIACS und im Schwingungspaket Modus eine Last betreibt.

Das wäre meine Erklärung des Phänomens.

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