Gast
#5579496
https://www.heise.de/amp/meldung/Meadow-Projekt-bringt-NET-Standard-fuer-Microcontroller-4182208.html Gruss Chregu
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.NET jetzt auch für Mikrocontroller
Gast
#5579496
https://www.heise.de/amp/meldung/Meadow-Projekt-bringt-NET-Standard-fuer-Microcontroller-4182208.html Gruss Chregu Warum verlinkste die Schmierphone Edition der Heiseseite? https://www.heise.de/developer/meldung/Meadow-Projekt-bringt-NET-Standard-fuer-Microcontroller-4182208.html Aber die Platine hat echt wenig IOs als dass man diese als kleines F7 Devboard nutzen könnte. Mir wird der Sinn hinter .NET auf Mikrocontrollern nicht so ganz klar. So richtig echtzeitfähig wird das Teil dank GC sowieso nie und für alles andere gibt es auch jetzt schon embedded Linux, auf dem mit Mono sogar c#-Programme laufen. Welche Lücke soll da also jetzt geschlossen werden? Ich sehe sie ehrlich gesagt nicht.
Gast
#5579571
Das wird genau so wenig was, wie Java auf Mikrocontrollern*. *) Hat definitiv funktioniert, nutzt dennoch kaum jemand. Die meisten Projekte sind noch im beta Stadium gestorben. Wenn schon, dann würde ich das ganze mit Windows kombinieren. Allerdings versucht Microsoft das schon seit über 20 Jahren, ebenfalls mit mäßigem Erfolg (ich sage nur Windows CE, Windows Mobile, Windows Phone). Windows 10 sollte auch für embedded Systeme sein, darüber hört man erstaunlich wenig konkretes. Das QT Framework wird bereits seit vielen Jahren auf embedded Systemen mit diversen Betriebssystemen eingesetzt. Die Alternative zu Java ist also längst da.
Gast
#5579575
Naja, da dürfte die gleiche Motivation wie bei Embedded Java dahinterstecken, ein paar Vorteile hätte es wohl schon: -Wer .NET auf dem Desktop kann, muß sich nicht wieder in das beschränkte C oder C++ reinfummeln -Man kann bekannte und bewährte Architekturkonzepte, die z.B. mit C oder C++ nicht so einfach gehen, benutzen -Ein natives .NET dürfte eher echtzeitfähig sein als ein unter Linux laufendes .NET Java im embeddetbereich hats ja wneigstens so weit gebracht, dass manche ARM kerne Jazelle Erweiterungen hatten um den Bytecode etwas shcneller ausführen zu können. Win10 IoT gibts ja zumindest für den RasPI, also da gibts schon was konkretes. Heißt eben nicht mehr Embedded, sondern Neumodern IoT ;) Bissle doof ist die Namensgebung, da wollt ich jetz gucken obs schon Schaltpläne gibt. Wenne nach meadow suchst findeste nur Wiesen...
Gast
#5579860
Mw E. schrieb: > Warum verlinkste die Schmierphone Edition der Heiseseite? Sorry, hab's mobil kopiert. Stefanus F. schrieb: > Das wird genau so wenig was, wie Java auf Mikrocontrollern Ja das ging mir auch durch den Kopf! Darum der Post. Gruss Chregu
Gast
#5580210
> .NET auf Mikrocontrollern
Es wird dringend Zeit, dass ich für einen Ladetimer oder ein Lauflicht
endlich ordentliche Hardware einsetzen kann! So ab 1 GHz / 512 Mb wird
das dann wohl klappen?
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, sowas noch auf ärmlichen 8 MHz mit
ein paar kilobytes zu machen.
Gast
#5580224
Manfred schrieb: > Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, sowas noch auf ärmlichen 8 MHz mit > ein paar kilobytes zu machen. Für ein lauflicht braucht es tatsächlich kein .net. Aber so eine anwendung mit Display bauen, oder ein remote-konfigurierbares lauflicht (lichtsteuerung) mit wlan, mqtt und webserver, das ist in C schon anspruchsvoller als in c#.. Ich hätt durchaus verwendung. dunno.. schrieb: > Aber so eine anwendung mit Display bauen Du meinst so á la Windows-Anwendung? Nimm einfach QT oder Mono und ein embedded-Linux. dunno.. schrieb: > remote-konfigurierbares lauflicht (lichtsteuerung) mit wlan, mqtt und > webserver Das sind mit Arduino und ESP32 nur ein paar Zeilen. Dafür braucht es kein C#. Wühlhase schrieb: > -Man kann bekannte und bewährte Architekturkonzepte, die z.B. mit C oder > C++ nicht so einfach gehen, benutzen Was kann man denn mit C# machen, was mit C++ nicht geht? Wühlhase schrieb: > -Ein natives .NET dürfte eher echtzeitfähig sein als ein unter Linux > laufendes .NET Das klingt mir zu sehr nach "ein bisschen schwanger". Für viele Sachen dürfte es nicht gehen, weil die (durch GC verursachten) Latenzen einfach zu hoch sind.
Gast
#5580491
Christopher J. schrieb: > Was kann man denn mit C# machen, was mit C++ nicht geht? Ich hatte mal eine längliche Diskussion mit einem Java Experten, der meinte, dass Java DIE Sprache für das Internet sei. C++ sei dazu ungeeignet. Mein Argument, dass die Internet Entwicklung früher zum großen Teil sogar in Perl stattfand, galt für ihn nicht. Also schlossen wir eine Wette ab: Er wollte an einem Wochenende einen einfachen Webserver in Java programmieren, wo man sich einloggt und dann die Eingabe eines Formulars in eine MySQL DB speichert. Ich sollte das gleiche in C++ machen. Wir einigten uns darauf, dass er nur die Java Runtime Libraries benutzen durfte und ich als Pendant dazu QT. Wir haben es beide geschafft, obwohl ich in C++ Anfänger bin. Soviel dazu, daß C++ ungeeignet sei. Ich würde allerdings der Aussage zustimmen, dass man im Java Umfeld mehr fertige Libraries und Tools für das Internet findet. Wie ist das denn bei C#? Enthält C# im Grundpaket Sachen für Internet Server? Was die GUI angeht, ist Java eher nicht so toll. Die meisten Java Anwendungen fallen dadurch aus, dass sie anders aussehen, schlecht mit diversen Bildschirmgrößen umgehen und sich nicht an allgemeine Bedienungs-Standards halten. Insofern begrüße ich die Bemühungen von Google, wo sie den Entwickler nahelegen, wie eine anständige Android GUI auszusehen hat. So etwas müsste es mal für den Desktop PC geben. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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