Schaltbar zusätzliche LED-Beleuchtung an Nabendynamo

OP #5581016
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Hallo,

und erstmal ein Hinweis, ich habe seit der 5.Klasse nichts mehr mit 
analoger Elektronik gemacht. Von daher: reißt mir nicht den Kopf ab!

Ich warte aktuell auf mein neues Lastenrad. Bei diesem würde ich gerne 
die Kiste (innen und außen) zusätzlich mit LED-Streifen beleuchten.

Sie sollen nur Betätigung eines Schalters für einige Minuten leuchten. 
Meine Wunschvorstellung wäre, dass die nötige Energie durch den 
Nabendynamo erzeugt wird und in Kondensatoren gespeichert wird.

Ist dies möglich? Wer kann mir helfen oder mir Hinweise geben 
(vielleicht auch Literaturtipps oder Links zur grundlegenden Technik?).

MfG

Alexander
Gast #5581184
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Wegen der StVO darfst Du nicht so viel Last an die Beleuchtung haengen. 
Eigentlich gar keine. Einstellige mA sollen nicht immer ganz negativ 
angelastet worden sein.

Du benoetigst einen zusaetzlichen Dynamo oder nimmst eine Power Bank.
Und akzeptierst, dass die LED schwaecher leuchten.
#5581203
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Alexander K. schrieb:
> Ich warte aktuell auf mein neues Lastenrad. Bei diesem würde ich gerne
> die Kiste (innen und außen) zusätzlich mit LED-Streifen beleuchten.

LED-Streifen brauchen typisch 12V. Das paßt ganz gut, wenn man einem 
Nabendynamo das Maximum an Energie entnehmen will. Allerdings geht der 
Nabendynamo dann nicht mit "normaler" Beleuchtung zusammen.

> Sie sollen nur Betätigung eines Schalters für einige Minuten leuchten.
> Meine Wunschvorstellung wäre, dass die nötige Energie durch den
> Nabendynamo erzeugt wird und in Kondensatoren gespeichert wird.

Kondensatoren reichen für einige Minuten nicht aus. Für eine 
Funzel-LED im Rücklicht geht noch ein Goldcap, aber für LED-Streifen 
(insgesamt wohl 2-3 Meter?) nicht mehr. Akkus sind angesagt.

> Ist dies möglich? Wer kann mir helfen oder mir Hinweise geben
> (vielleicht auch Literaturtipps oder Links zur grundlegenden Technik?).

Die "Bibel" bezüglich Dynamos/Beleuchtung:

http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/

Ansonsten suche mal nach "Forumslader". Eine Variante mit Akkus und 12V 
Ausgang wäre passend. Dann brauchst du bloß noch eine Zeitschaltung 
(Mikrocontroller oder "zu Fuß" mit CMOS-IC) für die Zuschaltung deiner 
LED-Streifen.
Gast #5581354
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Es gibt LED-Lichterketten um Weihnachten, die haben einen Kasten für 
drei Batterien dabei. Das reicht in der Nacht um gesehen zu werden und 
langt viele Stunden mit einem alten Batteriesatz.

Zum Beispiel so etwas für unter 2 Euronen:
https://www.pollin.de/p/led-lichterkette-20-leds-531864
https://www.pollin.de/p/led-lichterkette-silberdraht-10-leds-warmweiss-batteriebetrieb-533833

Mit einer Zelle leuchtet das auch ganz gut mit der 
Joule-Thief-Schaltung. Wenn Du dafür einen NiMh Akku verwendest, könnte 
vielleicht der Verbrauch über 1k Widerstand und 1 Diode nachgeladen 
werden. Eine Abschaltautomatik könnte man noch ergänzen (starten mittels 
Überbrückungstaster).
Gast #5581503
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Harald W. schrieb:
> hinz schrieb:
>
>>> Ich habe gelesen, dass übliche LED-Streifen 4,8Watt/Meter brauchen. Es
>>> wäre schon nett innen und außen jeweils einen Meter zu verbauen.
>>
>> Dann kannst du mit bezahlbaren Kondensatoren einige Minuten vergessen.
>
> Er hat doch ein Lastenfahrrad. Das kann er ja zur Hälfte mit
> Kondensatoren vollpacken. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=lmVVdV8wuB0
#5583996
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Harald schrieb:
> Der Name Supercap klingt toll, leider leider immer noch Lichtjahre von
> der Leistungsfähigkeit eines (beliebigen) Akkus entfernt.

Stimmt, aber für einige Anwendungen ( wie z.B. die des TO ) völlig 
ausreichend.
Die Supercaps ( Doppelschichtkondensator ) dürfen aber nicht mit den 
sog. "Goldcaps" verwechselt werden.
Doppelschichtkondensatoren haben einen erstaunlich niedrigen 
Innenwiderstand und können daher hohe Lade- und Entladeströme vertragen.
Gegenüber Akkus haben sie den Vorteil, keine besondere Ladeschaltung zu 
benötigen ( LiIon Nachteil ).
Und gegenüber NiMh haben sie keinen Memoryeffekt ( ich weiß, es geht das 
Gerücht um, dass NiMh keinen M.Effekt haben, das stimmt aber nicht. )

Mit vier parallelen 50F Supercaps habe ich mir eine "highpower" 
Taschenlampe gebaut, die für ca. 25 Minuten reichlich Licht abgibt.
Sie ist in unter 10 Min. wieder aufgeladen bei immernoch schonend 
eingestelltem Ladestrom.

Bei Anwendungen für viel Strom für eher kurze Zeit sind die Teile schon 
interessant geworden.

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