Insektenvernichter riecht durchbrennend mit LED-Lampe

Gast #5587514
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In einem Insektenvernichter hat sich die Glühlampe verabschiedet. Dabei 
handelte es sich um eine 25W Glühlampe mit blauem Glaskolben. Diese ist 
nicht mehr so einfach zu bekommen.

Also habe ich eine LED-Lampe mit 4,2W eingeschraubt, bevor ich eine 
UV-LED-Lampe bestelle.

Beim Anstecken (das Gerät hat keinen Schalter) fiel mir nach wenigen 
Sekunden ein Geruch nach durchbrennenden Elektroteilen auf. Das Gerät 
wurde sofort ausgesteckt. Der Geruch tritt beim Anstecken sofort wieder 
auf.

Hat hier Jemand gleiches bereits beobachtet und weiß woher das herkommt. 
Eigentlich ist in inneren eine Villard-Kaskade angeschlossen, die die 
hohe Spannungen erzeugt für das Hochspannungsgitter gegen die Mücken.

Es wird viel geschrieben, dass ein solches Gerät nicht funktionieren 
würde gegen Mücken. Wenn kein StechOpfer in der Wohnung ist, klappt es 
ganz gut, wenn eine Zeitschaltuhr das Gerät bei noch Abwesenheit und 
Dunkelheit in der Wohnung einschaltet.
#5587638
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Dieter schrieb:
> In einem Insektenvernichter hat sich die Glühlampe verabschiedet. Dabei
> handelte es sich um eine 25W Glühlampe mit blauem Glaskolben. Diese ist
> nicht mehr so einfach zu bekommen.

Egal...

Dieter schrieb:
> Also habe ich eine LED-Lampe mit 4,2W eingeschraubt, bevor ich eine
> UV-LED-Lampe bestelle.
>
> Beim Anstecken (das Gerät hat keinen Schalter) fiel mir nach wenigen
> Sekunden ein Geruch nach durchbrennenden Elektroteilen auf.

Das ist nicht normal!

Dieter schrieb:
> Eigentlich ist in inneren eine Villard-Kaskade angeschlossen, die die
> hohe Spannungen erzeugt für das Hochspannungsgitter gegen die Mücken.

Das hat mit der Lampe aber nichts zu tun!
#5587642
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>> Eigentlich ist in inneren eine Villard-Kaskade angeschlossen, die die
>> hohe Spannungen erzeugt für das Hochspannungsgitter gegen die Mücken.

> Das hat mit der Lampe aber nichts zu tun!

Da wär ich mir nicht so sicher. Vielleicht ist da was ähnlich wie bei 
den Haartrocknern gelöst, wo die Heizung als Vorwiderstsnd für den 12V 
DC-Motor dient. In diesem Fall wäre ein seltsamer Geruch in Verbindung 
mit der LED-Lampe wohl normal...
Gast #5588212
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Zum Zerlegen komme ich nicht die nächsten paar Tage. Auf dem Gehäuse ist 
keine Typangabe.

Andere Lampen einschrauben ginge nur mit zerlegen oder einer 
mechanischen Verlaengerung. Das war ein Versuch vor einem Kauf.

Nebenbei sei angemerkt, dass der Kauf eines neuen Geraetes mit LED 
(UV/blau) wirtschaftlicher ist. Kostet nicht viel mehr als eine Birne, 
braucht aber deutlich weniger Strom.
Gast #5588604
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Dieter schrieb:
> Andere Lampen einschrauben ginge nur mit zerlegen oder einer
> mechanischen Verlaengerung.

Wo eine Glühlampe darin war, könnte evtl. auch eine UV-Röhre im
Format Energiesparlampe mechanisch passen. (Elektrisch sowieso.)

Leider finden sich keine Treffer mit guter Beschreibung, aber
ein Treffer deutet darauf hin, daß das "-T" nur 5W leistet.

https://www.google.de/search?q=electronic+insect+killer+"K-689B"OR"K-689T"&num=30&client=opera&filter=0&biw=1240&bih=659

(Was sich mit "25W" nicht so verträgt. Und weshalb ich auch
nicht mehr so sicher bin, ob Deine Beschreibung "Glühlampe"
überhaupt zutrifft. Leider sind diese, jetzt zweifelhaften,
Informationen auch noch die einzigen (technischen) solchen.)

Da Du auch keine Bilder von außen (1x Totale, 1x Versuch, das
Leuchtmittel bdestmöglich einzufangen) oder sonstiges lieferst,
und ein mal davon sprichst, ein anderes Leuchtmittel eingesetzt
zu haben, ein anderes mal, "nicht (richtig) ranzukommen"

(vielleicht verwirrt mich nur Deine Ausdrucksweise)

weiß ich absolut nicht weiter im Moment. Bitte (präzise) Infos.
#5588674
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Dieter schrieb:
> Da steht "electronic"
> (Markenname/Herstellername) insect killer", Model K-689B & K-689T, von
> 05/1991.

E. S. schrieb:
> Wie alt war denn das Schrottteil? >50 Jahre?

Gut beobachtet!

Einziges Manko: der "Pfeil" vor der 50 zeigt in die falsche Richtung. 
Und statt "war" könnte man "ist" schreiben. Aber sonst:

Gut beobachtet!
Gast #5814767
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Die ersten Mücken sind fast schon wieder unterwegs. Es wird Zeit das 
Ding wieder zu reparieren. Leider ist der Wert nicht mehr abzulesen. 
Denke man kann es abschätzen, oder hier im Forum kennt so ein Teil, den 
Wert und wäre so nett es zu verraten.

Ich gehe einmal davon aus, dass der Wert so gewählt wurde, dass beim 
Berühren der Strom unter 30mA bleibt.

Bei 240V/30mA = 8k

Im WorstCase:
240V*30mA=7,2W

Dafür hat aber der Widerstand zu wenig heftig gequalmt. Die Farbe Braun 
oder Rot war meiner Erinnerung nach dabei. Vermute daher 18k oder 27k.

Ca 9-10mm lang, 4mm dick,
Bauform 0411, 3,9 x 10, 1W, kommt am ehesten hin.
Kohleschichtwiderstände, Metallschichtwiderstände oder 
Metalloxidwiderstand, welchen sollten man bevorzugen?
#5814973
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Ich habe meins letztes Jahr zwar nicht auf LED umgebaut.
Aber die Platine war bei mir auch mehr dran Geklebt wie Gelötet.

Habe auch das Originale gebastelte (Bei dir nicht zusehen da falsche 
seite) nicht ganz nachvollziehen können.
Also habe ich mir selber eine kleine Platine gebastelt.
4x dioden 4007 einen passenden Kondensator und so an die dränte dran.

Manche Stehen aber nach einer weile auch wieder auf :-( oder fliegen 
erst gar nicht in die drähte rein.

Also ich finde die Teile nur bedingt brauchbar.
Gast #5815529
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Ja, von diesen Teilen gibt es viele verscheidene Ausführungen.

Die einfachsten mit Glühlampe und Spannungsverdoppler für das Gitter, 
bessere mit UV-Röhre und EVG + Gitter.

Aber meiner Erfahrung nach fliegen die Mücken da nur zufällig rein, ein 
Fliegengitter am Fenster bringt sehr viel mehr.

Btw. kennt noch jemand die chemischen Insektenkiller aus Anfang der 90er 
Jahre? Das war so ein Stecker mit Heizelement und man musste jede Nacht 
ein neues Plättchen einschieben. Hat dann irgendeine Chemie verdampft. 
Das roch nicht gesund, half aber gegen Mücken. Die späteren 
Ultraschall-Vertreiber waren hingegen völlig wirkungslos.

Grüße, Serge
Gast #5815695
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Serge W. schrieb:
> Die einfachsten mit Glühlampe und Spannungsverdoppler
> für das Gitter, bessere mit UV-Röhre und EVG + Gitter.

Vor einige Jahren habe ich einmal ersteres in zweiteres
verwandelt (günstige UV-Röhre, "EVG" durch Zufall genau
passendes aus größerer ESL gefunden). Kosten unter 4€,
wenn die Arbeitszeit und vorh. Mittel wie Lötzinn, Draht,
1x Diode + 1x Widerstand,  ... und der verbrauchte Strom
nicht miteingerechnet werden.

Serge W. schrieb:
> Btw. kennt noch jemand die chemischen Insektenkiller
> aus Anfang der 90er Jahre? Das war so ein Stecker mit
> Heizelement und man musste jede Nacht neues Plättchen
> einschieben. Hat dann irgendeine Chemie verdampft.

90er Jahre? Gibt es immer noch. Auch mit Flasche plus
Kapillarröhrchen, und auch als Kombination beider Arten.
Wenn das Zeug nicht zu stark verwirbelt oder weggeblasen
wird, und kein offenes Fenster direkt dran, kann das eine
gewisse Wirkung haben, so direkt beim Bett.

Ob giftig, und wenn, wie sehr, ist mir unbekannt.

Man koennte auf ein ausgetrocknetes Plaettchen oder in so
eine Flasche ja auch das Zeug füllen, das es zum "auf die
nackten Stellen schmieren" gibt?
#5815789
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Tut mir sehr Leid aber da kann ich dir nicht helfen meinen habe ich vor 
JAHREN umgebaut.
Und da (grade noch mal aufgeschraubt) flog die originale Platine Raus.

ICH würde den widerstand aber nich als so besonders oder speziell 
beachten er wird nur den Stromfluss beim einstecken reduzieren und wenn 
ficher im draht einfach nicht verbrennen wollen.

Die eigentliche frage WIESO der kaputt ist wurde aber so weit ich 
gelesen habe nicht geklärt was vielleicht wichtiger sein wird.
(Diode/Kondensator defekt ?/Lötbrücke/ draht Reste auf der Platine ?)

Und ich würde auch nicht von 230 volt ausgehen sondern schon von ca 
320volt weil ich sehe dioden und Kondensatoren zumindest ein einfacher 
Gleichrichter wird verbaut sein also DC
Gast #5815826
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DAVID B. schrieb:
> Die eigentliche frage WIESO der kaputt ist wurde aber so
> weit ich gelesen habe nicht geklärt was vielleicht wichtiger
> sein wird.

Gehört geklaert, einfacher Tausch des R bringt's wohl nicht.

> (Diode/Kondensator defekt? Lötbrücke draht Reste auf Platine?)

Sind Beispiele, Aufzaehlung unvollstaendig bzw. erweiterbar.

DAVID B. schrieb:
> nicht von 230 volt ausgehen sondern schon von ca 320volt

Von mehr, wie viel genau ist eine Frage der Schaltung.


>>>> Planlos "im Nebel zu stochern" ist sinnfrei bis gefaehrlich.


Dieter schrieb:
> @ David, Serge, chinese: Wäre schön, wenn Ihr hier posten
> könntet, welchen Wert (kOhm) bei Euch der Widerstand hatte?

Auch bei mir ist es Jahre her. Es handelte sich auch nicht um
die gleiche Schaltung - das hatte ich nie behauptet?

Vorschlag: Schaltplan samt vorhandener Bauteilwerte ermitteln.
Es sieht zwar nach einer bestimmten Verschaltung aus, aber man
muß sich dessen sicher sein - und das kannst Du (genau gucken).

Wenn Du es Dir nicht zutraust Platine von allen Seiten zeigen,
so daß alles sicher erkennbar ist - alles.

chinese chink schrieb:
> Da Du ... davon sprichst, ein anderes Leuchtmittel eingesetzt
> zu haben, aber ein anderes mal, "nicht (richtig) ranzukommen"
>
> (vielleicht verwirrt mich nur Deine Ausdrucksweise)
>
> weiß ich absolut nicht weiter im Moment.
> Bitte (präzise) Infos.

Was das mit dem anderen Leuchtmittel war, darauf bist Du immer
noch nicht eingegangen. Inwieweit waere nun eine Modifikation
zu Röhre hin möglich? (Die Waerme einer Gluehbirne ist evtl.
mit der billigen Konstruktion eh unvereinbar - also nicht nur,
daß man Energie verschwendet, sondern das tut wohl auch dem
Teil nicht so recht gut...) Ein "EVG" kann man günstigst bzw.
umsonst bekommen oder gar bauen.
#5816194
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Ok dann würde ich mal als strom 10-20mA anlegen was auf ca 11,5 Kohm 
Raus Läuft. Das sollte vielleicht reichen müsste man halt erproben.
Der strom fliesen ja eh nur dann wenn man es einsteckt und sich die 
Kondensatoren aufladen.
oder etwas gut leistendes rein fliegt.
Sonst ergibt das "Geflügel" den widerstand.

Also gucke was du in einer 2 watt Ausführung da hast und bau es ein.
Beitrag #5816477 wurde von einem Moderator gelöscht.

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