Dem einen oder anderen wird vielleicht aufgefallen sein das unser KA3005P kurz nach Ablauf der Garantie beim einstellen der Ausgangsspannung lustig mit den Werten rumspringt. Grund dafuer ist der Encoder an der Frontplatte der einen zu grossen Uebergangswiderstand an seinen mechanischen Schaltern bekommt. Die Reparatur ist ziemlich einfach. 1. Kiste aufschrauben. 2. Vier kleine Schrauben an der grossen Platine hinter der Front abschrauben und diese Platine etwas an die Seite legen. 3. Drei Schrauben an der Halteplatine loesen auf die sich der Encoder befindet. 4. Drehknopf abziehen. 5. Mit einer grossen Loetspitze und reichlich Zinn alle sechs Kontakte an dem Pfostenverbinder gleichzeitig warm machen und die kleine Platine nach hinten rausnehmen. Jetzt koennte man einen neuen Encoder einbaue. Da ich aber gerade nichts passendes da hatte habe ich meinen reichlich in Kontakt60 gebadet, das Zeug 10min einwirken lassen, das ganze wiederholt und danach Kontakt 60 restlos mit Isoprop entfernt. Dadurch sinkt der Kontaktwiderstand von mehreren kOhm wieder auf unter 1Ohm. Dann wieder alles zusammenbauen und bei Gelegenheit einen passenden Encoder besorgen den man dann 2020 einbauen muss. :-) Olaf
Olaf schrieb: > Dem einen oder anderen wird vielleicht aufgefallen sein das unser > KA3005P kurz nach Ablauf der Garantie beim einstellen der > Ausgangsspannung lustig mit den Werten rumspringt. Erkläre mal wie mir oder irgend jemand anderem hier das aufgefallen sein könnte? Ich bin allerdings etwas schockiert, dass der Mangel schon so schnell auftrat. Diese Geräte gibt es doch erst seit ca. 3 Jahren, falls ich mich nicht irre. Wie hast du das mit dem "Baden" gemacht? Ich frage, weil ich das gleiche Problem bei meiner 90er Jahre Stereoanlage habe.
> Erkläre mal wie mir oder irgend jemand anderem hier das aufgefallen sein > könnte? Es wird immer schwieriger die gewuenschte Spannung/Strom einzustellen. Die Anzeige laesst sicht dann manchmal gar nicht verstellen und dann springt sie wieder ein paar Stellen auf einmal. Das hat mich jetzt so sechs Monate genervt bis ich mich gerade aufgerafft habe. > Diese Geräte gibt es doch erst seit ca. 3 Jahren, falls ich mich > nicht irre. Aehem! Die Kisten kosten doch nur einen Hunni. Wenn man Erwartungen haben will dann muss man bei Agilent/Keysight einen Tausi auf den Tisch legen. > Wie hast du das mit dem "Baden" gemacht? Ich frage, weil ich das gleiche > Problem bei meiner 90er Jahre Stereoanlage habe. Mit dem mitgelieferten Roehrchen in alle kleinen Ritze reingesprueht. Aber vorsichtig, Kontakt60 ist eine Saeure. Das Zeug aetzt sich sogar mit den Jahren von innen durch die Spruehdose. Es muss also hinterher unbedingt entfernt werden. Ausserdem sollte man idealerweise am Schluss noch eine kleine Gleitschicht aufbringen. Dafuer gab es auch noch ein Spray. Bei billigen Potis gab es frueher auch mal welche die mit Fett gefuellt waren damit sich ein 1.60DM Poti nach 20DM anfuehlt. Das fuehlt sich nach so einer Behandlung dann leider wie 0.8Euro an. :-) Olaf
Danke. Also das mit der Säure lass ich dann besser mal bleiben. Noch springen die Knöpfe nur manchmal und es geht weg, wenn ich sie ein paar mal hin und her drehe.
Stefanus F. schrieb: > Also das mit der Säure lass ich dann besser mal bleiben. Halb so wild, man muss halt gut spülen.
Olaf schrieb: > Ausserdem sollte man idealerweise am Schluss > noch eine kleine Gleitschicht aufbringen. Dafuer gab es auch noch ein > Spray. Vaselinespray gibts sogar im Baumarkt.
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