Tippgeber schrieb:> Weißt Du, wie I2C funktioniert?
Weißt DU, welche Funktion beim BME280 der SDO-Pin hat?
Anscheinend nicht, sonst würdest du nicht solche Fragen stellen.
Rainer schrieb:> Theoretisch kann man die entsprechende Leiterbahn wegkratzen und dann> den Lötjumper daneben setzenRainer schrieb:> aber das ist bei einer größeren Anzahl leider eine Fummelei und sieht> auch nicht schick aus.Rainer schrieb:> größeren Anzahl
Bedeutet: Serienfertigung!
In diesem Fall die PCB passend designen und den Lötjumper durch einen
0603 0R ersetzen und bestücken lassen
Es gibt z.B. das ausgeht Modul mit BMP280, bei dem dieser Anschluss
herausgeführt ist.
www.exp-tech.de/sensoren/barometer/6626/adafruit-bmp280-i2c-or-spi-barom
etric-pressure-altitude-sensor
Natürlich nicht so billig wie in CN, aber bei der größeren Anzahl, die
Du brauchst, und Staffelpreisen .....
Gruß Bussard
So ist das mit dem (fehlenden) Input an Info:
die meisten Nutzer wollen einen Mehrfach- oder Differenzdruck messen,
Andere vielleicht auch Feuchtigkeit. Die Tempmessung kann man ja
vergessen.
Gruß
Bussard schrieb:> Die Tempmessung kann man ja vergessen.
Ohne den im Sensor gemessenen Temperaturwert würdest du wohl wenig
Freude an den Rohdaten von Feuchte und Druck haben. Die
Temperaturmessung ist essentiell!
Wenn man auf den Levelshifter verzichten kann nimmt man einfach ein
Modul bei dem der SDO pin herausgeführt ist. Ist zwar etwas größer aber
nicht teurer
https://www.aliexpress.com/item/1PCS-GY-BME280-3-3-precision-altimeter-atmospheric-pressure-BME280-sensor-module/32862421810.html
Und natürlich muss man die Temperatur mit in die Luftdruck und
Luftfeuchte mit einbeziehen. Aber Bosch hat das ja schon fertig gemacht
und in der Arduino-Lib ist es ja auch mit eingebaut (übrigens auch das
Ändern der Adresse, falls es dem Rainer nur darum geht)
Nein, es kann leider nicht auf den Levelshifter verzichtet werden (es
sind keine 3,3 Volt am Bus verfügbar). Es sollen zwei Sensoren verwendet
werden, sonst gäbe es ja kein Problem.
Wahrscheinlich wird es darauf hinaus laufen, dass die Module am Ende
doch mit einem kleinen Messer/Bohrer bearbeitet und dann die Lötjumper
neu gesetzt werden...
Wolfgang schrieb:> Bussard schrieb:>> Die Tempmessung kann man ja vergessen.>> Ohne den im Sensor gemessenen Temperaturwert würdest du wohl wenig> Freude an den Rohdaten von Feuchte und Druck haben. Die> Temperaturmessung ist essentiell!
... ja, aber zur Kompensation für die anderen Sensoren auf dem Chip. Als
Umgebungstemperaturmesser nicht sehr viel besser als mein feuchter
Finger.
Notiz am Rande: Die Temperaturen stimmen hier auf 0,2 Grad genau mit
einem DS18B20 überein. Das Modul muss natürlich an ein Kabel, sonst
misst man die Geräte-/Platinentemperatur (anderswo kann gerade das
natürlich auch erwünscht sein).
Bussard schrieb:> ... ja, aber zur Kompensation für die anderen Sensoren auf dem Chip. Als> Umgebungstemperaturmesser nicht sehr viel besser als mein feuchter> Finger.
Ah, noch so einer, der seinen Mikrocontrollern und Co die Temperatur
immer persönlich, im gesiegelten Brief und Spezialeskorte, überreicht...
:/
Wolfgang schrieb:> Florian schrieb:>> Kann der TO mal bitte was dazu sagen? Wieso 0x77 und nicht 0x76?>> Wäre es unverschämt, zwei BME280 am selben Bus betreiben zu wollen?
Nein, aber es ist unverschämt für den TO zu antworten!
M. K. schrieb:> Bussard schrieb:>> ... ja, aber zur Kompensation für die anderen Sensoren auf dem Chip. Als>> Umgebungstemperaturmesser nicht sehr viel besser als mein feuchter>> Finger.>> Ah, noch so einer, der seinen Mikrocontrollern und Co die Temperatur> immer persönlich, im gesiegelten Brief und Spezialeskorte, überreicht...> :/
Nein, aber jemand, der bei gedrängtem Aufbau von Baro-Sensoren mit
anderer Elektronik in engen Flugmodell-Rümpfen bei Wintertemperaturen
und voller Sonnenbestrahlung bei dt > 70Grad ein wenig Erfahrung hat und
sich auch mit den Einlaufkurven beschäftigen durfte, eine
zugegebenerweise etwas andere Einsatzschiene als Temperaturmessung an
der Hauswand.
on topic:
Hat der TO sich mal die Verbindungen der 3 Lötfinger? auf seinen
Platinen angeschaut?
Gruß
Bussard schrieb:> Hat der TO sich mal die Verbindungen der 3 Lötfinger? auf seinen> Platinen angeschaut?
Bestimmt, denn dann sieht man dass dort eine Leiterbahn zwischen GND und
SDO ist.(siehe Bild)
Bussard schrieb:> on topic:> Hat der TO sich mal die Verbindungen der 3 Lötfinger? auf seinen> Platinen angeschaut?
Zwei davon scheinen durch besagte Leiterbahn, die der TO nicht
wegkratzen möchte, verbunden zu sein (7:Gnd - 5:SDO).
Bussard schrieb:> Nein, aber jemand, der bei gedrängtem Aufbau von Baro-Sensoren mit> anderer Elektronik in engen Flugmodell-Rümpfen bei Wintertemperaturen> und voller Sonnenbestrahlung bei dt > 70Grad ein wenig Erfahrung hat und> sich auch mit den Einlaufkurven beschäftigen durfte, eine> zugegebenerweise etwas andere Einsatzschiene als Temperaturmessung an> der Hauswand.
Ach, du misst also nur an der Hauswand die Temperatur mit dem feuchten
Finger?
Wolfgang schrieb:> Tippgeber schrieb:>> Weißt Du, wie I2C funktioniert?>> Weißt DU, welche Funktion beim BME280 der SDO-Pin hat?>> Anscheinend nicht, sonst würdest du nicht solche Fragen stellen.
Naja, klassisches Missverständnis... Die hier angegebene Adresse sind
die Bits D7-D1, denn I2C benutzt ja D0 für Schreiben/Lesen.
Kann ja mal passieren.
Und mehrere Sensoren lassen sich besser per SPI bespaßen.
Uwe D. schrieb:> Naja, klassisches Missverständnis... Die hier angegebene Adresse sind> die Bits D7-D1, denn I2C benutzt ja D0 für Schreiben/Lesen.
Wenn du da ein klassisches Missverständnis bei dir witterst, guck doch
einfach ins Datenblatt Kap. 6.2 I2C Interface.
Da steht dann: "The 7-bit device address is 11011x. The 6 MSB bits are
fixed. The last bit is changeable by SDO value and can be changed during
operation"
Und etwas weiter hinten dann die Fig. 9 mit den Bytes, wo sich das erste
Byte aus o.g. 7-Bit Slave Adresse und dem R/W-Bit zusammen setzt.
Klaus S. schrieb:> Ein anderer Ansatz wäre mehrere Sensoren der gleichen I2C-Adresse über> einen I2C-Multiplexer (z.B. TCA9548A) zu betreiben.
Und du meinst, das wäre weniger Aufwand, als eine Leiterbahn zu trennen
und einen Lötklecks zu setzen?
Winfried schrieb:> Gibt's da eigentlich ein extra (VDE-vorgeschriebenes)> Spezialwerkzeug> oder sowas? Also eine "Leiterbahnstanze".
Skalpell links + rechts und dann raus heben. 1 Minute
Warum die Chinesen allerdings überhaupt eine Leiterbahn da rein machen
erschließt sich mir nicht. Vermutlich weil per Reflow die Brücke nicht
gesetzt werden kann und man den Anwender das Löten sparen wollte.
Footprint für 0603 ist eher ungeeignet für Lötbrücken wegen dem Pitch,
0402 auch noch grenzwertig und 0201 Padpitch wieder zu klein für
Tattergreise
Wolfgang schrieb:> Uwe D. schrieb:>> Naja, klassisches Missverständnis... Die hier angegebene Adresse sind>> die Bits D7-D1, denn I2C benutzt ja D0 für Schreiben/Lesen.>> Wenn du da ein klassisches Missverständnis bei dir witterst, guck doch> einfach ins Datenblatt Kap. 6.2 I2C Interface.>> Da steht dann: "The 7-bit device address is 11011x. The 6 MSB bits are> fixed. The last bit is changeable by SDO value and can be changed during> operation">> Und etwas weiter hinten dann die Fig. 9 mit den Bytes, wo sich das erste> Byte aus o.g. 7-Bit Slave Adresse und dem R/W-Bit zusammen setzt.
Und wo ist der elementare Unterschied zu dem was ich schrieb?
Winfried schrieb:> Gibt's da eigentlich ein extra (VDE-vorgeschriebenes) Spezialwerkzeug> oder sowas? Also eine "Leiterbahnstanze".
Bei größerer Stückzahl: Proxxon im Bohrständer, Hartmetallfräser und
Praktikant.
IHK schrieb:> Es müsste solchen „Unternehmern“ verboten werden, Praktikanten> auszunutzen.
In gewissem Maße gehört so etwas zu einem guten Praktikum. Im täglichen
Arbeitsleben gibt es eben auch oft Aufgaben, die langweilig sind, aber
trotzdem gemacht werden müssen. Im Praktikum sollte man nicht nur die
interessanten Seiten eines Jobs zeigen, sondern viel wichtiger ist es
IMHO, auch die negativen Seiten zu zeigen, damit nicht am Ende der
Ausbildung dann die Ernüchterung kommt, den falschen Job gewählt zu
haben.
Beispiel aus der Realität: einer unserer Mediengestalter hatte nach zwei
Jahren keine Lust mehr, tagein tagaus nur Firmenlogos zu bearbeiten
(Rohmaterial irgendeine Grafik, Ziel Logo für Webseite in vorgegebener
Größe). Ist stumpfsinnig, muß aber gemacht werden, und dafür wird man
dann halt bezahlt. Nur wird so etwas im Praktikum nicht so oft gezeigt.
Ralf D. schrieb:> Beispiel aus der Realität: einer unserer Mediengestalter hatte nach zwei> Jahren keine Lust mehr, tagein tagaus nur Firmenlogos zu bearbeiten
Dann wäre es vielleicht mal an der Zeit, über die Aufteilung der Arbeit
nachzudenken. Gute Arbeit kommt hauptsächlich von motivierten
Mitarbeitern.
my2ct schrieb:> Ralf D. schrieb:>> Beispiel aus der Realität: einer unserer Mediengestalter hatte nach zwei>> Jahren keine Lust mehr, tagein tagaus nur Firmenlogos zu bearbeiten>> Dann wäre es vielleicht mal an der Zeit, über die Aufteilung der Arbeit> nachzudenken. Gute Arbeit kommt hauptsächlich von motivierten> Mitarbeitern.
Vollkommen klar. Als wir ein paar Jahre später das Team vergrößern
konnten wurde das auch gemacht. Aber das ändert leider trotzdem nichts
daran, das man oft sehr gleichförmige Aufträge von Kunden im
Massengeschäft bekommt und dass irgendwer diese Arbeiten erledigen muss.
Besser man sieht das frühzeitig und kann sich das vor der Ausbildung
überlegen, ob man das danach dann x Jahre lang machen will.