230V, HF auskoppeln

Gast #5603629
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Bernd schrieb:
> (Der Preis für die Dinger steigt proportional mit dem zulässigen
> Nennstrom, den die Dinger durchführen können)

Na ein SDR wird wohl mit seinem Antenneneingang nicht so viel Strom 
ziehen, daß dieser von dir angesprochene Punkt relevant wäre, oder? :-D
Gast #5605834
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Hmm, ich habe hier eher das Problem, den Müll vom Netz loszuwerden ... 
Nun klar, die Kopplung ist hier völlig undefiniert. Das ist sie aber 
auch bei direktem Abgriff. Hängt ja von der Phase ab und dem Ort und der 
Topologie und den Impedanzen an allen Übergangsstellen etc. Wenn es sich 
auf Common-Mode beschränkt (differentiell ist wohl weniger zu erwarten - 
außer den 50 Hz selbst plus dem Oberwellenspektrum der aktiven 
Verbraucher), ist wohl eine R-C-Kopplung noch am sinnvollsten. Empfehle 
aber dann den Betrieb an einer Badezimmersteckdose zwecks 
empfindlicherem FI. (Und nicht bei fließendem Wasser ...!)
Andererseits würde ich mich um eine magnetische Antenne bemühen und von 
den Steckdosen ganz fernbleiben. Netzleitungen sind etliche Meter lang 
und strahlen ganz von selbst.
Gast #5605911
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Ben46 schrieb:
> Hallo,
>
> Ich möchte mit einem SDR auf dem Stromnetz "horchen".
> Wie koppelt man den sicher und breitbandig an, ab 1 bis ca. 50 MHz?

Im Prinzip ist eh schon alles gesagt bis auf das, das Dein SDR ganz 
schnell hops geht wenn da was energiereicheres hereinkommt.

Daher zum Weiterlesen, zur Erbauung und im Thread eine recht brauchbare 
breitbandige Schutzschaltung:

http://www.eevblog.com/forum/projects/5uh-lisn-for-spectrum-analyzer-emcemi-work/new/?topicseen#new

Wenn Du nicht basteln willst - bei Tekbox gibts solche Teile...

Viel Erfolg


MiWi
#5606869
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Autor: Kilo S. (kilo_s)
Datum: 30.10.2018 08:01

"Eine Glühbirne (Kapazitiv) auskoppeln.
Also leitfähige Material um den Glaskolben wickeln und ansaften.

Ich finde gerade den Link nicht mehr.
Musst mal auf der seite hier suchen."

Ist im Forum "Junge Menschen für den Amateurfunk begeistern",

Beitrag "Junge Menschen für den Amateurfunk begeistern"

Beitrag vom Datum: 21.05.2018 12:42,
Skizze und existierender Nachbau
Gast #5606883
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Edi M. schrieb:
> "Eine Glühbirne (Kapazitiv) auskoppeln.
> Also leitfähige Material um den Glaskolben wickeln und ansaften.
>
> Ich finde gerade den Link nicht mehr.

Eigentlich ist es doch wurscht, wie man die Kapazität gestaltet.
Wenn man meine oben genannte Netzantenne mit einem Y-Kondensator von 5nF 
realisiert, ist man auf der sicheren Seite.
Mit der Folie und Glühbirne kriegt man doch geschätzt max. 50pF hin.
#5606949
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michael_ schrieb:
> Mit der Folie und Glühbirne kriegt man doch geschätzt max. 50pF hin.

Öhm... naja! Es ist jedenfalls auch mal eben an einem nachmittag mit 
hausmitteln realisiert.

Den Kondensator muss man erst kaufen.

oszi40 schrieb:
> Nimm eine isolierte Laborschnur und wickle sie um das betroffene
> Stromkabel. In einfachen Fällen könnte das reichen.

Wäre auch so eine Methode.

Ob das nun reicht wissen wir ja noch nicht.

dfIas schrieb:
> Andererseits würde ich mich um eine magnetische Antenne bemühen und von
> den Steckdosen ganz fernbleiben.

Wenn er signale auf den Stromleitungen messen möchte? Es sei denn er 
sucht einen RX antennenersatz in form des lichtstromnetz im Haus. Da 
wäre die variante Magloop vielleicht die bessere.

Ich bin gespannt was wie wofür gebraucht wird und was da am besten 
funktioniert.

Edi M. schrieb:
> Ist im Forum "Junge Menschen für den Amateurfunk begeistern"

Genau den hab ich gesucht.
O.T
An dem tag hab ich deine seite vor dem ersten Morgenkaffee erwischt. 
Deswegen ging noch nicht alles.
Gast #5606961
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Hallo,

ich habe mir solch eine "Stromversorgungs‐Netznachbildungen" nach gebaut 
und zusätzlich mit einem -10dB Begrenzer versehen.

Ich arbeite über einen 60VA Trenntrafo, dann eine TP-Filter - 
Netzfilter, wie das Schaffner FN2080-10/06

Hier noch eine Messung am Netzfilter Nachbau:
20131014-01-S21_Gleichtaktunterdrückung.pdf
#5609105
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Michael M. schrieb:
> Wie hat man das Damals gemacht bei den Babyfone und Wechselsprechanlagen
> die ausschließlich über das Stromnetz funktionieren?

Ui! Solche teile hab ich noch herumliegen!

Kann später mal nachsehen!

Edit:

Siehe Bild. (So in etwa jedenfalls)
Ich hab nur bis zum gleichrichter und Koppelkondensator geschaut. Bei 
der mittleren anzanpfung kommt hinter dem C die NF endstufe die über 
einen überträger auf den Koppelkondensator geht.

Ich frage mich ob die überträger geeignet sind für hf?!
Angehängte Dateien:
#5609488
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Der untere Trafo ist nur für die Stromversorgung geeignet. Der obere 
Übertrager sollte auf ein geeignetes Ferritmaterial gewickelt sein. 
Evtl. get auch eine stromkompensierte Drossel mit ca. 2x100µH.

An dieser Stelle auf die Sicherheit achten. Die beiden Kondensatoren 
kann man aus einem alten Schaltnetzteil ausschlachten. Es sollten 
VDE-Zeichen drauf sein. Die Sekundärseite des Übertragers sollte mit der 
Gerätemasse bzw. Schutzleiter verbunden werden.
Angehängte Dateien:
#5609697
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B e r n d W. schrieb:
> Leider ist die Spule so nicht geeignet. Parallel dazu ist ein
> Kondensator geschaltet, der Schwingkreis ist vermutlich auf 200 kHz
> resonant. Du benötigst jedoch einen breitbandigen Übertrager.

Hab ich schon vermutet.
Ist ja nur zur (Sprechanlage) übertragung von sprache.

Aber einen 1:1 überträger für NF kann man schon ab und an brauchen.

Ich mag so oder so nicht auf dem Stromnetz horchen.

Aber da ich solche ein teil rumliegem hatte konnte ich hier auf die 
frage von DO7TLA Antworten.

:) und konnte selbst was lernen.

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