Hallo,
für meine neue Arbeitsstelle in München benötige ich eine Unterkunft für
2-4 Übernachtungen pro Woche (Abhängig von Projektauslastung und
Home-Office-Möglichkeit), mein Haupt-Wohnsitz ist ca. zwei Autostunden
entfernt.
Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.
on-demand im Hotel übernachten?
VG
Im Sommer Zelten gehen !
Im Winter eher was für Individualisten.
Wohnwagen ist auf Montage keine Seltenheit. Wird gerne von Osteuropäern
in Anspruch genommen.
linear schrieb:> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Wie alt bist Du?
falls eher 30 - Zimmer Studenten-WG
Sonst - kleines Zimmer 1-Raum-Wohnung 25m² mieten und dann deinen
Bedürfnissen einrichten.
Nur sind kleine 1-Raum-Wohnungen preislich sehr teuer (pro
Quadratmeter).
Hotel - im November sicher finanziell zu machen, wenn man sucht.
Ende September - unmöglich!
Ist ganz umziehen eine Alternative?
Oder soll der Job eh nur für einen überschaubaren Zeitraum sein?
linear schrieb:> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Was kannst du dir leisten? Wie viel Stress willst du dir machen?
Wenn du es dir leisten kannst würde ich über die Langzeitanmietung eines
"Serviced Apartment" in einem "Boardinghouse" nachdenken. (Damit hast du
die Begriffe nach denen du googeln kannst)
Serviced Apartment deshalb, weil man sich nicht um den ganzen Quatsch
bei einer Mietwohnung kümmern muss, von rechtzeitig Müll rausstellen,
Putzen, Nebenkostenabrechnungen, bis im Extremfall noch Kehrwoche
einhalten. Die Privatsphäre ist größer, und du kannst, im Gegensatz zu
tageweise gemieteten Hotelzimmern, ein paar Dinge vor Ort lagern (meist
nicht viel, es sei denn, du kannst dir ein großes Apartment leisten).
München ist extrem teuer - und innerhalb München bist Du je nach
Tageszeit u. Strecke locker mal 1fach 30 Minuten unterwegs - da kann man
gleich pendeln.
Wenn es ne längerfristige Stelle sein soll, generell näher ranziehen,
aber möglichst nicht IN München wohnen.
linear schrieb:> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Im Hotel: Jedesmal alles mitnehmen, kein Zuhause.
Wohnung: Dein eigenes Reich, nur sauber machen musst du selbst.
Kosten: eventuell beides ähnlich, zumindest bei wenigen Übernachtungen
pro Woche, bei der Wohnung bekommt man aber mehr Platz dafür.
In der Wohnung: Preiswert essen selber machen statt teurer Restaurants.
Besonders schlau: Wohnung kaufen und nach dem Job teurer
weiterverkaufen, hat dann sogar Profit eingebracht weil du dir die Miete
sozusagen selbst bezahlst. Noch mehr Profit wenn du in deiner
Abwesenheit die Wohnung per AirBnB anbietest, dann allerdings ist wieder
wegräumen, saubermachen und eventuelle Überraschungen angesagt, der
Profit ist aber grandios. Die Frage ist, ob du dafür Kredit aufnehmen
müsstest oder eine kleine Unterkunft bar bezahlen könntest.
Würde erst einmal ein Hotel nehmen, und mal schauen wie gut das
funktioniert.
Preise schwanken teilweise sehr stark, aufgrund von Messen und ähnlichen
Veranstaltungen. Kenne die Lage in München nicht, aber in anderen
Städten gehen die Preise schnell mal auf 300 Euro für eine Nacht in
einem Billighotel hoch. Aber zur Not kann man die zwei Stunden auch mal
eine Woche lang komplett fahren, oder man nimmt ein Zimmer in
Ingolstadt, Augsburg oder irgendeinem Kaff und fährt Zug (50 Minuten/20
Euro mit RE). Hängt natürlich auch davon ab wie gut die Arbeitsstelle
dann erreichbar ist.
MaWin schrieb:> Im Hotel: Jedesmal alles mitnehmen, kein Zuhause.> Wohnung: Dein eigenes Reich, nur sauber machen musst du selbst.
Das eigene Reich erfüllt aber so oder so eher der Erstwohnsitz.
MaWin schrieb:> In der Wohnung: Preiswert essen selber machen statt teurer Restaurants.
Wenn eine Kantine vor Ort vorhanden ist, wäre das nicht relevant.
Ansonsten muss man auch nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit zu sich
nehmen. Aber ja, ist sicherlich weniger komfortabler und/oder teurer.
Hostel, die haben auch Einzelzimmer, ein Mehrbettzimmer kostet dort
10-30 EUR/Nacht
Tagsüber sind die Zimmer üblicherweise leer da die Leute in der Stadt
sind.
Ob's eine Option ist muss man selber wissen.
Qwertz schrieb:> Wie wäre es, die Strecke jeden Tag mit dem Auto zu pendeln? Es gibt da> so einen Nachbarthread...
Genau, wenn schon München, dann in vollen Zügen!
Mandesk schrieb:> Ansonsten muss man auch nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit zu sich> nehmen.
Hahaha, da ist man als professioneller ing. unterwegs und dann langte
nicht mal mehr für ne Konserve Ravioli.
Abradolf L. schrieb:> Mandesk schrieb:> Ansonsten muss man auch nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit zu sich> nehmen.>> Hahaha, da ist man als professioneller ing. unterwegs und dann langte> nicht mal mehr für ne Konserve Ravioli.
Mir kam ein ähnlicher Gedanke. Es gibt so ein paar No-Gos. Keine warme
Mahlzeit an einem Arbeitstag gehört bei mir dazu.
Abradolf L. schrieb:> Hahaha, da ist man als professioneller ing. unterwegs und dann langte> nicht mal mehr für ne Konserve Ravioli.
Als Ingenieur kann man es sich natürlich auch leisten, jeden Tag ins
Restaurant zu gehen.
DG. schrieb:> Hostel, die haben auch Einzelzimmer, ein Mehrbettzimmer kostet dort> 10-30 EUR/Nacht
In München?
15€/Nacht, wenn man ein Zimmer mit 5 anderen teilt, in einer Absteige in
Mannheim-Sandhofen, die kenne ich. Nur die vermieten das 5-Mann-Zimmer
nur zusammen, nicht an 5 einzelne Personen.
Dazu kein Kühlschrank auf dem Zimmer für (Butter, Käse, Wurst,
Feierabendbierchen, ...)
30€/Nacht macht auch 500-600€/Monat. 4 andere Mitschläfer macht
garantiert einen der nachts Wälder absägt, sprich laut schnarcht oder
einer der meint die Bude voll zu qualmen.
Hannes J. schrieb:> Wenn du es dir leisten kannst würde ich über die Langzeitanmietung eines> "Serviced Apartment" in einem "Boardinghouse" nachdenken. (Damit hast du> die Begriffe nach denen du googeln kannst)
Die suchen aber Leute die für mindestens 6 Monate buchen und diese
Wohnungen sind sehr begehrt. Habe sowas mal in Lippstadt angefragt,
keine Antwort bekommen. Ein Kollege hat dort mal so gewohnt, ungepflegt,
dreckig, trotz toller Prospekte. Eher sowas, um die Probezeit+ zu
überbrücken.
So zu wohnen ist dann auch eher hochpreisig, alles kostet extra,
Kochmöglichkeit - Pantryküche, Internetzugang, ...
Für mich käme nur eine Hotel in Frage, das der Arbeitgeber über die
Reisekostenabrechnung bezahlt. Wenn das nicht möglich ist, anderen
Arbeitgeber suchen!
linear schrieb:> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Das hätte ich vor der Jobannahme geklärt.
Wie alt biste denn? 12?
linear schrieb:> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Pension 30km entfernt für ca. 30 EUR pro Nacht.
linear schrieb:> Hallo,>> für meine neue Arbeitsstelle in München benötige ich eine Unterkunft für> 2-4 Übernachtungen pro Woche (Abhängig von Projektauslastung und> Home-Office-Möglichkeit), mein Haupt-Wohnsitz ist ca. zwei Autostunden> entfernt.>> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?>> VG
Die Frage ist ohne den Verdienst nicht ernsthaft zu beantworten.
Karl schrieb:> Da finde ich für 30 € nur Mehrbetzimmer oder Zimmer mit Dusche/Bad auf> dem gang und ähnliches. Wer es mag?
In München, ja. Wenn du aber 30km vor München schaust, gibt es für ca.
30 Euro auch ein Zimmer mit eigener Dusche. Zugegeben sind die 80er
Jahre Möbel nicht schön, aber wenn es nur 2-4 Nächte pro Woche sind.
Besser als 1200 Kaltmiete zu zahlen.
linear schrieb:> Hallo,>> für meine neue Arbeitsstelle in München benötige ich eine Unterkunft für> 2-4 Übernachtungen pro Woche (Abhängig von Projektauslastung und> Home-Office-Möglichkeit), mein Haupt-Wohnsitz ist ca. zwei Autostunden> entfernt.>> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?>> VG
Besorg dir eine Freundin vor Ort, hast somit noch einen kostenlosen
Wäscheservice dazu, so machen es die Profis.
A. F. schrieb:> Besorg dir eine Freundin vor Ort, hast somit noch einen kostenlosen> Wäscheservice dazu, so machen es die Profis.
Definitiv.
Im besten Fall steht sogar eine warme Mahlzeit nach Feierabend auf dem
Tisch ;-)
Hallo
Achtung: "Milchmädchenrechnung".
Die Folgekosten und Nebenkosten werden deutlich über 1200 Euro liegen.
Eine Freundin wird ganz bestimmt teurer werden, mal abgesehen von der
wahrscheinlich doch übersichtlichen Akzeptanz der "Hauptfreundin" -
sprich Ehefrau möglichst noch mit gemeinsamen Kindern...
Auch die Stellen der Witwentröster dürften vergeben sein, und auch wenn
politisch alles andere als Korrekt (aber trotzdem die Wahrheit):
Diese "Witwen" sind seltenst in irgendeiner Weise wirklich attraktiv
(Alter und oft nur mit Anhang) - eine echte Zweitfamilie will man sich
ja nicht ans Bein hängen.
Luigi
> Autor: Thomas (Gast)> Datum: 28.11.2018 15:12> Im besten Fall steht sogar eine warme Mahlzeit nach Feierabend auf dem> Tisch ;-)
Und anschließend etwas Aerobic um die Verdauung anzuregen.
linear schrieb:> Hallo,>> für meine neue Arbeitsstelle in München benötige ich eine Unterkunft für> 2-4 Übernachtungen pro Woche (Abhängig von Projektauslastung und> Home-Office-Möglichkeit), mein Haupt-Wohnsitz ist ca. zwei Autostunden> entfernt.>> Würdet ihr für diesen Fall ein Zimmer mieten (Zweitwohnung) oder z.B.> on-demand im Hotel übernachten?
Hast Du Dir da nicht vorher Gedanken gemacht? Nein, sicher nicht, denn
dann hätte Dein Beitrag nicht mit "für meine neue Arbeitsstelle in
München" begonnen. ;)
Rick M. schrieb:> Hotel - im November sicher finanziell zu machen, wenn man sucht.> Ende September - unmöglich!
Du spielst auf Oktoberfest an? Ja, da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Wenn man schon länger im gleichen Hotel ist kanns aber auch vorkommen,
das einem (als klar erkennbarer Monteur) nur der Normalpreis berechnet
wird.
Reinhard S. schrieb:> Wenn man schon länger im gleichen Hotel ist kanns aber auch vorkommen,> das einem (als klar erkennbarer Monteur) nur der Normalpreis berechnet> wird.
Sofern man da voraussichtlich länger bleibt, auch noch von November bis
März durchgehend, um die saure Gurkenzeit zu überbrücken.