Funkgerät - Empfang ohne Antenne - Schaden?

#5637504
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Theor schrieb:
> Das ist äusserst unwahrscheinlich.

Das ist sogar so Unwahrscheinlich, das man die Wahrscheinlichkeit mit 
Exakt 0,00% angeben kann!

So lange ein Sender (Ob Funkgerät, WLAN Stick oder 500 kW 
Kurzwellen-Radiosender) nicht in den Sendebetrieb geht kann am 
Antennenanschluss nahezu angeschlossen sein was will. Es passiert genau 
GAR NICHTS wenn man das Ding einfach nur einschaltet (Empfangsmodus, 
Bereitschaft oder Vorwärmbetrieb (bei älteren Sendern)!
Egal ob richtige Antenne, falsche Antenne (anderer Frequenzbereich), ein 
Stecker mit sattem Kurzschluss oder einfach gar nichts am 
Antennenausgang angeschlossen ist.
Nur selbst eine hohe Spannung oder Leistung einspeisen darf man 
natürlich auch ohne Sendebetrieb nicht.
(also z.b. mit einem Parallel ohne Umschalter  an der selben Antenne 
angeschlossenem anderen Funkgerät Senden oder einfach mal 50V Spannung 
auf die Antennenbuchse geben. Dann kann selbst ein ausgeschaltetes Gerät 
sterben)

Was anderes ist natürlich sobald das Gerät in den Sendemodus schaltet.
Dann kann die Endstufe auf jeden Fall Schaden nehmen.
Ob und wie schnell das passiert hängt dann von vielen Faktoren ab.
Bei Kleinstleistungssender mit einstelligen mW ist die 
Wahrscheinlichkeit auch ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen nahe null, da 
auchbei Fehlanpassung die SOA des "letzten Transistors" meist nicht 
überschritten werden.

Beim Großsender mit hunderten kW hingegen würde sich die Endstufe 
innerhalb von Sekundenbruchteilen unter tollen Lichteffekten in einen 
Rotglühenden Klumpen Metall verwandeln wenn nicht extrem schnelle und 
Leistungsfähige Schutzschaltungen dan Supergau verhindern würden. 
(kleinere Schäden sind aber trotzdem nicht immer auszuschließen)

Bei "normalen" Funkgeräten ist es eine Frage der Qualität und ein 
gewisse Priese Zufall wie lange ein Gerät das aushält.
Die schon die vor 40-50 Jahren gebauten Funkgeräte für die BOS 
(Polizei/feuerwehr) hatten zumindest bei den KFZ Funkgeräten eine 
entsprechende Auslegung das diese selbst bei absoluter Fehlanpassung 
(fehlende Antenne) ettliche Minuten Sendebetrieb normalerweise völlig 
unbeschadet überstehen konnten. Das ein Gerät dadurch Schaden nahm war 
extrem selten. (Kam aber hin und wieder vor)
Dies war eine der vielen technischen Anforderungen.
Dafür kostete aber Anfang der 70er Jahre ein in einen Streifenwagen 
eingebautes FuG7b deutlich mehr als das restliche Auto drumherum.

Bei guten Betriebsfunkgeräten spätestens seit den ganz frühen 80ern 
-teilweise auch davor- und aktuellen BOS Geräten sieht es ähnlich aus. 
(Zumal viele BOS Geräte, Analog wie Digital, ja auch nur von 
Betriebsfunkgeräten abgeleitet sind)

Bei CB Fahrzeuggeräten der 80er kam eine "kaputte" Endstufe regelmäßig 
vor.
Bei Geräten mit -nachträglich- höher eingestellter Sendeleistung (Poti 
nahe des Transistor schön auf Rechtsanschlag- jedoch um ein vielfaches 
schneller. Manchmal war die Reserve derart ausgereizt das schon wenige 
Sekunden reichten...
Unverbasteltete Geräte haben kurzzeitiges Senden ohne Antenne jedoch OFT 
problemlos überlebt. Die gingen meist erst nach mehreren Minuten ohne 
Antenne hops...  (Nur gibt es dafür keine Garantie. Wenn man pech hatte 
reichten doch schon Sekunden...) Die Geräte in den besseren Ausführungen 
hatten später teilweise dann ebenfalls Schutzschaltungen die dann z.B. 
automatisch die Sendeleistung auf ein ungefährliches Maß verringert 
haben usw.

Das nur mal um einen ungefähren Eindruck zu vermitteln wann und wie 
schnell mit solchen Schäden im allgemein zu rechnen ist...

Gruß
Carsten
Gast #5637646
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Bei einem Pendelaudion wäre ich mir mit Antworten wie "völlig 
unbedenklich" nicht sicher. Schaden wird wohl nicht auftreten, aber 
Rückkopplungen mit hoher Empfindlichkeit haben so ihre Tücken 
hinsichtlich Eigenresonanz aka Schwingungsneigung.
Gast #5637694
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@ Carsten S. (dg3ycs)

Mensch Carsten,
kannst du denn nicht, so wie fast alle Member hier, kurz auf das 
Wesentliche einer Frage eingehend antworten?

Weisst du, als Leser ist es recht nervig, deine üblich endlosen 
Abhandlungen hier lesen zu müssen* um danach festzustellen, dass maximal 
10% deiner Ausführungen zu einer gleichfalls perfekten Antwort genügt 
hätten.

Nein, ich will dich nicht ärgern, nur diesbezüglich konstruktiv 
kritisieren. Dein Fachwissen scheint mir unbestritten, keine Frage.

ABER: Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch.
Du bist doch keine Frau, oder ❓

Tschüss
Uwe



*) Klar, niemand MUSS deine Ausführungen lesen. Nur, bitte, gestalte sie 
doch schlanker. Ansonsten Respekt meinerseits, was deren Inhalt 
anbetrifft
Gast #5637825
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Uwe schrieb:
> Mensch Carsten,
> kannst du denn nicht, so wie fast alle Member hier, kurz auf das
> Wesentliche einer Frage eingehend antworten?

An seinem Rufzeichen kann man erkennen dass er ein
Amateurfunker ist.

Eventuell lässt man ihn nur nie zu Wort kommen ;-)
Gast #5637897
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> Weisst du, als Leser ist es recht nervig, deine üblich endlosen
> Abhandlungen hier lesen zu müssen* um danach festzustellen, dass maximal
> 10% deiner Ausführungen zu einer gleichfalls perfekten Antwort genügt
> hätten.

Im RL sind solche Dampfplauderer schon etwas schwieriger zu handeln
als hier im Netz. Wenn möglich, lasse ich solche Leute dann mit ihrem
Redeschwall einfach stehen und mache mich kommentarlos vom Acker.

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