Johannes S. schrieb:
> Hat der RFM12 nicht einen analogen RSSI Ausgang?
Hat er. Aber man muss den nicht zwingend benutzen. Man kann RSSI-Werte
auch über den SPI-Bus auslesen. Allerdings nicht direkt, es läuft darauf
hinaus, den Receiver bei seiner eigentlichen Aufgabe absichtlich zu
behindern, indem man gezielt die Empfindlichkeit des Empfängers absenkt.
Sinnvoll bezüglich der konkreten Anwendung des TO ist das natürlich nur,
wenn man einen signifikanten (und hinreichend großen) Unterschied
zwischen den Feldstärken des gewünschten und dem unerwünschten Senders
hat.
Aber man kann das Prinzip auf jeden Fall verwenden, um ein
behelfsmäßiges Messgerät zu bauen, um eben diese Unterschiede zwischen
dem erwünschten und dem nicht erwünschten Sender zu quantifizieren, und
zwar sowohl bezüglich der Frequenz als auch bezüglich der Bandbreite und
Amplitude.
Mit diesen Informationen kann man dann den RFM12 so konfigurieren, dass
er den erwünschten Sender möglichst gut empfängt, den unerwünschten
hingegen möglichst garnicht.
Das ist natürlich trotzdem nur ein Notbehelf. Modifikation des
Protokolls (zumindest der Adresse) wäre sehr viel sinnvoller. Praktisch
alle dieser externen Sensoren bieten eine Möglichkeit dafür, man muss
nur mal die verschissene Bedienungsanleitung lesen...