Hallo , habe mehrere Versuche eine Platine zu belichten hinter mir. Dazu wurde eine Folie mit Tintenstrahldrucker in höchster Auflösung ausgedruckt, dann auf die Positivplatine aufgebracht (hab den Schutzfilm natürlich abgezogen)und dann mit einem Nagelhärtungsgerät belichtet - zum Test von 2 bis 14 Minuten. Dann im Entwickler zeigte sich kurz das Layout, welches dann verschwand und ich hatte nur die blanke Kupferfläche vor mir. Nach mereren Versuchen bin ich jetzt ratlos.... Wer weiß, wo ich falsch liege? Jens
Gast
#5645493
Hast du den Entwickler nach Anleitung angesetzt? Welchen? Verhältnis?
Gast
#5645494
Hattest du kein Glas auf der Folie? Dann sind 2 min vermutlich schon zu lange.
Jens K. schrieb: > Dann im Entwickler zeigte sich kurz das Layout, welches dann verschwand > und ich hatte nur die blanke Kupferfläche vor mir. Logo! Das Zeug war zu stark und Du nimmst von Deinem aufgelösten Satz besser mal einen Esslöffel voll und verdünnst das mit Wasser in einer Schale zum Entwickeln... Ist die Lösung zu stark wie in Deinem Fall, dann ist in wenigen Sekunden alles weg...
Danke für die Antworten. Habe den Entwickler lt. Anleitung angesetzt. Also Lösung zu stark oder Belichtung zu lang?
Gast
#5645499
Wenn der Entwickler passt, ist die Belichtung zu lang. Hast du eine Glasscheibe dazwischen?
Ja, Glasplatte lag obenauf. Von 4 Röhren des Geräts hab ich 2 seitlich angebaute schon entfernt, damit das UV-Licht nur von oben kommt....
Gast
#5645505
Probier doch einfach mal kürzere Zeiten.
Habe vor kurzer Zeit wieder mal ein Bilichtungsgerät gebaut mit 3 Stück 18 Watt LSR (kaltweiss), da braucht es nur Zeiten um die 2 Minuten, dann sieht man auf der Leiterplatte auch schön die Leiterbahnen... Wenn das also in wenigen Sekunden bis zur CU-Schicht abgetragen wird, dann ist eindeutig der Entwickler zu "scharf"...
Gast
#5645508
Dann liegt es wohl jetzt bei Jens uns zu verraten, was er wie angesetzt hat.
Gast
#5645509
Es soll sogar Entwickler geben, die keine Überentwicklung verursachen können. https://de.rs-online.com/web/p/entwicklungschemikalien/0690849/
Standard: 1 Meßlöffel auf 1 Liter Wasser, hab von jedem nur die Hälfte genommen, die Platinen waren ja nur 5x5 cm. Werd mal die kürzere Belichtung mit verdünntem Entwickler versuchen.
Die Belichtungszeit war zu lang, ca. 1 Minute reichte, danke Euch für die Hilfe
Gast
#5645672
Jens K. schrieb: > Die Belichtungszeit war zu lang, ca. 1 Minute reichte, danke Euch für > die Hilfe Wäre die bedruckte Folie tatsächlich an den schwarzen Flächen lichtdicht, könnte man garnicht überbelichten, es käme ja kein Licht durch. Dass es mit 1 min geht, mit 2 nicht, spricht dafür, dass der Foliendruck noch ziemlich lichtdurchlässig ist. Halt ihn mal gegen das Licht. Da kann man nicht viel machen, andere Tinte oder doppelt drucken, das wird alles nicht so wie ein echter Film. Aber wenn du mit 1 min sicher klarkommst Ok. Georg
Gast
#5646293
Die optimale Belichtungszeit im Verhältnis zur Entwicklerkonzentration ermittelt man mit einer BELICHTUNGSREIHE. ;-b Das ist sooo oft schon durch gekaut worden.
Mit meinem Tussi-Belichter, bin ich bei ~20 Sekunden. Alle 4 Röhren drin, um geschraubt, alle auf einer Ebene. Kein Glas, Zip-Beutel, Vakuum. -> Cerberus schrieb: > Die optimale Belichtungszeit im Verhältnis zur Entwicklerkonzentration > ermittelt man mit einer BELICHTUNGSREIHE. ;-b
Gast
#5646437
Cerberus schrieb: > Die optimale Belichtungszeit im Verhältnis zur Entwicklerkonzentration > ermittelt man mit einer BELICHTUNGSREIHE. ;-b > Das ist sooo oft schon durch gekaut worden. Du bist ein echter Entwicklungshelfer. :)
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