Pulserstift LGP101 Stromprüferstift SPS101

OP #5647681
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Pulserstift LGP101
Mit dem Pulser konnte man probeweise elektrische Signale in eine 
Schaltung einspeisen, ohne die ursprüngliche Schaltung dazu auftrennen 
zu müssen. Hersteller war der VEB Robotron-Rationalisierung Weimar.
Der Pulser hatte einen Tristate-Ausgang, der die meiste Zeit hochohmig 
war und dazwischen sehr kurze Pulse nach H und L lieferte. Per 
Umschalter konnten Einzelimpulse, Impuls-Zehnerpakete oder Dauerimpulse 
abgegeben werden. Die Auslösung erfolgte über einen Taster; eine Lampe 
in der Prüfstiftspitze zeigte die abgegebenen Impulse an. Die Pulse 
waren so niederohmig, dass sie den irgendwie geschalteten Ausgang eines 
vorgelagerten Gatters gewaltsam umschalteten. Aufgrund der Kürze der 
Impulse wurden die vorgelagerten Ausgänge dabei trotzdem nicht 
geschädigt. Damit konnten das korrekte Schaltverhalten nachfolgender 
Gatter geprüft werden, ohne das deren Eingänge offen liegen mussten.
Ein anderes Anwendungsgebiet war die Stromeinspeisung zwecks Nachweis 
von Kurzschlussstellen in Zusammenspiel mit dem Stromprüferstift SPS101

Stromprüferstift SPS101
Der Stromsensor arbeitete berührungslos und konnte benutzt werden, um 
den Stromfluss in einer Leiterbahn (minimal 1 mA) nachzuweisen. Dazu 
wurde das Magnetfeld der Leiterbahn induktiv erfasst und elektronisch 
verstärkt. Die Anzeige des Stromflusses erfolgte über eine Glühlampe in 
der Stiftspitze, ein Rädchen diente der Einstellung der Empfindlichkeit.
Hersteller war wieder der VEB Robotron-Rationalisierung Weimar.

Im Falle eines Kurzschlusses in der zu prüfenden Schaltung bei mehreren 
parallel geschalteten Bauteilen (IC's, Entstörkondensatoren) konnte von 
der Stromquelle beginnend die Leiterbahn entlang getastet werden. War 
die Stelle des Kurzschlusses passiert, erlosch die Anzeigelampe. Als 
Stromquelle konnten entweder die eigenen Signale der Prüfschaltung oder 
das Signal des Pulserstiftes LGP101 benutzt werden.

Ansonsten konnte mit dem Stift auch das grundsätzliche Arbeiten 
beliebiger Geräte selbst von außen durch das Gehäuse durch nachgewiesen 
werden.
Angehängte Dateien:
Gast #5648728
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..schön wärs, die Computepower damaliger Trommelspeicherköpfe war noch 
nicht so groß..

Ich hatte vor entweder einen der TTL Leseverstärker D122 (SN7522N) oder 
aber einen A281D (TAA981) dahinter zu hängen. Das ist aber immer beim 
"mal wollen" geblieben.

Gruß,

Holm

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