Bin gerade im Aufbau einer TEC Kühlung für den Computer (CPU) , es
werden sechs zyklenfeste Peltierelemte der Firma Quick Cool(19.5V 15A)
eingesetzt. Die Peltierelemente werden von mir mit 11 Volt und ~ 6-7
Ampere betrieben. Die Kälteseite kühlt den einen Wasserkreislauf
herunter, die heiße Seite wird mit einen zweiten Wasserkreislauf
gekühlt. Soweit funktioniert dies auch einwandfrei, Probleme dabei ist
dass der Wasserkreislauf (CPU) nicht zu weit unter Raumtemperatur kommen
darf.
Jetzt zu meinen Problem, ich möchte eigentlich mit einen PWM Controller
die Peltierelemente ansteuern. Dieser Controller hat leider nur ein
analoges Potentiometer, welches ich gerne gegen ein digitales ersetzten
möchte.
Zur Regelung möchte ich gerne mein Aquaero 6 XT nutzen, als Ansteuerung
stehen mir also 0-12 Volt zur Verfügung. Diese kann ich dann über den
Temperatursensor (Wassertempertur) eigene Kurven erstellen.
Nur gibt es überhaupt die Möglichkeit mit Spannung ein
Digital-potentiometer von 0-100 % zu steuern?
Vergiss das mit der PWM auf Pelztiere. Die Dinger verlieren dadurch das
letzte Bißchen Wirkungsgrad, weil die transportierte Wärme in den
Strompausen ungehindert zur kalten Seite zurückfließen kann. Du musst
die mit einer sauberen Gleichspannung versorgen, das was Du suchst ist
also ein regelbares Schaltnetzteil. Und wenn Du nach so was suchst,
findest Du auch jede Menge Pläne.
Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Dann werde ich mir mal zwei MeanWell-Schaltnetzteile bestellen, diese
sind mit 5,5 V von 20%-100% regulierbar.
Hallo,
abgesehen davon, das mir das ganze Projekt etwas übertrieben vorkommt,
ist deine Idee der komplizierten Regelung einfach überflüssig.
> Andi schrieb:> Ampere betrieben. Die Kälteseite kühlt den einen Wasserkreislauf> herunter, die heiße Seite wird mit einen zweiten Wasserkreislauf> gekühlt. Soweit funktioniert dies auch einwandfrei, Probleme dabei ist> dass der Wasserkreislauf (CPU) nicht zu weit unter Raumtemperatur kommen> darf.
Das ist doch wirlich kein großes Problem.
Schalte die Kühlung einfach aus, wenn die Sekundärseite zu kalt wird und
schalte wieder ein, wenn sie ein paar Grad darüber liegst.
> Jetzt zu meinen Problem, ich möchte eigentlich mit einen PWM Controller> die Peltierelemente ansteuern.
Daß das Murks ist, wurde schon geschrieben.
Eine solche Wärmeregelung hat doch keinerlei Ansprüche an Genauigkeit
und Regelgeschwindigkeit, oder? Das System wird eh sehr träge sein.
Eine einfachste 2-Punktregelung mit etwas Hysterese und gut is'ses.
> Dieser Controller hat leider nur ein> analoges Potentiometer, welches ich gerne gegen ein digitales ersetzten> möchte.
Wozu soll das gut sein?
Ein-/Ausschalten geht genau mit einem dig. GPIO-Pin.
Gruß Öletronika
Ich möchte es mit dem Aquaero 6 XT steuern, mit der Software können 8
Temperatursensoren ausgelesen werden. Darüber lassen sich dann die
Ausgänge steuern (0-12Volt), in Abhängigkeit von den erstellten Kurven.
Warum? Weil der Prozessor nicht die gesamte Zeit 180Watt verbraucht, im
Idle sind es nur um die 30Watt. Also macht eine Linare Regelung der
Peltierelemente schon Sinn. Ich muss doch keine ~400 Watt durch die
Peltierelemente pumpen, wenn der Prozessor nur 30Watt Abwärme
produziert. Ich denke mit den Regulierbaren Schaltnetzteil bin ich ganz
gut bedient.
Tipp: Schau mal auf die Websites von Maxim und AD, die hatten früher
TEC-Controller im Programm (Stichwort TECC), evtl. sind die ziemlich
guten App.-Notes noch online.
Hab vor Jahren mal eine TEC-Ansteuerung mit XMega gebaut. Die
Wave-Form-Unit liefert gleich noch den invertierten Ausgang und die
dead-time-generation für die Ansteuerung eine FET-Drivers/Halbbrücke.
Mit einer 2. Halbbrücke kann man zwischen Heizung und Kühlung
umschalten. Mit der HiRes-Extension sind 75KHz mit 10bit Auflösung
möglich. Natürlich, wie oben schon erwähnt, muß man das PWM mittels LC
noch "glätten", erfahrungsgemäß sollte die "Restwelligkeit" <10% liegen.
mfg
Achim
Ich werde es mir mal in Ruhe anschauen, bin erstmal dankbar für jede
Idee.
Bis jetzt machen die regulierbaren Netzteile für mich den besten
Eindruck.
Ich habe hier noch zwei Controller für Digitale Netzteile, damit kann
ich die maximale Spannung/Ampere gut begrenzen.
Treiber und Software sind durch das Aquaero auch nicht mehr nötig, wenn
ich diese Schaltnetzteile mit 0-5,5V regeln kann. (Aquaero kann eine
Spannung von 0-12V regeln) Ich kann den Ausgang auch auf 5,5V begrenzen,
somit ist die Ansteuerung schonmal gelöst.
Der große Pluspunkt ist natürlich, ich muss nur zwei Netzteile
austauschen. Alles andere ist schon vorhanden und somit hält sich der
finanzielle Aufwand in Grenzen.
> Bin gerade im Aufbau einer TEC Kühlung für den Computer (CPU) , es> werden sechs zyklenfeste Peltierelemte der Firma Quick Cool(19.5V 15A)> eingesetzt.
Zeig uns doch mal die Berechnungen mit denen du das vorher
durchgerechnet hast....
> Probleme dabei ist dass der Wasserkreislauf (CPU) nicht zu weit unter> Raumtemperatur kommen darf.
...unter anderem aus dem Grund kommt mir dein vorhaben wie dummer
Bullshit vor. Aber ich kann mich natuerlich irren. Also erleuchte uns
doch mal.
> Jetzt zu meinen Problem, ich möchte eigentlich mit einen PWM> Controller die Peltierelemente ansteuern.
Das ist nochmal zusaetzlicher Quatsch. Da gibt es aber schon dutzende
von Threads drueber die dir die Hintergruende erklaeren.
Olaf
Die Peltierelemente 19.5 Volt 15 Ampere werden mit halber Leistung
betrieben.
Ich muss ca. 400 Watt den TEC‘s zuführen um ~200 Watt Kühlleistung zu
bekommen. Die TEC‘s sind am effektivsten bei halber Leistung. Es werden
jeweils drei TEC‘s über ein 12V 25A Netzteil versorgt, Es kommen zwei
AlphaCool Netzteilwasserkühler zum Einsatz. Die kalte Seite (CPU-Kühler
, AGB , Pumpe , TEC-Kühler) auf der anderen Seite (TEC-Kühler , AGB ,
Pumpe 2x Alphacool NexXxoS Monsta 180mm Triple Radiator) somit kann die
heiße Seite fast bei Raumtemperatur gehalten werden.
Dieses Projekt wird nur gemacht um die Wassertemperatur des CPU
Kreislauf unter Raumtemperatur zubekommen. Ob dies jetzt für dich Sinn
macht oder nicht ist mir eigentlich recht egal darum ging es hier aber
auch nicht.
> Dieses Projekt wird nur gemacht um die Wassertemperatur des CPU> Kreislauf unter Raumtemperatur zubekommen.
Eines der Probleme bei Peltierlementen ist das darauf Wasser kondensiert
wenn sie unter Raumtemperatur sind. Deshalb werden z.B billige Typen die
nicht vergossen sind auch nicht alt.
Wenn du jetzt aber deinen gesamten Kuehlkreislauf unter Raumtemperatur
bringst so wird darauf immer Feuchtigkeit kondensieren. So wie auf einer
kalten Coladose im Sommer. Entweder tropft das dann da immer runter oder
es schimmelt.
Olaf
Moin,
aus zwei Projekten, die zwar eine andere Zielsetzung hatten (LED-Kühlung
und Temperaturgradienten erzeugen), aber eine ähnliche Technologie
nutzten, kann ich folgendes beisteuern.
Problem wird sein, die Abwärme auf der warmen Seite wegzubekommen. Das
sind dann mehrere (laute) Lüfter erforderlich und/oder große
Tauscherflächen.
Evtl. könnte man mit Frischwasserkühlung arbeiten, d.h. daß der
Sekundärkreislauf mit Wasser aus der Leitung gekühlt wird, das hat meist
so um die 10°C. Wenn man dann noch etwa 15 K mit den Peltierelementen
herunterkühlen kann, dann kommt der Primärkreis schon unter 0°C. Die
rote Farbe in den oben gezeigten Schläuchen deutet für mich auch auf
Frostschutzmittel hin.
Dabei muß aber unbedingt auf Kondenswasser geachtet werden, das bei
diesen Temperaturen unweigerlich entsteht (wenn man nicht in Poenix
wohnt...). Im Inneren eines PCs ist Kondenswasser ziemlich schädlich.
Je nach Luftfeuchtigkeit sind 5-7 °C unter Raumtemperatur kein Problem.
Deswegen möchte ich doch auch eine Steuerung aufbauen, sonst macht es
doch auch keinen Sinn. Habe doch genau deswegen die Anfangsfrage
gestellt. Mit der PWM Steuerung wurde bereits nach dem ersten Post
verworfen, die regulierbaren Netzteile sind die Antwort auf meine Frage.
Die zwei Radiatoren können locker die 400 Watt abführen, mit sechs 180mm
Lüfter müssen diese auch nicht schnell laufen. Ist also nicht lauter als
eine normale Wasserkühlung.