BNC Stecker Innenleiter von Tek Tastkopf Oxidiert?

Gast #5684438
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Hallo zusammen,

ich habe hier ein Paar Tek Tastköpfe, die schon ein paar Jahre auf den 
Buckel haben.
Mir ist aufgefallen, dass die Innenleiter der BNC Stecker in einem 
Zustand sind in dem sie nicht sein sollten. Die schwarze Schicht die 
sich auf dem Innenleiter befindet ist hochohmig (OL bei Prüfung mit 
Ohmmeter). Da diese Probes doch sehr verbreitet sind, oder zumindest 
waren, könnte ich mir vorstellen dass einige der Experten hier ein paar 
Infos zu meinen Fragen haben.... :)

1. Weiß jemand welches Oberflächenfinish die Innenleiter der Tek BNC 
Stecker haben?
2. Wie ist diese Schicht zu erklären (Oxid oder doch was anderes?)
3. Wie reinige ich das am besten um das Oberflächenfinish des 
Innenleiters nicht zu beschädigen? Isopropanol und Lappen funktioniert 
nur mäßig. Evtl. Glasfaserstift oder sehr feine Stahlwolle.....weitere 
Ideen?)

Gruß Herbert
Angehängte Dateien:
Gast #5684496
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Es ist keine Silberoxidschicht, also eine Sauerstoffverbindung, sondern 
Silber reagiert mit Schwefel in der Luft und das ergibt diesen schwarzen 
Belag Silbersulfid.
Um die Steckerstifte zu reinigen, reicht ein Silberputztuch völlig aus.

MfG
Gast #5684515
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> damit man den Innenleiter Fotographieren kann...

Wenn man schon die alte dumpfbackige Schreibweise
bevorzugt, dann aber bitte korrekt! Also: "Photographie".

Analog dazu: Telephon, P*rnographie, Mikrophon usw.
#5684737
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Hallo zusammen,

ich fange unten an
@ P*rnograph

> Wenn man schon die alte dumpfbackige Schreibweise

Wieso dumpfbackig?
Hat man mir vor mehr als 50 Jahren auf dem Gym so beigebracht.
'Phos' : Licht, 'graphein' : schreiben
Deine anderen Beispiele will ich nicht kommentieren.
Ich hatte das Vergnügen von von 6 Schuljahren Altgriechisch.
Hat auch nicht geschadet... ;-)

Von Habnix
> Es ist keine Silberoxidschicht, also eine Sauerstoffverbindung, sondern
>  Silber reagiert mit Schwefel in der Luft und das ergibt diesen schwarzen
> Belag Silbersulfid.
> Um die Steckerstifte zu reinigen, reicht ein Silberputztuch völlig aus.

Genau so ist es und das wäre mein erster Versuch.
Wenn es nicht reicht:
Vorsichtig mit einem Glasfaserpinsel, vorsichtig mit 'Wiener Kalk'
(auch bekannt unter Schlämmkreide oder Calciumkarbonat) Kein 
Scheuermittel oder Stahlwolle.

73
Wilhelm

PS:
Nur zur Erinnerung:
Es gibt ja auch noch diese Methode mit Kochsalz auf Alufolie für
angelaufene Silberware.
Hab ich mal mit einer Menge BNC-Flanschbuchsen vom Flohmarkt
probiert.
Eine flache Porzellan- oder Glasschale (KEIN METALL!!) mit Alufolie
auslegen. Warmes bis heisses Wasser, ein paar Teelöffel Salz und
das zu reinigende Gut. Miegeln lassen; man sieht, dass es blank wird.
Strinkt schwer nach Schwefelwasserstoff, es besteht aber keine
Lebensgefahr.
Gast #5688622
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Wurde schon gesagt: Silberputztuch.
Ein Goldputztuch ginge noch besser, weil es sehr viel feiner und weicher 
ist. Oder man nimmt Chromputz, z. B. Eilfix, mein Favorit.
Es genügt, die Stellen damit nur zu benetzten und dann abzuwischen. 
Danach sind die Ablagerungen (für den geschilderten Fall) weg. Man 
braucht nicht dran rumzureiben; zudem dringt der Inhaltsstoff ins Gefüge 
und schützt vorerst vor erneuter Korrision.

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