Fliessender Strom durchs Wasser

Gast #5720335
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Guten Tag,

Also mein Ziel ist es ein Wasserstandsanzeige für einen kleinen 
Wasserbehälter zu realisieren. (D50x250mm)

Das einfachste wäre zwei Aluminiumdräte im geeigneten Abstand 
einzutauchen und darüber einen Strom fliessen zu lassen. Sobald kein 
Wasser mehr darin ist ändert sich der Strom. Alumimdräte weil diese 
nicht korrodieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCllstandmessung#Messung_der_elektrischen_Leitf%C3%A4higkeit

Leifähigkeitsmessung.

Das Wasser wird zum kühlen von verwendet(entmineralisiertes Wasser). 
Nehmen wir an ich verwende 10-100mA 12VDC (optimal alle 5-10s eine 
Messung)

Auf Wikipedia steht folgendes :
Durch die Verwendung von Wechselstrom im Messstromkreis werden Korrosion 
des Sondenstabes und elektrochemische Reaktionen des Füllgutes 
vermieden. Zur sicheren Messung bei bewegter Flüssigkeitsoberfläche ist 
oft eine Zeitverzögerung des Ausgangssignals eingebaut.


Nun zu meiner Fragen:
Der Wasserzustand(elektrochemische Reaktion) darf sich aber über längere 
zeit nicht verändern. Auch die beiden Aluminiumdräte(Sonden) sollen 
nicht kapput gehen.

Klappt dies auch mit DC wiel laut Wikipedia sollte man AC verwnden?


Oder hat jemand eine bessere Methode den Füllstand messen zu können, 
mein Problem ist das ich wenig Platz habe?

Besten Dank,
Koe
Gast #5720343
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Koe schrieb:
> Alumimdräte weil diese nicht korrodieren.

Wer hat dir das erzählt. Beim Alu bildet sich, schneller als du gucken 
kannst, eine Oxidschicht, falls sie nicht durch Stromfluss zerstört 
wird.

Willst du den Füllstand messen oder willst du feststellen, wann der 
Füllstand einen bestimmten Wert über-/unterschreitet?
Gast #5720362
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Koe schrieb:
> Alumimdräte weil diese nicht korrodieren.
Da hast du wohl das mit Korrosion und Oxidation irgendwie falsch 
verstanden.

> Oder hat jemand eine bessere Methode den Füllstand messen zu können
Ich würde ein kapazitiver Verfahren in's Auge fassen. Zwei isolierte 
Drähte oder Leiterplattenbahnen, senkrecht in's Wasser. Die Kapazität 
ist ein Maß für den Füllstand. Manche Prozessoren sind per Hardware mit 
Oszillatoren ausgerüstet, deren Frequenz durch eine externe Kapazität 
bestimmt und natürlich auch vom µC ausgewertet werden kann.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5722194
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Koe schrieb:
> Nun zu meiner Fragen: Der Wasserzustand(elektrochemische Reaktion) darf
> sich aber über längere zeit nicht verändern. Auch die beiden
> Aluminiumdräte(Sonden) sollen nicht kapput gehen.
> Klappt dies auch mit DC wiel laut Wikipedia sollte man AC verwnden?
Du wirst dich wundern, wie schnell auch kleinste Ströme im µA-Bereich 
deinen Draht zu Tode "elektrolysieren"...

> Nehmen wir an ich verwende 10-100mA 12VDC
Da musst du nicht lange warten, du kannst bei der Zersetzung zuschauen.

> Auf Wikipedia steht folgendes :
> Durch die Verwendung von Wechselstrom im Messstromkreis werden Korrosion
> des Sondenstabes und elektrochemische Reaktionen des Füllgutes vermieden.
Das stimmt, und deswegen musst du eben auch AC verwenden. Warum 
sträubst du dich denn eigentlich so dagegen?
Probier sowas:
http://www.strippenstrolch.de/4-1-1-b-fuellstandssensor-entwerfen.html
Und solange das Ding "blinkt" (oder bei kleineren Kondensatoren 
"schwingt"), ist da Wasser zwischen den Elektroden.
Gast #5722741
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Koe schrieb:
> Oder hat jemand eine bessere Methode den Füllstand messen zu können,
> mein Problem ist das ich wenig Platz habe?

Wieso kompliziert machen, wenn es auch einfach geht....

https://www.amazon.de/MissBirdler-Trockenlaufschutz-Schwimmschalter-F%C3%BCllstandsmelder-Wasserschalter/dp/B07F15G5L7/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1549284566&sr=8-5&keywords=schwimmschalter

Das ganze passend tief eintauchen und dann korrodiert auch nix
#5722889
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mein Name ist M schrieb:
> Per Ultraschall senkrecht von oben ist eine gängige Methode.

Ich habe sowas aus dem professionellen Bereich. Da ist allerdings der 
Gesamtsensor größer als der oben erwähnte Behälter. :)

Schwimmerschalter gibts auch noch, wahlweise in komplett eingetaucht 
oder in der Variante Magnetschwimmer im Rohr, Fühler außen. Gibt es 
sogar als bistabile Schalter ("drüber", "drunter") ohne Hilfsenergie:

https://www.bamo.de/cbx/s4_page656.htm

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