GPS Tracker/Foto Batterie 33AH

Gast #5722497
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich versuche ein GPSTracker und ein Handy mit GPSTracker und Foto 
funktion möglichst lange am laufen zu halten (ca. 1 Jahr) nun habe ich 
den Spannnungsverbrauch schon reduziert, indem ich die Geräte schlafen 
lege. Ich brauche trozdem ca. 33 Ah in einem Jahr.

Das Gerät kommt an einen freistehenden Container. Solar oder feststrom 
ist leider nicht möglich.

LiPo Akkus fallen leider raus, da diese zu viel verlust haben wenn die 
Temperaturen fallen.

Leider weiß nicht nicht was der optimale Akku für mein vorhaben wäre, je 
mehr AH desto besser, allerdings sollte der Akku nicht zu groß werden.

Jetzt habe ich diesen Akku Hier gefunden
https://www.heib.de/Q-Batteries/LS-Serie/Q-Batteries-12LS-33::13827.html

zur Zeit teste ich mit einem etwas kleineren 20A Akku mit diesem Adapter
https://www.amazon.de/gp/product/B07JNGN5JG/ref=oh_aui_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1

da ich ja auf 4,8 Volt runter muss. Hat jemand einen Tipp für mich, 
welchen Akku ich am besten für mein Vorhaben nehmen kann?

Viele Grüße

Manni
Gast #5722509
Lesenswert?

Entschuldige meine Schreibweise, ich komme mit einem Akku aus, der 33 Ah 
hat. Allerdings weiß ich nicht was für einen Akkutyp ich benötige, LiPo, 
Gel-Blei und ob es eine bessere Alternative gibt, ggf. mehrere 3,33 V 
zellen statt 12V?

Viele Grüße
#5722526
Lesenswert?

Philipp G. schrieb:
> 33A pro Stunde

Der TO schrieb Ah = Ampere MAL Stunde, das bezeichnet eine Ladungsmenge. 
Wenn du die durch die Stunden eines Jahres teilst, kommst du auf den 
mittleren Strom.

Zum Thema:
Bleiakku hat eine zu hohe Selbstentladung, würde ich nicht nehmen. Wie 
kalt wird es in deinem Container? Denk noch mal ernsthaft über 
kommerzielle LiIon Zellen nach. Mit 18650 in 2S10P Konfiguration sollte 
das funktionieren.
#5722527
Lesenswert?

Manni schrieb:
> Entschuldige meine Schreibweise, ich komme mit einem Akku aus, der 33 Ah
> hat. Allerdings weiß ich nicht was für einen Akkutyp ich benötige, LiPo,
> Gel-Blei und ob es eine bessere Alternative gibt, ggf. mehrere 3,33 V
> zellen statt 12V?

Ich habe Dir diesbezüglich bereits eine Frage gestellt:

- Grösse relevant?
- Umgebungstemperatur?

Georg G. schrieb:
> Der TO schrieb Ah = Ampere MAL Stunde, das bezeichnet eine Ladungsmenge.
> Wenn du die durch die Stunden eines Jahres teilst, kommst du auf den
> mittleren Strom.

Nö.

Er schrieb:

Manni schrieb:
> Ich brauche trozdem ca. 33 Ah in einem Jahr.

Das sind 33A in einer Stunde mal 24 mal 365. Kannst auch sagen 33 
Stunden ein A, macht es auch nicht besser.
#5722558
Lesenswert?

Rufus Τ. F. schrieb:
>> Das sind 33A in einer Stunde mal 24 mal 365. Kannst auch sagen 33
>> Stunden ein A, macht es auch nicht besser.
>
> Das ist kompletter Humbug.
>
> Halte Dich bitte aus dieser Diskussion 'raus, wenn Du nur trollen
> willst.

Mir ist schon klar, wie er es gemeint hat. Er verbraucht die Kapazität 
einer 33Ah Batterie in einem Jahr mit seinem Gerät. War halt etwas 
unglücklich formuliert. Ernsthafte Fragen habe ich bereits gestellt.
Gast #5722579
Lesenswert?

Vielen Dank für die Unterstützung (Nicht nur technisch). Ab und an 
werden die Container auch mit einem Bagger gepackt (Bagger mit Greifer) 
und sehr unsanft behandelt. Daher würde ich für die Lösung ein 
geschlossenes Edelstahlgehäuse anfertigen lassen.
#5722636
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Bleiakkus sind da recht unempfindlich, auch wenn da nicht mehr die
> volle Kapazität entnommen werden kann

Da sagt die ADAC Statistik aber was anderes.

Manni schrieb:
> Zb so einen hier:
> Ebay-Artikel Nr. 113451055230
> ?
> Liest sich ganz gut, Bauklein, leicht... wobei ich diese ja in reihe
> schalten müsste, also brauche ich 2 davon damit ich meine 5,6 Volt für
> meine USB Ladefunktion zubekommen?

Am besten wäre drei davon, weil Du brauchst so oder so einen 
Schaltregler dazwischen um auf Deine 5.0 oder 5.6V stabilisiert zu 
kommen.

Entladeschlussspannung ist bei LIFEPO4 bei 2.8V, du kommst damit grade 
noch so auf 5.6V, reicht dem Schaltregler aber evtl. dann nicht mehr.
Gast #5722641
Lesenswert?

wenn ich 2x2,8V in reihe schalte, müsste 5,6V rauskommen, wenn ich das 
direkt an USB anschließe (Sicherung dazwischen) dann müsste ich die das 
Gerät über USB laden können ohne mit Wiederständen arbeiten zu müssen, 
oder sind die 0,6V mehr zu schädlich für die Hardware dahinter?
#5722648
Lesenswert?

Manni schrieb:
> wenn ich 2x2,8V in reihe schalte, müsste 5,6V rauskommen, wenn ich das
> direkt an USB anschließe (Sicherung dazwischen) dann müsste ich die das
> Gerät über USB laden können ohne mit Wiederständen arbeiten zu müssen,
> oder sind die 0,6V mehr zu schädlich für die Hardware dahinter?

Nein, das ist die Entladeschlussspannung, bei voll geladenem Akku hast 
Du bis zu 8V (4 pro Zelle) - also zuviel. Hierfür eignet sich ein 
Schaltregler.

Ein Widerstand ist eine ganz dumme Idee, weil der verbrät Dir die 
kostbare Energie in Wärme um, was Du garantiert nicht willst.

Hat Dein Gerät ein USB Anschluss? Dann sind 5.0V üblich.

Nimm' drei der von mir genannten Zellen und einen Step down Converter 
aus der Bucht, der 5.0V ausgibt.
Gast #5722735
Lesenswert?

Bei einem Jahr Betrieb ohne Nachladen würde ich mal prüfen, ob sich ein 
Akku überhaupt lohnt. Eine 1.5V Primärzelle vom Typ D hat eine nominelle 
Kapazität von 16500mAh (z.B. Varta Industrial). 8 Zellen sollten daher 
die nötige Kapazität aufbringen und kosten nur einen Zehner. Mehr als 5 
Jahre lebt ein Akku auch nicht. Am besten in Reihe schalten und per 
sparsamen Buck-Regler auf 5V bringen.
Gast #5722915
Lesenswert?

Wie wärs mit gar keinem Akku, sondern einer Batterie?
Mit Alkalizellen sind 33Ah nich so gewaltig groß:
https://www.batteryspace.com/primary-lithium-thionyl-chloride-battery-d-size-3-6v-19-ah-er34615-saft-lsh20-non-rechargeable-68-4wh-200ma-rate-un-38-3-passed-5-7.aspx

Li-SOCL2 sind was den Temperaturbereich angeht recht gut.

Vorsicht, die haben einen hohen Innenwiderstand, möglicherweise muss man 
denen einen Kondensato zur Seite stellen.
Gast #5722937
Lesenswert?

Ein Jahr hat 8760 Stunden, was bei den angegebenen 33Ah einen 
Durchschnittsstrom von 3,76 mA ergibt. Wie schaut es mit Peakströmen 
aus?
Wenn diese nicht allzu hoch sind würde sich eine Weidezaunbatterie 
wirklich anbieten, da bekommt man 9V 55Ah um ~ 10€
Das ganze mit einem effizienten Stepdown Wandler und fertig.

https://www.weidezaun.info/voss-farming-zink-kohle-55ah-9v-weidezaunbatterie-klein.html

Abmessungen 16,5 x 11 x 11 cm sollte auch passen.
#5722957
Lesenswert?

Kannst Du nicht versuchen, den Energiebedarf zu reduzieren? Die 
allermeiste Zeit wird der Container doch rumstehen. Wenn Du die Bewegung 
des Containers über einen Beschleunigungssensor feststellst und das 
Öffnen der Türe über Taster an der Türe / PIR Sensor UND/ODER 
Helligkeitssensor, dann kannst Du die stromhungrige Hardware nur bei 
Bedarf bzw. kurz zu einem täglichen Statusupdate einschalten.

Gruß, Stefan
Gast #5722960
Lesenswert?

Max schrieb:
> Ein Jahr hat 8760 Stunden, was bei den angegebenen 33Ah einen
> Durchschnittsstrom von 3,76 mA ergibt.

Das stimmt, ich bin aktuell bei 3,22mA.


Ein Monoblock wäre natürlich optimal, weil ich da auch die das Gehäuse 
besser nach planen könnte. Die haben 1,5V, wie müsste ich die denn dann 
schalten um meine 5 V 33Ah zu bekommen? 2x parallel 3x in reihe?

Vielen Dank
Gast #5722984
Lesenswert?

Stefan K. schrieb:
> Kannst Du nicht versuchen, den Energiebedarf zu reduzieren? Die
> allermeiste Zeit wird der Container doch rumstehen. Wenn Du die Bewegung
> des Containers über einen Beschleunigungssensor feststellst und das
> Öffnen der Türe über Taster an der Türe / PIR Sensor UND/ODER
> Helligkeitssensor, dann kannst Du die stromhungrige Hardware nur bei
> Bedarf bzw. kurz zu einem täglichen Statusupdate einschalten.
>
> Gruß, Stefan

Hallo Stefan, die Sensoren müssten ja auch mit einer Hardware ausgestatt 
werden, welche energie verbraucht. Aktuell arbeiten wir daran, die 
Geräte in den Schlagmodus zu versetzen und mit einem Timmer alle 10 min 
aufzuweken und melden zu lassen. Aber auch das brauch wieder energie. 
Der meiste Strom geht für die Datenverbindung drauf, vorallem bei der 
Lösung mit dem Foto alle 10 min.

Viele Grüße
#5723009
Lesenswert?

Max schrieb:
> Wenn diese nicht allzu hoch sind würde sich eine Weidezaunbatterie
> wirklich anbieten, da bekommt man 9V 55Ah um ~ 10€
> Das ganze mit einem effizienten Stepdown Wandler und fertig.
>
> 
https://www.weidezaun.info/voss-farming-zink-kohle-55ah-9v-weidezaunbatterie-klein.html

Interessant;-) Da würde mich mal ein Datenblatt interessieren. Leider 
finde ich keines.
Gast #5723390
Lesenswert?

Interessant! Weidezaunbatterien dieser Art kannte ich garnicht.

Für das Problem des TO könnten die wirklich was bringen, besonders
wenn er gleich die "ALKALINE 75 Ah" 9-V-Weidezaunbatterie nimmt.

Dazu mal eine blauäugige Überschlagsrechnung:

Die Batterie hat 9,0 V x 75 Ah = 675 VAh
Gebraucht werden 4,8 V x 32 Ah = 154 VAh

Bleiben gut 500 VAh für den Spannungswandler
500 VAh / 9 V    = 55 Ah
 55  Ah / 8.760h = 0,006 mA

Der Spannungswandler dürfte also im Mittel 6 mA ziehen,
um den Sleepmode aufrecht zu erhalten.

Mit einem DC-DC-Wandler, der im Mittel weniger, als 2 mA zieht,
gibt es eine ordentliche Reserve (oder Toleranz gegen Batterie-
Schwäche-Erscheinungen).
Gast #5723924
Lesenswert?

Weiß jemand wie schnell sich diese Trockenbatterien Selbst Entlanden?

"Bei 9 V Trockenbatterien handelt es sich um sog. 
Luftsauerstoffbatterien. Bei Inbetriebnahme der Batterie wird ein 
Aufkleber / Etikett entfernt und die Lufteintrittsöffnungen des Gehäuses 
geöffnet. Die nun eintretende Luft startet einen chemischen Prozess, die 
Batterie beginnt sich zu zersetzen und gibt elektrische Energie ab. 
Dieser chemische Prozess findet auch dann statt, wenn keine Energie aus 
dem Akku durch Benutzung des Weidezaungeräts verbraucht wird 
(Selbstentladung)."

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren