Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hat jemand eine Idee, wie ich dieses Projekt umsetzen könnte ?


von Alex Nu (Gast)


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Hallo zusammen, ich wende mich an Euch um eventuell durch Brainstorming 
Ideen für mein Projekt zu sammeln: wie setze ich es um, wenn ich 2 
unabhängige Motoren habe (z.B. Stepper Motoren) dass wenn ich den einen 
per Hand manuell drehe, der andere sich automatisch per Steuerung 
mitdreht. Und umgekehrt, wenn ich den anderen Motor dann drehe, der 
erste dann immer in der selben Geschwindigkeit angesteuert wird so 
schnell oder langsam ich den anderen mit meinen Fingern drehe.

1. sind Stepper Motoren das richtige ? Brauche ein Motor dem es nichts 
ausmacht wenn man ihm im Leerlauf per Hand hin und herdreht.

2. braucht es noch ein anderen elektronische Bauteil, welches 
registriert, wie schnell oder langsam ich den jeweiligen Motor per Hand 
drehe ?

Vielen Dank und schöne Grüße
Alex

von Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen) Benutzerseite


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Vielleicht noch etwas frueh, aber ganz durchgestiegen bin ich noch 
nicht. Moechtest du den gesamten Motor per Hand drehen oder nur seine 
Spindel?

Bei ersterem wuerde ich einen Gyrosensor an das Motorgehaeuse anbringen, 
bei zweitem haengt es vom Motortyp ab was man da machen kann.

von Alex Nu (Gast)


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Hi Tobias,
Das ganze Projekt muss immer von beiden Seiten laufen können.  Sprich 
möchte ich grad die Spindel von Motor eins drehen soll Motor 2 laufen 
und umgekehrt. Vielen Dank schonmal für den Tipp mit dem gyro.

von Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen) Benutzerseite


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Ok. Dann wuerde ja eine Drehzahlmessung ausreichen und falls du es 
genauer brauchst (z.B. halbe, viertel, achtel, ... Drehungen) 
Winkelmessungen.

Geht dann aber genausogut mit einem Gyrosensor. Um die Daten aus der 
rotierende Spindel zu bekommen und den Sensor zu versorgen gibt es 
kontaktlose Energie- und Datenuebertrager, z.B.:

http://www.kontenda.de/produkte/rotenda-s

Da gibt es jedoch noch jede Menge mehr, ist nur ein Beispiel.

Wikipedia hat noch ein paar Alternative Messmethoden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Drehzahlmessung

von Alex Nu (Gast)


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Danke für die Produktlinks. Es wäre eh nur eine Bewegung von insgesamt 
sagen wir mal 120 Grad bei beiden. Also nicht mal eine ganze Umdrehung.

von Oliver S. (phetty)


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Eigentlich müsste man die 2 Schrittmotoren eins zu eins verbinden. Wenn 
man einen dreht,  dreht der andere mit.

von Alex Nu (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Eigentlich müsste man die 2 Schrittmotoren eins zu eins verbinden.
> Wenn man einen dreht,  dreht der andere mit.

Genau so möchte ich es machen! Aber geht das direkt ohne eine Art 
Gyrosensor ?

von Lothar M. (Gast)


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Was du suchst, ist ein Drehfeldgeber.

Tante Goggle hilft dir dabei weiter.

von Mach (Gast)


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Du musst die genaue Position messen, z.B. mit einem Drehgeber. Dann den 
jeweils anderen Motor, z.B. Schrittmotor entsprechend ansteuern. Ohne 
Programmierung wird sowas nicht gehen.

Was passiert, wenn man an beiden gleichzeitig dreht? Wer hat dann die 
Oberhand?

von Tobias (Gast)


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Das mechanische Pendant wäre vermutlich ein Getriebe, oder?

von Stefan F. (Gast)


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Tobias schrieb:
> Das mechanische Pendant wäre vermutlich ein Getriebe, oder?

Eine simple Welle, würde ich mal sagen.
https://www.amazon.de/dp/B00ANLKCP4

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


Angehängte Dateien:

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Lothar M. schrieb:
> Was du suchst, ist ein Drehfeldgeber.

Ja, zwei Synchros, elektrisch miteinander verbunden, sollten die Aufgabe
– zumindest vom Prinzip her – lösen. Drehmomente an den Wellen werden
zwar zu nicht ausgeregelten Positionsfehlern führen, aber vielleicht
sind diese ja akzeptabel.

  https://de.wikipedia.org/wiki/Drehmelder

Falls man keine Synchros herumliegen hat (was wahrscheinlich ist), kann
man evtl. zwei Universalmotoren dazu umfunktionieren, indem man den
Kollektor durch drei Schleifringe ersetzt, an die die Wicklungen des
Rotors angeschlossen werden.

Alternativ dazu ist mir gerade eine Lösung mit zwei DC-Motoren mit
angeschlossenen Positionsgebern in den Kopf geschossen (s. Anhang). Die
Schaltung kann wahlweise analog (mit Potis und Opamps) oder digital (mit
digitalen Drehgebern und µC) aufgebaut werden.

Der Trick dabei liegt in der antiseriellen Verschaltung der beiden
Motoren, durch die die deren Momente in etwa entgegengestzt gleich groß
gehalten werden. Da zudem durch den PI-Regler der Positionsfehler fast
vollständig eliminiert wird, sollte sich das Ganze bei ausreichend
starken Motoren tatsächlich wie eine mechanische Welle "anfühlen".
Ob das tatsächlich so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, weiß ich
nicht, da ich es nicht getestet habe.

von Dirk B. (dirkb2)


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Alex Nu schrieb:
> Danke für die Produktlinks. Es wäre eh nur eine Bewegung von insgesamt
> sagen wir mal 120 Grad bei beiden. Also nicht mal eine ganze Umdrehung.

Dann suchst du ein Servo.

von Oliver S. (phetty)


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Einer fungiert als Generator,  der andere als Motor.  Einfach mal 
ausprobieren.

von Frank O. (fop)


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Dirk B. schrieb:
> Dann suchst du ein Servo.
oder zwei. Frag' doch mal bei LTI in Lahnau nach. Die verkaufen sowas...

von Harald W. (wilhelms)


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Alex Nu schrieb:

> wie setze ich es um, wenn ich 2 unabhängige Motoren habe
> dass wenn ich den einen per Hand manuell drehe, der andere
> sich automatisch per Steuerung mitdreht.

So etwas nennt sich elektrische Welle und ist schon seit vielen
Jahrzehnten bekannt.

von STK500-Besitzer (Gast)


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Einerseits kann man Schrittmotoren als Inkrementalgeber verwenden, 
andereseits wären hier Resolver eine Möglichkeit.
Für die bräuchte man dann aber eine Drehstromquelle, und die, die ich 
kenne haben "kein" Drehmoment, weil sie nur Zeiger in einem 
Avionic-Gerät bewegen sollen.

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