Hat jemand eine Idee, wie ich dieses Projekt umsetzen könnte ?

Gast #5739237
Lesenswert?

Hallo zusammen, ich wende mich an Euch um eventuell durch Brainstorming 
Ideen für mein Projekt zu sammeln: wie setze ich es um, wenn ich 2 
unabhängige Motoren habe (z.B. Stepper Motoren) dass wenn ich den einen 
per Hand manuell drehe, der andere sich automatisch per Steuerung 
mitdreht. Und umgekehrt, wenn ich den anderen Motor dann drehe, der 
erste dann immer in der selben Geschwindigkeit angesteuert wird so 
schnell oder langsam ich den anderen mit meinen Fingern drehe.

1. sind Stepper Motoren das richtige ? Brauche ein Motor dem es nichts 
ausmacht wenn man ihm im Leerlauf per Hand hin und herdreht.

2. braucht es noch ein anderen elektronische Bauteil, welches 
registriert, wie schnell oder langsam ich den jeweiligen Motor per Hand 
drehe ?

Vielen Dank und schöne Grüße
Alex
(Firma: www.elpra.de) Persönliche Seite #5739247
Lesenswert?

Ok. Dann wuerde ja eine Drehzahlmessung ausreichen und falls du es 
genauer brauchst (z.B. halbe, viertel, achtel, ... Drehungen) 
Winkelmessungen.

Geht dann aber genausogut mit einem Gyrosensor. Um die Daten aus der 
rotierende Spindel zu bekommen und den Sensor zu versorgen gibt es 
kontaktlose Energie- und Datenuebertrager, z.B.:

http://www.kontenda.de/produkte/rotenda-s

Da gibt es jedoch noch jede Menge mehr, ist nur ein Beispiel.

Wikipedia hat noch ein paar Alternative Messmethoden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Drehzahlmessung
Moderator #5739369
Lesenswert?

Lothar M. schrieb:
> Was du suchst, ist ein Drehfeldgeber.

Ja, zwei Synchros, elektrisch miteinander verbunden, sollten die Aufgabe
– zumindest vom Prinzip her – lösen. Drehmomente an den Wellen werden
zwar zu nicht ausgeregelten Positionsfehlern führen, aber vielleicht
sind diese ja akzeptabel.

  https://de.wikipedia.org/wiki/Drehmelder

Falls man keine Synchros herumliegen hat (was wahrscheinlich ist), kann
man evtl. zwei Universalmotoren dazu umfunktionieren, indem man den
Kollektor durch drei Schleifringe ersetzt, an die die Wicklungen des
Rotors angeschlossen werden.

Alternativ dazu ist mir gerade eine Lösung mit zwei DC-Motoren mit
angeschlossenen Positionsgebern in den Kopf geschossen (s. Anhang). Die
Schaltung kann wahlweise analog (mit Potis und Opamps) oder digital (mit
digitalen Drehgebern und µC) aufgebaut werden.

Der Trick dabei liegt in der antiseriellen Verschaltung der beiden
Motoren, durch die die deren Momente in etwa entgegengestzt gleich groß
gehalten werden. Da zudem durch den PI-Regler der Positionsfehler fast
vollständig eliminiert wird, sollte sich das Ganze bei ausreichend
starken Motoren tatsächlich wie eine mechanische Welle "anfühlen".
Ob das tatsächlich so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, weiß ich
nicht, da ich es nicht getestet habe.
Angehängte Dateien:

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren