karadur schrieb:> SUB D 9
Wenn schon: Sub D 9 F
F = Female = Frau, also Loch
M = Male = Mann, also Stift
Für die konkrete Anwendung wäre noch die Funktion zu beachten: Am PC
haben die Seriellen immer Stift, am Gegenstück, z.B. Modem, Buchse =
Kabel 1:1 belegt.
Ist am Gegenstück auch eine Sub-D-M, gehört ein gekreuztes Kabel dazu -
wenn man es denn korrekt macht.
Französische Steckdosen haben dann wohl das dritte Geschlecht. (Mit
zweimal Loch und einmal Pimm^WStift.) Aber von da drüben kommt ja eh
lauter so Schweinkram!
Wenn man bei Mouser DB 9 eingibt, wie es schon beim Artikel in der
Titelzeile steht, bekommt man unter Konnektoren die richtigen Stecker
angezeigt.
Womit wir bei Einstein sind, daß bereits das korrekte Formulieren einer
Frage zu deren Beantwortung führt. Bzw. die vollständige Aufnahme der
vorliegenden Informationen die Frage schon gar nicht aufwerfen würde.
(Hm, eine Forenfunktion für "zwischen dem Laden der Seite und dem
Abschicken der Antwort sind neue Beiträge hinzugekommen" könnte ganz
praktisch sein.)
Oh Gott.
Wie haben eine Generation erreicht, die keinen
Joystick/Serial/COM/LPT/RS232-Stecker mehr kennt.
Am Ende findet einer ne alte Diskette und sagt: "Boah, die hast du aber
total echt ausgedruckt. Warum eigentlich???"
Und dazu dann auch:
Warum im 21. Jahrhundert eine Schaltung mit MAX232 bauen? Damit man sie
nirgends mehr anschließen kann, weil es keine Kabel und Gegengeräte mehr
gibt?
Oder um den User zu verwirren?
Lies dir mal den Wikipedia-Artikel über RS-232 durch.
Da steht die Steckerbezeichnung drin.
Die Belegung auch.
Und auch ein Link zum Nullmodemkabel, das du evtl. brauchst.
Haha schrieb:> Suche ich nach dem falschen Keyword?
Nö, nicht ganz. Aber ich vermute Du bist einfach zu jung.
RS232-Schnittstellen sind eigentlich out und hatten ihren Zenit so in
den 90iger Jahren.
mfg Klaus
Oger schrieb im Beitrag #5740317:
>> F = Female = Frau, also Loch>> M = Male = Mann, also Stift>>>>>> Und die Stecker haben dann Sex miteinander?
Im der amerikanischen Fachsprache waren die Bezeichnungen "male"
und "female" ein fester Begriff ohne irgendwelche Hintergedanken.
Im Deutschhen tut man sich damit etwas schwer...
Oger schrieb im Beitrag #5740317:
> Und die Stecker haben dann Sex miteinander?
:)
Vermehren tun sie sich dabei nicht und ob es ihnen Spaß macht, ist auch
nicht überliefert. Aber das Männchen dringt ganz eindeutig in das
Weibchen ein (mit allen neun Stiften in alle neun Löcher.) ;)
Harald W. schrieb:> Im der amerikanischen Fachsprache waren die Bezeichnungen "male"> und "female" ein fester Begriff ohne irgendwelche Hintergedanken.
Und selbst wenn. Entscheidend ist, daß es jeder Idiot kapiert.
> Im Deutschhen tut man sich damit etwas schwer...
Ja, nachpubertierende Lehrlinge im 1. Lehrjahr.
Hallo
"Im der amerikanischen Fachsprache waren die Bezeichnungen "male"
und "female" ein fester Begriff ohne irgendwelche Hintergedanken."
Bloss nicht "den" Amerikaner mit deren TV- und Filmwesen gleichsetzen -
auch wohnen nicht alle im Bibelgürtel und sind Hardcore Christen.
;-)
Bezüglich der Steckverbindergeschlechter gibt es aber auch noch etliche
andere Ausprägungen, und zwar sowohl auf der Ebene des einzelnen
Kontaktes, von Kontaktpaaren sowie des gesamten Steckverbinders. Man
kann Steckverbinder konstruieren, die geschlechtliche Kontakte haben,
aber als ganze Hermaphroditen sind. Die bekanntesten Hermaphroditen auf
allen Ebenen sind die früher für Token Ring verwendeten
IBM-Steckverbinder, deren Kontakte sich beim Stecken aneinander reiben:
https://de.wikipedia.org/wiki/IBM-Verkabelungssystem
Es gibt auch hermaphroditische Kontakte in Form von Halbkugeln, die beim
Stecken aufeinandergedrückt werden.
Manfred schrieb:> karadur schrieb:>> SUB D 9>> Wenn schon: Sub D 9 F>> F = Female = Frau, also Loch> M = Male = Mann, also Stift
Dies soll allerdings im Rahmen der neuen Gendergerechtigkeit jährlich
getauscht werden, ähnlich den Bezeichnungen für Hoch- und
Tiefdruckgebiete.
D.h. in geraden Jahren, aber nicht in Jahren die Schaltjahre sind,
ausgenommen Jahre mit eingefügten Schaltsekunden, gilt obiges, ansonsten
vertauscht.
Thomas E. schrieb:> Harald W. schrieb:>> Im der amerikanischen Fachsprache waren die Bezeichnungen "male">> und "female" ein fester Begriff ohne irgendwelche Hintergedanken.>> Und selbst wenn.
Eben. Das ist natürlich Geschmackssache, ich persönlich jedoch finde es
nicht nur nicht schlimm sondern im Gegenteil gut, wenn man bei
Fachvokabeln gelegentlich innerlich schmunzelt.
> Entscheidend ist, daß es jeder Idiot kapiert.
Und Eingängigkeit (das ist jetzt nicht zweideutig gemeint, auch wenn es
passt) ist wertvoll.
M.A. S. schrieb:> Aber das Männchen dringt ganz eindeutig in das> Weibchen ein (mit allen neun Stiften in alle neun Löcher.) ;)
Dabei umschließt das Männchen mit seinem Kragen noch das Weibchen.
(Das war auch mal ein Thread, wierum jetzt M oder W gemeint ist)
Harald W. schrieb:> Oger schrieb im Beitrag #5740317:>>>> F = Female = Frau, also Loch>>> M = Male = Mann, also Stift>>>>>>>>>> Und die Stecker haben dann Sex miteinander?>> Im der amerikanischen Fachsprache waren die Bezeichnungen "male"> und "female" ein fester Begriff ohne irgendwelche Hintergedanken.> Im Deutschhen tut man sich damit etwas schwer...
Manche wohl schon.
Liegt das je nach Einzelfall vielleicht an allenfalls theoretischer
Befassung mit dem anderen Geschlecht?
(Ich wurde einst von einem Schulkameraden als Ferkel bezeichnet, dabei
hatte ich lediglich die Busfahrt in die Stadt mit der Notwendigkeit
begründet, ein fehlendes Potentiometer für den noch zu bauenden
Multivibrator beschaffen zu müssen.)
Percy N. schrieb:> (Ich wurde einst von einem Schulkameraden als Ferkel bezeichnet, dabei> hatte ich lediglich die Busfahrt in die Stadt mit der Notwendigkeit> begründet, ein fehlendes Potentiometer für den noch zu bauenden> Multivibrator beschaffen zu müssen.)
Mir wurde auf Grund der Verwendung des Wortes "Hologramm" und dessen
phonetische Ähnlichkeit mit "Holocaust" auch schon unterstellt,
NS-Gedankengut zu fördern. :-/
Oger schrieb im Beitrag #5740317:
> Manfred schrieb:>> karadur schrieb:>>> SUB D 9>>>> Wenn schon: Sub D 9 F>>>> F = Female = Frau, also Loch>> M = Male = Mann, also Stift>>>>>> Und die Stecker haben dann Sex miteinander?
Ist es Sex, wenn man er einmal reinsteckt und sich dann nicht mehr
bewegt/bewegen kann, weil beide miteinander verschraubt werden?
>>>> Und die Stecker haben dann Sex miteinander?>> Ist es Sex, wenn man er einmal reinsteckt und sich dann nicht mehr> bewegt/bewegen kann, weil beide miteinander verschraubt werden?
Ich würde sagen: Tantra
Und dann gab es noch den c't-Leser, der sein Abo kündigte, weil ihm
weder der Titel noch das Aufmacherbild zu dem Artikel "computus
interruptus" zusagte.
Andreas S. schrieb:> Mir wurde auf Grund der Verwendung des Wortes "Hologramm" und dessen> phonetische Ähnlichkeit mit "Holocaust" auch schon unterstellt,> NS-Gedankengut zu fördern. :-/
Dann erzähle dort lieber nichts über off-shore-banking!
Andreas S. schrieb:> Mir wurde auf Grund der Verwendung des Wortes "Hologramm" und dessen> phonetische Ähnlichkeit mit "Holocaust" auch schon unterstellt,> NS-Gedankengut zu fördern. :-/
Welcher Ho(h)lokopf war das denn? Die Hypermoral nimmt echt Auswüchse
an!
Percy N. schrieb:> Dann erzähle dort lieber nichts über off-shore-banking!
Da die betreffende Person kein englisch sprach, hätte sie keine
inhaltliche Bewertung vornehmen können. Ich wäre hingegen aufgefordert
worden, einen korrekten deutschsprachigen Ausdruck zu verwenden (, was
ich durchaus nachvollziehen kann).
Falk B. schrieb:> Welcher Ho(h)lokopf war das denn? Die Hypermoral nimmt echt Auswüchse> an!
Das war sogar nähere Verwandschaft mit eigenem Weltkriegstrauma. Als in
den 1980er Jahre Hologramme auch "für den Hausgebrauch"(*) aufkaumen und
dieses Wort allgegenwärtig wurde, weckte das offenbar entsprechende
phonetisch bedingte Erinnerungen. Es handelte sich also nicht um
irgendwelche "jungen Leute", die sich selbst noch nie mit einem
Weltkriegszeitzeugen unterhalten haben.
Zu (*):
Wer erinnert sich auch noch daran, dass in den 1980er Jahren in den
Schaufenstern vieler Optiker-Fachgeschäfte plötzlich Hologramme auslagen
und zum Kauf angeboten wurden? Klein-Andi betrat also solch einen Laden
in der Lübecker Innenstadt und wollte dort die entsprechende Ausrüstung
zur Herstellung von Hologrammen erwerben, was wohl auf ziemliche
Verwunderung stieß. Ich selbst war entsetzt, weil den mindestens zwei
Mitarbeiter, mit denen ich mich darüber unterhielt, keinen blassen
Schimmer davon hatten, wie Hologramme funktionieren und wie sie
hergestellt werden.
Andreas S. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Dann erzähle dort lieber nichts über off-shore-banking!>> Da die betreffende Person kein englisch sprach, hätte sie keine> inhaltliche Bewertung vornehmen können. Ich wäre hingegen aufgefordert> worden, einen korrekten deutschsprachigen Ausdruck zu verwenden (, was> ich durchaus nachvollziehen kann).>
Der Beitrag bezog sich auf Norman Finkelstein und seinen Vorwurf der
Holocaust-Industrie an die JCC (daher "off-shoa-banking").
Ja, sicherlich etwas zu garstig, um sofort verstanden zu werden.
Percy N. schrieb:> Der Beitrag bezog sich auf Norman Finkelstein und seinen Vorwurf der> Holocaust-Industrie an die JCC (daher "off-shoa-banking").> Ja, sicherlich etwas zu garstig, um sofort verstanden zu werden.
Das mag sein. Aber ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als mir den
ganzen Tag lang Streitereien von Vergangenheitsbewältigern anzuhören und
Aussagen und Zitate zu merken.