"USB-Gerät wurde nicht erkannt" bei FT232R Schaltung

#5754780
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Hallo,

ich habe ein Board mit dem FT232R designed. Wenn ich das Board anschieße 
bekomme ich die Meldung, dass das Gerät nicht erkannt wurde.
Die VCCIO Spannung speise ich über einen externen Spannungswandler - 
geht das?

Vielen Dank im Voraus
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#5754812
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Kastanie schrieb:
> zieh auch in Erwägung, dass du evtl. Lötbrücken zwischen den Pins des
> FTDI hast. Schau das mal mit einer ordentlichen Lupe an.

Das wäre jetzt auch meine Vermutung gewesen, aber so hab ich nichts 
gesehen. Bin noch einmal mit Flussmittel drüber gegangen, aber wie 
stehen die Chancen, dass beim ersten Test der Chip gegrillt wurde?
Gast #5754821
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M. D. schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> zieh auch in Erwägung, dass du evtl. Lötbrücken zwischen den Pins des
>> FTDI hast. Schau das mal mit einer ordentlichen Lupe an.
>
> Das wäre jetzt auch meine Vermutung gewesen, aber so hab ich nichts
> gesehen. Bin noch einmal mit Flussmittel drüber gegangen, aber wie
> stehen die Chancen, dass beim ersten Test der Chip gegrillt wurde?

Ich finde die Teile recht robust und habe auch schon mehrfach Protoypen 
mit diesen Dingern selbst gelötet.

Daher habe ich exakt diese Beaobachtung gemacht, dass das nicht 
unbedingt immer gleich sichtbar ist, wenn feine Löthaare zwischen den 
Pins sind - aber dieses Fehlerbild führte immer zu dieser Ursache!

Ich gehe dann teilweise nochmal flächig mit Lötzinn über alle Pins und 
nehme dann die extremst(!!!!) in Flussmittel getauchte Litze und fahre 
ordentlich drüber.
Danach wird der Schandfleck mit Pinsel und Aceton sauber gemacht und 
dann gelingt die Funktion immer.
Da wird der Chip mitunter schon ordentlich malträtiert aber kaputt ist 
mir noch keiner dabei gegangen.
Deine Schaltung habe ich mir nicht angesehen aber wie andere schreiben 
ist diese o.k.
Bau doch mal eine zweite auf und vergleich mal.
#5754826
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Muss nicht unbedingt hardware sein. Ich hatte den selben Fehler.

War echt ein Krampf den Treiber manuell zu installieren. Keine Ahnung 
wieso das so viele Probleme gemacht hat. Aber wenn ich dann fertig war 
funktionierte alles Problemfrei.

Bis ich den nächsten FTDI an USB angeschlossen habe, dann war 
Windows(8.1) wieder verwirrt...

Evtl. auch Datenleitungen vertauscht? Dann gibts die selbe 
Fehlermeldung.
Gast #5755220
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M. D. schrieb:
> Habe gerade einen Funken bei C3 von 5V zu GND beobachtet. Nehme
> man an, dass ich die Isolierung etwas größer wählen sollte.

Ich glaube, du hast Dir das eingebildet. Damit überhaupt ein Funke 
entstehen kann, brauchst du etwa 1000 Volt pro Millimeter. Bei 5V wären 
das 1/200 Millimeter. Ich glaube nicht, dass du so kleine Funken sehen 
kannst.
#5755251
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M. D. schrieb:

> Die VCCIO Spannung speise ich über einen externen Spannungswandler -
> geht das?

Da hast Du Dein Problem.

"In USB bus powered designs connect this pin to 3V3OUT pin to drive out 
at +3.3V levels, or connect to VCC to drive out at 5V CMOS level. This 
pin can also be supplied with an external +1.8V to +2.8V supply in order 
to drive outputs at lower levels. It should be noted that in this case 
this supply should originate from the same source as the supply to VCC. 
This means that in bus powered designs a regulator which is supplied by 
the +5V on the USB bus should be used."

Du hast die Sache mit dem "same source" übersehen. Da geht es dann 
darum, in welcher Reihenfolge die Spannungen aufgeschaltet werden 
müssen.

fchk
Gast #5755509
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Stefanus F. schrieb:

> Ich glaube, du hast Dir das eingebildet. Damit überhaupt ein Funke
> entstehen kann, brauchst du etwa 1000 Volt pro Millimeter.

Wenn's so einfach wäre...

Nö, es gibt leider mindestens zwei physikalische Effekte, mit denen man 
"Funken" produzieren kann. Der eine ist der Spannungsüberschlag, der 
andere ist reiner Strom, z.B. durch einen Whisker...

Und ja: letzteres kann u.U. sogar mehrfach an (fast) gleicher Stelle 
passieren. Ich überlasse es deiner Eigenintelligenz, ein entsprechende 
Szenarios zu konstruieren. Ich kann nur aus praktischer Erfahrung sagen: 
ja, das passiert manchmal tatsächlich, selbst bei industriell 
gefertigten PCBs...
Gast #5755840
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Leon B. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Das ist ein differentielles Leiterbahnpärchen, das impedanzkontrolliert
>> geroutet werden will. Was du offentlichtlich nicht getan hast.
> Was kann ich mir darunter vorstellen? Bin noch nicht so erfahren
Lies!
https://www.cypress.com/file/144296/download

Ich weiß nicht, ob es tatsächlich dein Problem ist. So wie dein Layout 
aussieht würde ich aber nicht darauf wetten daß es funktioniert.

Hast du eigentlich mal ein anderes Kabel ausprobiert? Ist nur so eine 
Idee.
#5755934
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Leon B. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Du hast die Sache mit dem "same source" übersehen. Da geht es dann
>> darum, in welcher Reihenfolge die Spannungen aufgeschaltet werden
>> müssen.
>
> Kann ich es mit der Schaltung probieren? Oder ist hier noch ein Fehler
> drin?

Du brauchst unbedingt einen Spannungsregler, der aus den 5V für VCC die 
3.3V für VCCIO erzeugt. Die 3.3V dürfen nicht woanders her kommen. Das 
ist mit "same source" gemeint.

fchk

PS: Wenn Du nur RXD und TXD brauchst, warum nimmst Du nicht den 
MCP2221A. Der hat nur 14 Pins und ist viel unkomplizierter, und es gibt 
ihn auch als DIL.
#5755974
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Frank K. schrieb:
> PS: Wenn Du nur RXD und TXD brauchst, warum nimmst Du nicht den
> MCP2221A. Der hat nur 14 Pins und ist viel unkomplizierter, und es gibt
> ihn auch als DIL.

Habe den FT232 genommen, weil ich eigentlich gute Erfahrung mit der 
Installation der Treiber gemacht habe (im Vergleich zum CH340). Wie 
siehst denn da mit dem MCP2221A aus?
#5756001
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Leon B. schrieb:
> Habe den FT232 genommen, weil ich eigentlich gute Erfahrung mit der
> Installation der Treiber gemacht habe (im Vergleich zum CH340). Wie
> siehst denn da mit dem MCP2221A aus?

Der MCP2221A ist ein CDC-ACM und HID Device, d.h. er läuft mit den 
Systemtreibern des jeweiligen Betriebssystems. Für Windows < 10 brauchst 
Du nur ein .inf, den Treiber selbst bringt Windows mit.

fchk
#5756040
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Warum auf einen anderen Chip ausweichen? Der FT232 ist eigentlich sehr 
gutmütig und mit sehr wenig Außenbeschaltung am Start.

Ich würde hier wie folgt vorgehen
- Verbindungen durchpiepen und zwar von Pin zu Pin
- Alle Spannungen messen
- Nochmal neu drauflöten
- IC wechseln
- USB Buchse wechseln
- Per Scope schauen, ob sich überhaupt was auf dem Bus tut
Beitrag #5756461 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5756568
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Hallo,

ich kenne die FTDI eigentlich nur als "geht immer". Auch mit 
DIL-Adpaterplatine drunter, auf Steckbrett und Drahten zur USB-Buchse 
usw.
Die nötige Beschaltung Beschaltung für die Arten der Spannungsversorgung 
sollte man sich aber im Datenblatt genau ansehen und daran halten.
Gestorben ist mir bisher nur einer: der hatte einfach kein Verständnis 
dafür, einen ESP + LED-Pixeldisplay über die internen Schutzdioden vom 
D+ zu versorgen- Falsch beschaltete USB-Buchse, ist erst aufgefallen, 
als ich mal wieder statt des USB-Netzteils den PC angesteckt habe, der 
wollte sich nicht mehr melden...

Gruß aus Berlin
Michael
#5772832
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Update: Ich habe die neu Schaltung probiert und als ich das erste mal 
das Board eingesteckt habe, wurde direkt der COM Port erkannt (hatte 
noch nicht die Funktion getestet). Als ich dann ein zweites mal das 
Board eingesteckt habe, kam wieder der Fehler, dass das USB-Gerät nicht 
erkannt wurde und im Geräte-Manager steht der Fehler "Fehler bei einer 
Anforderung des USB-Gerätedeskriptors".
Gast #5772850
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Vor ein paar Jahren kursierte mal die Nachricht, dass der Hersteller 
FTDI sich gegen gefälschte Chips zur Wehr setzte, indem sein Windows 
Treiber die ID Nummern in den gefälschten Chips löscht.

Es gibt Anleitungen, wie man sie wieder ans Laufen bringt:
https://www.youtube.com/watch?v=RZH_qGautqM

Das von Dir beobachtete Verhalten passt dazu.
Persönliche Seite #5772869
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Um das FTDI-Tool zu nutzen, muss der Chip ja erst mal prinzipiell 
erkannt werden. Übrigens war das Verhalten der Fakechips perfider. Sie 
wurden korrekt als COM-Port erkannt und haben aber nur „Müll“ gesendet 
und empfangen. Ich denke jedoch, dass FTDI die Treiber nachgebessert 
hat. Meine 3 Kandidaten laufen unter Win 8.1 wieder.
#5773056
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Leon B. schrieb:
> Ich bin nochmal mit Flussmittel drüber gegangen und jetzt sind die
> Funken wieder zurück

Das ist EXTREM unwahrscheinlich. Dann hättest du ein Erdungsproblem an 
deinem PC. Oder hast du einen Laptop, der ein Netzteil OHNE 
Schutzleiteranschluß hat? Dann könnte das beim Anstecken wirklich 
funken, denn dann funken dir die Entstörkondensoren des Netzteils 
dazwischen. Und damit kann man sich auch sehr leicht einen IC 
zerschießen.
Gast #5773093
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Stefanus F. schrieb:
> Die meisten fake Chips funktionierten solange tadellos, bis FTDI aktiv
> dagegen vorging.

Es steht jedem frei, den passenden, auch unter Win10 funktionierenden 
Treiber zu laden. Bis zum nächsten automatischen Windows-Update 
funktioniert es dann. Dank Mikrosoft muss man danach den 
funktionierenden Treiber wieder manuell neu zuweisen.
#5773165
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Falk B. schrieb:
> Leon B. schrieb:
>> Ich bin nochmal mit Flussmittel drüber gegangen und jetzt sind die
>> Funken wieder zurück
>
> Oder hast du einen Laptop, der ein Netzteil OHNE
> Schutzleiteranschluß hat? Dann könnte das beim Anstecken wirklich
> funken, denn dann funken dir die Entstörkondensoren des Netzteils
> dazwischen. Und damit kann man sich auch sehr leicht einen IC
> zerschießen.

Ja ich bin gerade an meinem Laptop im Akkubetrieb. Aber wenn ich ein 
anderes USB-UART Board anschließe mit FT232 funkt es ja nicht. Oder 
erzeugen feine Lotbrücken auch Lichtblitze?
#5773203
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Raph schrieb:
> Wäre es eigentlich irgendwann mal vom TO möglich gescheite Fotos zu
> posten?
>
> Warum kommt er nicht auf die Idee uns mal nach dem Löten drüberschaun zu
> lassen?

Also ich kann gerne mal ein Foto schicken wie die Platine aussieht, aber 
die Funkten zu fotografieren ist ein bisschen kompliziert. Außerdem bin 
ich mir zu 100% sicher, dass beim Betrieb zwischen den Bauteilen kleine 
Lichter erstehen, die nur mit eingestecktem USB Kabel auftreten.
#5773223
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Außerdem ist es im Moment für mich nicht möglich die Funken zu 
fotografieren, da die Position sich manchmal nach dem erneuten 
drüberlöten verändert und jetzt der Funkten im hinteren Bereich der 
Lötpads entsteht, was ich mit meiner Kamera nicht erfassen kann. Die 
Lichtblitze sieht man nach dem einstecken und manchmal wenn man den 
Geräte-Manager öffnet (je nach Funktenposition). Eine Illusion durch 
veränderte Lichtverhältnisse würde wohl nicht nur wenn das Board 
eingesteckt ist entstehen
Gast #5773235
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Leon B. schrieb:
> Außerdem bin
> ich mir zu 100% sicher, dass beim Betrieb zwischen den Bauteilen kleine
> Lichter erstehen, die nur mit eingestecktem USB Kabel auftreten.

Und Video kennst du?

Wenn Funken z.b. zu dunkel sind, weil die Umgebung zu hell ist, hast du 
mal überlegt die Umgebung abzudunkeln? Ich meine jetzt nicht tagsüber 
die Sonne abzuschalten, aber in einem Raum kann man die Fenster 
bedecken. Ich habe dafür einen Rolladen, andere eine elektrochrome 
Fensterfolie. Was hast du?
#5773259
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Leon B. schrieb:
> Raph schrieb:
>> Leon B. schrieb:
>>> Hier ein Bild von dem Board
>>
>> Toll! Du hast verstanden was ich mit "Foto" meinte? Kannst auch gerne
>> eines von deinem Tisch posten, dann sieht man dennoch nicht die andere
>> Seite des ICs
>
> Ich meine da sieht man nicht viel mehr aber bitte:

Das Bild und die Lötungen sehen gut aus.

Das Blitzen ist ja witzig. Da hast du wahrscheinlich einen angeknacksten 
Kondensator! Den solltest du mal wechseln!
Gast #5773376
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Leon B. schrieb:
> Also ich habe den Kondensator mal ausgelötet und jetzt erstmal
> keinen
> Funken gesehen. Soll ich noch den Oszi dran halten? Chip funktioniert
> übrigens immer noch nicht

Ich vermute dass bei deinem PC ein Problem herrscht. Eventuell ist von 
den Versorgungsleitung zum Gehäuse eine so riesige Spannungsdifferenz 
das es überschlägt.

in diesem Fall sehe ich dein PC als Problem. Mach den Stick mal an ein 
anderen PC ob der Funken immernoch auftritt
Gast #5774435
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Leon B. schrieb:
> Außerdem glaube ich nicht, dass mein USB Board dann das einzige
> Gerät,
> dass Probleme hätte

Wieso zum Geier liest du nicht mal die Antworten?

Warum kommst du nicht auf die Idee mal die Spannung vom USB + gegen dein 
Gehäuse zu messen? Wieso zum Geier müssen wir dir immer hinterher 
rennen?

Und warum ist dein Glaube so wichtig das du ihn nicht experimentell 
überprüfst? Nimm einen Spannungsmesser und prüf endlich mal was bei 
deinem USB gegen Masse herauskommt...
Gast #5774626
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Raph schrieb:
> Und warum ist dein Glaube so wichtig das du ihn nicht experimentell
> überprüfst? Nimm einen Spannungsmesser und prüf endlich mal was bei
> deinem USB gegen Masse herauskommt...

Warum denn? Man kann doch noch viele andere Chips grillen, bevor man das 
Messgerät benutzt.

Wahrscheinlich wird er einen robusten Chip finden, der vorläufig 
überlebt. Es würde mich gar nicht wundern, wenn das der CH-340 wird.

In einem halben Jahr meldet er sich dann wieder und fragt nach, woran es 
liegen könnte, dass seine USB Adapter nach vielen Monaten Betrieb 
spontan kaputt gehen. Mal sehen, wer sich dann noch an diesen Thread 
erinnert.
Beitrag #5774890 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5775063
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c-hater schrieb:
> Nö, es gibt leider mindestens zwei physikalische Effekte, mit denen man
> "Funken" produzieren kann. Der eine ist der Spannungsüberschlag, der
> andere ist reiner Strom, z.B. durch einen Whisker...
>
> Und ja: letzteres kann u.U. sogar mehrfach an (fast) gleicher Stelle
> passieren. Ich überlasse es deiner Eigenintelligenz, ein entsprechende
> Szenarios zu konstruieren. Ich kann nur aus praktischer Erfahrung sagen:
> ja, das passiert manchmal tatsächlich, selbst bei industriell
> gefertigten PCBs...

Immernoch meine Vermutung
Gast #5775196
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Stefanus F. schrieb:
> Du sollst zwischen PC Gehäuse und einer verlässlichen Erdung (nicht der
> Steckdose) messen.

Leon B. schrieb:
> Zwischen PC und Kühlkörper war auch nichts

Leoon, ich glaube du brauchst einen sanften Schlag auf den Hinterkopf. 
Du sollst zwischen dem PC Gehäuse und einer guten Erdung messen. Nicht 
an irgendeinem Kühlkörper!

Ist das denn so schwer zu verstehen? Ich befürchte, dass dein ganzer PC 
mangels funktionierender Erdung unter Strom steht. Und zwar nicht nur 5V 
und 3,3V sondern über 100V an sämtlichen Teilen!

Das soll keine Verarschung sein, so etwas kommt tatsächlich vor.
Gast #5775444
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Stefanus F. schrieb:
> ich glaube du brauchst einen sanften Schlag auf den Hinterkopf.

Du wohl auch, denn der TO hat doch gesagt, dass er ein Laptop im 
Batteriebetrieb dran hat. Mal ganz abgesehen davon,
das die Geräte (im Gegensatz zum Desktop/Tower) KEINE ERDE haben.
Mit PC werden eigentlich alle Geräte verallgemeinert.

Leon B. schrieb:
> Ja ich bin gerade an meinem Laptop im Akkubetrieb.

Das der TO vermutlich ein Schüler oder ein Rentner ist, schon wegen
der Grammatikfehler (die ich hier aber nicht nachtrage) sollte einem
schon zu Denken geben. Zumindest muss man eben die Unzulänglichkeit
des TO in die Hilfe/Empfehlung mit ein beziehen.

M. D. schrieb:
> Die VCCIO Spannung speise ich über einen externen Spannungswandler -
> geht das?

Diesen Sachverhalt würde ich mal unter die Lupe nehmen. Kann nämlich
sein, dass hier die Ursache des Übels liegt. Manche brauchen da eine
Grundlast, die vom Board des TO nicht geboten wird. Folge: Die ganze
Geschichte schwingt sich hoch.
Hohe Spannungen kann man auch mit einer Induktivität bei entsprechend
hoher Frequenz erzeugen. Das der TO Kondensatoren bestückt hat, sollte
erst mal überprüft oder hilfsweise durch Bestücken von THT-Bauteilen
verifiziert werden. Nicht das er ein SMD-Kondensator mit einer
SMD-Induktivität verwechselt hat. "Wurde geliefert wie bestellt" wird
als Ausrede nicht akzeptiert. Prüfen und das verlässlich.
"Vermutlich" ist der erste Schritt in eine Katastrophe.

Man kann das Board auch mit den 5V von der USB-Schnittstelle versorgen,
aber den ext. Spannungswandler muss man vorher abklemmen.
#5775633
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Dr.Who schrieb:
> M. D. schrieb:
>> Die VCCIO Spannung speise ich über einen externen Spannungswandler -
>> geht das?
>
> Diesen Sachverhalt würde ich mal unter die Lupe nehmen. Kann nämlich
> sein, dass hier die Ursache des Übels liegt. Manche brauchen da eine
> Grundlast, die vom Board des TO nicht geboten wird. Folge: Die ganze
> Geschichte schwingt sich hoch.

Also die aktuell getestete Version benutzt den internen Spannungswandler
Angehängte Dateien:
Gast #5810304
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Leon B. schrieb:
> Ich glaube ich weiß jetzt was das Problem war: Da ich so viel
> Flussmittel genommen habe, ist etwas Flussmittel unter dem IC nicht
> verbrannt und ist somit leitfähig geblieben. Ich versuche es jetzt mit
> Lotpaste

Äh moment, das Flussmittel soll nicht verbrennen...

Einfach nach dem Löten mit Isopropanol die Platine reinigen.
#5811394
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User Nr. 4711 schrieb:
> Äh moment, das Flussmittel soll nicht verbrennen...
Dann verdampft?

> Einfach nach dem Löten mit Isopropanol die Platine reinigen.
Ich habe mit Aceton die Platine gereinigt, aber nachdem ich mit einer 
Heißluft Lötstation den IC raußgelötet habe, habe ich Flussmittel 
Rückstände unter dem IC und nahe den Pins festgestellt, die durch das 
Aceton anscheindend nicht entfernt wurden
#5811500
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Leon B. schrieb:
> Achso ich glaube ich habe ein paar Infos ausgelassen. Ich habe eine
> Platine mit einem FPGA ebenfalls mit Fine Pitch gelötet und dort traten
> ebenfalls die Funken auf, auch ohne jeden Kondensator. Daher nehme ich
> an, dass es nicht an dem Kondensator lag.

Dann ist das ein klarer Fall für den Exorzisten. Oder den Trolljäger.
#5811510
Lesenswert?

Ich hab mir jetzt noch 2 ICs bestellt und Lotpaste. Alle 3 Platinen mit 
Fine Pitch (FT232 + FPGA), die ich mit meinem Flussmittel gelötet hatte, 
zeigten das gleiche Problem mit den Funken. Sonst hatte ich noch nie 
Probleme mit meinen Platinen. Daher werde ich jetzt das ganze nochmal 
mit der neuen Methode probieren und dann werden wir ja sehen ob es daran 
lag. Ich meine man kann ja nur schlauer werden.

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