Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kann mir einer diesen EEPORM erklären?


von haha (Gast)


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Hi,

ich wollte mal diesen EEPROM verwenden, da er günstig und ausreichend 
für mich ist:

https://www.mouser.de/datasheet/2/348/br93g66-3-e-1223467.pdf

Was bedeutet eigentlich dieser Satz:

"They are dual organization (by 16bit or 8bit) and it is selected by the 
input of ORG PI". Ich benutze zum ersten Mal ein EEPROM:

MfG

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Das heißt, dass das EEPROM entweder 512x 8bit oder 256x 16bit speichern 
kann.

Je nachdem, was man speichern will, kann die ein oder andere 
Speicherorganisation Vorteile haben, weil man für 16bit-Werte nur eine 
Adresse braucht und das schneller geht, als zwei 8bit-Werte 
lesen/schreiben und zusammenzusetzen oder aufzutrennen

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Den EEPROM kannst du entweder mit 8-Bit Daten oder mit 16-Bit Daten pro 
Adresse nutzen (256×16 oder 512×8).

Seite 6:

"(1) The memory array organization may be divided into either X8 or X16 
which is selected by pin ORG.
 When ORG is OPEN or connected to VCC, X16 organization is selected.
 When ORG is connected to ground, X8 organization is selected."

von Karl M. (Gast)


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Schaust Du bitte hier

im DB "Block Diagram" unter 16/8bit und "Pin Description" Organization 
select, X16 mode or X8 mode.

D.h. der Speicher wird entweder mit Byte- oder Wort-Breite geschrieben 
oder gelesen.
Weiter im DB "Command Mode" sieht man auch noch, wie sich dies bei 
Arbeiten damit auswirkt.

von A. B. (Gast)


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haha schrieb:
> Hi,
>
> ich wollte mal diesen EEPROM verwenden, da er günstig und ausreichend
> für mich ist:

Man kann auch ein totes Pferd reiten ... SPI- oder I2C-EEPROMs sind vom 
Preis her fast noch günstiger, Gehäuse analog, und auch in wesentlich 
größeren Kapazitäten verfügbar, software-kompatibel.

Meist auch mehrere Bytes in einem Rutsch in der gleichen Zeitspanne wie 
ein einzelnes Byte schreibbar.

M95080 wär' eine günstige Variante.

von haha (Gast)


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Vielen Dank für die schnellen Erklärungen.

A. B. schrieb:
> Man kann auch ein totes Pferd reiten

Da ich mich damit nicht so gut auskenne, kann ich nicht beurteilen, 
welches Pferd bereis Tod ist :)

MfG

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Bevor jetzt wieder die große Diskussion hier losgeht welcher µC oder 
EEPROM oder 100-Ohm-Widerstand der beste ist... nimm das was Dir am 
besten gefällt, solange die Bauteile nicht bereits abgekündigt und in 
ausreichender Menge vorhanden sind.

Der Wechsel auf einen I2C-EEPROM oder so wäre nur dann sinnvoll, wenn Du 
bereits I2C verwendest. Da könnte der EEPROM dann einfach mit dran.

Mit diesen 93C-EEPROMs habe ich auch schon gebastelt, ging ziemlich 
problemlos. Was Du damit machen willst (außer permanent Daten speichern) 
hast Du ja nicht verraten.

von m.n. (Gast)


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haha schrieb:
> ich wollte mal diesen EEPROM verwenden, da er günstig und ausreichend
> für mich ist:

Was ist denn an diesem Teil günstig?
Geschickter finde ich ein IIC-EEPROM wie 24C04, welches billig und 
kompatibel zu Typen mit größeren Kapazitäten ist und nur zwei Leitungen 
für die Ansteuerung braucht.
Falls die langsamen Schreibzyklen stören kann man es durch ein FRAM 
ersetzen.

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