Hallo,
viele hier im Forum sparen Geld, damit sie sich später oder aber auch so
früh wie möglich ein Haus kaufen können.
Wenn ich jetzt bei mir in die Außenbezirke fahre, bzw. neu erschlossene
Grundstücke mal mitten in der Stadt sehe, dann sehe ich diese oft mit
meiner Meinung nach nicht schönen Häusern bepflanzt.
a)
Wenn es das ist, was viele (laut diesem Forum) haben wollen, dann möchte
ich gerne von euch wissen, was ihr daran schön findet?
Ich habe mal ein Bild einer beliebigen Siedlung von Google Maps
beigefügt. Man sieht schön den alten Bestand an Häusern und daneben die
neuen sterilen Kunstwerke.
Man beachte:
- weniger Platz zwischen den Häusern, da die Grundstücke noch kleiner
sind
- alle haben so einen hellen Anstrich (energiesparend?) außer das rote
Haus und ein paar andere, der tanzt wohl aus der Reihe -> warum dieses
alles-ist-gleich?
- wenig Privatsphäre weil keine Bäume/große Hecken dazwischen stehen wie
in der Altsiedlung
- generell finde ich, dass keine freundliche/harmonische Stimmung
vorherrscht, wenn man sich diese Siedlungen anschaut
Wenn ich mir so die Großstädte und deren Außenbezirke auf Google Maps
anschaue, dann zieht sich dieses Bild von Nord nach Süd und von West
nach Ost durch die Republik.
b)
Ist es so, dass die Leute, die sich ein Grundstück + Haus leisten
können, das als das Nonplusultra ansehen, weil es besonders
energiesparend ist mit der hellen Fassade ect.?
c)
Ist es den Leuten die Geld haben egal, frei nach dem Motto: Hauptsache
schnell irgendwo irgendetwas kaufen und weg mit dem Geld. Warum sparen
sie nicht für ein "schönes" Haus mit ein wenig mehr Grundstück?
d)
Schreibt der Staat das irgendwie vor, dass wenn man eine andere Farbe
haben möchte, man irgendwelche neuen Auflagen erkaufen/bestehen muss?
Ich verstehe nicht, warum die Leute sich darauf (scheinbar massenweise)
drauf einlassen.
e)
Kann jemand schätzen, wie der Preisunterschied ganz grob ist, wenn ich
ein identisches Grundstück + Haus aus der Altsiedlung vergleiche mit
einem Haus aus der neuen Siedlung? Wofür müsste man mehr hinblättern?
Entschuldigt diese teils wirren Fragen. Wenn es das ist, worauf ich
jetzt mein Leben + Job ausrichten "soll", dann bleibe ich lieber in
meiner Mietwohnung auf Gedeih und Verderb?!
Ja, heutige Neubaugebiete sind eng und die Proletenviertel von morgen,
keine Wohnqualität.
Egal ob Einfamilienhütte oder Bürowohnkomplex.
Aber die Leute investieren kein Geld in ordentliche Grundstücke, sondern
lieber in die Nähe zur Grossstadt.
Früher baute man Reihenhäuser, die sind heute aus der Mode, heute baut
man Papphäuser mit vielen Quadratmetern.
MaWin schrieb:> heute baut man Papphäuser mit vielen Quadratmetern.
Nachdem Miethaie die billigen Wonhngelegenheiten massenhaft aufgekauft
haben, werden nun billige Pappkisten wertvoll verkauft. Somit wird die
Finanzierung enger und das Grundstück kleiner. In Endeeffekt mußt Du
Deine Autos mit "in die Stube nehmen" weil auf der engen Straße kein
Platz ist. Falls in ein paar Jahren die Blase platzt, hat man ein
wertloses Haus mit viel Dämmung als Sondermüll.
Adorakel schrieb:> warum dieses alles-ist-gleich?
Teilweise Bebauungsplan.
Adorakel schrieb:> keine Bäume/große Hecken
Arbeit.
Adorakel schrieb:> identisches Grundstück + Haus
Kaum sinnvoller Vergleich. Wenn Du Neubau-qualität willst, steckst Du am
Ende gleich viel rein (+Grundstückspreis). Lehrgeld bei beiden.
Früher baute man ein Haus, um drin zu leben. Mit Kindern, ggf. Eltern.
Heute um darin zu wohnen. Kinder nur bis Studium, selber nur bis zur
seniorengerechten ETW, Nachbarn, laubharken, leben nicht mehr. Höchstens
Mal ein paar Freunde einladen zum Essen.
Es ist eh niemand tagsüber da und es scheidet halt nicht mehr der Tod.
a)
nicht jeder wohnt in so einer Siedlung, teilweise findet in den alten
Siedlungen ein Generationswechsel statt.
Mir baut keiner Vor oder hinter das Haus, da es nicht möglich ist.
Was an schön findet? Besser als sein Geld in die Wirtscaft zu tragen und
man ist sei eigener Herr
b)
Wer ein Leben lang Miete zahlt, der zahlt halt ein fremdes Haus ab.
Für das was man Miete zahlt kann man auch ein Haus finanzieren.
Ziehe ich aus dem Mietobjekt aus, ist das Geld weg.
Ziehe ich aus dem Haus aus, dann verkaufe ich es wieder.
c)
Bauen ist, wenn man neu baut relativ teuer, es werden viele Fertighäuser
gebaut, in den Baugebieten gibt es je nach Region einen Bebauungsplan,
der Ausrichtung, Fassadenfarbe, Firsthöhe und allen möglichen anderen
Scheiß vorschreibt.
d)
Weil man zum Klagen und Recht bekommen viel Zeit braucht. In der Zeit
kann man nicht bauen, aber der Kredit für das Baugrundstück etc. laufen
schon...
e)
Wie überall bestimmt die Nachfrage den Preis.
Teilweise werden kleine Häuser abgerissen, und Wohnkassernen gebaut. An
solche Häuser kommt man nicht ran, da der Bauträger mehr Kohle hat.
Ist es dem VK jedoch wichtiger das das Haus in gute Hände kommt, zahlt
man eventuell etwas weniger, als man für das Haus bekommen könnte.
Allgemein sind die Preise auch von der Region abhängig.
Ist beim Hauskauf am Anfang alles sehr langwierig und schleppend, dann
geht es wenn es los geht auf einmal alles sehr schnell.
Wenn man dann endlich in den eigenen Wänden wohnt ist es einfach toll.
Adorakel schrieb:> - weniger Platz zwischen den Häusern, da die Grundstücke noch kleiner> sind
Die Baugrundstücke sind heute kleiner, man müsste schon zwei kaufen, zum
Teil herrscht aber auch Bebauungspflicht. Und erschlossene Grundstücke
zu fairen Preisen in den nicht Neubaugebieten sind sehr rar.
> - alle haben so einen hellen Anstrich (energiesparend?) außer das rote> Haus und ein paar andere, der tanzt wohl aus der Reihe -> warum dieses> alles-ist-gleich?> b)> Ist es so, dass die Leute, die sich ein Grundstück + Haus leisten> können, das als das Nonplusultra ansehen, weil es besonders> energiesparend ist mit der hellen Fassade ect.?
Bebauungsplan, auch bei mir in der Straße mit den Häusern aus den
sechzigern, bei den Schwiegereltern das gleiche. Wir hatten überlegt zu
bauen und ich hatte einige Bebauungspläne in der Hand, da werden die
Anzahl der Bäume, die Ral Farbe, das Material und die Art des
Vorgartenzauns vorgegeben.
> - wenig Privatsphäre weil keine Bäume/große Hecken dazwischen stehen wie> in der Altsiedlung
Auch hier wieder der Bebauungsplan, wenn der Zaun nur 120cm hoch sein
darf, darf auch keine Hecke höher wachsen.
> - generell finde ich, dass keine freundliche/harmonische Stimmung> vorherrscht, wenn man sich diese Siedlungen anschaut
Kommt drauf an, für eine junge Familie mit Kindern mag das schon seinen
reiz haben.
Für meine Frau und mich ohne Kinder und mit Hunden wäre das die Hölle.
> c)> Ist es den Leuten die Geld haben egal, frei nach dem Motto: Hauptsache> schnell irgendwo irgendetwas kaufen und weg mit dem Geld. Warum sparen> sie nicht für ein "schönes" Haus mit ein wenig mehr Grundstück?
Wie oben schon geschrieben, so viele Grundstücke gibt es nicht, im
moment macht das sparen auch keinen Sinn, denn es wird schneller teurer
als man Sparen kann.
> d)> Schreibt der Staat das irgendwie vor, dass wenn man eine andere Farbe> haben möchte, man irgendwelche neuen Auflagen erkaufen/bestehen muss?> Ich verstehe nicht, warum die Leute sich darauf (scheinbar massenweise)> drauf einlassen.
Wieder der Bebauungsplan.
> e)> Kann jemand schätzen, wie der Preisunterschied ganz grob ist, wenn ich> ein identisches Grundstück + Haus aus der Altsiedlung vergleiche mit> einem Haus aus der neuen Siedlung? Wofür müsste man mehr hinblättern?
Um ein altes Haus auf den energetischen Stand eines neuen zu bringen,
legst du insgesamt mehr hin, hast dafür aber auch vielleicht das
schönere Grundstück. Wir haben das letzte Haus in der Straße mit
unverbaubarer Aussicht, das wäre zum bauen nicht möglich gewesen.
Es ist im Neubaugebiet hier sogar so, dass die Randgrundstücke mehr
kosten, dabei ist die Erweiterung des Wohngebietes schon durch und die
Grundstücke sind in drei Jahren keine Randgrundstücke mehr.
Ich persönlich bin unbedingt für ein eigenes Haus - wenn man es sich
leisten kann!
Ich kann dich verstehen. Die aktuellen Neubaugebiete sind selbst auf dem
Land für mich oft auch nicht attraktiv. Da kannst du dem Nachbarn in die
Dachrinne spucken. Und das, wo für mich der beste Nachbar der ist, der
mindestens ne Meile weg wohnt.
Ergo: Wenn du es dir leisten kannst, schau entweder nach Baulücken in
gewachsenen Strukturen oder vielleicht auch nach einem Abrissobjekt. Das
sind oft noch schöne Grundstücke. Alternativ auch nach
Sanierungsobjekten schauen. Auch da gibt es attraktive Plätze.
Teuer wird es so oder so. Aber wenn du es dir leisten kannst - mach es.
Die Kaufkraft vom Euro ist schon katastrophal - sie wird aber auch nicht
besser!
Schrecklich. Und die fehlende parkplätze. Niemand gibt mehr geld für die
m² Stellfläche aus, auch die Gemeinden nicht. Also gibt's keine und ab
16uhr kommt man nirgends mehr durch weil zu jedem haus ein man+Frau+2
erwachsene Kinder mit ihren 4 Autos nach Hause kommen. Wenn man Mal wenn
besuchen will kann man nirgends parken.
Ein Bild ist wirklich schrecklich, erinnert mich irgendwie an die Der,
nur das es da grauer war. Aber eigentlich sogarn Trotzdem
abwechslungsreicher. Aber allesm0815 schema f Ideal Standard. Kotz
Adorakel schrieb:> viele hier im Forum sparen Geld, ...
und einige sind zu dämlich, ein sinnvolles Bildformat zu wählen - 3,25MB
Müll!
Gtx F. schrieb:> Schrecklich. Und die fehlende parkplätze. ...
und die kaputte Shift-Taste, zu faul, anständig zu tippen!
An mein Haus in ländlicher Gegend habe ich eine Garage angebaut, wenn
Besuch kommt, können zwei weitere Autos auf meinem Grundstück parken.
Die grünen Autohasser gehen mir am A***h vorbei, wo ich mit dem PKW
nicht hin komme, habe ich nichts zu erledigen.
Ich kapiers nicht. Lieber Hochhaus im Problemgebiet der Grossstadt?
Für Normalos bezahlbarer Wohnraum mit riesigen Grundstück und
Pappelallee ist eine unwahrscheinliche Kombination. Das sieht auf dem
Bild nicht anders aus, als Neubausiedlungen anfangs überall aussehen:
etwas kahl. Denkt euch die Bäume hinzu, mit denen dauert das länger als
mit den Häusern. In 20 Jahren sieht das ganz normal aus, und das ist
nicht dichter als üblich.
Gtx F. schrieb:> Und die fehlende parkplätze.
Sag das bloss den dort stehenden Autos nicht.
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Angenehm viele versch.
Meinungen zu lesen aber auch Meinungen die meine teils unterstreichen.
Es hilft mir sehr, da ich weiß mit meinen Gedanken nicht alleine auf
weiter Flur zu stehen.
Stichwort: Bebauungsplan - Das ist ein Thema in das ich mich einmal
einlesen werde. Aber es scheint den Nagel auf den Kopf zu treffen, warum
sich viele dieser Neubaugebiete in Form und Farbe ähneln.
T. S. schrieb:> Bebauungsplan, auch bei mir in der Straße mit den Häusern aus den> sechzigern, bei den Schwiegereltern das gleiche. Wir hatten überlegt zu> bauen und ich hatte einige Bebauungspläne in der Hand, da werden die> Anzahl der Bäume, die Ral Farbe, das Material und die Art des> Vorgartenzauns vorgegeben.
Absoluter Wahnsinn. Ich verstehe, dass alles seine Ordnung zu haben hat,
gerade hier in Deutschland, aber das es so stark ausartet hätte ich
nicht gedacht. Gut, was das Thema Hausbau/-kauf angeht, bin ich eben
noch zu naiv.
ich bins schrieb:> Aber wenn du es dir leisten kannst - mach es.> Die Kaufkraft vom Euro ist schon katastrophal - sie wird aber auch nicht> besser!
Ehrlich gesagt kann ich es mir in meiner jetzigen Situation nicht
leisten. Aber ich überlege, ob ich meine Situation ändern sollte und
schaue eben nach, wie ich es denn gerne hätte, um es mal salopp
auszudrücken.
Ich hätte gerne maximale Freiheit was Grundstücksgestaltung,
Platzangebot und Fassadenfarbe etc. anbelangt, befürchte aber, dass ich
dazu mehr als einmal im Lotto gewinnen müsste.
Adorakel schrieb:> Ich habe mal ein Bild einer beliebigen Siedlung von Google Maps> beigefügt. Man sieht schön den alten Bestand an Häusern und daneben die> neuen sterilen Kunstwerke.
Früher: Eine 4-Zimmer Wohnung pro 4-köpfiger Familie, ein Auto. Heute:
3-4-Zimmer Wohnung für 2 Leute, plus Teilzeitwohnraum für den jüngeren
Anhang, plus 1-2 Zimmer-Wohnungen für den älteren Anhang. Dazu 3 Autos.
Deshalb ists ja etwas knapp heutzutage.
Soll heissen: Mit altem historisch gewachsenen Wohnbezirken geht das
nicht, oder nur in die Höhe. Letzteres findet nicht jeder attraktiv.
Ergo müssen Neubausiedlungen her. Und ich habe noch keine Neubausiedlung
gesehen, die mit Fertigstellung aussah, als stünde sie schon 100 Jahre
da. Statt dessen sehen die zu diesem Zeitpunkt immer ein wenig Scheisse
aus. Ausser auf den Prospekten, in denen die Natur schon hinzugefügt
wurde.
> - weniger Platz zwischen den Häusern, da die Grundstücke noch kleiner> sind
Wenn ich mich bei mir umschaue, sieht das in der Dichte nicht viel
anders aus. Nur stehen die schon seit 60 Jahren da und die paar Hecken
sind teils schon in der zweiten Generation. Oder es gibt keine.
> - alle haben so einen hellen Anstrich (energiesparend?) außer das rote> Haus und ein paar andere, der tanzt wohl aus der Reihe -> warum dieses> alles-ist-gleich?
Weil es mitunter erst fertiggestellt und dann verkauft wird. Die Preise
für Siedlungshäuser in Weiss dürften über jenen in lila-gelb kariert
liegen.
> - wenig Privatsphäre weil keine Bäume/große Hecken dazwischen stehen wie
Bäume, die über Nacht gross werden, gibts nur im Märchen. Hecken sind
etwas schneller, auch auch dafür dauerts ein wenig. Bei mehreren
Stockwerken gibts oberhalb vom EG sowieso keine Hecke, die dem Nachbar
den Blick in dein Schlafzimmer verwehren kann.
Das deutsche Gartenzwerg-Idyll, in dem sich jeder in eine Hecken-Phalanx
selbst einsperrt, ist in Wohnbereichen nicht so verbreitet, wie diese
meine Karikatur glauben macht. Das gibts eher im Kleingarten.
Adorakel schrieb:> warum sich viele dieser Neubaugebiete in Form und Farbe ähneln.
Mein Vater hat gesagt "Wenn Du besoffen bist, findest Du Dein eigenes
Haus nicht, weil alle gleich aussehen"
Manfred schrieb:> Mein Vater hat gesagt "Wenn Du besoffen bist, findest Du Dein eigenes> Haus nicht, weil alle gleich aussehen"
Das ist auf dem Bild nicht einmal der Fall, wenn man genau hinsieht.
Klar, sowas gibts. Bei mir um die Ecke gibts eine neue Zeile von Häusern
im stylischen Schuhkarton-Stil, die alle verdammt gleich aussehen. Leer
ist davon aber keines. Vielleicht siebt man so die Alkis aus. ;-)
Exclussivität kostet zu dem Geld, das viele nicht haben.
Wobei man sich immer wider fragt, ob der VW-Bus Califonia zum Fertighaus
dazu gehört. Wenn ich sehe was manche Leute finanziert bekommen, da
frage ich mich welche Bank das verantwortet.
Wenn ich weiter drüber nachdenke, komme ich aber zu dem Schluss das ich
garnicht bis auf den letzten Euro finanziert sein will.
Naja viele denken aber auch: wenn es schief geht dann war ich halt mal x
Jahre Hausbesitzer, solange Kinder da sind können sie mir eh nichz viel.
Auf der anderen Seite kommt dazu, nicht jeder kann eine alte Mühle, oder
ein altes Bauernhaus eine alte Schmiede oder sonst etwas derart
besonderes renovieren und bewohnen.
Die Leute die das tun, haben entweder sehr viel Geld oder dermaßen
handwekliches können, das sowas überhaupt funktioniert.
Was ich in Neubaugebieten stört, sind Häuser deren Fenster
Schießscharten ähneln.
MaWin schrieb:> Aber die Leute investieren kein Geld in ordentliche Grundstücke, sondern> lieber in die Nähe zur Grossstadt.
Genau. Und fast alle Häuser mit Styropor gedämmt, weil's billiger ist
und damit leider nicht nachhaltig. Die meisten Leute haben auch nicht
mehr so viel Geld, wollen aber trotzdem ihre eigenen vier Wände haben
(wegen Lärm und Zigarettenqualm). Das kann ich dann schon verstehen.
Hier mal eine Neubausiedlung in Dortmund. Ich habe das Bild extra nicht
wesentlich verkleinert, weil man sonst gar nichts mehr erkennen würde.
Die Strassen sind wenigstens etwas kurviger und nicht wie mit dem Lineal
gezogen.
Blick in Richtung Westen ins Industriegebiet. Der Wind kommt auch
meistens aus Westen und bringt die Luftbelastung und Lärm gleich mit ins
Neubaugebiet rein.
Ich wohne hier seit 1988, ein Kauf für eine DHH mit ca. 280m² Grund ist
heute fast unmöglich, da die Preise bei ca. 1 Mio € liegen. Btw. sogar 8
km von der Stadtgrenze Münchens entfernt. Wer will das heutzutage
bezahlen oder können. Ich habe 1987 für 390m² Grund bereits 150k DM
bezahlt.
solong falker
> Neubausiedlung in Dortmund
Sieht aus, als wenn man auf Doppelhausgrundstücke jeweils zwei Häuser
gebaut hätte.
Das haben die "Nachzügler" hier auch gemacht.
Da kann der Nachbar dann aus dem Schlafzimmer ins Klo gegenüber gucken.
Dortmunder Junge schrieb im Beitrag #5779970:
> Richtig so. Ich habe auch versäumt mein Bild in png umzuwandeln, dann> hätte man mehr darauf erkennen können und es wäre dann auch nicht von> der Forumsleitung auf 238 KB reduziert worden. Es sollten nähmlich> eigentlich 2,03 MB sein.
Wenn die Forensoftware eine derartige Datenreduktion vornimmt ohne dass
du es willst, liegt das aber an deiner Dummheit. Bei jedem Upload kann
man das entsprechend auswählen. Ja und wer "nähmlich" mit "h" schreibt,
ist dämlich. Passt also.
Dortmunder Junge schrieb:> Hier mal eine Neubausiedlung in Dortmund.
Ist bei euch die Farbe des Daches nicht vorgeschrieben? Ich wundere mich
gerade über die paar roten Dächer.
Bei uns im Neubaugebiet (RLP, Dorf, 400 EW) musste einer sein Dach neu
eindecken lassen, weil er entgegen der Baugenehmigung rote Pfannen
genommen hatte. Und 4 Jahre nach dem "Vorfall" hat der Gemeinderat dann
auch rote Dächer zugelassen ;)
Fritz-Rudolf Märker schrieb:> Ist bei euch die Farbe des Daches nicht vorgeschrieben?
Nein, das nicht, aber der Dachüberstand sowohl an der Giebelseite als
auch an der Traufenseite durfte Anfangs nur 30cm betragen. Einer musste
seinen 50cm Dachüberstand wieder absägen. 3 Jahre später sind dann auch
endlich 50cm Dachüberstände zugelassen worden, weil es bei
Walmdachäusern sonst zu spuchtig ausgesehen hätte.
Die Bepflanzung ist auch vorgeschrieben. Man kann wählen zwischen
Kirschlorbeer-, Buchen- oder Ligusterhecke. Mäuerchen und schöne
Lebensbäume sind verboten und pro 100qm Gartenfläche muss ein Obstbaum
gepflanzt werden.
Dortmunder Junge schrieb:> Man kann wählen zwischen> Kirschlorbeer-, Buchen- oder Ligusterhecke.
Ouh, doch so eine große Auswahl?! ;) Das man Steingärten verbietet
findet ich ja noch OK, das hilft wenigstens der Natur...
Ich frage mich manchmal wirklich, welche Vorteile es bringt Geld für ein
"eigenes Grundstück" auszugeben. Als "Eigentümer" darf ich darauf ja eh
nichts eigenes machen.
So würde ich nie wohnen wollen!
1) Dicht an dicht
2) Nachbarn, die ich nerve
3) Vorschriften und ständig jemand, der sich beschwert
Ich habe hier 1ha (ja 10.000m² mit Bach und eigener Streuobstwiese) und
Narrenfreiheit. Keine Nachbarn (>100m) die ich stören kann, also auch
keinen Ärger wenn ich Sonntags in der Werkstatt flexe. Alles ohne
Probleme ;)
Ein Grundstück unter 3000m² oder eines mitten im Ort kann ich mir nicht
vorstellen.
> Wie dumm muss man eigentlich sein um ein solches Foto als png> hochzuladen? Rücksichtsnahme ist was anderes. Solche Nachbarn möchte ich> nicht.
BMP ging leider nicht.