Diese rhetorische Frage könnte man schnell mit ja beantworten.
Ja, funktionieren tut's vermutlich immer, aber wie lange?
Moderne TV-Karten erzeugen ihren Video-Stream leicht verzögert,
bauen also ihre Daten aus der Antenne kommend im Hintergrund
erst zusammen bevor sie auf den Bildschirm gelangen. Das Zu-
sammenbauen geschieht in einer Art Swap-Datei die immer
angelegt und beschrieben/gelesen wird sobald die TV Applikation
gestartet ist.
Der aufmerksame Beaobachter wird einwenden das passiert nur
wenn der Benutzer eine verzögerte Wiedergabe eingestellt hat,
(siehe Pause Buffer) aber das passiert leider immer. Bei
manchen Festplatten kann man das hören.
Dieser Vorgang des Zwischenspeicherns erzeugt also auf "dem
Massenspeicher" eine gehörige Menge an Datenverkehr, lesend
wie auch schreibend. Wenn das auf einer SSD passiert habe ich
Bedenken dass dies auf Dauer gut geht, zudem diese Swap-Datei
per Default immer auf der System-Platte (im User-Verzeichnis)
angelegt wird, der User also evtl. gar nicht merkt was auf ihn
zukommnt.
Gibt es dazu Erfahrungen von euch?
SSD Verweigerer schrieb:> Dieser Vorgang des Zwischenspeicherns erzeugt also auf "dem> Massenspeicher" eine gehörige Menge an Datenverkehr, lesend> wie auch schreibend.
Hast Du nicht genügend RAM?
mfg Klaus
SSD Verweigerer schrieb:> Gibt es dazu Erfahrungen von euch?
Im Wohnzimmer schauen wir seit 5 Jahren Netflix auf einer PS3 ohne
Festplatte (mit 12GB freiem Flash). Das sind täglich mehr als eine
Stunde. Die "HDD" LED flackert dabei ununterbrochen. Noch funktioniert
sie.
> Hast Du nicht genügend RAM?
Ich denke, das Verhalten ist eher von der Software vorgegeben.
Hallo,
bei mir hängt seit rund 5 Jahren eine 32GB SSD für permanent Timeshift.
Vermutlich im Durchschnitt 5-6h pro Tag. Noch geht sie problemlos. ;)
Am PC hängt ein DVB-C Stick, wenn ich da mal aufnehme, wird ca. alle 2s
der nächste Teil geschrieben, ca. 250kB. Passt auch gut zu ca. 10MBit
HD-Stream.
Irgendwelche temporären Sachen werden da nicht angelegt, wozu auch?
Gruß aus Berlin
Michael
SSD Verweigerer schrieb:> Moderne TV-Karten erzeugen ihren Video-Stream leicht verzögert,> bauen also ihre Daten aus der Antenne kommend im Hintergrund> erst zusammen bevor sie auf den Bildschirm gelangen. Das Zu-> sammenbauen geschieht in einer Art Swap-Datei die immer> angelegt und beschrieben/gelesen wird sobald die TV Applikation> gestartet ist.
Hast du dafür eine Quelle? Außer bei aktiviertem Timeshift habe ich ein
derartiges Verhalten noch bei keiner TV-Karte festgestellt. Warum sollte
man das Bild auf die Festplatte cachen wenn genügend RAM vorhanden ist?
Doch selbst wenn, durch das Wearleveling der SSDs werden nicht ständig
die gleichen Bereiche vollgeschrieben. Vorausgesetzt natürlich, es ist
noch ausreichend freier Platz auf der SSD. Bei fast voller SSD könnte es
irgendwann Probleme geben, dass dir die Flashzellen ins Gesicht
springen...
SSD Verweigerer schrieb:> Dieser Vorgang des Zwischenspeicherns erzeugt also auf "dem> Massenspeicher" eine gehörige Menge an Datenverkehr, lesend> wie auch schreibend. Wenn das auf einer SSD passiert habe ich> Bedenken dass dies auf Dauer gut geht,
Die Haltbarkeit von SSDs wurde lange und ausführlich diskutiert. Sofern
man keine Ramsch-SSDs von 3rd-Party-Assemblierern verwendet und diese
obendrein sehr knapp dimensioniert, ist die Lebensdauer einer SSD auch
in diesem Betrieb kein Problem.
Die Datenrate, mit denen die üblichen DVB-Varianten arbeiten, liegt im
einstelligen Megabit-pro-Sekunde-Bereich.
Die garantierte Lebensdauer von SSDs wird üblicherweise in einer
Maßeinheit namens TBW angegeben, das steht für terabytes written.
Bei der "Samsung EVO 860" in der 250-GB-Ausführung wird hier ein Wert
von 150 TBW angegeben.
Um mit (großzügig angenommenen) 10 MBit/sec Schreibdatenrate diese Zahl
zu erreichen, müsste das System vier Jahre im Dauerbetrieb arbeiten.
(1.2 MByte/sec - 4.3 GByte/h - 103 GByte/d - 38 TB/a)
Clodius schrieb:> Hast du dafür eine Quelle?
Meine TV Karte hinkt dem normalen Kabel-Fernseher um ca zwei
Sekunden (genauen Wert weiss ich nicht) hinterher. Und die
Timeshift-(Swap-) Datei wird immer angelegt, auch ohne
aktivierten Timeshift.
Rufus Τ. F. schrieb:> müsste das System vier Jahre im Dauerbetrieb arbeiten.
Und Heise hat in einem Langzeit-Test bestätigt, dass alle getesteten
Modelle (da waren auch billige bei) erheblich länger hielten, als
versprochen.
SSD Verweigerer schrieb:> Und die> Timeshift-(Swap-) Datei wird immer angelegt, auch ohne> aktivierten Timeshift.
Wenn Du den Speicherort verbiegen kannst:
Installier' Dir einen RAMDisk-Treiber und lass das Ding dort rödeln,
dann kannst Du Deine "Besorgnis" über SSD-Lebensdauer beiseitelegen.
Eine Alternative: Einfach weniger fernsehen ...
Rufus Τ. F. schrieb:> Wenn Du den Speicherort verbiegen kannst:
Danke, aber Themaverfehlung. Bitte orientiere dich am Titel
des Threads.
Mir ist das insofern egal da du meinen Nick für bare Münze
nehmen kannst, und meine Festplatte hält das aus oder lässt
sich schnell und ohne Datenverlust leicht und billig ersetzen.
Ich habe nur über das Prinzip nachgedacht und daher die (wie
bereits gesagt) rhetorische Frage gestellt.
SSD Verweigerer schrieb:> Und die Timeshift-(Swap-) Datei wird immer angelegt, auch ohne> aktivierten Timeshift.
Deine TV-Software ist kaputt oder falsch konfiguriert.
BTW: VDR mit 8 Tunern im Server-Betrieb, seit Ewigkeiten stressfrei mit
SSDs. SWAP, Timeshift, Aufnahmen, Streamingserver, Medien-Sklave für
mehrere User - alles auf SSDs.
Wie Rufus schon richtig schrieb, Ramsch-SSDs von 3rd-Party-Assemblierern
müssen im Regal liegen bleiben.
SSD Verweigerer schrieb:> Danke, aber Themaverfehlung. Bitte orientiere dich am Titel> des Threads.
Da ich Deine Frage bereits in einem Posting davor ausführlich
beantwortet habe, ist das eine leichte Unverschämtheit.
> du meinen Nick für bare Münze nehmen kannst,
Wenn Du nur No-Name-SSDs von 3rd-Party-Assemblierern kennst, kann ich
den sogar nachvollziehen.
Sobald Du aber mal mit einem Rechner gearbeitet hast, der mit einer
anständigen SSD ausgestattet ist, willst Du nicht mehr zurück zu Deiner
Festplatte. Als Datengrab, das nur im Bedarf aktiviert wird, haben
Festplatten natürlich noch ihren Sinn, und den werden sie auch noch ein
paar Jahre haben, aber in Arbeitsrechnern würde ich so etwas nicht mehr
verbauen.
Und in Mobilrechnern erst recht nicht, da ist einerseits die fehlende
Geräuschentwicklung und andererseits die mechanische Robustheit ein sehr
deutlicher Gewinn.
Daß SSDs in den letzten paar Monaten einen recht deutlichen Preisverfall
hingelegt haben, ist Dir entgangen?
Rufus Τ. F. schrieb:> Sobald Du aber mal mit einem Rechner gearbeitet hast,
Danke, aber schon wieder Themaverfehlung. Bitte orientiere dich
am Titel des Threads. Den brauche ich nicht wiederholen, genau
so wie die Erklärung dazu.
Dies soll kein Nimm-jetzt-endlich-SSD-Überzeugungsthread sein.
Ich habe mir nur über die technischen Folgen der beschriebenen
Konfiguaration Gedanken gemacht.
So eine Art "Der Gedanke zum Sonntag".
Ich habe das Gefühl, dass der TO nur wenig Interesse an einer
umfassenden Antwort hat. Er wollte wohl nur mal ein Stichwort in die
Runde werfen, das nun eifrig diskutiert wird. So hat er genug Stoff, zum
stänkern.
Stefanus F. schrieb:> Ich habe das Gefühl, dass der TO nur wenig Interesse an einer> umfassenden Antwort hat. Er wollte wohl nur mal ein Stichwort in die> Runde werfen, das nun eifrig diskutiert wird. So hat er genug Stoff, zum> stänkern.
Was hat der? Stoff zum Stänkern?
Er hat eine Frage gestellt und die war eindeutig und vernünftig
formuliert.
Sie lautete nicht : Kann und soll ich eine RAM-Disk anlegen!
Nein, das "Den Nutzer übers Maul fahren" und die mit unglaublicher
Arroganz seitens eins "Moderators" vorgetragenen Thema-Verfehlungen sind
keine brauchbare Antwort.
SSD Verweigerer schrieb:> Danke, aber schon wieder Themaverfehlung
Eben. Das Thema ist "TV-Karte und SSD zusammenkriegen"
Lösungsvorschläge: Heißkleber, Epoxy, Hammer und Nagel, Spax,
Schweißgerät.
Bitte ausschließlich darüber diskutieren, alles andere ist
Themaverfehlung.
Hinweisgeber schrieb:> Er hat eine Frage gestellt und die war eindeutig und vernünftig> formuliert.
Und ich habe sie eindeutig und vernünftig beantwortet. Um 10:29.
Der Threadersteller hat sich jedoch nicht dazu herabgelassen, diese
Antwort irgendeiner Reaktion zu würdigen.
Daß seine Fragestellung auch etwas anders beantwortet werden kann,
nämlich mit einer Lösung des hypothetischen Problems, ist keine
"Themaverfehlung".
Dein Auftreten diskreditiert Dich als Sockenpuppe.
Stefanus F. schrieb:> Wir sind hier in einem Diskussionsforum, nicht bei Gutefrage.net.
...und??
Wie soll Dein Einwurf aufgefasst werden? Willst Du lieber über
Puddingpulver oder Rollgabelschlüssel als über das vom TO vorgegebene
Thema referieren?
>> Wir sind hier in einem Diskussionsforum, nicht bei Gutefrage.net.Hinweisgeber schrieb:> Wie soll Dein Einwurf aufgefasst werden?
Ich finde es normal, dass wir hier nicht nur die eigentliche Frage
beantworten, sondern unsere darüber hinaus gehenden Meinungen und
Erfahrungen austauschen. Das ist für mich die Bedeutung des Wortes
"Diskussionsforum".
> Willst Du lieber über Puddingpulver oder Rollgabelschlüssel> als über das vom TO vorgegebene Thema referieren?
Das würde mir zu weit vom Thema weg führen. Es ist hier jedoch nochmal,
dass eine Diskussion sich in ungeplante Richtung weiter entwickelt.
Solange die eigentliche Frage dabei nicht übergangen wird, finde ich das
ok.
Hier wurde sie recht früh beantwortet, danach entwickelte sich die
Diskussion. Ich finde das völlig ok.
SSD Verweigerer schrieb:> Hast du nicht genügend Ahnung?SSD Verweigerer schrieb:> Danke, aber Themaverfehlung. Bitte orientiere dich am Titel> des Threads.SSD Verweigerer schrieb:> Danke, aber schon wieder Themaverfehlung.
Bevor du mit den Leuten so kleinlich ins Gericht gehst, solltest du dich
an die eigene Nase fassen und das Thema erst einmal klar definieren.
Die TV-Karte kann (nicht direkt, aber indirekt über die TV-Software
und/oder das Betriebssystem) an drei Stellen mit der SSD in Interaktion
treten:
1. Beim Laden der TV-Software
2. Beim Schreiben der von dir erwähnten Pufferdatei (keine Swap-Datei,
das ist etwas ganz anderes)
3. Beim Swappen durch das Betriebssystem bei RAM-Mangel
Je nachdem, ob die TV-Software, die Pufferdatei und die Swap-Datei bzw.
-Partition auf der SSD oder auf einem anderen Medium liegen (es gibt
dafür insgesamt 7 Kombinationsmöglichkeiten, an denen die SSD beteiligt
ist), fallen die Antworten auf deine Frage unterschiedlich aus. Willst
du nur eine der 7 möglichen Antworten hören/lesen, müsstest du deine
Frage präziser formulieren. So aber kann ich beim besten Willen – außer
einigen von dir und denen vom "Hinweisgeber" – keinen einzigen Beitrag
in diesem Thread finden, der das Thema tatsächlich verfehlt hätte.
Vielleicht mal eine andere Software probieren? Der DVB Viewer macht das
nicht, wenn man kein Timeshift aktiv hat.
Egal mit welcher TV Karte. Die Aussage "moderne TV Karten machen ja...."
Ist haltlos, weil die Karte das selber nicht kann und es ganz sicher
nicht auf alle verfügbaren DVB Programme zutrifft.
Aber ich weiß, an deiner Antwort-Erwartung vorbei.
Ich benutze seit etwa 6 Jahren eine (damals noch übel teure) 240GB
Sandisk SSD im Media PC mit DVB Viewer zum Aufnehmen, Timeshift,
Windows....bisher kein Ausfall.
Also ja. Man kann eine SSD über Jahre zusammen mit einer TV Karte
betreiben.
SSD Verweigerer schrieb:> Klaus R. schrieb:>> Hast Du nicht genügend RAM?>> Hast du nicht genügend Ahnung?
Er hat Recht. Die Ahnung fehlt bei dir.
Ein guter Programmierer würde das zusammenfrimmeln vor dem hinschreiben
nämlich im RAM durchführen.
Heutzutage kannst du bei 8 GB RAM sogar einen ganzen Film im RAM
speichern.
Wozu also der Umweg über die Festplatte?
Ein Puffer im RAM, das reicht völlig.
SSD Verweigerer schrieb:> Clodius schrieb:>> Hast du dafür eine Quelle?>> Meine TV Karte hinkt dem normalen Kabel-Fernseher um ca zwei> Sekunden (genauen Wert weiss ich nicht) hinterher. Und die> Timeshift-(Swap-) Datei wird immer angelegt, auch ohne> aktivierten Timeshift.
Bei Timeshift muss aber nix mehr zusammgengefrimmelt werden, sofern das
überhaupt notwendig sein sollte, da ist der Stream schon fertig in der
richtigen Reihenfolge.
Er wird lediglich auf die Festplatte wie eine ganz normale Aufzeichnung
geschrieben. Das geht sequentiell und ist somit keine große Belastung
für die SSD.
> Der DVB Viewer macht das nicht
ProgDVB shiftet im RAM. Das Problem ist also gar nicht existent,
wenn man vernuenftige Software einsetzt.
512 MB reichen bei DVB-S fuer eine laengere Sitzung auf dem 00.
Rufus Τ. F. schrieb:> Der Threadersteller hat sich jedoch nicht dazu herabgelassen, diese> Antwort irgendeiner Reaktion zu würdigen.
Deine Antwort passt nicht zur Agenda des TO, heutzutage würde man die
wogl sogar "fake news" nennen.
Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf - nämlich, dass eine
aktuelle gute SSD das problemlos übersteht und potentiell sogar länger
lebt als der aktuelle DVD T2 Standard.
Ist natürlich unpraktisch, wenn man sein technisches Weltbild am Aldi
Medion PC, mit dem Lidl Akkuschrauber in der Hand, gewinnt. Dann fände
auch ich wahrscheinlich SSDs total doof und wäre gegen Lithiumakkus in
Werkzeugen.
Andre schrieb:> Ist natürlich unpraktisch, wenn man sein technisches Weltbild am Aldi> Medion PC, mit dem Lidl Akkuschrauber in der Hand, gewinnt. Dann fände> auch ich wahrscheinlich SSDs total doof und wäre gegen Lithiumakkus in> Werkzeugen.
Ich teile ja deine Abneigung gegen Medion-PCs und Lidl-Werkzeug, aber
SSD und Li-io ist auch bei denen schon länger angekommen ;)
Andre schrieb:> mit dem Lidl Akkuschrauber in der Hand,
So schlecht müssen die gar nicht sein; ich hab' einen, mit LiIon-Akku,
und der bohrt bei mir auch Löcher in die Wand. Er ist jedenfalls um
Längen besser als der Baumarkt-Schrauber, den ich davor hatte, bei dem
eigens zwei große NiCd-Akkus dabeiwaren. Er ist kräftiger, leichter und
man muss nicht zwei Tage, bevor man das Ding verwendet, sich mit den
Drecks-Akkus beschäftigen.
Aber das ist OT.