PWM-Drehstrom aus 2 digitalen Signalen

Gast #5796241
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Drehstrom analog:
In der Analogtechnik kann man mit 2 Signalen das dritte Signal erzeugen.
Da beim Drehstrom L1 + L2 + L3 = 0 ist, kann man mit Inversion von  L1 
und
L2 und Addition das erreichen.

Drehstrom mit PWM:
Gesucht ist eine Schaltung mit 2 digitalen Eingängen. Die 3 Ausgänge 
sollen einen Drehstrom ergeben. Nur eine Schaltung habe ich noch nicht
gefunden. Oder kann man nachweisen, dass das unmöglich ist?
Gast #5796268
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Mit zwei digitalen Leitungen kannst du 4 Zustände darstellen. Im 
Minimalfall genügen drei Zustände:
1
A | B | Anker Winkel
2
====================
3
1 | 0 | 0°
4
0 | 1 | 120°
5
0 | 0 | 240°
6
1 | 1 | nicht verwendet

Da dritte Signal könntest du in diesem Fall mit einem NAND Gatter 
ermitteln:
1
          _____
2
A o------|     |
3
         |  &  |o------o C
4
B o------|_____|
#5796356
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Moin,

So sollt's gehen:
1
A --------MMMM----+--o L1         
2
          L       |               
3
              C  ---        
4
                 ---          L2  
5
                  |            o---+
6
                 ---               |
7
                                   |
8
                                   |
9
B --------MMMM----+--o L3          |
10
          L       |                |
11
                  |                | +
12
              C  ---              ===
13
                 ---              ---
14
                  |                |
15
                 ---              ---

Bei A und B jeweils die PMW Signale, die im Mittel z.B. einen sin(wt) 
und sin(wt+120°) ergeben, einspeisen und bei L1,L2,L3 die Kreissaege 
oder den Durchlauferhitzer anschliessen...

Gruss
WK
#5796438
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max123 schrieb:
> Drehstrom mit PWM:
> Gesucht ist eine Schaltung mit 2 digitalen Eingängen. Die 3 Ausgänge
> sollen einen Drehstrom ergeben. Nur eine Schaltung habe ich noch nicht
> gefunden. Oder kann man nachweisen, dass das unmöglich ist?

Eigentlich ist das fast trivial, aber unsinnig:
Eingangssignal A ist das PW-modulierte Signal (gleichzeitig Ausgang L1), 
Eingangssignal B ist der zugehörige Takt (für gewünschte Auflösung).
Die gibt man auf ein hinreichend langes Schieberegister (A Daten, B 
Takt) und kann damit an den richitigen Stellen das um 120° (L2) bzw. 
240° (L3) verschobene PWM-Signal abgreifen.
Einfacher dürfte es sein, gleich drei PWM-Signale mit einem µC zu 
erzeugen.
#5796467
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max123 schrieb:
> dass die 3 Signale
> Sinusbewertete PWM' sind

Sonst wäre es ja auch kein Drehstrom, sondern eher ein Hüpfstrom.
Direkt aus 2 PWM Signalen kannst du das 3. PWM Signal nicht erzeugen.
Nur bei wenigen Winkeln (6?) liegen die Flanken von 2 PWMs genau 
übereinander.

Bleibt dir also nur der Weg ein anderes, serielles Protokoll zu 
benutzen, das mit 2 Leitungen auskommt (wie z.B. von Ralf D. 
vorgeschlagen).
Statt eines langen Schieberegisters reicht aber auch ein 3-bittiges 
Register, wenn man eine sehr schnelle Datenclock hat.

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