Wie hoch ist euer Standby Stromverbrauch zuhause?

Gast #5800094
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Hallo,

nachdem mich die Telekom auf das "neue Internet" umgestellt hat, habe 
ich nun wegen VoIP ein weiteres durchlaufendes Gerät (der vorige Router 
war nur temporär an), der sich knapp 10 Watt genehmigt und mich mit 
vielen LEDs anblinzelt. Dazu noch das neue Telefon, das nun auch nicht 
mehr aus dem Telefonnetz versorgt wird.

Es war also mal wieder an der Zeit, den Standby-Verbrauch zu überprüfen, 
denn es gibt mittlerweile auch einige neue Geräte, die sich im Gegensatz 
zu den alten Gerät nicht mehr richtig abschalten lassen.

Also mit der Stoppuhr am Ferraris-Zähler (375 U/kWh) eine Umdrehung der 
Scheibe gestoppt (127 sec.) und etwas gerechnet. Ich komme auf 75,6 
Watt, was mich doch leicht umhaut. Das sind pro Tag 1,8 kWh und im Jahr 
662 kWh für'n Arsch. In Euro wären das bei angenommenen 30 Cent/kWh 
knapp 200 Euro.

Falls sich das bei den anderen 50 Mio. Haushalten ähnlich verhält, wären 
das 33.1 GWh pro Jahr entsprechend 11 Mrd. Euro.

Die Standby-Geräte im einzelnen:

- TV im Wohnzimmer
- Radiowecker im Schlafzimmer
- Radiowecker im Bad
- Gastherme im Bad
- Waschmaschine im Bad
- Router im Flur
- Telefon in Flur
- Backofen Küche
- Spüler Küche
- Mikrowelle Küche
- Kühlschrank Küche
- Cerankochfeld Küche

Wieso im Spüler, Mikrowelle und Backofen jeweils ein beleuchtetes 
Display permanent die Uhrzeit anzeigen muss, erschließt sich mir nicht. 
Zumal eine große batteriebetriebene Uhr mit Zeiger an der Wand hängt. 
Meine Audio-Geräte sind alle aus einer früheren Epoche und lassen sich 
noch komplett ausschalten.

In meiner Junggesellenwohnung vor ca. 20 Jahren gab es nicht ein 
einziges Standby-Gerät und ich hatte damals die gleichen Geräte, außer 
Radiowecker, Mikrowelle und Spüler.

Wer hat schon mal seine Zählerscheibe gestoppt und gerechnet?

Harald
Gast #5800117
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(Reihenfolge umsortiert)

> - TV im Wohnzimmer
> - Router im Flur
> - Telefon in Flur
> - Spüler Küche
> - Mikrowelle Küche
> - Waschmaschine im Bad

Ausstecken oder schaltbar machen.

> - Backofen Küche
> - Cerankochfeld Küche

Schaltbar machen lassen.

> - Radiowecker im Schlafzimmer
> - Radiowecker im Bad

Auf Normalowecker mit Batterie-/Akkubetrieb umstellen.

> - Gastherme im Bad
> - Kühlschrank Küche

In den saueren Apfel beissen oder abhärten.

> Wer hat schon mal seine Zählerscheibe gestoppt und gerechnet?

Bei mir läuft "bei Nichtgebrauch" nur der Kühlschrank.

Noch eine wichtige Ergänzung: Geräte, die bei "Stromausfall" die Uhrzeit 
vergessen und ohne eine solche den Betrieb verweigern gnadenlos 
aussortieren. Gibt da leider ein paar Hersteller von Küchengeräten (und 
sicher auch andere) die noch immer so einen Schrott verkaufen 
∗kopfschüttel∗
(Firma: Funkenflug Industries) #5800132
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Die Zeitanzeige bei bestimmten Geräten wird gerne als so eine Art 
Betriebsbereitschaftsanzeige benutzt. Es ist einfach ein Feature, was 
manche Hausfrau als nützlich empfindet und daher wird das so gebaut.

Eine Heizung hat für mich aber keinen echten Standby-Verbrauch, sondern 
das ist normaler Betrieb wie z.B. beim Kühlschrank auch. Standby ist für 
mich alles, was man auch komplett aus der Dose ziehen könnte solange man 
es nicht braucht, das geht beim Kühlschrank z.B. nicht.

Ansonsten ist mein Standby-Verbrauch so um die 15..20W, wenn man die 
Fritzbox mit einrechnet, die eigentlich auch eher Dauerbetrieb macht, da 
noch ein kleiner Atom-Server für eigene Internetseiten läuft. Dessen 
Verbrauch ist auch kein Standby, die 8..12W je nach Last sind 
Dauerbetrieb.

Bleibt der Fernseher mit etwa 1W Standby und der Computer mit etwa 3W. 
Handy-Ladegerät mit vernachlässigbarer Leistung (vielleicht 0,2W).

Herd habe ich altmodische Scheiße so mit Drehschaltern, Standby-Verlust 
gleich Null. Das Gleiche gilt für den Geschirrspüler und die 
Waschmaschine, die haben einen echten Netzschalter, wo Aus auch wirklich 
Aus bedeutet.

Alles andere ist über Steckdosenschalter hart abgeschaltet bzw. 
Netzstecker gezogen wenn ich es nicht brauche. Die USV läuft manchmal 
zur Akkupflege (die betreibe ich nur für den Fall, daß wirklich mal ein 
Stromausfall ist, dann kann ich die starten und wichtige Geräte da 
reinstecken), ist also auch kein echter Standby-Verbraucher.

Radiowecker usw. habe ich gar nicht. Radio finde ich schon seit 20 
Jahren Scheiße (dudelt halt einfach so vor sich hin, ohne daß man für 
das GEZahlte Geld einen Nutzwert bekommt) und für Zeit/Wecker benutze 
ich das Handy, mit mechanischem Backup für den Atomkriegsfall. Da kann 
kein EMP was machen.

Edit:
> Auf Normalowecker mit Batterie-/Akkubetrieb umstellen.
Lass das! Batterien sind heute nicht mehr zeitgemäß, Akkus nur da, wo es 
nicht anders geht. Das wird auf jeden Fall deutlich teurer als etwas 
Standby-Strom und resourcenfressend sind Akkus und Batterien erst recht.
#5800140
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Pechvogel schrieb:
> Also mit der Stoppuhr am Ferraris-Zähler (375 U/kWh) eine Umdrehung der
> Scheibe gestoppt (127 sec.) und etwas gerechnet

Sichergestellt, dass währenddessen nicht der Kühlschrank oder 
Warmwasserboiler anspringt ?

Pechvogel schrieb:
> Wieso im Spüler, Mikrowelle und Backofen jeweils ein beleuchtetes
> Display permanent die Uhrzeit anzeigen muss, erschließt sich mir nicht.

Du hast halt solche dämlichen Modelle gekauft. Es gibt auch sparsamere. 
Bei mit haben die kein Uhrzeitdisplay. Das erspart auch 
Sommer/Winterzeitumstellung.

Pechvogel schrieb:
> - Radiowecker im Schlafzimmer
> - Radiowecker im Bad

Wieso Radio (und sicher mit LED für mehrere Watt Stromaufnahme) ? Nur 
stumpfdoofes Generve von grenzdebilen Radiomoderatoren bringt dich aus 
dem Bett ? Batteriebetriebene Wecker (sparsam mit LCD) reichen völlig.

Hier sind es 20W Standby, ohne Kühlschrank und Boiler.
Gast #5800160
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Vorabinfo: Ich bin Zählermonteur.

Reines Standy-By weiß ich nicht, aber wenn ich so in den Haushalten 
schaue, haben die fast alle zwischen 200W und 300W, wenn jemand Zuhause 
ist. Dabei stehe ich am Zählerschrank, alle Geräte soweit aus. Nur das 
Licht am Zählerschrank bzw. Flur ist dann noch bewusst an.
Ausreißer hatte ich bisher noch nicht, es waren aber auch nur 40-50 
Haushalte, bei denen ich das am Zähler direkt gesehen habe. Das war echt 
auffallend, da es immer um die 250W waren.

Ich kann aber mal meine "Kollegen" bei den Stadtwerken fragen, die sehen 
standardmäßig die aktuelle Leitung im Display des Zählers. Die Ansicht 
ist bei uns gesperrt und muss erst per Pin freigeschaltet werden.

Vielleicht hilft das ja. Aber ich denke, bei 100W wird man schon liegen, 
sofern man nicht überall schaltbare Steckdosenleisten hat.
Gast #5800172
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>> Auf Normalowecker mit Batterie-/Akkubetrieb umstellen.
>
> Lass das! Batterien sind heute nicht mehr zeitgemäß, [..]  Das wird auf
> jeden Fall deutlich teurer als etwas Standby-Strom

Also bei mir halten die Batterien in den Weckern regelmäßig 8 bis 10 
Jahre(!). Ein dazu konkurrenzfähiges Netzteil musst Du mir zeigen, sowas 
hätte ich gerne. Das hat dann wahrscheinlich einen Wirkungsgrad > 100% 
:-)

> [..] und resourcenfressend sind Akkus und Batterien erst recht.

Im Gegenteil. Alkalinebatterien sind fast vollständig recycelbar.

>> Bei mir läuft "bei Nichtgebrauch" nur der Kühlschrank.
>
> ..., der dann wieviel kWh pro Jahr in Wärme umsetzt?

Unerheblich, Kühlschrank ist im Normalfall unverzichtbar. Betonung lag 
auf "alles andere ist per Default aus".
#5800206
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Michael B. schrieb:
> Pechvogel schrieb:
>> Wieso im Spüler, Mikrowelle und Backofen jeweils ein beleuchtetes
>> Display permanent die Uhrzeit anzeigen muss, erschließt sich mir nicht.
>
> Du hast halt solche dämlichen Modelle gekauft. Es gibt auch sparsamere.
> Bei mit haben die kein Uhrzeitdisplay

Kann man fast immer auch abstellen. Genauso wie die LEDs am Router. Ist 
aber pipifax.
#5800211
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Pechvogel schrieb:
> Hallo,
>
> nachdem mich die Telekom auf das "neue Internet" umgestellt hat, habe
> ich nun wegen VoIP ein weiteres durchlaufendes Gerät (der vorige Router
> war nur temporär an), der sich knapp 10 Watt genehmigt und mich mit
> vielen LEDs anblinzelt. Dazu noch das neue Telefon, das nun auch nicht
> mehr aus dem Telefonnetz versorgt wird.

Wozu das neue Telefon?
Gast #5800220
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g457 schrieb:
>> - Router im Flur
>> - Telefon in Flur
> Ausstecken oder schaltbar machen.

Dann habe ich kein Telefon mehr. Das ist der neue technische Standard. 
Beide Geräte müssen durchlaufen. Einzig WLAN könnte ich abschalten, 
macht bei 0.5 Watt weniger kaum Sinn. Dafür dann laufend das Geschrei, 
warum geht WLAN nicht (bin hier nicht alleine).

g457 schrieb:
>> - Backofen Küche
>> - Cerankochfeld Küche
> Schaltbar machen lassen.

Bei einer Einbauküche nicht so einfach. Machen lassen würde bedeuten, 
die Arbeitsplatte und die Unterschränke rauszureißen. Wird 4-stellig 
kosten und hinterher ist alles vermurkst und verpfuscht. Ziemlich 
sinnfrei.

Ben B. schrieb:
> Eine Heizung hat für mich aber keinen echten Standby-Verbrauch, sondern
> das ist normaler Betrieb...

Heizung hat den Status des Kühlschranks. Wenn man Warmwasser benötig, 
sollte selbige anspringen. Auch hier lächelt mich eine 3-stellige 
LED-Anzeige ganzjährig an.

Michael B. schrieb:
> Sichergestellt, dass währenddessen nicht der Kühlschrank oder
> Warmwasserboiler anspringt ?

War sichergstellt.

Michael B. schrieb:
> Du hast halt solche dämlichen Modelle gekauft.

Spüler, Mikrowelle und Backofen hat die Dame des Hauses ausgesucht. Oft 
sind andere Kriterien entscheidend als solch ein Display, das die Geräte 
eigentlich alle haben.

Ben B. schrieb:
> Die Zeitanzeige bei bestimmten Geräten wird gerne als so eine Art
> Betriebsbereitschaftsanzeige benutzt. Es ist einfach ein Feature, was
> manche Hausfrau als nützlich empfindet und daher wird das so gebaut.

So wird es wohl sein. Die Damen lieben Gimmik.
Gast #5800288
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Pechvogel schrieb:
> Die Standby-Geräte im einzelnen:
> - Gastherme im Bad

Gas-Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung besitzen in aller Regel
keinen Netzanschluss. Neuere Geräte verwenden einen Hydrogenerator,
um den Zündfunken zu erzeugen.

Bis vor einigen Jahren war in meiner Mietwohnung noch ein Gas-DLE
mit ständig brennender Zündflamme in Betrieb. Der Jahresverbrauch
allein hierfür belief sich auf satte 70m³ Erdgas (ca. 750kWh)!
Gast #5800291
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In meinem Arbeitszimmer habe ich ein zentrales Schaltfeld
installiert, mit dem ich bequem die unterschiedlichen
Verbraucher einzeln - oder über den Hauptschalter – vom
Netz nehmen kann:

- Desktop-PC
- 24" Monitor
- Nahfeld-Monitore
- Laser-Multifunktions-Drucker
- Schreibtischleuchte
- Kabel-Router
- DECT-Telefon
- Akku-Ladegerät
Gast #5800437
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Bei mir sind es im Schnitt 75 bis 80 Watt. Das Foto habe ich vor 
geraumer Zeit mal gemacht, weil sich zufällig eine Schnapszahl auf dem 
Display gebildet hat. 78 Watt finde ich normal, wenn man alle 
Steckernetzteile mit einer Leistungsaufnahme von etwa 4 Watt 
zusammenrechnet:

Zwei mal Radiowecker
Uhr
Telefon
Fritzbox
Backofenuhr
Drucker
Fernseher
Internetradio
Kabelfernsehnverstärker
Glasfasersignalumwandler
Lüftungsanlage mit 30 Watt

4W * 11 + 30W = 74 Watt

Ohne Lüftungsanlage sind es also nur 44 Watt.
Angehängte Dateien:
#5800450
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Mein Kamstrup zeigt mir die Last auf jeder Fase an. Also nix mit 
Stopuhr.
70 W ohne Kühlschrank sind nicht ohne aber alte Kondensatornetzteile 
sind nicht dolle.

ist da eine alte Zirkulationspumpe am schaufeln?

spannungsfrei schalten hilft.
Gewisse Gütersloher Backöfen vergessen dann die Urzeit und wollen nicht 
weiter ohne sidsen wie spät es ist.

Die Energieeffizienzrichtlinie befreit die uhrfunktion nicht von den 
Effizienzanforderungen.
Gast #5800498
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Gemessen hab ich das lange nicht mehr, aber da ich insgesamt nur rund 
750kWh/Jahr verbrauche, wird der Standby-Verbrauch recht niedrig sein...

Es läuft bei mir im Dauerbetrieb:

- Kühlschrank
- Fritzbox (ohne WLAN)
- Raspberry Pi (mit Powerbank als USV)
- Ladeschale des DECT-Telefons
- All-in-One-Multifunktionsgerät

Mikrowelle und Herd haben standardmäßig immer-an-Displays, die ich 
abgeschaltet habe, werden aber trotzdem etwas Standby-Strom brauchen, 
ebenso wie Geschirrspüler und Waschmaschine. Alles andere schalte ich 
per Netzschalter oder Steckdosenleiste ab.

Und wenn ich länger als zwei Wochen im Urlaub oder sonstwie unterwegs 
bin, bleiben nur Fritzbox und Raspberry Pi an.

Heizung geht über Nebenkosten, keine Ahnung, wieviel Strom die noch 
zusätzlich verbraucht.

MfG, Arno
#5800514
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Ich schalte die Mikrowelle immer komplett ab, denn die zieht 25,5 Watt 
im Standby.

Der PC/Laptop und das ganze Zubehör schalte ich über eine schaltbare 
Steckdosenleiste ab wenn es nicht gebraucht wird.

Der Trockner/Waschmaschine ist auch nur am Netz wenn er/sie etwas machen 
soll ... wozu gibt es Schalter ?

Zusätzlich habe ich zu Hause ein 12V Netz, mit dem ich die FritzBox 
(10W), die Radiowecker (2W), die RaspBerryPis (3W + 2W), die 
Kühlschranksteuerung (0,2W), die 3W LEDs (in jedem Raum eine + 
IR-Bewegungmelder (35µA)) und das DECT-Telefon (4,5W) versorge.

Durch die 12V Versorgung die ich mit einem großen LiIon-Akku-Pack gegen 
Ausfälle absichere habe ich bei einem Stromausfall immer noch ein paar 
Tage Internet und Telefon.

Besser geht es nun wirklich nicht. Ich habe jedenfalls nur ein Netzteil, 
welches etwa 1W im Eigenverbrauch hat und dann kommt da noch der 
Verbrauch der einzelnen Geräte (werden so etwa 22W im StandBy sein) mit 
drauf.
Gast #5800721
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Meine Gastherme nimmt für die Umwälzpumpe fast pausenlos 100W auf, wenn 
der Thermostat im Wohnzimmer auf analogen Modus eingestellt ist. Wenn 
ich auf digitale 2-Punkt Regelung umstelle, geht die Pumpe aus, sobald 
das Wohnzimmer warm genug ist. Die anderen Räume werden dann allerdings 
auch nicht weiter beheizt. Ich kann danit leben, da alle 
Thermostatventile passend eingestellt sind. Wenn das Wohnzimmer warm 
genug ist, sind alle anderen Räume auch so weit.
#5800726
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Claus M. schrieb:
> Eher nicht.
> Im einem  Smartphone allerdings schon.

Naja, das Telefon hat man ja für den Notfall.
Wenn der eintritt und das Handynetz vielleicht überlastet ist, dann habe 
ich eben noch eine weitere Möglichkeit die nutzbar ist.

Außerdem ist es wirklich nett wenn dann trotzdem die Beleuchtung in den 
Räumen an geht und man nicht mit einer Taschenlampe rumrennen muss.
Das Handy kann ich darüber auch aufladen.

Claus M. schrieb:
> Im P. schrieb:
>> Und mein Handy hat auch geladen 30W
>
> Quark

Hmm ... vielleicht hat er da ein ineffizientes Netzteil dran oder er hat 
ein Handy mit 16Ah Akku.

Mein Handy zieht max. 5W, aber im Normalfall wird es schonend mit 2,5W 
geladen.
(Firma: Funkenflug Industries) #5801076
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> Alkalinebatterien sind fast vollständig recycelbar.
Korrekt, kann man machen. Und wieviel Energie geht dafür drauf? 
Gewinnung und Aufbereitung der Rohstoffe, Herstellung und Recycling plus 
die ganzen Transporte, Verpackungsmüll?

Also mir vorwerfen meine Netzteile hätten über 100% Wirkungsgrad
und dann selbst zu doof um über den Tellerrand hinauszuschauen.
Hier ist Dein Schild!
Gast #5801089
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Ben B. schrieb:
> Bleibt der Fernseher mit etwa 1W Standby und der Computer mit etwa 3W.
> Handy-Ladegerät mit vernachlässigbarer Leistung (vielleicht 0,2W).
>

Da hast aber glück, mein PC mit Peripherie hat 20W Standby, nehme den 
bei nicht Gebrauch komplett vom Netz.

Ansonsten liege ich auch bei ca. 20W wobei die 20W nur das IoT Gedöns + 
2 x Fritzbox bei mir ist, Rest wird bei nicht Gebrauch vom Netz 
genommen, ka was die beiden Fritz boxen verbrauchen aber das dürften 
unter 5W sein
(Firma: Funkenflug Industries) #5801183
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Womit hast Du die 20W gemessen? Bei so kleinen Lasten (die dann auch 
ohne PFC laufen) braucht man ein gutes Messgerät, sonst misst man Mist. 
Das KD-302 hat einen extra für die Wirkleistungsmessung entwickelten IC 
und erreicht damit auch bei kleinen Lasten und schlechten 
Stromflußwinkeln eine hohe Genauigkeit.

Die 20W können eigentlich nicht stimmen. Das Standby-Netzteil leistet in 
den meisten Fällen nur 5V/2A, das sind 10W. Mit Verlustleistung 
vielleicht 13W an der Dose gemessen, aber 20W... schwer zu glauben.
Gast #5801224
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Ben B. schrieb:
> Womit hast Du die 20W gemessen? Bei so kleinen Lasten (die dann auch
> ohne PFC laufen) braucht man ein gutes Messgerät, sonst misst man Mist.
> Das KD-302 hat einen extra für die Wirkleistungsmessung entwickelten IC
> und erreicht damit auch bei kleinen Lasten und schlechten
> Stromflußwinkeln eine hohe Genauigkeit.

Oder man nimmt ein billiges Baumarkt Leistungsmessgerät für die 
Steckdose und schaltet seinen Kopf ein.


Man nehme: Eine zusätzliche Last z.B. LED-Lampe deren Leistung man kennt 
und so groß ist, dass der "ungenaue" Messbereich überschritten wird und 
im "genaueren" Messbereich hinreichend genau gemessen werden kann.

Am Messgerät sind dann LED-Lampe + DUT-Leistung abzulesen.

Zack und man hat den Eigenverbrauch bzw. Standbyleistung.
Gast #5801328
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Ben B. schrieb:
> Womit hast Du die 20W gemessen? Bei so kleinen Lasten (die dann auch
> ohne PFC laufen) braucht man ein gutes Messgerät, sonst misst man Mist.
> Das KD-302 hat einen extra für die Wirkleistungsmessung entwickelten IC
> und erreicht damit auch bei kleinen Lasten und schlechten
> Stromflußwinkeln eine hohe Genauigkeit.
>
> Die 20W können eigentlich nicht stimmen. Das Standby-Netzteil leistet in
> den meisten Fällen nur 5V/2A, das sind 10W. Mit Verlustleistung
> vielleicht 13W an der Dose gemessen, aber 20W... schwer zu glauben.

Ich hab nen Fluxo zuhause der mist schon sehr genau, aufs Jahr hab ich 
<50kwh Abweichung zum Zähler, zudem mit Perifferie also Monitor und das 
ganze USB Gedöns, sofern sind die 20W schon realistisch.
Gast #5801514
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Mieter schrieb:
> Gas-Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung besitzen in aller Regel
> keinen Netzanschluss.

Ich sprach von unserer Therme, das ist was anderes als ein 
Gas-Durchlauferhitzer. Die Therme hat eine aufwändige Steuerung und ein 
LED-Display, da werden sicher einige Watt durchlaufen.

> Bis vor einigen Jahren war in meiner Mietwohnung noch ein Gas-DLE
> mit ständig brennender Zündflamme in Betrieb. Der Jahresverbrauch
> allein hierfür belief sich auf satte 70m³ Erdgas (ca. 750kWh)!

70m³ nur für die Zündflamme ??
Kann ich kaum glauben.

Umweltsünder schrieb:
> Pechvogel schrieb:
>> Das sind pro Tag 1,8 kWh
>
> Manche haben das pro Stunde...
> alles eine Frage der persönlichen Prioritäten.

Ich achte eigentlich schon darauf, dass sich unser Verbrauch in Grenzen 
hält. Ich ging von 20 Watt aus, mit dem neuen Router rechnete ich nun 
mit guten 30 Watt. 75,6 Watt war dann doch eine Überraschung. Mit 75 
Watt in LED-Leuchtmitteln kann ich bald die ganze Wohnung beleuchten.

Ben B. schrieb:
>> Schlauerweise mit dem Stromzähler
> Lustig. Meiner macht glaube ich 75 Umdrehungen pro kWh,
> da gehen 20W in den Toleranzen unter.

Was da unter geht ist eigentlich egal, ich bezahle jede Umdrehung der 
Scheibe.

Gibt es eigentlich einen Mindestverbrauch, den die Scheibe nicht 
mitbekommt? Die Turbine in unserem Wasserzähler bemerkt einen tropfenden 
Wasserhahn nicht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5801531
Lesenswert?

Pechvogel schrieb:
> Die Standby-Geräte im einzelnen:
>
(...)

> - Cerankochfeld Küche

hat das Teil eine Uhr? wenn ja wozu?
hier gibts 'ne digitale Eieruhr (sogar aus Schrott)
und die wird mit Batterien gefüttert (aus der Recycling-Kiste).

und:
wie "aus" sind Induktionsherde?
Dimmer-Schalter in der Wand?
Touch-Leselampen etcpp?

was zieht eine hip durchgestylte Hausautomation?
ich glaube damit kann man die 200EUR pro Haushalt auch noch übertreffen.

> Radiowecker im Bad
an die Lichtleitung klemmen, dann geht Musik an, wenn Licht angeht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5801560
Lesenswert?

Udo S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> an die Lichtleitung klemmen, dann geht Musik an, wenn Licht angeht.
>
> Aber nur wenn es kein moderner ist, der nach einem "Stromausfall" erst
> mal die Uhrzeit oder gar die Sender neu gestellt haben will.


35 Jahre alt ;)
und immer noch die ersten Elkos.
und bestimmt schon 20 Jahre lang als Bad-Radio am Licht.

Aber wegen genau dieser Problematik frug ich in einem anderen Faden
nach geeigneten modernen Dingern.
Die Philips Quäke bei meinen Eltern wäre tatsächlich auch so'n Teil,
dass das kann.
Da dreht man mit dem Lautstärke-Knopf auch das Gerät an oder aus.
Gast #5801888
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● J-A V. schrieb:
>> - Cerankochfeld Küche
> hat das Teil eine Uhr? wenn ja wozu?

Nö, unnötige Uhren haben wir schon 3 Stück an in der Küche (Spüler, 
Backofen, Mikrowelle). Das Cerankochfeld hat nur eine Glasplatte, da 
funzelt nichts. Aber die Felder im Glas müssen ja ständig aktiv sein. 
Also auch ohne dass was leuchtet wird das Ding Strom ziehen.

>> Radiowecker im Bad
> an die Lichtleitung klemmen, dann geht Musik an, wenn Licht angeht.

Klingt gut, werde ich mal an die Dame des Hauses weiterleiten.

● J-A V. schrieb:
> was zieht eine hip durchgestylte Hausautomation?
> ich glaube damit kann man die 200EUR pro Haushalt auch noch übertreffen.

Was nicht alles erfunden wird, um Energie einzusparen...
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5802250
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michael_ schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>> an die Lichtleitung klemmen, dann geht Musik an, wenn Licht angeht.
>>
>> Aber nur wenn es kein moderner ist, der nach einem "Stromausfall" erst
>> mal die Uhrzeit oder gar die Sender neu gestellt haben will.
>
> Such mal nach der Stützbatterie.
> Früher war es ein 9V Block, heute eine Knopfzelle.

äh? zum Erhalt gespeicherter Daten, ja.

aber ich meine da schon alles im Zusammenspiel
mit Alarmanlage, Präsenzmelder, Steuerzentrale etcpp.
da läuft so einiges an Strömung
Gast #5802284
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Hallo

"Durch die 12V Versorgung die ich mit einem großen LiIon-Akku-Pack gegen
Ausfälle absichere habe ich bei einem Stromausfall immer noch ein paar
Tage Internet und Telefon.Durch die 12V Versorgung die ich mit einem 
großen LiIon-Akku-Pack gegen..."

Dieses und ähnliche Systeme bzw. grundsätzliche Konzepte treiben zwar 
den Standby Energiebedarf herunter, aber eben nicht die eigentlichen 
Energiekosten.
Erstmal muss die Energie letztendlich doch erst mal in die Speicherakkus 
hineingesteckt werden und zwar mit Wirkungsgradverlust nach dem Zähler 
im Vergleich zur Direktversorgung.
Hinzu kommen generell hohe Investitionen, auch bei jeder Art von 
Solarnutzung, Wärmepumpen usw.

Auch ist es wie absolut korrekt dargestellt sehr teuer und aufwendig 
manche Gerätschaften auszutauschen - besonders was die Einbauküche und 
alle Arten Heizanlagen betrifft, bzw. für viele Menschen die in einen 
Mietobjekt leben müssen rechtlich gar nicht möglich.
Bis das sich rechnet, falls im Einzelfall (Mieter) überhaupt möglich, 
gehen sehr viele Jahre ins Land und oft muss das sich gerade eben 
Amortisierte Gerät aus anderen Gründen ersetzt und bezahlt werden.

Was letztendlich ein klein wenig einspart ist hartes ausschalten aller 
dafür geeignete Geräten, wobei zumindest in einer Familie und zusätzlich 
Schichtdienst der Router nicht dazu gehört.
So ziemlich jeder der DSL (aber wohl auch nicht viel besser bei anderen 
Systemen) hat ist schmerzlich bekannt wie lange es dauert bis ein sich 
komplett neu eingeschalteter Router neu synchronisiert hat - also wieder 
mit den Internet verbunden ist-nebenbei befindet sich so ein Router auch 
nicht immer im direkten Wohnbereich sondern auch mal auf den Dachboden 
oder (recht ungeschick was WLAN angeht...) im Keller oder im ...

3 bis 5 Minuten können eine sehr lange Zeit sein, und heute ist 
zumindest in der Familie die Internetnutzung eine ganz andere als zur 
Zeiten wo nach Zeit abgerechnet wurde und das Mobiltelefon ("Handy") 
noch vorrangig ein Telefon war was nebenbei noch SMS versenden konnte.

Und Grundsätzlich:
Ja natürlich einige hundert Euro pro Jahr einsparen ist immer schön 
(Betrag auf eine Familie bezogen) aber was wird den mit den eingesparten 
Geld gemacht?
Meist doch für irgendwelche anderen wenig sinnvolle Sachen heraus 
geschmissen.
Ausserdem: Wer sich wegen einigen hundert Euro im Jahr ernsthaft 
Gedanken machen muss, weil er sich sonst in einen wichtigen Bereich 
einschränken muss, hat ein wesentlich wichtigeres Problem als seinen 
Standybyenergiebedarf und sollte lieber daran arbeiten...

Und was das Sparen von Grundbedarfsprodukten die von Versorgern kommen 
bringt wenn das "alle" machen kann man beim Wasser und vor allem 
Abwasser, was ja immer automatisch verkoppelt ist, leider sehen.

Der Preis pro m³ wird so angepasst, das im großen Durchschnitt jeder 
Haushalt das gleiche pro Monat bezahlen muss, natürlich an die Inflation 
angepasst - also anders gesagt man immer gleich lange (oder sogar mehr 
wenn es dann auch noch angeblich "ökologisch nachhaltig" sein soll) 
Arbeiten "darf"...

Bei der kWh würde es genauso sein - ob direkt verschuldet durch den 
Versorger oder eine neu erfundene "Wir müssen als kleines Land die Welt 
retten" Abgabe durch den Staat, also die von "uns" gewählten Parteien 
gewisser Couleur(...), ist den Geldbeutel und vor allem der Zeit die man 
ganz persönlich dafür arbeiten muss ziemlich egal...

Als Single und oder früher Vorreiter kann man tatsächlich nennenswerte 
Summen einsparen - dafür bezahlt man aber zumindest als Single in 
anderen Bereichen wieder deutlich mehr pro "Einheit" (Wohnraum, Nahrung, 
Steuerlast...) bzw. muss als Vorreiter erst mal sehr viel Zeit, Arbeit 
und auch Kapital (eventuell auch noch als Darlehn) investieren.

Ernesto E.
Gast #5802285
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Standby Stromverbrauch habe ich Anfang dieses Jahres überprüft, nachdem 
ich fast 200€ nachzahlen musste...

Ich komme auf knapp 70W, sehr viel. Dann ging ich auf die Suche und die 
habe ich nach Router+Telefonkram und meine selbst gebauten Uhren beenden 
können.

Ich habe mehrere Uhren mit LED-DotMatrix Displays aus alten Receivern 
usw, die brauchen einiges...

Zu den 5W Handy laden:
Mein IPhone hat ein 2,1A Ladegerät, 5V. 10,5W. Aus der Dose will es aber 
21W beim Laden.
Gast #5802338
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Hallo

ich bin mir ziemlich sicher das du da falsch gemessen oder interpretiert 
hast.

Wenn ein Gerät in der Größe eines Smartphoneladegerät 10,5W 
Verlustleistung hat merkt man das schon daran das man das Gerät wegen 
der Hitzeentwicklung nicht mehr anfassen kann und es wahrscheinlich auch 
schon riechen kann, dafür braucht es keine Messgeräte.

Diese Netzteile sind alles Schaltnetzteile welche eine recht "spezielle" 
und sich verändernde Energieaufnahme haben.
Da ist selbst der cos phi nicht konstant und der Sinus wird ziemlich 
stark und variierend verbogen.

Bei den typischen modernen Handyladegeräten kann man davon ausgehen das 
alles über 3W bis 4W an Verlustleistung auffällig ist und man es direkt 
bemerkt (Erwärmung).

Ernesto E.
#5802353
Lesenswert?

Hallo,

gerade mal geschaut: Zyxel-NAS mit 2x int. und 2x ext. USB-HD, D-Link 
Router, GB-Switch, RasPi3: 26,6W
Kabelmodem: 6,4W
LG-TV, alter Sony Receiver, 3x ESP8266-Kram mit eigenen Netzteilen: 
11,1W
PC, Drucker, Ladeschale vom uralten Ebook: 11,8W
Sind bis hier 55,8W.
ca. 20W nicherfasster Bastelkram (Uhren mit ESP8266, Wetterstation, ein 
altes Tablett) und ein älterer Samsung-TV.

Sind wir bei 75,8W "StandBy-Verbrauch".

Dazu ein Kühlschrank, rund 80W, Laufverhältnis ca. 1:1, also 40W 
Durchschnitt.
Macht also rund 115W. Sagen wir also 120W rund um die Uhr, dazu kämen 
jetzt die Erhöhung der Werte in den Nutzungszeiten.
PC/Monitor/Netzteil ext. HD: 120W, also rund 110W mehr.
TV/Sony/akt. Subwoofer: 130W, also rund 120W mehr.
Zyxel-NAS, alle Platten wach: Spitze um 75W beim Hochlaufen/Zugriff, 
sonst um 60W. Macht rund 40W mehr.
Zusammen als ca. 270W in den Nutzungszeiten.
Dazu käme jetzt noch Beleuchtung, E-Herd, Mikrowelle, ???

Keine Lust mehr zum weiter rumspielen und rechnen...

Gruß aus Berlin
Michael
#5802363
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Msd schrieb:
> Man nehme: Eine zusätzliche Last z.B. LED-Lampe deren Leistung man kennt

Ich würde ne rein Ohmsche Last nehmen, keine LED-Lampe sonst bringst Du 
wieder ne Bindkomponente unbekannter Größe rein. Es geht doch bei dieser 
Methode letzten Endes darum die Realkomponente so weit zu verlängern daß 
die Blindkomponente des Prüflings keinen nennenswerten Einfluß auf den 
Betrag des Vektors mehr hat. Die Leistung des Dummy-Verbrauchers muss 
man auch vorher nicht kennen, es reicht wenn man auf dem Gerät die 
Differenz zwischen mit und ohne Prüfling abliest.
Gast #5802399
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Hall

Na ja: Ab damit im kühlen Keller und alle zwei Tage für 20
Sekunden die Tür auf, und die zu kühlenden Waren sind noch bei 
mindestens 6°C Temperatur beim einräumen (das in 20 Sekunden erfolgt).



Dann passt das schon...

Irgendwie Praxisfern?
Na und?!
Kennen (angeblich alles wird jetzt ja realitätsnah...) wir ja schon vom 
Kraftstoffverbrauch unserer KFZ...


Nein da wird schön Lobbyarbeit betrieben (oder nach eigenen Standards 
gemessen) dann haut das schon hin mit den Energieumsatz ;-)
#5802430
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Stefanus F. schrieb:
> Meine Gastherme nimmt für die Umwälzpumpe fast pausenlos 100W auf,

Nun schreibst du nicht welchen Volumenstrom und Druck die Pumpe liefern 
soll. Für ein EFH ist das ziemlich viel. Eine Grundfoss Alpha 2 (oder in 
grün von Wilo) hat eine Leistungsaufnahme von 5...50 W je nach 
Volumenstrom und Druck bei eigener Regelung.
Pumpen sind Standardware & schnell getauscht. Erfolgreich ist das nur 
wenn man die Pumpe richtig auslegt.
Moderator #5803421
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Hab's jetzt auch mal nachgemessen: 12,2W

Davon braucht alleine der Fernseher (ein etwas älteres Modell) 6,3W.
Immerhin hat er einen echten Netzschalter, ebenso der Receiver (0,8W).
Beide werden in Zukunft ausgeschaltet, was Dank der leicht zugänglichen
Schalter ja kein Aufwand ist. Es gehen durch das Ausschalten auch keine
Einstellungen verloren.

Zwei weitere Geräte mit Steckernetzteilen (je 0,7W) werde ich künftig
wenigstens bei längerer Nichtnutzung ausstecken.

Es bleibt ein geheimnisvoller weiterer Verbraucher mit 3,7W, den ich
noch nicht identifizieren konnte. Selbst wenn ich vermeintlich alle
Geräte ausschalte bzw. ausstecke, dreht sich die Zählerscheibe langsam
weiter. Aber nicht immer, manchmal bleibt sie auch komplett stehen. Den
Kühlschrank und die Umwälzpumpe der Heizung habe ich definitiv beide
ausgeschaltet. Ich werde demnächst versuchen, durch Ausschalten der
einzelnen Sicherungen den Aufenthaltsort dieses Bösewichts einzugrenzen.
Gast #5803481
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Yalu X. schrieb:
> Es bleibt ein geheimnisvoller weiterer Verbraucher mit 3,7W, den ich
> noch nicht identifizieren konnte. Selbst wenn ich vermeintlich alle
> Geräte ausschalte bzw. ausstecke, dreht sich die Zählerscheibe langsam
> weiter.

Werde ich demnächst auch mal veranstalten, damit ich die beiden fest 
angeschlossenen Geräte beim Strom saugen erwische: Therme und Kochfeld. 
Bei beiden Geräten fand ich bisher keine Standby-Aufnahme veröffentlicht 
(Buderus/Neff).
Gast #5803702
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F. F. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Ein Kühlschrank mit 660kWh/a
>> gehört ersetzt.
>
> Arno, dann schaue besser mal auf deinen Kühlschrank und siehe dir die
> durchschnittliche Jahresleistung an.

Hab ich gemessen, der braucht 0,2-0,25kWh/Tag (angegeben ist er glaub 
ich mit 92kWh/Jahr).

Ist nun auch ein ziemlich kleines Gerät, aber selbst wenn man einen 
dreimal so großen Kühlschrank hat - 600kWh/Jahr ist nicht mehr aktuell.

MfG, Arno
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5803707
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michael_ schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Davon braucht alleine der Fernseher (ein etwas älteres Modell) 6,3W.
>
> Vorsich bei OLED-TV!
> Manche darf man nicht abschalten, sonst gibt es Einbrenneffekte.

da ein solcher Fernseher im Werk bestimmt auch mindestens einmal
zur Funktionskontrolle an ist, kommen die also mit dem dort zuletzt 
angezeigten Bild eingebrannt in die Läden?

;)
#5803788
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● J-A V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Vorsich bei OLED-TV!
>> Manche darf man nicht abschalten, sonst gibt es Einbrenneffekte.
>
> da ein solcher Fernseher im Werk bestimmt auch mindestens einmal
> zur Funktionskontrolle an ist, kommen die also mit dem dort zuletzt
> angezeigten Bild eingebrannt in die Läden?
>
> ;)

Das zeugt jetzt nicht gerade von Kenntnis der Materie...
Viele OLED TVs fahren im Standby ein Kompensationsprogramm.

Siehe.z.B. hier: 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/OLED-TVs-Vorsichtsmassnahmen-gegen-Einbrennen-4205274.html

Manche Hersteller, LG z.B., schreiben sogar in die Garantiebestimmungen, 
daß Einbrennfehler (leicht euphemistisch "permanente Nachbilder" 
genannt) generell von der Garantie ausgeschlossen sind.
Da gabs auch mal was in der c't dazu, in der Rubrik "Vorsicht Kunde"
https://www.heise.de/select/ct/2018/22/1540617472341234

Da hatte jemand seinen LG OLED TV immer mit einer Funksteckdose 
geschaltet und nach nur 18 Monaten schwere Einbrennfehler.
Gast #5803791
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● J-A V. schrieb:
>> Vorsich bei OLED-TV!
>> Manche darf man nicht abschalten, sonst gibt es Einbrenneffekte.
>
> da ein solcher Fernseher im Werk bestimmt auch mindestens einmal
> zur Funktionskontrolle an ist, kommen die also mit dem dort zuletzt
> angezeigten Bild eingebrannt in die Läden?

Die OLED TVs machen nach bestimmten Betriebszeiten eine Refresh und 
Vermessung aller Pixel.
Das passiert nach dem Ausschalten im Hintergrund.
Wenn man immer den Netzstecker zieht, dann kommt es nie zu dem Refresh.
Das führt zu unterschiedlichen Leuchtstärken der Pixel.
Das sieht dann aus wie eingebrannt, ist aber eben ein 
Helligkeitsunterschied.
Man kann danach den Refresher 100 mal drüber lauf lassen und es geht 
dann vielleicht wieder weg.
LG OLED TV ziehen 0,1 Watt im Standby.
#5803799
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Michael B. schrieb:
> Klingeltrafo ?

Hi,
12V Sofitte im Klingelbrett. Wurde durch LED Sofitte ersetzt.
Nicht nur heller, sondern auch weniger Verbrauch.

Mit den Netzteilen ist das so eine Sache.
Habe mal gemessen, ein Gerät zieht im Betrieb 70 mA und im Standby ca. 6 
mA.

Aber die Sicherung unter 250 mA träge löst beim Einstecken des 
Netzsteckers aus. Das heißt, der Inrushstrom ist ziemlich hoch.

Und ständiges vollständiges Aus- und Einschalten strapaziert sicherlich 
die Elkos mehr, als würde der Standbybetrieb beibehalten.

ciao
gustav
#5803846
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Arno schrieb:
> Ist nun auch ein ziemlich kleines Gerät, aber selbst wenn man einen
> dreimal so großen Kühlschrank hat - 600kWh/Jahr ist nicht mehr aktuell.

Wahrscheinlich nicht. Das ist auch schon über 15 Jahre her.
Erschreckend war nur, dass die Kombi doppelt so viel verbrauchte wie 
angegeben.

Aber solange so ein Teil funktioniert und man keinen Anlass hat 
nachzuprüfen, bleibt das Teil, bis es kaputt ist.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5804027
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Thorsten S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> michael_ schrieb:
>>> Vorsich bei OLED-TV!
>>> Manche darf man nicht abschalten, sonst gibt es Einbrenneffekte.
>>
>> da ein solcher Fernseher im Werk bestimmt auch mindestens einmal
>> zur Funktionskontrolle an ist, kommen die also mit dem dort zuletzt
>> angezeigten Bild eingebrannt in die Läden?
>>
>> ;)
>
> Das zeugt jetzt nicht gerade von Kenntnis der Materie...
> Viele OLED TVs fahren im Standby ein Kompensationsprogramm.

Genau. Gerade diese Unkenntnis der Materie liess mich
seit Jahren keinen Fernseher mehr kaufen

:P
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5805098
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die Info kam NACH meiner Frage :)

für mich hat ein Herd mechanische Drehschalter zu haben:
Neff Bj. 1995
Damit ich auch aus 5m Entfernung sehen kann,
dass da was auf "halb acht" steht.
Auch wenn die Sonne da rauf scheint.
-dann sind irgendwelche Lämpchen und Displays schnell nutzlos.
erst recht, wenn die nur noch so angeordnet sind,
dass man von oben auf den Herd schauen muss, um die zu erkennen.

BTW:
wieviele Induktionsherde oder sonstige mit Elektronik darin
man ab heute bis in 24 Jahren wohl verschleisst...?
Gast #5805226
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> für mich hat ein Herd mechanische Drehschalter zu habe
> Damit ich auch aus 5m Entfernung sehen kann,
> dass da was auf "halb acht" steht.

Bei dem Abstand kann wohl jemand durch die Wand des Nachbarzimmers
hindurchsehen oder gar um die Ecke gucken. :-)

> Auch wenn die Sonne da rauf scheint.
> -dann sind irgendwelche Lämpchen und Displays schnell nutzlos.
> erst recht, wenn die nur noch so angeordnet sind,
> dass man von oben auf den Herd schauen muss, um die zu erkennen.

Das horizontal angeordnete Display meines Induktions-Kochfeldes
lässt sich auch aus etwa zwei Metern Abstand bestens ablesen. Und
dies bei hellem Tageslicht. Man darf halt keinen Schrott kaufen...

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