Thermosicherung am Ringkerntrafo sinnvoll bei vorhandener primärer und sekundärer Absicherung?

OP #5801933
Hallo zusammen,

ich würde gerne wissen, ob und welchen Sicherheitsgewinn ich eventuell 
habe, wenn ich einen Trafo (Reichelt RKT12018 120VA/2x18V), der mit 
Primär- und Sekundärsicherung auf Nennlast abgesichert ist, gegen ein 
Exemplar mit Thermosicherung tausche.

Der Ringkerntrafo dient zur Versorgung eines Labornetzteils.
Die Nennlast mittels Schmelzsicherung abzusichern ist nonsens. Die 
sicher NUR die Leitung DAVOR ab. Das müsste schon ein 
Thermischer-Überstromschalter sein.
Das und einen Sicherheitstrenntrafo, lässt sich damit einsparen. Wie 
das noch mit dem Brandschutz in Verbindung steht kA.
OP
Hallo Teo D.,

Teo D. schrieb:
> Das und einen Sicherheitstrenntrafo, lässt sich damit einsparen. Wie
> das noch mit dem Brandschutz in Verbindung steht kA.

Ich verstehe den Satz nicht.

Was ist "Das"?
Ich beziehe mich auf meinen Trafo für mein Labornetzteil, was hat der 
mit einem "Sicherheitstrenntrafo" zu tun?

Bin ratlos.
Gast
Also eine thermische Sicherung ist nicht schlecht, kann aber
an primaeren (Kern) und sekundaeren (Elkos) Inrush nicht so
angepaßt werden, wie andere Sicherungselemente. Wie waere
denn, beides zu verwenden? Ich habe in meinem LNG sogar noch
mehr. Was, verrate ich lieber gar nicht, sonst werde ich nur
von vielen als verrueckt (und die gerade gemachte Aussage als
einfach nur weiterer Nonsens meinerseits) betrachtet...
OP
Hallo surely,

surely schrieb:
> Also eine thermische Sicherung ist nicht schlecht, kann aber
> an primaeren (Kern) und sekundaeren (Elkos) Inrush nicht so
> angepaßt werden, wie andere Sicherungselemente.

dazu dient die noch unfertige Einschaltstrombegrenzung.

> Wie waere
> denn, beides zu verwenden?

Das ist genau meine Frage an Dich.
Wenn Du diese Frage an mich stellst, ist das irgendwie nicht so 
sinnvoll. :)

> Ich habe in meinem LNG sogar noch
> mehr. Was, verrate ich lieber gar nicht, sonst werde ich nur
> von vielen als verrueckt (und die gerade gemachte Aussage als
> einfach nur weiterer Nonsens meinerseits) betrachtet...

Ich freue mich für Dich, dass Du unglaubliche Komponenten 
(Flux-Kompensator) in Deiner Höllenmaschine verbaut hast.
Es ist nicht einfach einen Transformator "richtig" abzusichern!

Sowohl Eingangsseitig wie auch Ausgangsseitig sind die Verhältnisse 
extrem.

Eine Sicherung auf der Eingangs- und der Ausgangsseite ist also 
prinzipbedingt überdimensioniert.
Oder verabschiedet sich schon beim Einschalten.

Somit ist es problemlos möglich den Trafo zu überlasten ohne die 
Sicherungen aus ihrem Schlaf zu wecken.

Da die wenigsten auf brennende Werkstätten oder Wohnungen stehen, kann 
eine zusätzliche thermische Absicherung nicht schaden.

Also zwei paar Schuhe.
(Firma: matzetronics)
Mein Labornetzteil besitzt einen Klixxon am Kühlkörper der 
Endtransistoren, da es noch ein klassisches lineares ist (40V/4A), 
dieser schaltet bei etwa 80°C ab. Eine Thermosicherung im Trafo ist 
nicht vorhanden, nur eine primäre Sicherung mit 4AT. Das hat bisher 
immer gereicht.

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