Edwin (Gast) schrieb:
>Hallo zusammen,
>Kann mir jemand diese Schaltung vom Spitzenwertgleichrichter erklären?
>Die Funktion vom einfachen Spitzenwertgleichrichter mit einem OPV ist
>verständlich allerdings verstehe ich nicht wofür die Diode D1 gebraucht
>wird, wenn sie den (+)-Anschluss des OP2s sperrt.
>Danke im Voraus.
Das ist ein HAlbwellemgleichrichter.
OP1 arbeitet invertierend. Also positive Halbwelle ergibt negative
Halbwelle am OP1-Ausgang, und lädt über D1 dem C1 auf den negierten
Spitzenwert auf.
Damit es genau der negierte Spitzenwert ist, wird die C1-Spannung über
R3 rückgekoppelt. Damit die Rückführung über R3, und die nachfolgende
Last an Ua nicht die C1-Spannung belastet, ist noch der OP2 als Buffer
für die C1-Spannung zwischengeschaltet.
D2 ist nur für die negative Halbwelle am Eingang (=pos. Halbwelle am
OP1-Ausgang), damit der OPV nicht in Übersteuerung/Sättigung gerät.
Das doofe an dieser Schaltung ist nur, daß C1 sich nie wieder richtung
0V entlädt, wenn OP2 ideale Eingänge hat (Fet-Eingänge sind da ja
ziemlich nah dran). Ein zusätzlicher R parallel zu C1 (besser zw. D1 und
R2 nach Masse) wäre für definierte Verhältnisse nicht schlecht ...