Gast
#5810200
Servus beinand, folgende Situation: Ich habe hier einen PC mit einem Linux drauf (Linux archlinux 5.0.2-arch1-1-ARCH #1 SMP PREEMPT Thu Mar 14 18:47:49 UTC 2019 x86_64 GNU/Linux). Der PC ist mittelalt, die CPU taugt für den täglichen Gebrauch (AMD FX(tm)-6300 Six-Core Processor). Im PC verbaut sind eine etwas ältere SSD (Kingston SSDNow V Series 128GB). Außerdem eine recht neue, herkömmliche Festplatte als Datengrab (Seagate Barracuda Compute, ST3000DM007-1WY10G). Ich benutze regelmäßig dd um Images meiner RaspPi-Sd-Karten zu ziehen. Wenn ich ein Image auf eine SD-Karte zurückspielen möchte (also einen Schreibzugriff auf die Karte) dann dauert es sehr lange wenn ich das Image von der Datenplatte lese. dd zeigt eine Schreibgeschwindigkeit von ~2-3Mb/s (status=progress ist ein tolles Feature). Verschiebe ich das Image dagegen vorher auf die SSD kann die Karte viel schneller beschrieben werden (~ 20-30MB/s, also Faktor 10). Bei der SD-Karte handelt es sich um irgendeine von der Stange, Sandisk Ultra, die am PC in einem USB2.0-Kartenleser betrieben wird. Witzigerweise geht der Kopiervorgang des Images von SSD auf HDD auch sehr schnell. Was ich nicht verstehe: Die SD-Karte kann die Daten prinzipiell schnell schreiben, denn von der SSD-Platte klappts ja. Der Flaschenhals scheint die Datenplatte zu sein. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen dass eine, relativ neue Festplatte, die Daten langsamer hergibt als eine SD-Karte über USB sie wegschreiben kann. Beide Festplatten sind über SATA angebunden, d.h. das USB-Subsystem kann eigentlich auch nicht der Flaschenhals sein. Hat hier irgendjemand eine Idee?