Hallo,
hab in Werkstatt und Flur mehrere klassische Leuchtstoffröhrenlampen
(60-150 cm), wo sich Ersatz ankündigt und hab mir vorgenommen, wenn die
nächste Flackerei losgeht, komplett auf LED umzurüsten.
Nun steh ich vor der Frage, was wirtschaftlicher ist - die Halterungen
so belassen und nur Leuchtmittel tauschen oder komplette Leuchtbänder
aufkleben - gibts ja recht günstig als Meterware vom Chinaman in der
Bucht, aber taugts? Wie siehts mit der Lebensdauer der Netzteile aus und
ist das Licht OK?
Wirtschaftlicher ist es sicherlich, die Lampen zu behalten, du hast sie
ja schon bezahlt. Bei Neukauf sähe das vielleicht anders aus.
Die Frage ist eher, ob die LED Röhre Geld spart: Eher nicht, Strom wird
nicht relevant gespart, Leuchtstoff ist auch recht effizient. Dafür
weiss man nicht, wie lange die LED Röhre lebt.
Flackerproblem und schlechtes Lichtspektrum der Leuchtstoffröhre wird
mit einer LED Röhre auch nicht besser.
Lediglich wenn die Lampe häufig eingeschaltet wird oder im kalten
betrieben wird, wird eine LED Linderung bringen.
Ich würde die Lampen behalten und neue Röhren kaufen. Die „LED Röhren“
strahlen das Licht in einem sehr engen Winkel ab. Oft ist die Lampe bzw.
der Reflektor nicht dafür ausgelegt. Dadurch hast du dann keine homogene
Raum Ausleuchtung.
Ben
Wenn es dir wirklich um Lebensdauer und Lichtqualität geht, dann kaufst
du LEDs auf Alustreifenplatinen wie sie z.B. LED-Tech anbietet. Diese
dann mit Wärmeleitkleber oder mit WLP geschraubt auf Aluprofile.
Angesteuert mit 2-3/4 des Maximalstromes.
Bei Fertigprodukten kaufst du leider oft die Katze im Sack, vor allem
bei No-Name Chinakram. Röhren sind auch nicht so toll für die
Wärmeabfuhr und daher der oben beschriebenen Lösung grundsätzlich
unterlegen.
Von Kanada aus kann ich nicht beurteilen welche auswechselbare LED
Röhren es bei Euch gibt und gebe Euch hiermit einen kleinen
Erfahrungsbericht:
Ich stand letztes Jahr vor der selben Situation und wechselte alle alten
Leuchstoffröhren in meinen Kellerarbeitsräumen mit 18W LED Röhren aus.
Meine 120VAC Lampenhalter (11) sind zum Teil noch mit den Original
magnetischen und zum Teil mit neueren elektronischen Vorschaltgeräten
von 40W/Röhre ausgerüstet. Die 2200 Lumen 18W LED Röhren lassen sich
ohne elektrische Änderungen einfach in die selben Fassungen einsetzen.
In 32W Halterungen ist die Lichtausbeute im Vergleich zu einer 40W
Halterung etwas geringer.
Resultat: Exzellent. Alle LED Röhren funktionierten in den alten
Lampenhalterungen ordnungsgemäß. Die Lichtausbeute ist bedeutend besser.
Die 4000K Lichttemperatur empfinde ich als perfekt und angenehm für
meine Labor- und Werkstattarbeiten. Stroboskopische Netzfrequenz Effekte
sind kaum bemerkbar und bei den alten Röhren stärker ausgeprägt.
Man wird sehen müssen wie gut sich die Röhren bewähren werden. Die
Röhren kosteten mich $9 pro Einzelröhre (Zweierpack für $18) und ich
bezog sie durch einen Bekannten da ich dort nicht Mitglied bin.
Hier ist ein Link dazu zur Übersicht da dort die wichtigsten Kenndaten
angegeben sind:
https://www.costcobusinesscentre.ca/Luminus-18-W-4%2C000-K-LED-Tubes%2C-Pack-of-4.product.100283065.html
P.S. Kann die Zweierpackung im Internet nicht finden.
Bei den LED Röhren ist es halt so, dass da auch nur ein LED-Streifen
verbaut ist, d.h. das Licht wird nur noch nach unten gestrahlt. Und die
Lichtausbeute ist gerade bei den Längeren Leuchtstofflampen um einiges
geringer. Und auf gepasst: Bei elektronischen Vorschaltgeräten.
Ich würde auch entweder die defekten Röhren tauschen, oder gleich die
ganze Lampe. Bei einer neuen Lampe, gibt es sogar mehr Licht mit LED wie
mit einer Röhre. (Da muß man halt schauen, was man kauft.)
die billigen LED Streifen vom Chinaman kannst du vergessen, da kann man
erleben, dass die Lichtausbeute doch zu wenig ist, und auch die
Lichtfarbtreue kann schlecht sein. Wenn dann hochwertige nehmen...
Hubert M. schrieb:> Bei den LED Röhren ist es halt so, dass da auch nur ein> LED-Streifen verbaut ist, d.h. das Licht wird nur noch nach unten> gestrahlt.
Kann ich nicht bestätigen, das war bei alten Retros so. Habe
Wannenleuchten aus dem Pollin Angebot gekauft und die sind von
klassischen LSR kaum zu unterscheiden, Licht rundum. Kann es sein das
die auch mit Leuchtstoff arbeiten der mit UV LED angeregt wird? Wie ein
einfacher Diffusor sieht es jedenfalls nicht aus.
Die Rohren halten und hielten ueber viele Jahre. Viele LED Röhren und
Lampen sind so gebaut, dass diese beim normalen gebrauch nach zwei
Jahren hinüber sind. Dei den Röhren sieht man gut wie einzelne Segmente
in Monatsabstaenden so nach und nach verabschieden.
Johannes S. schrieb:> Hubert M. schrieb:>> Bei den LED Röhren ist es halt so, dass da auch nur ein>> LED-Streifen verbaut ist, d.h. das Licht wird nur noch nach unten>> gestrahlt.>> Kann ich nicht bestätigen, das war bei alten Retros so. Habe> Wannenleuchten aus dem Pollin Angebot gekauft und die sind von> klassischen LSR kaum zu unterscheiden, Licht rundum. Kann es sein das> die auch mit Leuchtstoff arbeiten der mit UV LED angeregt wird? Wie ein> einfacher Diffusor sieht es jedenfalls nicht aus.
Meinst Remote-Phosphor mit blauen Pump-LEDs? Könnte sein, müsste man
nachgucken.
Johannes S. schrieb:> Habe> Wannenleuchten aus dem Pollin Angebot gekauft
Wenn das komplette Lampen sind, ist das was anderes, als wenn man die
alten Röhren, gegen LED-Röhren austauscht...
Ich habe im vergangenen Herbst im Büro eine Leuchtstoffröhre durch einen
LED-Ersatz von OSRAM ausgetauscht und bin damit absolut zufrieden. Der
Unterschied zu den anderen Röhren im Raum ist kaum zu sehen.
Den oben genannten engen Abstrahlwinkel kann ich nicht bestätigen, davon
bemerke ich in den Deckenlampen nichts. Richtig ist allerdings, dass sie
nach "hinten" kein Licht abstrahlen, was den üblicherweise in der Lampe
vorhandenen Reflektor unnötig macht.
Die kurze Lebensdauer, wo monatlich Teile ausfallen sollen, kann ich
nicht bestätigen. Wir haben inzwischen drei dieser LED Röhren eingesetzt
und alle funktionieren noch wie neu.
Man kann die Drossel der Lampe überbrücken, dann soll das ganze noch
etwas effizienter und heller sein. Habe ich aber nicht gemacht.
Die Röhren von Osram kosten 5 Euro (im 8er Pack Versandkostenfrei). Wer
da billigere Noname Ware bevorzugt, dem kann ich auch nicht helfen.
Gerhard O. schrieb:> Meine 120VAC Lampenhalter (11) sind zum Teil noch mit den Original> magnetischen und zum Teil mit neueren elektronischen Vorschaltgeräten> von 40W/Röhre ausgerüstet. Die 2200 Lumen 18W LED Röhren lassen sich> ohne elektrische Änderungen einfach in die selben Fassungen einsetzen.
Das sehe ich kritisch: Praktisch jede LED-Röhre funktioniert hinter der
Drossel. Du bezeichnest sie als 'magnetisch', der Elektriker nennt sie
'Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)'.
Die Funktion hinter einem elektronischen Vorschaltgerät definieren nur
wenige Markenhersteller, entweder wurdest Du entsprechend gut beraten
oder hast Glück gehabt.
Stefanus F. schrieb:> Den oben genannten engen Abstrahlwinkel kann ich nicht bestätigen, davon> bemerke ich in den Deckenlampen nichts.
Es kommt auf die Bauart an, bei sogenannten "Wannenleuchten" glaube ich
Dir das. In der Bastelbude habe ich eine offene Bauart ohne Reflektor,
da habe ich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, weil sie
per LED eben nicht mehr ausgeleuchtet wird. Weiterhin fällt an den
Längsseiten des Raumes die Lichtstärke meß- und sichtbar ab, die LED
strahlt eben keine 360°.
Manfred schrieb:> Es kommt auf die Bauart an
100% Zustimmung. Bei KVG-Leuchten (mit Drossel) kann man problemlos eine
passende LED-Röhre einsetzen. Ob sie nach der RICHTIGEN Richtung
strahlt, kommt drauf an. Es gibt auch drehbare.
Bei EVG sollte man neu verdrahten, da viele LED-Röhren die höhere
Zündspanng des EVG nicht vertragen werden.
Ganze Leuchten wechseln würde ich mir nochmals überlegen, da oft die
nötigen Bohrlöcher an der Decke wieder anders sein könnten. Eine
hochfeste B400-Filigrandecke durchbohren, kann auch mit Bohrhammer
mühsam werden.
Stefanus F. schrieb:> Wir haben inzwischen drei dieser LED Röhren eingesetzt> und alle funktionieren noch
Glatt bisher ein halbes Jahr ?
Wow. Manche Leute sind mit wenig zufrieden.
Manfred schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> Meine 120VAC Lampenhalter (11) sind zum Teil noch mit den Original>> magnetischen und zum Teil mit neueren elektronischen Vorschaltgeräten>> von 40W/Röhre ausgerüstet. Die 2200 Lumen 18W LED Röhren lassen sich>> ohne elektrische Änderungen einfach in die selben Fassungen einsetzen.>> Das sehe ich kritisch: Praktisch jede LED-Röhre funktioniert hinter der> Drossel. Du bezeichnest sie als 'magnetisch', der Elektriker nennt sie> 'Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)'.
Bin schon zu lange in Kanada:-)
>> Die Funktion hinter einem elektronischen Vorschaltgerät definieren nur> wenige Markenhersteller, entweder wurdest Du entsprechend gut beraten> oder hast Glück gehabt.
Das sehe ich genauso. Ich habe bestimmt nur Glück gehabt. Die
Halterungen mit KVG sind über 40 Jahre alt und leuchten etwas heller als
die mit der Elektronik. Bitte beachten, daß unser Stromnetz 120V hat und
die Vorschaltgeräte sich höchstwahrscheinlich etwas anders wie bei Euch
verhalten. Bin gespannt ob es bald Ausfälle gibt. Alle Vorschaltgeräte
haben Schnellstart ohne Glimmzünder.
Mein Bekannter setzt diese LED Röhren in Geschäften und Betriebe ein und
versicherte mir, daß er bis jetzt noch nirgendwo Ausfälle hatte.
Allerdings ist mir nicht bekannt seit wann es diese Röhren bei uns gibt.
Diese LED Röhren sind übrigens im Konsumerbereich normalerweise nicht
erhältlich. Er bekommt sie weil er betrieblich damit zu tun hat.
>> Stefanus F. schrieb:>> Den oben genannten engen Abstrahlwinkel kann ich nicht bestätigen, davon>> bemerke ich in den Deckenlampen nichts.>> Es kommt auf die Bauart an, bei sogenannten "Wannenleuchten" glaube ich> Dir das. In der Bastelbude habe ich eine offene Bauart ohne Reflektor,> da habe ich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, weil sie> per LED eben nicht mehr ausgeleuchtet wird. Weiterhin fällt an den> Längsseiten des Raumes die Lichtstärke meß- und sichtbar ab, die LED> strahlt eben keine 360°.
Gerhard O. schrieb:>> Das sehe ich kritisch: Praktisch jede LED-Röhre funktioniert hinter der>> Drossel. Du bezeichnest sie als 'magnetisch', der Elektriker nennt sie>> 'Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)'.> Bin schon zu lange in Kanada:-)
Ach was, nee - Deine Beschreibung war für mich klar, das KVG
funktioniert ja nun mal über den Magnetismus.
Ich sage immer 'Drossel', was von Elektrikern meistens nicht verstanden
wird.
>> Die Funktion hinter einem elektronischen Vorschaltgerät definieren nur>> wenige Markenhersteller, entweder wurdest Du entsprechend gut beraten>> oder hast Glück gehabt.> Das sehe ich genauso. Ich habe bestimmt nur Glück gehabt.
:-)
> Die Halterungen mit KVG sind über 40 Jahre alt und> leuchten etwas heller als die mit der Elektronik.
Damals waren die Röhren dicker und hatten 40 Watt anstatt aktueller 36W
- meines Wissens sollte der Strom aber gleich sein.
> Bitte beachten, daß unser Stromnetz 120V hat und> die Vorschaltgeräte sich höchstwahrscheinlich etwas anders wie bei Euch> verhalten. Bin gespannt ob es bald Ausfälle gibt.
Die bei mir einzige LED-Röhre könnte auch 120V - siehe Bild.
> Alle Vorschaltgeräte haben Schnellstart ohne Glimmzünder.
Schnellstart ohne Glimmzünder an der Drossel kann ich mir schlecht
vorstellen, Halbleiterstarter hat es vor 40 Jahren noch nicht gegeben.
> Mein Bekannter setzt diese LED Röhren in Geschäften und Betriebe ein und> versicherte mir, daß er bis jetzt noch nirgendwo Ausfälle hatte.> Allerdings ist mir nicht bekannt seit wann es diese Röhren bei uns gibt.
Ich sagte ja, es gibt LED-Röhren, die an elektronischen Vorschaltgeräten
betrieben werden können - aber eben nicht im Ramschkorb bei Aldi.
> Diese LED Röhren sind übrigens im Konsumerbereich normalerweise nicht> erhältlich. Er bekommt sie weil er betrieblich damit zu tun hat.
So dachte ich es mir.
Manfred schrieb:> Gerhard O. schrieb:>>> Das sehe ich kritisch: Praktisch jede LED-Röhre funktioniert hinter der>>> Drossel. Du bezeichnest sie als 'magnetisch', der Elektriker nennt sie>>> 'Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)'.>> Bin schon zu lange in Kanada:-)>> Ach was, nee - Deine Beschreibung war für mich klar, das KVG> funktioniert ja nun mal über den Magnetismus.>> Ich sage immer 'Drossel', was von Elektrikern meistens nicht verstanden> wird.>>>> Die Funktion hinter einem elektronischen Vorschaltgerät definieren nur>>> wenige Markenhersteller, entweder wurdest Du entsprechend gut beraten>>> oder hast Glück gehabt.>> Das sehe ich genauso. Ich habe bestimmt nur Glück gehabt.>> :-)>>> Die Halterungen mit KVG sind über 40 Jahre alt und>> leuchten etwas heller als die mit der Elektronik.>> Damals waren die Röhren dicker und hatten 40 Watt anstatt aktueller 36W> - meines Wissens sollte der Strom aber gleich sein.>>> Bitte beachten, daß unser Stromnetz 120V hat und>> die Vorschaltgeräte sich höchstwahrscheinlich etwas anders wie bei Euch>> verhalten. Bin gespannt ob es bald Ausfälle gibt.>> Die bei mir einzige LED-Röhre könnte auch 120V - siehe Bild.>>> Alle Vorschaltgeräte haben Schnellstart ohne Glimmzünder.>> Schnellstart ohne Glimmzünder an der Drossel kann ich mir schlecht> vorstellen, Halbleiterstarter hat es vor 40 Jahren noch nicht gegeben.>>> Mein Bekannter setzt diese LED Röhren in Geschäften und Betriebe ein und>> versicherte mir, daß er bis jetzt noch nirgendwo Ausfälle hatte.>> Allerdings ist mir nicht bekannt seit wann es diese Röhren bei uns gibt.>> Ich sagte ja, es gibt LED-Röhren, die an elektronischen Vorschaltgeräten> betrieben werden können - aber eben nicht im Ramschkorb bei Aldi.>>> Diese LED Röhren sind übrigens im Konsumerbereich normalerweise nicht>> erhältlich. Er bekommt sie weil er betrieblich damit zu tun hat.>> So dachte ich es mir.
Unsere alten "Drosseln" sind Vorschaltgeräte mit individuellen
Anschlussleitungen für jede Röhre. Die alten Leuchstoffröhren starteten
im Bruchteil einer Sekunde.
https://www.geappliances.com/email/lighting/specifier/2008_07/downloads/DimmingLFL.pdf
Früher als ich noch in Ö war, installierte ich als Junge ein paar
Leuchstoffröhren und da gab es nur zweidrähtige Drosseln. Die
funktionierten nur mit Glimmzünder zwischen den Elektroden. Den
Kondensator für die Phasenkorrektur sparte ich mir:-)
https://www.lrc.rpi.edu/programs/NLPIP/PDF/VIEW/SREB2.pdfhttp://www.ecospecifier.com/media/7231/European%20Copper%20Institute%20-%20Ballasts%20for%20Fluorescent%20Lights.pdf
Michael B. schrieb:> Glatt bisher ein halbes Jahr ?
Ja, ein halbes Jahr. Richtig, das sagt noch nicht viel über deren
Lebensdauer aus. Ich wollte damit auch bloß der Ansage widersprechen,
dass jeden Monat Teile der Röhre ausfallen, bis die gar nicht mehr
funktioniert.
Wenn da jeden Monat ein Teil ausfallen würde, müsste bei den drei Röhren
in meinem Büro längst was zu sehen sein.
Michael B. schrieb:> Glatt bisher ein halbes Jahr ?> Wow. Manche Leute sind mit wenig zufrieden.
Meine Leuchstofflampe, die ich 24h/365d betrieben habe,
hat vier Jahre gehalten.
Moin,
Stefanus F. schrieb:> Die Röhren von Osram kosten 5 Euro (im 8er Pack Versandkostenfrei). Wer> da billigere Noname Ware bevorzugt, dem kann ich auch nicht helfen.
Wer immernoch glaubt, dass wenn auf dem Karton "Osram" steht, dass das
irgendein Anzeichen fuer Qualitaet waere, der kauft sicher auch Grundig
Batterien und Telefunken Gemuesehobel und freut sich ueber die
Markenqualitaet. Und das sag' ich als Kleinstaktionaer von Osram.
Die Lebensdauer im Datenblatt der nackerten LEDs interessiert im Betrieb
noch eher nur sekundaer. Was hilfts denn, wenn die LEDs alle noch top
sind, aber z.b. die Elkos im der Konstantstromquelle doch schon nach
1000h ordentlich ausgetrocknet sind? Oder die (z.B. LNK-)
Schaltwandlerchips durch Alter oder Transienten viel frueher versterben?
Gruss
WK
Harald W. schrieb:> Meine Leuchstofflampe, die ich 24h/365d betrieben habe,> hat vier Jahre gehalten.
Oft halten sie sogar länger. Dass LED Leuchtmittel insgesamt eine
vergleichbare Haltbarkeit erreichen, muss sich erst noch zeigen.
In den ersten Jahren war das definitiv nicht der Fall. Für mich ist
jedoch deutlich erkennbar, dass LED Lampen im Leuchtmittel der letzten
10 Jahre effizienter und langlebiger wurden und ein besseres Licht
abgeben. Wie viel besser, müssen wir mal schauen.
So oder so hat die Regierung und die Entscheidung bereits abgenommen.
Langfristig haben wir keine andere Wahl, als LED zu kaufen.
Was mich bei der Sache interessiert ist: Wie sehr belastet die
Produktion und Entsorgung von LED Leuchtmitteln/Lampen die Umwelt,
verglichen mit Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen?
oszi40 schrieb:> Stefanus F. schrieb:>> und Entsorgung>> "Es wird alles besser". Nur die Elkos trocknen aus?
Ich weiß, es ist Mega O.T.Was soll man dann über die Lebensdauer on LED
Strassenbeleuchtung und Ampelleuchten denken? Haben die daran gedacht,
daß im Zeitraum von 5-15 Jahren viele LED Vorschaltgeräte oder bzw.
deren Schaltnetzteile ausgewechselt und vom Steuerzahler beglichen
werden müssen? Hat man daran gedacht oder sich von den Verkäufern
blenden lassen?
Bei uns in Edmonton hat man vor ein paar Jahren zum großen Teil auf LED
umgestellt. Schon jetzt sehe ich vereinzelt Ausfälle.
Ich möchte jetzt nicht auf "Früher war alles besser" herum harken und
ich verstehe auch nicht viel von den hier in Frage kommenden
Sachargumenten für eine Umstellung, aber, waren die Gasentladungslampen
wirklich so grottenschlecht? Wie sieht die wahre Ganz-Langzeitbilanz in
Wahrheit aus wenn objektiv geforscht würde? Ist die Gesamt Effizienz so
viel vesser. Vielleicht...
Werden die mit Sicherheit Millionen Strassenlampen Netzteile entsorgt
oder repariert? Weltweit dürften in den nächsten zehn+ Jahren massive
Ausfälle zu erwarten sein. Wie lange halten die eventuell vorhandenen
Lüfter?
Was mich betrifft, finde ich, daß die LED Strassenbeleuchtung bei jedem
Näherkommen unangenehm blendet wenn man nicht die Sonnenblende etwas
hinunter dreht. Bis zu einer gewissen Entfernung geht es. Dann, ganz
plötzlich, wird man von oben gemein geblendet. Die Sodium Dampflampen
waren in der Hinsicht wegen der Optik der Glasschirme da viel
angenehmer. Auch finde ich, daß das orange Licht eine bessere
Nachtakuität ermöglichte. Ich frage mich ob da viel Wunschdenken die
Entscheidigungen der Stadtverwaltingen bestmmte. Vielleicht findet aber
die Mehrzahl der Strassenbenutzer LEDs wirklich besser. Ich weiß es
nicht.
Mir wäre es lieber gewesen wenn man sich auf nicht-weiß entschlossen
hätte.
Bei mir vor dem Haus wurde auf LED umgestellt. Fazit: Die Strasse ist
jetzt in einem länglichen Streifen schmal beleuchtet und alles andere
ist jetzt stockdunkel, so daß Einbrecher und Gesindel sich leichter in
der Dunkelheit verstecken können. Vorher war viel gleichmäßigeres
Streulicht. Zum Glück hatte ich schon Motion Detector Lampen am Haus.
Nicht, daß Kriminalität ein Problem wäre, aber trotzdem. Auch reicht die
LED Beleuchtung nicht gut zwischen den Masten und es ist in der Mitte
recht dunkel. Die Lichtstärke ist im Vergleich zu Hauptstrassen
Beleuchtung recht bescheiden. Hier war "Früher" definitiv besser. Die
Sodium Dampfbeleuchtung war in vieler Hinsicht angenehmer. Aber man wird
sich gewöhnen müssen, hier, wie in so vielen anderen Bereichen, gibt es
kein zurück mehr. Aber man macht sich natürlich seine Gedanken.
OK. Ich komme von der Soapbox herunter:-)
Gerhard O. schrieb:> Unsere alten "Drosseln" sind Vorschaltgeräte mit individuellen> Anschlussleitungen für jede Röhre. Die alten Leuchstoffröhren starteten> im Bruchteil einer Sekunde.>> https://www.geappliances.com/email/lighting/specifier/2008_07/downloads/DimmingLFL.pdf
Interessante Beschreibungen!
Auf Seite 3 "Rapid Start Ballast" wird vorgeheizt, da muß eine Art
Starter im Vorschaltgerät versteckt sein.
Darunter "Instant Start Ballast" sind die Glühwendel kurzgeschlossen,
das entspräche dem Verhalten elektronischer Schnellstarter, mit hoher
Spannung direkt kalt durchzünden.
Was bleibt: Es gibt diverse Varianten, man muß gucken, was im gerade
aktuellen Fall passend ist.