DC/DC Wandler 12V auf 5V wird heiß

#5835427
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Hallo,

und zwar wie das Thema schon beschreibt möchte ich gerne die Spannung 
von einer Batterie 12V auf 5V durch einen DC/DC Wandler runter regeln. 
Das Problem ist, dass laut Schaltplanbelegung im Datenblatt soweit alles 
richtig angeschlossen ist aber der DC/DC Wandler nach kurzer Zeit sehr 
heiß, nichts durchkommt und das Steckbrett anfängt an den Kontakten der 
Eingangsspannung zu schmelzen.
Ich bin mir recht unsicher was ich jetzt tun soll?!

RECOM RI-1205S DC/DC-Wandler, Print 12 V/DC 5 V/DC 400 mA 2 W Anzahl 
Ausgänge: 1 x

Link: 
https://www.conrad.de/de/p/recom-ri-1205s-dc-dc-wandler-print-12-v-dc-5-v-dc-400-ma-2-w-anzahl-ausgaenge-1-x-152822.html#reviews


Gruß Max
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Gast #5835459
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Max H. schrieb:
> Ich bin mir recht unsicher was ich jetzt tun soll?!

Als nächstes solltest du verraten, was du als Last am DC/DC-Wandler dran 
hängen hast.

> Das Problem ist, dass laut Schaltplanbelegung im Datenblatt soweit alles
> richtig angeschlossen ist aber der DC/DC Wandler nach kurzer Zeit sehr
> heiß, nichts durchkommt und das Steckbrett anfängt an den Kontakten der
> Eingangsspannung zu schmelzen.

Wie schaffst du das mit einer 9V-Blockbatterie?
Wie benimmt sich der Wandler, wenn keine Last dran hängt?
#5835467
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Wolfgang schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Du musst die beiden Minus-Anschlüsse miteinander verbinden.
>
> Meinst du, dass das der Sinn eines DC/DC-Converters ist, der eine
> Isolationsspannung von 1000V besitzt?

Ob isoliert oder nicht, Eingang und Ausgang benötigen bei dieser 
Anwendung ein gemeinsames GND Potential.
Daher stimme ich mit Stefans überein: Pin 1 und 3 verbinden.
Wenn Max. H. Glück hat, leben die ganzen Teile noch.
Gast #5835473
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Messe einmal die tatsächliche Verlustleistung:

Eingangsstrom  Eingangsspannung - Ausgangsstrom  Ausgangsspannung

Ich schätzt (nach dem Datenblatt) mindestens 1/2W

Ist die gemessene tatsächlich nicht größer als das 1/2W?

Seriöser Weise ist kein thermischer Übergangswiderstand zwischen Gehäuse 
und Luft im Datenblatt angegeben.

Ich nehme an, das die Pin's einen wesentlicher Beitrag zur Abführung 
der Verlustwärme leisten. Das Steckbrett wird natürlich einen relativ 
höheren Übergangswiderstand bilden als die Kupferleiterbahnen auf einer 
Leiterplatte.

Die vier Cu-Pins haben jeweils 0,75mm Durchmesser => 1,77mm2 Übergang 
zur Leiterplatte. Das sehr viel Wärme an den Pins abgeführt werden sieht 
man an der Aussage: "Das Steckbrett anfängt an den Kontakten der 
Eingangsspannung zu schmelzen".

Tipp: Layout mit großen Kupferleiterbahnen (mindestens in summe die 
1,77mm2 fortsetzen). Wenn die Massen mit einander verbunden sind, dann 
an der Massefläche anschließen. Dann wird's auch thermisch 
funktionieren.
Gast #5835480
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Joe F. schrieb:
> Ob isoliert oder nicht, Eingang und Ausgang benötigen bei dieser
> Anwendung ein gemeinsames GND Potential.

Dann erkläre das bitte.
IMHO hat der Raspberry Pi schlicht und einfach nichts am Pin 1 des 
Wandlers zu suchen.
Ob Eingang und Ausgang isoliert sind, hat den nicht zu interessieren.
Gast #5835498
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GKU schrieb:
> Ist die gemessene tatsächlich nicht größer als das 1/2W?

Nach Datenblatt darf sie deutlich höher sein. Dort ist für den 
5V-Wandler ein Wirkungsgrad von 75% angegeben, was dann auf eine 33% 
höhere Verlustleistung (0,67W) hinaus liefe. Das Steckbrett sollte auch 
davon nicht schmelzen.
#5835510
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Ne echt oder was ?
Natürlich braucht das Servo eine GND-Verbindung zur Steuerung!

Und ausserdem dürfte der Anlaufstrom vom Servo alles zusammenbrechen 
lassen. Der DCDC geht in die Strombegrenzung, was noch das kleinere Übel 
ist. Böse wird es, wenn auch die Eingangsspannung einbricht, denn dann 
verlässt der DCDC seinen zulässigen Betriebsbereich und wird heiß.

Modellbauservos sind für Akkubetrieb gedacht. Wenn schon überhaupt 
Netzteile und ähnliches, dann müssen diese akku-ähnlich belastbar sein.

Möglicherweise hilft ein größerer Elko an VCC vom Servo (1000uF..)

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