Kleine Kraft messen

Gast #5860900
Lesenswert?

Versuch skalieren, so dass er mit "Hausmitteln" wie z.B. einer 
Federwaage messbar wird?

Für sehr kleine Kräfte wäre eine Drehwage / Torsionswage geeignet. Wir 
haben damit im Physikunterricht die Gravitation von Massen bestimmt. 
Geschickt aufgebaut, so dass z.B. die Verdrehung mittels Laser / Spiegel 
/ Bewegung des Punktes an der Wand sichtbar wird, wäre einfach 
umsetzbar.
Für eine saubere Vergleichsmessung kritisch sehe ich nur die 
Versuchsbedingungen konstant zu halten, vor allem die 
Ausziehgeschwindigkeit.
Gast #5860922
Lesenswert?

Jemin K. schrieb:
> Ich würde gern eine sehr kleine Kraft messen: im Bereich von ca.
> 10 mN mit einer Auflösung von ca. 20 µN. Absolute Genauigkeit ist nicht
> so wichtig.
> Hat jemand eine Idee, wie man das am besten bewerkstelligt?

Ganz normale feinwaage. Gibts mit Aufloesungen von 0,1mg was hoeher 
qufgeloest ist als von dir gefordert.

Thread kann geschlossen werden. Frage wurde bearnwortet.
Gast #5861009
Lesenswert?

Jemin K. schrieb:
> Feinwaage: wäre optimal, aber wie lese ich kontinuierlich das
> Signal
> aus?

Die Feinwaagen haben entsprechende Schnittstellen. Einfach darauf 
achten, dass man sie z.B. per RS232 an den PC anschließen kann.


PS:
Bitte darauf achten alle Anforderungen in der Ausgangsfrage 
zusammenzufassen.
Es ist für den Helfer zeitraubend und ärgerlich, wenn er ständig 
Info-Häppchen nachgereicht bekommt ;-)
Gast #5861108
Lesenswert?

Womit wieder zwei Anforderungen hinzu kommen: Schnell und billig. Wobei 
beides unpräzise und beliebig bleibt. Den schnell kann alles mögliche 
bedeuten.

Bitte genau beschreiben was du suchst. Ich bin da nicht so nachtragend, 
aber es gibt Leute im Forum die da regelrecht ausflippen. :-O
#5861122
Lesenswert?

Wie schon früher erwähnt, ist die Federwaage das richtige 
(erschwingliche) Instrument für die Aufgabe.
Das Interface bist Du selber:
Wert ablesen, im Kopf auf Plausibilität überprüfen und mit den Fingern 
über eine Tastatur in den Computer hacken...
Ist das denn so schwer?

Gruß - Werner
Gast #5861231
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Kannst Du mal näher erklären, was Du unter einer "Spannungswaage"
> verstehst?

Eine, bei der die Anziehungskraft zwischen zwei Kondensatorplatten die 
Gegenkraft bildet. Die Kraft ist bei konstantem Plattenabstand 
proportional zur Spannung über den Kondensatorplatten.
#5861506
Lesenswert?

Gerald B. schrieb:

> Prinzip des Kondensatormikrofones ginge auch. Wenn Schallwellen die
> Membran auslenken, können das auch entsprechend kleine Kräfte.

Nun, sog. kapazitive Wegmesser sind kaufbar. Die nimmt man aber eher
für Wegmessungen im nm-Bereich, was hier wohl etwas übertrieben wäre.
Der sog. Biegebalken deckt tatsäclich den Bereich von pN bis MN ab
(natürlich in interschiedlicher Grösse).

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren