Hi,
hat sich schonmal jemand damit befasst, Akkus welche für eine höhere
Spannung ausgelegt sind herunter zu Regeln.
Ziel ist es die Bosch-Akkus welche für Gartengeräte (36V) geeignet sind,
in Bosch Geräten zu Nutzen, welche mit 18V betrieben werden. z.B.
Akkusauger (wo auch die Größe nicht so die Rolle spielt)...
DC/DC-Wandler gibt es ja zu Hauf... man müsste mal wegen der Leistung
nachrechnen, sollte aber machbar sein.
Was muss man bedenken? Woran hakts?
Ich stell mir da einen 3D-Druck Adapter vor
-bumba
Bumba schrieb:> Was muss man bedenken? Woran hakts?
zwei Sachen solltest du bedenken
- Ruhestomaufnahme des Wandlers -> Akku bei Nichtgebrauch immer
entfernen
- Unterspannungsabschaltung, keine Ahnung wie das Boch regelt - aber
wenn das Gerät die Spannung misst und am Ende abschaltet, dann müsstest
du das in deinem Adapter auch vorsehen. Durch den DC/DC sieht das Gerät
ja immer konstante Spannung.
Sascha
Bumba schrieb:> Akkusauger (wo auch die Größe nicht so die Rolle spielt)...>> DC/DC-Wandler gibt es ja zu Hauf... man müsste mal wegen der Leistung> nachrechnen, sollte aber machbar sein.> Was muss man bedenken?
Akkusauger mag ja noch gehen, aber viele 18V Geräte sind so richtig
stromhungrig. Ein gewöhnlicher DCDC schaltet bei Überstrom hart ab. Wenn
du etwas gefunden hast, mit einem „Voltage Supervisory“ Chip vor dem
Enable des DCDC kannst du eine zuverlässige Abschaltung mit wenigen uA
Stromaufnahme bauen.
Z.B.
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/product-selector-card/2PB_2965.pdf
Harald A. schrieb:> Akkusauger mag ja noch gehen, aber viele 18V Geräte sind so richtig> stromhungrig.
Mal abgesehen von den kleinen Tischsaugern unterschätze die 18
Akkusauger nicht.
300W, respektive 15 - 20A sind da auch mal schnell drin!
Armin X. schrieb:> Harald A. schrieb:>> Akkusauger mag ja noch gehen, aber viele 18V Geräte sind so richtig>> stromhungrig.>> Mal abgesehen von den kleinen Tischsaugern unterschätze die 18> Akkusauger nicht.> 300W, respektive 15 - 20A sind da auch mal schnell drin!
Glaube ich sofort, habe auch so einen 18V Laubpuster, da bin ich auch
beeindruckt, wie schnell der einen 5Ah Akku leer ziehen kann. Braucht
man also einen 400W DCDC Umsetzer, das ist schon keine schnelle Aufgabe
für zwischendurch.
gugh schrieb im Beitrag #5867935:
> (...zusammenhangloses Gebrabbel...)>> Aber kranken Menschen kann leider nicht immer geholfen werden....
Doch: Gehe einfach zum Arzt, und quassele dort genauso wirres Zeug.
Harald A. schrieb:> Braucht man also einen 400W DCDC Umsetzer, das ist> schon keine schnelle Aufgabe für zwischendurch.
Deine Annahme trifft es gut, aber evtl. braucht es sogar noch mehr.
@Bumba möchte scheinbar ein günstiges Fertigmodul (Step-Down/Buck).
Aber was das genau können müßte, ist leider noch nicht einmal klar.
Weder, welcher Strom maximal (und welche Maschine den zieht), noch
die Daten des Akkus (Lade- und Entlade-schlußspannungen, Chemie).
Bei den Spannungen kann man auch mit Annahmen leben (Mosfets werden
meist eh ein Paar Volt mehr aushalten, als nötig), den_Strom jedoch
sollte man am besten messen... (ansonsten evtl. Überdimensionierung).
skf schrieb:> den_Strom jedoch> sollte man am besten messen... (ansonsten evtl. Überdimensionierung)
Auch CCCV könnte eine Möglichkeit sein, um zumindest so etwas wie
Hiccup Modus bei gewöhnlichen Schaltreglern, die überlastet werden,
zu vermeiden.
Aber nur in Grenzen: Denn was hilft es z.B. bei einem E-Trimmer,
daß zwar der Motor weiterdreht, aber nie auf die nötige Drehzahl
kommt, um halbwegs arbeiten zu können damit?
Daher am besten messen. (Unter Verwendung eines 18V Akkus natürlich,
der aber auch ganz provisorisch mit den Maschinen verbunden werden
kann - also mechanisch provisorisch, nicht elektrisch... ich meine
z.B. mit Klebeband befestigt. Die elektr. Verbindung muß natürlich
entsprechend den hohen Strömen niederohmigst sein! :)
Woran es hakt? Diese Akkus kann man nur 300 mal aufladen.
Ob ein 36V Akku nach 2 Jahren hinüber ist, oder die 2 unterschiedlichen
Akkus nach 4 Jahren schlapp machen - das kommt doch auf das selbe
heraus.
Der Hersteller macht auch den Mist, dass solche Akkus nur über bestimmte
Datenverbingungen über die Kontakte sich erst einschalten. Also
zusätuzlich keine lange Freude an der Zweckentfremdung vorhanden.
Wenn Du aber nur 70-80 der Kapazität nutzt, dann sind durchaus 3000
Ladungszyklen möglich. Aber so einen Akkupack mußt Du Dir selbst bauen.
Die Bosch 18v werden zur Zeit auf eBay verscherbelt, die werden von
Promotion Packs getrennt und dann separat verkauft. Nicht im Sinne des
Herstellers, wird aber so gemacht. Also ist die beste und günstige
Lösung der Kauf von separaten 18v Akkus. Die DCDC Lösung macht nur dann
Sinn, wenn man das Projekt einfach mal gerne durchziehen möchte und
etwas dabei lernen möchte.
Der OP ist ja anscheinend raus, aber zur Dokumentation für die Nachwelt:
Auf Aliexpress und anderswo gibt es leistungsstarke Umsetzer auf 19V
(Notebook-Spannung, das wäre ja im Limit eines vollen 18V-Akkus). Das
sollte funktionieren. In etwa das hier:
https://www.aliexpress.com/item/32779241317.html
der OP hatte nur ein schönes langes Wochenende :P
... 1000 Dank für die Wertvollen Tipps.
Ja, das war nur etwas her gesponnen, die Idee war, möglichst wenig
unterschiedliche Akkus auf möglichst vielen Geräten nutzen zu können und
lieber alle paar Jahre ein paar neue Akkus kaufen anstelle von bestimmte
Akkus welche man selten braucht kaputt gehen lassen...
Aber letztenendes hat Harald recht. Mal aus "spaß" kann man sowas bauen,
aber wirklich einen Mehrnutzen wird man damit nicht haben.
meine Hoffnung war, mit einem 6Ah 36V Akku einen 12Ah 18V Akku
(selbstverständlich mit 20% Verlust) kredenzen zu können... Technisch
sicherlich möglich, wirtschaftlich momentan aber nicht.
Danke & Gruß
- bumba