Hallo zusammen Als ich letztes Jahr an der Automation in München war, hatte Bosch Rexroth einen Demonstrator für Lineartechnik und Industrie 4.0 ausgestellt. Für mich das bemerkenswerteste war, dass die Maschinenhaube gleich mit einem transparenten Touch-Screen kombiniert wurde. https://www.antriebstechnik.de/rexroth-lineartechnik/ Kann man solche Displays überhaupt kaufen und wenn ja wo? Ich kenne nur Samsung und LG, die etwas in die Richtung haben. Aber die sind einerseits sehr teuer und auch noch nicht wirklich verfügbar. Gruss Patrick
Mir würde da spontan die Kombination eines Beamers und entsprechender optischer Sensorik (Kamera, Infrarotrahmen ....) einfallen. https://video.golem.de/audio-video/18444/sony-xperia-touch-projektor-hands-on-mwc-2017.html
Patrick B. schrieb: > Kann man solche Displays überhaupt kaufen und wenn ja wo? Ich kenne nur > Samsung und LG, die etwas in die Richtung haben. Aber die sind > einerseits sehr teuer und auch noch nicht wirklich verfügbar. Theoretisch kannst du jedes z.B. TFT-Panel verwenden und packst das zwischen zwei Glasscheiben. Wenn du einen normalen Monitor zerlegst, ist da ja auch nichts anderes drin als ein TFT-Panel, aber eben noch mit dem Teil für die Hintergrundbeleuchtung, weshalb man nicht ganz durchgucken kann. Das Problem ist wohl eher die Abnahmemenge die großen Displayhersteller liefern dir bestimmt auch die reinen TFT-Panels, wenn die Abnahmemenge stimmt ;) Mit Beamer is eine seit Jahren gezeigte Spielerei, die im industriellen Bereich aber hoffentlich noch ein wenig auf sich warten lässt...
Hallo. Rein Theoretisch brauchst du nur einen Alten TFT Monitor der ein Touchdisplay hat, gab es zu Zeiten als TFT noch neu war zwar nicht oft, aber es gab sie. Wenn du so einen Montior öffnest hast du die verschiedenen schichte. Ganz zu letzt ist dann die Beleuchtungsschicht. Bei TFT monitoren ist das eine matte scheibe die links und rechts von Kaltlichtkatoden beleuchtet wird, bei heutigen LED Monitoren wird es mit LEDs gemacht. Wenn du diese Beleuchtungsschit entfernst, hast du eine durchsichtige scheibe. Alles was weiß auf dem Monitor angezeigt wird ist dann einfach durchsichtig. Mit dieser Technik haben sich schon so manche leute mit einem Tageslichtprojektor günsitg einen beamer gebaut. Willst du das mit einem Alten Monitor z.B. in einen 3D Drucker einbauen, musst du nur dafür sorgen das der 3D Drucker später von innen komplett weiß ist und dann möglichst hell mit kalt weißen LEDs ausgeleuchtet ist. Hier ein link zu einem Video wo diese technik in einen PC eingebaut wurde. https://www.ibuypower.de/Product/LandingPage/Snowblind
Mit Glasscheibe kenne ich das als Ultraschall Touch. Suchbegriff ist SAW_Touch. Einer von vuelen http://www.keetouch.com/en/products/info_2.aspx?itemid=65&parentid=1&lcid=5
Christian W. schrieb: > Mit Beamer is eine seit Jahren gezeigte Spielerei, die im industriellen > Bereich aber hoffentlich noch ein wenig auf sich warten lässt... Kommt wohl darauf an, wie und was dargestellt werden soll. Mittlerweile habe ich bei Bosch nachgefragt, was sie da verwendet haben. Das Display selber scheint von einer weiteren Firma zu sein: https://www.emkon-system.de/smart-solutions-de welche wiederum auf dem iWindow-Projekt der Unit-Stuttgart aufbaut (-> OLED Display als Basis, um das Problem der Hintergrundbeleuchtung zu umgehen). https://www.iwindow.info/ https://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/9835 Mahl schauen, was sich da noch alles ausgraben lässt.
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