Hi,
hab hier einen Flachbettscanner mit Bruchkante, bei dem aber unten am
wagen mit der scanneinheit ein kleines teil abgebrochen ist, um das man
das Gummiband legt mit dem die scanneinheit unter dem scannglas von
rechts nach links gezogen wird. Da solche Scanner erst ab 200 Euro zu
haben sind, wollte ich versuchen das zu kleben. Die Fläche ist nicht
groß, ca. 0,5cm. Um was für einen Kunststoff es sich genau handelt kann
ich nicht sagen.
Was für Kleber bietet sich hier an? Bei amazon gibt es sowas wie
"Schweißnaht aus der tube" für ca. 16 Euro.
Lona schrieb:> "Schweißnaht aus der tube"
Das ist auch nur Cyanacrylat mit Füller.
Viele Kunststoffe lassen sich nicht gerne kleben, höchstens Schweißen
mit einem Lösungsmittel (Chloroform, DME,...).
Ich habe aber gute Erfahrungen mit Sekundenkleber bei so etwas gemacht.
Meist kann man auch eine Hohlkehle um das Teil damit erzeugen, um den
Querschnitt an der Stelle zu vergrößern. Als Füller kann man Backpulver
verwenden und damit einen großzügigen Klebertropfen zur sofortigen
Polymerisation bringen.
Das zu kleben wird schwierig werden. So wie ich das lese, wirkt da schon
eine nicht unerhebliche Kraft auf das Teil und da ist die Klebefäche
schon sehr gering. Mit einem Kleber speziell für die Kunststoff geht es
vielleicht.
Wenn es möglich ist würde ich an der Stelle mehr Material wegnehmen und
was nachfertigen.
Wenn ich das richtig lese ist das so eine Art Umlenkrolle. Zieht das
Band in Richtung Klebestelle? Dann könntest Du folgendes machen: Feile
an der Bruchstelle eine Hohlkehle ein. In diese klebst Du einen
passenden runden Metallstift mit Sekundenkleber ein.
Ein Foto von der Schadensstelle wäre schon hilfreich.
Lona schrieb:> Was für Kleber bietet sich hier an?
Einer der zum Kunststoff passt.
Manche lassen sich 'schweissen', Polystyrol und PVC, andere lassen sich
fast nicht kleben Polyethylen und Teflon wieder andere leidlich
zusammenbappen ABS und Polypropylen.
Aber wenn schon das massive Kunststoffteil wegbrach, wird ein geklebtes
auch wegbrechen. Besser also stabiler bauen, eine Metallschraube ins
Restplastik drehen welche das Gummiband hält ?
Zeno schrieb:> Feile> an der Bruchstelle eine Hohlkehle ein. In diese klebst Du einen> passenden runden Metallstift mit Sekundenkleber ein.
das hält keine Minute, da sich weder Metallstift noch das vorhandene
Kuststoff in einer Offenen Kehle mit keinem Kleber dieser Welt
vernünftig zueinander verbinden lassen. Da haftet einfach nix.
Zeno schrieb:> Wenn es möglich ist würde ich an der Stelle mehr Material wegnehmen und> was nachfertigen.
Und wenn der Zehennagel eingewachsen oder das Schienbein gebrochen ist,
gleich bis zum Knie amputieren :-) Mensch, wat fott es, es fott. Lieber
erst mal dran lassen!
MaWin schrieb:> eine Metallschraube ins Restplastik drehen
Dazu wird vermutlich bei der gegebenen Schadstelle nicht genügend
Material vorhanden sein, selbst wenn man sich beim Optiker winzige
Brillenbügel-Schrauben organisiert.
gelegentlich hilft jedoch eine andere "brutale" Methode:
"Draht mit Lötkolben in Kunststoff einschmelzen"
Ich hatte hier einen HP Officejet Pro 8500A auf dem Tisch, welcher
gleich beim hochfahren im Selbstest einen Papierstau meldete.
unter Suche von "Plastic Clutch Gear 8500A" wird man fündig, das dann
gerne mal ein Zahnrad gebrochen ist, welches für den Walzentransport
zuständig ist. Leider gibt es das nirgendwo als Ersatzteil zu kaufen,
höchstens zum selber Drucken.
Mein (erfolgreicher) Reparatur-Ansatz:
Ein ca. 10 mm langes Stück einer Heftklammer, "schön" im Zickzack (1mm
pro Zacke) zurecht gebogen, wurde als "Prothese" in den Kunstsoff
eingeschmolzen. Dazu das defekte Teil sorgfältig in kleinen Schraubstock
einspannen, und die Prothese sorgfältig vorbereiten. Biegung etc. des
Prothesen-Stückes müssen vorher gut zurecht gebogen sein.
Das Stahl der Heftklammer ist mechanisch genügend belastbar. Durch die
Rechteck-Form der Klammer und den Zickzack im Draht ist eine stabile,
dreidimensionale Position im Kunstoff gegeben, so dass sich dieser nicht
wieder "raus zieht"
Dann mit einer feinen Lötkolbenspitze mit "viel Temperatur" (meiner ist
auf 350 Grad eingestellt, damit relativ viel Wärme über den kleinen
Kontaktpunkt zwischen Lötkolbenspitze und Draht übertragen wird) und mit
viel Gefühl den Draht langsam und tief ins Plastik versenken. Die sich
durch das aufschmelzen ergebenden kleinen "Plastik-Wülste" kann man fein
mit der Lötkolbenspitze weg-modellieren.
Falls notwendig, kann man natürlich auch 2 oder 3 Drähte einschweißen
(dazu müsste man den Probanden mal ansehen, und sich der mechanischen
Kräfte verdeutlichen)
nimm erstmal uhu hart um das teil wieder anzukleben
lass das dann aushärten und schmir danach noch ein paar zusätlich
schichten üner die bruchstelle um sie zu verstärken , das auch wider gut
durchhärten lassen und danach erst wieder belasten
der kleber zieht schnell an und sollte den kunststoff etwas anlösen,
also fix arbeiten und nicht zu üppig direkt aufs material sonder in
mehren schichten
das wird schon
bernte schrieb:> und sollte den kunststoff etwas anlösen,
das Klebe-Verhalten kann man (bevor man alles damit einpampt) mit einem
kleinen "Tropfen" auf dem zu klebenden Teil an einer Seitenstelle
prüfen:
Sollte es sich nach der Trocknung leicht vom Untergrund "abpolken"
lassen (also nur geringe Haftung haben), dann wird es auch an der
Bruchfläche genau so schlecht haften.
gelegentlich hilft (-> Google Suche) "Primer für Acrylat", einen
Untergrund fürs Kleben aufnahmebereiter und williger zu machen.
Wegstaben V. schrieb:> Zeno schrieb:>> Feile>> an der Bruchstelle eine Hohlkehle ein. In diese klebst Du einen>> passenden runden Metallstift mit Sekundenkleber ein.>> das hält keine Minute, da sich weder Metallstift noch das vorhandene> Kuststoff in einer Offenen Kehle mit keinem Kleber dieser Welt> vernünftig zueinander verbinden lassen. Da haftet einfach nix.
Ob das hält hängt davon ab, in welche Richtung das Band zieht. Ach ja
ausreichend tief sollte die Kehle schon sein.
Wegstaben V. schrieb:> Zeno schrieb:>> Wenn es möglich ist würde ich an der Stelle mehr Material wegnehmen und>> was nachfertigen.>> Und wenn der Zehennagel eingewachsen oder das Schienbein gebrochen ist,> gleich bis zum Knie amputieren :-) Mensch, wat fott es, es fott. Lieber> erst mal dran lassen!
Dir ist hier schon klar, das Du hier kompletten Sch... geschrieben hast
der in keinster Weise zu Lösung beiträgt. Bei mechanischen Reparaturen
kann es durchaus sinnvoll sein, weiteres Material wegzunehmen um Platz
für einen Ersatz zu schaffen, wenn man das Orginal nicht bekommt.
Meinst Du ernsthalt das Deine Brutalomethode da besser ist? Wohl eher
nicht, denn wenn das in die Hose geht, und die Wahrscheilichkeit ist
sehr hoch, dann ist es endgültig ein Fall für den Schrott.
Was machst Du überhaupt wenn sich der Kunststoff nicht thermoplastisch
verformen läßt?
Wegstaben V. schrieb:> dazu müsste man den Probanden mal ansehen, und sich der mechanischen
Das wäre natürlich das Beste, aber hier bleibt uns der TO ja jegliche
Information schuldig.
Man nehme da einen Plastic/Polystyrolkleber.
Ich habe hier gerade CONTACTA.
Damit es richtig hält, eine Woche warten.
Ein Bild wäre gut.
Falls es aber Polycarbonat ist, geht der Plastekleber nicht.
Zeno schrieb:> Bei mechanischen Reparaturen> kann es durchaus sinnvoll sein, weiteres Material wegzunehmen um Platz> für einen Ersatz zu schaffen, wenn man das Orginal nicht bekommt.
naja, was sollte denn eine Material-Entfernung (für den gegebenen Fall)
für einen Vorteil bringen? Der Kunststoff ist ja (höchstwahrscheinlich)
nicht "morsch", wie z.B. ein Holz-Stückchen. Es scheint auch nix
"zerbröselt" zu sein, wie z.B. eine Kunstoff Gewinde-Hülse zur
Schrauben-Aufnahme.
Insofern bringt so etwas "hier" vermutlich erst mal keinen (direkten)
mechanischen Nutzen. Ja, ich hab in meinem Leben schon genug Scanner
(Einheiten) und Drucker repariert, um das auch ohne genaue Modellangabe
beurteilen zu können.
Selbst wenn du da aus "irgendeiner geometrischen Form" Material
entnimmst, welches du dann durch das selbe (oder ein anderes) Material
ersetzt: Du hast weiterhin das Problem, das du da das "neue" Material
mit dem "alten Material" in Verbindung bringen must. Kleben, Schweißen,
wie auch immer.
Eine Klebefügung von 2 gleichen Materialien (egal ob das eine stückchen
neuer gefertigt ist) bringt die Sache ja nur wieder "zurück auf den
Anfang". Da hätte man nix bestehendes amputieren, und dirch was neues
ersetzen müssen.
Und du hast zusätzlich das Problem, das du das neue Teilstück mechanisch
genau so hinbekommen musst wie das entfernte Stück. Bei einer
Kunstoff-Gewinde-Hülse machbar. Bei meiner genannten Reparatur mit dem
Kupplungs-Zahnrad die einfachste Lösung, da Nachdrucken mier hier nicht
möglich war.
Naja, es gibt sicherlich Ausnahmen (z.B. die erwähnte
Kunststoff-Gewindehülse), wo man alt durch neu ersetzen und einfügen
kann.
Schlussendlich bräuchte man mal ein Foto der Schadstelle, um den
konkreten Reparaturfall besser beurteilen zu können.
Zeno schrieb:> weiteres Material wegzunehmen um Platz> für einen Ersatz zu schaffen, wenn man das Orginal nicht bekommt.Zeno schrieb:> Deine Brutalomethode
Hmmmm .. Deine Methode (Material wegnehmen) ist also weniger "brutalo",
als das bestehende Material zu nutzen und in der genannten Weise
zusammen zu fügen?
Zeno schrieb:> Was machst Du überhaupt wenn sich der Kunststoff nicht thermoplastisch> verformen läßt?
das habe ich für die genannte Reparatur im Vorfeld überprüft, auch z.b.
ob sie durch MEK (Methyl-Ethyl-Keton) kalt-verschweißbar ist. Es gibt
übrigens relativ wenige duroplastische Kunststoffe bei den Geräten,
welche ich repariere. Das Antriebs-Zahnrad der Fotowalze (m)eines
Kyocera FS-1600+ ist so ein Fall. Kleben nutzt da grad gar nix
(ausprobiert).
Und wenn es so sein sollte, dann lasse ich mir halt eine andere
Reparaturmethode einfallen.
Ohne eine Handvoll aussagekräftiger Bilder und ohne eine Schmelzprobe an
unauffälliger Stelle ist das alles fruchtlose Kaffeesatzleserei und
damit vergebliche Liebesmüh'.
Ist das Teil durch die übliche Belastung des Scanners gebrochen? Oder
irgendwie versehentlich durch menschliche Kraft.
Wenn ersteres, dann bedeutet das, dass die Reparatur mindestens so
robust sein muss, wie das Originalteil. Fürchte durch Kleben oder
chemisches Schweissen bekommt man das nicht hin.
Wenn es die unmittelbare Umgebung zulässt, würde ich die Bruchkante so
dick wie möglich in dickflüssigen Zweikomponentenkleber ummanteln.
Wegstaben V. schrieb:> naja, was sollte denn eine Material-Entfernung (für den gegebenen Fall)> für einen Vorteil bringen?
Muß man Dir wirklich alles erklären? Man kann so z.B. eine Fläche
schaffen, um das anzufertigende Teil besser mit dem Orginal verbinden zu
können. Ob die Verbindung durch kleben, schweißen oder Schrauben erfolgt
ist erst mal Rille. Das hängt dann von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Wegstaben V. schrieb:> Insofern bringt so etwas "hier" vermutlich erst mal keinen (direkten)> mechanischen Nutzen. Ja, ich hab in meinem Leben schon genug Scanner> (Einheiten) und Drucker repariert, um das auch ohne genaue Modellangabe> beurteilen zu können.
Aha - hast Du eine Glaskugel?
Wegstaben V. schrieb:> Und du hast zusätzlich das Problem, das du das neue Teilstück mechanisch> genau so hinbekommen musst wie das entfernte Stück.
Nöö muß Du nicht. Es muß nur an der Stelle wo die Funktion gefordert ist
mit dem alten ähnlich sein, um die Funktion zu gewährleisten. Der Rest
muß so beschaffen sein das es mit dem Rest vernünftig verbunden werden
kann.
Deine Fummelei mit dem Lötkolben ist Pfusch. Das Teil ist sehr
wahrscheinlich abgebrochen, weil es an dieser Stelle einfach zu schwach,
dimensioniert ist. Mit Deinem Rumgemurkse schwächst Du die Stelle noch
mehr, so das der nächste Bruch vorprogrammiert ist. Wenn man das
ordentlich machen will muß man erst mal eine geeignete Basis schaffen.
Wie selbige genau aussehen muß kann man nur konkret sagen, wenn man das
Teil mal sehen könnte, aber das ist offensichlich ein Geheimnis.
Alex G. schrieb:> Ist das Teil durch die übliche Belastung des Scanners gebrochen? Oder> irgendwie versehentlich durch menschliche Kraft.
Heutzutge sind leider viele Kunststoffe so designed, dass diese nach
gewisser Zeit, wenn die untauglichen Weichmacher raus sind, so spröde
werden dass sie der ursprünglichen Aufgabe nicht mehr gewachsen sind.
Da hilft dann auch kein kleinfächiges dranpappen mehr. Es muss dann
stattdessen eine neue Basis geschaffen werden welche dazu führen kann
dass von dem untauglichen Material erst noch mehr entfernt werden muss
um etwas in der bisherigen Form neu anmodellieren zu können.
Bei einem künstlichen Hüftgelenk für einen Menschen muss beispielsweise
auch erst der vorhandene Kugelkopf des Knochens abgetrennt werden...
Bezüglich Kleber habe ich mit PattexStabilit gute Erfahrungen gemacht.
Aber auch dieser muss zum zu verklebenden Werkstoff passen.
Armin X. schrieb:> Da hilft dann auch kein kleinfächiges dranpappen mehr. Es muss dann> stattdessen eine neue Basis geschaffen werden welche dazu führen kann> dass von dem untauglichen Material erst noch mehr entfernt werden muss> um etwas in der bisherigen Form neu anmodellieren zu können.
So sehe ich das auch.
Armin X. schrieb:> wenn die untauglichen Weichmacher raus sind, so spröde> werden dass sie der ursprünglichen Aufgabe nicht mehr gewachsen sind.> Da hilft dann auch kein kleinfächiges dranpappen mehr. Es muss dann> stattdessen eine neue Basis geschaffen werden welche dazu führen kann> dass von dem untauglichen Material erst noch mehr entfernt werden muss> um etwas in der bisherigen Form neu anmodellieren zu können.
hmmmm .. ein Antriebsritzel oder Ankerblock für ein Gummiband hat also
Weichmacher? Was könnte wohl konstruktiv ein Vorteil sein, diese
Komponenten weicher, flexibler und elastischer zu machen?
Und wieso versprödet solch ein Bauteil duch den Verlust der Weichmacher
also nur partiell, so dass dann "das untaugliche Material" durch
Entfernen, und "dranmodellieren" von neuem Material (wohl welches mit
Weichmacher) gerettet werden kann?
Ich glaube, ich brauche Nachhilfe in alternativer Chemie oder Physik.
Wegstaben V. schrieb:> hmmmm .. ein Antriebsritzel oder Ankerblock für ein Gummiband hat also> Weichmacher? Was könnte wohl konstruktiv ein Vorteil sein, diese> Komponenten weicher, flexibler und elastischer zu machen?
Woher weist Du das es Ritzel oder ein Ankerblock ist? Sagt das die
Glaskugel? Vielleicht sollten wir erst mal klären was Du unter einem
Ankerblock verstehst- am besten mit Foto-, damit wir von der gleichen
Sache reden.
Allerdings habe ich so den Eindruck, das die Chemie der Kunststoffe
nicht so Dein Ding ist. In den meisten Kunststoffen sind Weichmacher
enthalten. Das hat nichts damit zu tun das das Ding danach flexibel,
biegsam etc. ist. Die Weichmacher bewirken einfach das der Kunststoff
nicht spröde ist uund schon bei der kleinsten Biegellast bricht. Das ist
wie beim Stahl, der durch einen hohen Kohlenstoffanteil zwar härter wird
aber eben auch leichter bricht.
Sebastian R. schrieb:> Lona schrieb:>> "Schweißnaht aus der tube">> Das ist auch nur Cyanacrylat mit Füller.
Ja aber äußerst wirkungsvoll, schon diverse Reparaturen damit
durchgeführt auch an rastenden Kunststoffnasen und auch schon ne Ecke
von nem Kunststoffgehäuse damit wiederhergestellt.
Ich würde also sagen das es durchaus einen Versuch wert ist.
UHU Spezialkleber Hart Kunststoff, Geeignet für wasser-, temperatur-,
säure- und laugenbeständige Verklebungen von Hartkunststoffen, 30 g
überseh ich da irgendwas?
euch ist schon klar dass ich hier nicht vom papier kleber rede?
habt ihr den eingangspost nicht gelesen
Bernd M. schrieb:> UHU Spezialkleber Hart Kunststoff, Geeignet für wasser-, temperatur-,> säure- und laugenbeständige Verklebungen von Hartkunststoffen, 30 g>> überseh ich da irgendwas?
Natürlich übersiehst du was, obwohl du mit dem Kopf per verlinktem
Datenblatt drauf gestossen wirst.
Plötzlich nennst du ihn "UHU Hart Kunststoff".
das ist ein anderer Kleber als "UHU Hart" den du zuvor genannt hast.
Aber klar, alle doof, ausser dir.
"Caramba" ist nun eben Caramba Super Rostlöser, auch wenn die Firma
inzwischen dutzende Produkte unter dem Namen Caramba herstellt,
und UHU ist UHU-Alleskleber, auch wenn die Firma Bolton inzwischen über
hundert Produkte unter dem Namen UHU herstellt,
so ist UHU Hart auch UHU Hart, und nicht etwa UHU Hart Kunststoff.
Ich kann auch nichts für die Dämlichkeit der Hersteller, einen einmal
eingeführten Namen bis zur Unkenntlichkeit ausschlachten zu müssen, das
ist die Verantwortung der Marketingfuzzies, die bekanntlich einen IQ
unterhalb von 10 haben.
Im Endeffekt verschwinden solche zerredeten Produkte von der Bildfläche,
statt Caramba nimmt man heute WD40, statt Pattex (DEM Pattex, nicht
einem der dutzenden Produkte die heute Pattex heissen) nimmt man
Kövulfix.
Bernd M. schrieb:> überseh ich da irgendwas?
ja, es gibt "UHU hart", sowie "UHU hart Kunststoff". Der erstgenannte
ist Balsa-Holzkleber, der andere für Kunststoffe
Berntes Hinweis in einen obigen Beitrag war:
"nimm erstmal uhu hart um das teil wieder anzukleben"
Da kann man sich gegebenenfalls im Laden oder online schon mal
"vergreifen", wenn das nicht klar herausgestellt wird.
ein Photo hilft dir Möglichkeiten der Reparatur aufzuzeigen auf die man
noch nicht gekommen ist ansonsten kann man nur raten.
Alle Bauteile aus Kunststoff haben laut Verordnung nen Aufdruck aus
welchem Material sie sind einfach nur mal schauen im Gehäuse. Das würde
das raten hier vereinfachen und man könnte die Verfahren eingrenzen.
Lona schrieb im Beitrag #5882475:
> Photo schrieb:>> Photo !!!>> Nein !!!>> Reicht die Beschreibung nicht ???>> Bist wohl kein Experte, wahh ???
Du willst Hilfe haben und um Dir zu helfen braucht es halt ein Foto, um
das richtig beurtelen zu können.
Aber an Stelle Selbiges zu liefern, wirst Du hier noch frech und motzt
die Leute die Dir helfen wollen dumm an.
Trolle Dich! Aus solche Leute wie Dich kann man hier gut und gerne
verzichten.
Wegstaben V. schrieb:> Zeno, das "Nein!!" war wohl in Troll-Bitrag von jemand anderen. Nicht> drauf reinfallen und drauf reagieren!
Ne das war schon vom TO - habe seinen Post komplett zitiert. Der Post
wurde aber zwischenzeitlich gelöscht.
Harald W. hatte ja auch drauf reagiert.
Das ist hier wieder mal typisch, da eröffnet einer Thread, klinkt sich
dann aus und sieht zu wie die Leute hier zur Hochform auflaufen. Und
wenn er denn wieder auftaucht werden die die ihm helfen wollen dumm
angemacht.
Wegstaben V. schrieb:> Und wieso versprödet solch ein Bauteil duch den Verlust der Weichmacher> also nur partiell, so dass dann "das untaugliche Material" durch> Entfernen, und "dranmodellieren" von neuem Material (wohl welches mit> Weichmacher) gerettet werden kann?
Wie schon mehrfach festgestellt fischen wir mit unseren Empfehlungen nur
im Trüben weil weitere Infos und ggf Bilder fehlen.
Wenn nun ein komplex gefertigtes Bauteil partiell höher belastet wird
wird es bei nachlassen der Elastizität am Punkt der höchsten relativen
Belastung als erstes brechen.
Noch fragen Kienzle? ;-)
Harald W. schrieb:> Lona schrieb im Beitrag #5882475:>>>> Photo !!!>>>> Nein !!!>>>> Reicht die Beschreibung nicht ???>> Nein !!!
Scanner, kein Photo.
>> Ein Bild ist nötig.>> Ich würde da eine mech. Lösung machen.
Abpausen. :)
Wie schon mehrfach gesagt:
Ohne zu wissen, um welchen Kunststoff es sich handelt, kann nur schwer
ein geeigneter Klebstoff gefunden werden.
UHU plus Endfest 300 eignet sich zB zum Verkleben von Duroplasten. Und
kann thermisch ausgehärtet werden, was die Endfestigkeit noch deutlich
erhöht.
Alternativ könnte das Teil auch evtl gedruckt oder gefräst werden (zB
aus POM).
...vll biegt man sich den Haken auch aus einer dünnen Gewindestange und
schraubt die am bestehenden Rest ein und matscht noch etwas Epoxyd dran.
Halte ich für zielführender wenn mech. mgl...
Klaus.