Bei diesen Drehstrom-Fahrzeugantrieben, über Umrichter, muß man damit
umgehen, daß die Spannung über dem Motor, bei kleinen Drehzahlen sehr
klein ist. (Gleichzeitig ist die Stromstärke hoch) Die PWM-Pulse sind
dann sehr schmal, da werden dann, bei höherer PWM-Frequenz
Minimalzeiten, für die Schaltvorgänge, unterschritten. Lösung ist, mit
geringerer PWM-Frequenz anzufahren, das machen so ziemlich alle
Eisenbahnfahrzeuge, auch bei Straßenbahnen kann man das beobachten. Wie
man den Wechsel zur normalen PWM-Frequenz, bei steigender
Geschwindigkeit, gestaltet, ist dem Konstrukteur des Umrichters
überlassen. Da sind unterschiedliche Varianten in Gebrauch. Da gibt es
alles mögliche, vom umschalten in einem Rutsch, über langsam, per Rampe,
hochziehen, bis zu dem netten Gag mit der Tonleiter. Die PWM wird ja
üblicherweise von einem Mikrocontroller gesteuert, da sind die
Möglichkeiten fast grenzenlos.
Mit freundlichen Grüßen - Martin