Man muss beim internen Takt nur auf die Kalibrierbedingung
achten: bei den meisten Chips Vcc = 5 V, Tamb = 25 °C, falls
mehrere Frequenzen möglich sind, ist der Oszillator für 1 MHz
automatisch kalibriert. In diesem Rahmen ist er durchaus für
UART-Betrieb geeignet, ansonsten muss man nachkalibrieren
(entweder über EEPROM-Werte oder zur Laufzeit dynamisch, falls
man ein anderes Normal hat, z. B. einen 32-kHz-Quarz).
Zu beachten ist natürlich noch, dass 1 MHz nur für 9600 Bd
geeignet ist, wenn man das U2X-Bit setzt und damit das
Oversampling von 16fach auf 8fach reduziert.
Ob man ,nur' mit 1200 Bd oder schneller arbeitet, ist übrigens
(bis auf U2X bei 9600 Bd) egal, da der relative Fehler des
internen Oszillators gleich bleibt, damit auch die möglichen
Abtastfehler eines externen Empfängers. Wenn die Frequenz nicht
stimmt, dann gehen eben 1200 Bd genauso schlecht wie 9600 Bd.