Gerade eben auf ARD:
Im Silicon Valley bekennen sich immer mehr zum Konsum von LSD, um
kreativer zu werden. Angeblich wird dort seit Jahren das sogenannte
Micro Dosing praktiziert. Dabei werden kleine, minimale Dosen von LSD
konsumiert.
Die dortigen Entwickler stehen unter Druck, ebenso erfolgreich zu sein
und haben Depressionen, gegen die LSD hilft / helfen soll.
70% der Studenten gegen zu, dass sie LSD genommen haben.
Steve Jobs hat es angeblich auch genommen. (Zitat)!
Man hofft, dass LSD irgendwann offiziell wieder zugelassen wird. Derzeit
ist es verboten.
Funktioniert es, oder fühlt man damit sich nur so, als ob es
funktioniert? Wer kann da praktische Erfahrungen beisteuern? Besonders
solche aus dem Automobilbau würden mich interessieren, nachdem Silicon
Valley hier nicht allzu oft vertreten ist, IGM aber umso häufiger.
Andererseits erwecken in mir manche Firmen den Eindruck, als ob eine
gewisse Dosis bei jenen eingeplant ist, die ihre Produkte nutzen
müssen.
Bastian schrieb:> 70% der Studenten gegen zu, dass sie LSD genommen haben.
In Deutschland bringt das eh nichts. Also ob das LSD bei den meisten
Bologna Spastis etwas bringen würde. Fähiger werden die davon auch
nicht.
>70% der Studenten gegen zu, dass sie LSD genommen haben.
Das besagt überhaupt nichts!
Erfahrungsgemäß probieren die meisten, jungen Leute mal Drogen. Außer
ein paar prominenten Politikern, die bei Haschisch nicht inhaliert
haben.
Ich trau grundsätzlich keiner Statistik, die ich nicht selber gerundet
habe.
Aber wie AVR erkannt hat: Es besteht ein Unterschied zwischen "Ich
fühle, dass es besser geht" und "es geht besser". Vor allem wenn dabei
externe Hilfsmittel im Spiel sind.
Übrigens darüber wie es die Usanesen mit Drogen und Medikamenten halten
konnte man ja auch in der letzten Zeit genügend in den Presse lesen.
In Kreativ-Bereichen wie Werbedesign sind Drogen ziemlich verbreitet.
Koks, Alkohol, gerne beides zusammen. Eigentlich kennt man das ja vorher
und nimmt sich vor, keine Drogen zu nehmen. Sondern nur Alkohol beim
Feiern, und das tut man oft. Blöderweise nimmt diese Entschlossenheit
mit steigendem Alkoholpegel massiv ab.
Ein Bekannter ist darin untergegangen. Man tut damit nicht nur sich
selbst keinen Gefallen, auch die persönliche Umgebung leidet darunter,
etwa die Eltern.
Sebastian S. schrieb:> @Deca Durabolin>>kleiner hinweis: lass die finger von sowas>> Noch ein kleiner Hinweis: Du machst es Dir zu einfach!
Nö. DU machst es dir einfach, wenn du meinst, Drogen seien eine Lösung
für deine privaten Probleme. Anscheinend geht der "Generation weiß nix,
bin nix kann nix" selbst simpelstes Wissen von einst verloren. Nur
herummaulen übers Klima, das können die Pratzen heutzutage besser als
damals, als noch über den sauren Regen und das Ozon gemotzt wurde.
A. K. schrieb:> In Kreativ-Bereichen wie Werbedesign sind Drogen ziemlich verbreitet.> Koks, Alkohol, gerne beides zusammen.> ...> Ein Bekannter ist darin untergegangen.
Der dachte bestimmt auch mal, ist alles so "harmlos" ..
"Hermann scheißt auf's Leben .."
https://www.youtube.com/watch?v=k-n_hXJaVY8
Keine Macht den Drogen schrieb:> Anscheinend geht der "Generation weiß nix, bin nix kann nix" selbst> simpelstes Wissen von einst verloren.
Welches Wissen? Dass Drogen Scheisse sind? Welche Generation soll das
denn besessen haben, dieses Wissen?
>In Kreativ-Bereichen wie Werbedesign sind Drogen ziemlich verbreitet.>Koks, Alkohol, gerne beides zusammen. Ein Bekannter ist darin>untergegangen. Man tut damit nicht nur sich selbst keinen Gefallen, auch>die persönliche Umgebung leidet darunter.
Diese Sprüche hören die Betroffenen viel zu oft! Auf dem Blatt Papier
sehen sie aber prima aus und logisch und juristisch sind sie ja auch
korrekt.
Ein Chirurg hat mir mal gesagt: "Nach 18 Stunden Bereitschaft ganz
schnell einen Bypass legen ist kein Problem, wenn du vorher noch schnell
eine Linie ziehst". Würde mich wundern, wenn die Patienten das anders
sehen würden.
Claus M. schrieb:> Keine Macht den Drogen schrieb:>> Anscheinend geht der "Generation weiß nix, bin nix kann nix" selbst>> simpelstes Wissen von einst verloren.>> Welches Wissen? Dass Drogen Scheisse sind? Welche Generation soll das> denn besessen haben, dieses Wissen?
Die Generation die noch "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
kannte.
Claus M. schrieb:> Welches Wissen? Dass Drogen Scheisse sind? Welche Generation soll das> denn besessen haben, dieses Wissen?
Meine beispielsweise. Nur ist Wissen nicht etwas, nach dem sich jeder
richtet. Besonders nicht in jungen Jahren.
Sebastian S. schrieb:> Ein Chirurg hat mir mal gesagt: "Nach 18 Stunden Bereitschaft ganz> schnell einen Bypass legen ist kein Problem, wenn du vorher noch schnell> eine Linie ziehst". Würde mich wundern, wenn die Patienten das anders> sehen würden.
Merkst du eigentlich wirklich nicht wie verblödet deine Argumente sind?
Heute etwa schon was reingezogen?
A. K. schrieb:> Meine beispielsweise. Nur ist Wissen nicht etwas, nach dem sich jeder> richtet. Besonders nicht in jungen Jahren.
Eben. Vielleicht kommt es der Generation aber auch nur im Rückblick so
vor, nachdem sich die Lebensweisheit eingestellt hat.
Keine Macht den Drogen schrieb:> Die Generation die noch "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"> kannte.
Das dürfte dann auch meine sein. Mal darüber nachgedacht, dass dieses
Werk aber auch die Realität dieser Zeit widerspiegelt?
Wenn es vielleicht besser gehen würde:
Was ist in 20 Jahren? Du hast psychische Probleme davon, und Dein Chef
sagt scheinheilig: Ja, du paßt nicht mehr zu unserer dynamischen Firma.
Raus.
Dann kennst du den Alk als Problemlöser, und machst traurigen Abgang.
Niemand fragt mehr, daß du zum Nutzen der Firma oder Gesellschaft
gearbeitet hast.
Bastian schrieb:> Gerade eben auf ARD:>> Im Silicon Valley bekennen sich immer mehr zum Konsum von LSD, um> kreativer zu werden. Angeblich wird dort seit Jahren das sogenannte> Micro Dosing praktiziert. Dabei werden kleine, minimale Dosen von LSD> konsumiert.
Aha, also homöopatische Hippies! Cool!
Claus M. schrieb:> Eben. Vielleicht kommt es der Generation aber auch nur im Rückblick so> vor, nachdem sich die Lebensweisheit eingestellt hat.
Für mich persönlich gesprochen (ca Generation Christiane F): Das war mir
damals schon sehr klar. Wollte mir mein Hirn nicht zudonnern. Ich ahnte,
dass ich es noch eine Weile brauchen würde. Es wussten alle darum, nicht
jeder aber fand es in diesem Alter passend, vermittelte Weisheiten der
Älteren zu würdigen.
Bei der nächsten Generation der Familie wars ähnlich. Die haben als
Jugendliche auch nur den Kopf geschüttelt, ob des Alkoholmissbrauchs
manch anderer.
Bastian schrieb:> Die dortigen Entwickler stehen unter Druck, ebenso erfolgreich zu sein> und haben Depressionen, gegen die LSD hilft / helfen soll.
Wenn ich bei Big Tech arbeiten müsste, wäre ich auch depressiv, auch
ganz ohne Leistungsdruck.
#Bullshitjobs
Naja, die Erkenntnis, daß Drogen jeglicher Art immer nur eine temporäre
Scheinlösung sind, ist zwar nicht neu, muss aber immer wieder neu
vermittelt werden. Die Probleme anzugehen ist meistens DEUTLICH schwerer
und "uncooler", wenn gleich mittel- und langfristig deutlich besser.
Aber wer denkt denn heute schon langfristig, wenn er kurzfristig leichte
"Lösungen" haben kann? Das gilt nicht nur für Jugendliche . . .
@Keine Macht den Drogen
Interessant, dass Du nur Gemeinplätze absonderst.
Dem Kind sagt man: "Finger Weg, das ist heiß" (Herdplatte).
Dem (meist) Jungen sagt man: "Tu das nicht" (Stricknadel & Steckdose).
Gibt es wirklich ein Kind, bei dem das was geholfen hat?
Mein erster Versuch in Sachen Steckdose und Stricknadel bewies: "Das
stimmt ja gar nicht". Später habe ich dann das "richtige" Loch erwischt.
Zu Haschisch hat man gesagt: Das macht süchtig!
Ich konnte feststellen, dass das nicht stimmt.
Ich war aber 25 Jahre Zigarettensüchtig. Dazu hat niemand etwas gesagt.
Für die Freunde von Statistiken: Mehr als 90% der Haschischkonsumenten
haben schon vorher geraucht.
Sebastian S. schrieb:> Ich war aber 25 Jahre Zigarettensüchtig. Dazu hat niemand etwas gesagt.
Anschauungsunterricht: Wenn jemand immer wieder auf der Klasse
verschwand, um angeblich sein Konfirmandenbläsle zu entlasten, dann war
nur allzu offensichtlich, dass er nicht ohne Zigarette auskam.
Sebastian S. schrieb:> Zu Haschisch hat man gesagt: Das macht süchtig!> Ich konnte feststellen, dass das nicht stimmt.
Bestimmt nicht in dem Maße von Heroin oder Koks. Aber ansonsten: falsch.
Und vor allem: entgegen allen Aussagen der Konsumenten, Haschisch ist
nicht schädlich und ungefährlich - furchtbar, furchtbar falsch. Ich
kenne einige die jahrelang gekifft haben, die sind jetzt geistige
Wracks.
Bastian schrieb:> Im Silicon Valley bekennen sich immer mehr zum Konsum von LSD, um> kreativer zu werden.
Gras ist besser. Und gesund noch dazu.
Mit LSD kommt eher sowas raus wie die Windows-Registry oder der komische
Hund von der Suchfunktion. Oder die sprechende Büroklammer. Das muß echt
nicht sein!
Bernd K. schrieb:> Mit LSD kommt eher sowas raus wie die Windows-Registry oder der komische> Hund von der Suchfunktion. Oder die sprechende Büroklammer
Die waren ja noch witzig (wohl eher Gras als LSD), nur verhinderte Karl
Klammer die Bedienung des Programms für absolute Einsteiger, wenn er den
Focus hatte ging kein Tastendruck mehr. Klarer Fall von Schuss ins Knie.
Heute gibt es ja gar keine funktionierende Suchfunktion mehr, dafür mehr
Verstecke für Dateien.
Bastian schrieb:> Gerade eben auf ARD:>> Im Silicon Valley bekennen sich immer mehr zum Konsum von LSD, um> kreativer zu werden. Angeblich wird dort seit Jahren das sogenannte> Micro Dosing praktiziert. Dabei werden kleine, minimale Dosen von LSD> konsumiert.
Na, das erklärt so einiges, was aus dem Silicon Valley kommt.
Ich kannn mir nicht vorstellen, wie man erfolgreich entwickeln (!!)
soll, wenn man die normale Funktion des Gehirns stört. Genau das tut LSD
nämlich, siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/LSD
Amiland wird gerade von einer Drogenwelle überrollt.
Es trifft besonders die weisse Mittelschicht und hat damit zu tun, das
syntetische Opiate recht lax vom Arzt bereits an sehr junge Patienten
verschrieben werden...
https://www.spektrum.de/wissen/5-fakten-zur-opioid-krise-in-den-usa/1544581
mehr Tote jährlich als durch Schusswaffen(!)
jemand schrieb:> Ich kannn mir nicht vorstellen, wie man erfolgreich entwickeln (!!)> soll, wenn man die normale Funktion des Gehirns stört.
Wirklich Entwickeln im Sinne von einem Schaltplan oder ein Layout zu
erstellen wird vermutlich nicht funktionieren, ich könnte mir aber
vorstellen, daß es durchaus im Bereich des Marketings oder Designs zu
neuen Ideen verhelfen kann, sogenannte "Bewusstseinserweiternde
Substanzen" zu konsumieren.
Ich folge da eher dem Leitbild, daß man nicht jeden Trend mitmachen
muss.
Nun, zum einen ist das hier vielleicht das falsche Forum für solche
Fragestellungen.
Zum anderen kommt man aber nicht umhin, auch hier eine gewisse
Kenntnislosigkeit bezüglich der verschiedenen Rauschmittel
festzustellen, wie die schnell gezogenen Vergleiche mit Kokain oder
Alkohol und deren Suchtpotential zeigen.
LSD hat praktisch kein Suchtpotential. Ebenso gibt es eine relativ
starke Toleranzbildung. Ein täglicher (oder noch häufigerer) Konsum, wie
er bei vielen Suchtstoffabhängigen vorkommt, ist kaum möglich.
Auch von der therapeutischen Breite, dem Abstand zwischen Wirkdosis und
tödlicher Dosis ist LSD eine der sichersten Drogen überhaupt.
Die psychologische Seite ist komplizierter.
Set und Setting sind auf jeden Fall sehr wichtig. LSD ist keine
Partydroge, die man nehmen kann um besser drauf zu sein.
Wenn jemand wirklich LSD nehmen möchte sollte er sich vorher ausführlich
informieren. Auch kleine Dosen sind wirksam. Auf jeden Fall sollte man
genug Zeit mitbringen.
Einen regelmäßigen, oder gar täglichen Konsum (auch kleiner Dosen) halte
ich dagegen für sinnlos.
Als jemand, der sein Leben lang davon die Finger gelassen hat (hey, mich
hat der penetrante Gestank sogar davon abgehalten, mal probehalber an
ner Zigarette zu ziehen), habe ich öfter Leute gesehen, deren Probleme
durch Drogen langfristig nur verschlimmert wurden, aber nicht gelöst.
Vorneweg: Wenn es chronische Krankheiten gibt, bei denen bestimmte
Wirkstoffe (beispielsweise aus Hanf) Linderung verschaffen, sehe ich
einen kontrollierten Einsatz unter medizinischer Beobachtung nicht
anders als konventionelle synthetisch hergestellte Medikamente.
Aber: Ich sehe hier auf der Arbeit jeden Tag, wohin jahrelanges
regelmßiges Kiffen führen kann. Ein Kollege aus der Buchhaltung,
mittlerweile Mitte 40 und regelmäßiger Konsument ist im Kopf einfach nur
noch fertig. Der schlappt orientierungslos in Badelatschen den Gang rauf
und runter (Badelatschen sind bei uns eigentlich ein No-Go, aber bei dem
hat man es aufgegeben), wenn er nicht gerade den halben Tag in der
Teeküche sich irgendwelches Essen bastelt oder in der Kantine Slalom um
die Tische läuft. Der Typ ist einfach nur durch, ich schätze, der hat
nur noch rein aus Mitleid seinen Vertrag hier.
Kurz gesagt, wenn da wirklich was dran sein sollte, halte ich es für
eine sehr bedenkliche Entwicklung.
Tilo R. schrieb:> Auch von der therapeutischen Breite, dem Abstand zwischen Wirkdosis und> tödlicher Dosis ist LSD eine der sichersten Drogen überhaupt.
Allerdings nur körperlich gesehen.
> Die psychologische Seite ist komplizierter.
So ist es.
Insbesondere gefährlich sind die sog. "Flashbacks", also ein Rückfall in
den Rauschzustand. Dieser kann noch lange nach der letzten Einnahme -
teilweise nach Monaten oder Jahren - auftreten, und zwar völlig ohne
Vorwarnung.
> Set und Setting sind auf jeden Fall sehr wichtig. LSD ist keine> Partydroge, die man nehmen kann um besser drauf zu sein.
Das ist das Hauptproblem dabei. LSD ist kein "Glücksbringer" sondern
verstärkt nur die Grundstimmung. Das macht LSD ziemlich unberechenbar.
> Wenn jemand wirklich LSD nehmen möchte sollte er sich vorher ausführlich> informieren. Auch kleine Dosen sind wirksam. Auf jeden Fall sollte man> genug Zeit mitbringen.
Wenn man das macht, sollte man auf jeden Fall jemanden dabei haben, der
einen überwacht.
> Einen regelmäßigen, oder gar täglichen Konsum (auch kleiner Dosen) halte> ich dagegen für sinnlos.
Ja. Da gibt es bessere Dinge, die man mit seinem Partner machen kann, um
rauschhafte Höhepunkte zu erleben ;-)
Nachdenklicher schrieb:> Als jemand, der sein Leben lang davon die Finger gelassen hat (hey, mich> hat der penetrante Gestank sogar davon abgehalten, mal probehalber an> ner Zigarette zu ziehen),
Rauchen kannst Du ja mit LSD oder Gras überhaupt nicht in einen Topf
werfen, Rauchen verursacht schwerste Gesundheitsprobleme und oft
irgendwann den frühzeitigen Tod. Und die Klamotten fangen an zu stinken
nach dem Rauch.
> Badelatschen
Wenn ich mir aussuchen dürfte ob ich an Lungenkrebs verrecken will oder
lieber mit Badelatschen in der Buchhaltung arbeiten und jeden Tag Spaß
beim Betreten der Kantine haben will dann würd ich mich ohne zu zögern
für letzteres entscheiden. Vermutlich ist er der beste in seinem Job und
deshalb kritisiert niemand seine Badelatschen.
Bernd K. schrieb:> Rauchen kannst Du ja mit LSD oder Gras überhaupt nicht in einen Topf> werfen, Rauchen verursacht schwerste Gesundheitsprobleme und oft> irgendwann den frühzeitigen Tod. Und die Klamotten fangen an zu stinken> nach dem Rauch.
Ich wollte damit ausdrücken, daß ich sogar von legalen, gesellschaftlich
weitestgehend akzeptieten Drogen die Finger lasse. Von illegalen und
gesellschaftlich wesentlich kontrovers geseheneren daher um so mehr.
Und kiffen stinkt nebenbei bemerkt ebenfalls abartig.
> Wenn ich mir aussuchen dürfte ob ich an Lungenkrebs verrecken will oder> lieber mit Badelatschen in der Buchhaltung arbeiten und jeden Tag Spaß> beim Betreten der Kantine haben will dann würd ich mich ohne zu zögern> für letzteres entscheiden. Vermutlich ist er der beste in seinem Job und> deshalb kritisiert niemand seine Badelatschen.
Der kerl ist 90% der Zeit irgendwo, aber nicht an seinem Arbeitsplatz.
Der ist alles, aber nicht der beste. Jeder aus seiner Abteilung hält ihn
für den letzten Hempel. Wenn er mal an seinem Platz sitzt, starrt er
regungslos mit weit aufgerissenen Augen das Hintergrundbild auf seinem
Bildschirm an und redet mit sich selbst.
Nachdenklicher schrieb:> Jeder aus seiner Abteilung hält ihn> für den letzten Hempel. Wenn er mal an seinem Platz sitzt, starrt er> regungslos mit weit aufgerissenen Augen das Hintergrundbild auf seinem> Bildschirm an und redet mit sich selbst.
Ok, also wenn das wirklich so ist dann haben wir also den Beweis:
Badelatschen machen den Verstand kaputt. Nehmt euch alle in Acht vor dem
Zeug.
Chris D. schrieb:> Ja. Da gibt es bessere Dinge, die man mit seinem Partner machen kann, um> rauschhafte Höhepunkte zu erleben ;-)
Gemeinsam die Steuererklärung machen? ;-)
Bastian schrieb:> Die dortigen Entwickler stehen unter Druck, ebenso erfolgreich zu sein> und haben Depressionen, gegen die LSD hilft / helfen soll.
Schwer vorstellbar. Wie von Vorrednern schon angeführt, verstärkt LSD
die psychische Grundstimmung, und zwar drastisch. Wenn jemand depressiv
ist, sollte er auf gar keinen Fall LSD nehmen, das geht voll nach hinten
los und bringt den Kandidaten oft genug in die Klapse. Aber auch
fröhliche, positive Menschen kann LSD zugrunderichten. Prominentes
Beispiel ist Syd Barrett, Gründungsmitglied von Pink Floyd. Ob LSD
dessen Kreativität gefördert hat, steht in Frage. Daß es ihn in kurzer
Zeit zum psychischen Wrack machte und er deswegen zum großen Bedauern
seiner Bandkollegen gehen mußte, ist 100% sicher.
Ich war etliche Jahre in der Technoszene unterwegs, wo Drogenkonsum
schon fast zum guten Ton gehört. Dennoch ging der Kelch an mir vorbei.
Das Risiko eines Dachschadens wollte ich nicht eingehen. Zumal man nie
weiß, ob der Stoff wirklich das ist, als was er verkauft wird oder ob
nicht üble Streckmittel drin sind. Die einzige (noch) illegale Droge,
bei der ich wenig Bedenken habe, ist Gras. Das hat noch niemandem
geschadet, der nicht auch für exzessiven Konsum anderer Drogen, allen
voran Alkohol, anfällig ist. Nein, das soll keine Aufforderung zum
Kiffen sein. Bei vergleichbarem Konsum ist es jedoch allemal weniger
schädlich als Saufen.
HerBärtiger schrieb im Beitrag #5901585:
> Nun konnte ich die geschenkte Zigarette ja nicht ausdrücken, denn das> wäre als sehr undankbar und unhöflich angekommen. Also rauchte ich> tapfer weiter und mir wurde schwindlig und übel.
Mal angenommen, du hättest Durst und jemand bietet dir eine Flasche
Wasser an. Nach dem ersten Schluck merkst du jedoch, daß es kein Wasser
sondern Wodka ist. Würdest du dann aus Höflichkeit auch die ganze
Flasche austrinken? Und wäre dir dann nicht auch übel?
> Was an diesem Dreck Schönes sein soll, das weiß ich wirklich nicht.
Das kann man von Alkohol genauso behaupten, dennoch betrinken sich
täglich Leute bis zum Einsetzen der Reversperistaltik. Die richtige
Dosis und der richtige Zeitpunkt machen den Genuß.
HerBärtiger schrieb im Beitrag #5901585:
> Was an diesem Dreck Schönes sein soll, das weiß ich wirklich nicht.> Einmal und nie wieder!
Aber Zigaretten rauchst Du, kannst Du mal erklären was an diesem Dreck
Schönes sein soll?
Bastian schrieb:> Die dortigen Entwickler stehen unter Druck, ebenso erfolgreich zu sein> und haben Depressionen, gegen die LSD hilft / helfen soll.>> 70% der Studenten gegen zu, dass sie LSD genommen haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf LSD eine gute Leiterplatte
entwickelt wird...
Wird wohl etwas schwurbelig...
Mani W. schrieb:> Bastian schrieb:>> Die dortigen Entwickler stehen unter Druck, ebenso erfolgreich zu sein>> und haben Depressionen, gegen die LSD hilft / helfen soll.>>>> 70% der Studenten gegen zu, dass sie LSD genommen haben.>> Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf LSD eine gute Leiterplatte> entwickelt wird...>> Wird wohl etwas schwurbelig...https://imgur.com/a/ZZ3Hwhttps://imgur.com/kq36rIA