Der OpAmp will ja keine Spannungsdifferenz an seinen Eingängen. Wenn wir
nun am Plus-Eingang eine Spannung von 1V anlegen und der Minus-Eingang
noch 0V ist, haben wir eine Spannung am Ausgang. Da diese Spannung an
der Basis von T1 zu seinem Emitter positiv ist, fliesst ein Strom und T1
beginnt zu leiten. Dadurch entsteht eine negative Spannungsdifferenz
zwischen Basis und Emitter von T2. Die hat zur Folge, dass dieser leitet
und die Spannung an VF2 von 0V her ansteigt.
Nehmen wir an, diese Spannung an VF2 ist jetzt 2V. Durch den
Spannungsteiler R2+R1 liegt nun am Minus-Eingang vom OpAmp eine Spannung
von 0,5V an.
Dies reicht jetzt aber dem OpAmp noch nicht, da er ja an beiden
Eingängen die gleiche Spannung haben will. Somit wird die Spannung am
Ausgang noch grösser, die Transistoren leiten noch mehr und die Spannung
an VF2 steigt schlussendlich auf 4V. Dann liegen an beiden Eingängen 1V
an und der OpAmp ist zufrieden und lässt die notwendige Spannung am
Ausgang.
In der Praxis ist es dann nicht mehr so einfach...