Ich hätte da Bedenken a) bei Blei-Säure und b) unbekanntem Hersteller
ohne Datenblatt.
Besser einen Blei-Gel Akku mit Datenblatt. Beispiel:
https://www.pollin.de/p/blei-akkumulator-kung-long-wp1-2-12-12-v-1-2-ah-271038
Beim Betrieb am Zigarettenanzünder (meistens Dauerplus) schaltet man
eine Diode vom Plus (Zigarettenanzünder) nach Plus (Akku).
Das verhindert a) Rückströme ins Bordnetz und b) begrenzt die erlaubte
Dauer-Ladespannung auf 13,7V wenn die Lichtmaschine max. 14,4V liefert.
Nachmessen macht Sinn.
Bernd K. schrieb:> Das verhindert a) Rückströme ins Bordnetz und b) begrenzt die erlaubte> Dauer-Ladespannung auf 13,7V wenn die Lichtmaschine max. 14,4V liefert.> Nachmessen macht Sinn.
Und auf dem gezeigten Akku steht auch drauf:
Stand-by 13,5 bis 13,8 Volt, damit würde das optimal passen...
Heide Dai schrieb:> oder hat das ggf. schwerwiegende Folgen für> meine Gesundheit?
Ich hoffe, Du bist keine ausgeprägte Angstperson und lädst den Akku
so, wie oben schon beschrieben...
Der Zigarettenanzünder ist normalerweise mit 10 oder 15 Ampere
abgesichert, eine schwächere Sicherung würde ich dem Akku und
der Diode vorschalten...
Ich empfehle da den Klassiker:
Eine richtige Gluehlampe vom + des Bordnetzes zum + des Akkus.
Die begrenzt den Maximalstrom recht wirksam und stoert nicht, wenn der
Strom kleiner wird. Auslegung nach dem Maximalstrom.
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> Ich empfehle da den Klassiker:> Eine richtige Gluehlampe vom + des Bordnetzes zum + des Akkus.>> Die begrenzt den Maximalstrom recht wirksam und stoert nicht, wenn der> Strom kleiner wird. Auslegung nach dem Maximalstrom.>> wendelsberg
Olala. Eine wirklich gute Idee :-) Doch stimmt das auch? So auf die
Schnelle kann ich das nicht feststellen. Wenn eine 12V Glühlampe mit ~
2V betrieben wird (U Delta von Steckdose zum Akku), wieviel Ampere I max
fließen dann?
Heide Dai schrieb:>> Seit wann ist ein Blei-Gel-Akku besser zum Laden an einem Kfz geeignet> als ein Blei-Säure-Akku? Habe ich da was verpasst?
An einem Kfz - da mag das stimmen.
In einem Kfz sieht es anders aus, dann sollte der Akku auch
innenraumgeeignet sein - also keinen Wasserstoff an die Umgebungsluft
abgeben.
>Wenn eine 12V Glühlampe mit ~2V betrieben wird (U Delta von Steckdose zum >Akku),
wieviel Ampere I max fließen dann?
Da würd ich doch mal mit einem entschiedenen "kommt drauf an" antworten.
Glühlampen mit 100 Watt Leistung haben einen sehr viel geringeren
Widerstand als solche mit 10 Watt.
Hinzu kommt, das Glühlampen keine ohmschen Widerstände sind. Werden sie
mit Unterspannung betrieben, so ist ihr Widerstand deutlich kleiner als
wenn sie mit Nennspannung betrieben werden.
Also ein entschiedenes "kommt drauf an"
Heide Dai schrieb:> Olala. Eine wirklich gute Idee :-) Doch stimmt das auch? So auf die> Schnelle kann ich das nicht feststellen. Wenn eine 12V Glühlampe mit ~> 2V betrieben wird (U Delta von Steckdose zum Akku), wieviel Ampere I max> fließen dann?
Das kommt auf den kaltwiderstand der verwendeten Glühlampe an. Muss man
ggf. messen, da möglicherweise nicht nur von Nennspannung und Leistung,
sondern auch von der Bauart abhängig.
Gibts im Netz dazu genügend Informationen
Hallo
es gibt diverse, sehr bezahlbare, 12 Akkuladegeräte aus den Modellbau.
Diese können "immer" auch Bleibatterien laden und haben den Vorteil dies
auch bei echten 12V (und sogar etwas weniger) 12V Eingangsspannung zu
bewerkstelligen (Intergrierte Step Up) und das der maximale Ladestrom
gezielt eingestellt werden kann, oft auch die Ladeschlussspannung.
Nebenbei werden halt "alle" anderen Akkutechnologien unterstützt, was
eventuell noch andere Möglichkeiten eröffnet an den du noch gar nicht zu
denken gewagt hast.
Das das laden aus den KZK Akku (und somit letztendlich der Lichtmaschine
mit ihren bescheidenen Wirkungsgrad) energetisch eher suboptimal ist
kann nur damit entschuldigt wird das der Verbrennungsmotor sowieso
während der Fahrt laufen muss und es ganz andere wesentlich schlimmere
und absolut sinnlose Störgrößen gibt (Ampelschaltung vor allem in den
Städten, 30km/h Zonen, Schikanen ("Huggel" und "Huckel"), seltsame
Geschwindigkeitsvorschriften für LKW auf den Autobahnen die für sorgen
das der gelangweilte (Fern-) LKW Fahrer unbedingt mit 95 km/h den 85km/h
fahrenden (Regional- und Gefahrengut-) Kollegen überholt und somit den
verbrauchsoptimiert fahrenden PKW Fahrer entweder zu herunter bremsen
(Energieumwandlung in sinnlose Wärme) oder Kraftstofffressende
Überhohltätigkeiten zwingt.
Jemand
Glühlampe schrieb:> Hinzu kommt, das Glühlampen keine ohmschen Widerstände sind. Werden sie> mit Unterspannung betrieben, so ist ihr Widerstand deutlich kleiner als> wenn sie mit Nennspannung betrieben werden.
Typisch ist ein Kaltwiderstand in der Größenordnung von 1/20...1/10 des
Warmwiderstands.
MfG, Arno
Heide Dai schrieb:> Kann ich diesen Blei-Säure-Mini-Akku während der Fahrt am> Zigarettenanzünder aufladen, oder hat das ggf. schwerwiegende Folgen für> meine Gesundheit?
Na ja, die Sicheeung des Zigarettenanzünders wird flegen und dann
rauchst du eben nicht mehr im Auto.
Es fehlt die Strombegrenzung.
Und eigentlich eine leichte Spannungsreduktion.
Und ein Entladeschutz damit nach dem Abstellen des Motors nichzt die
hineingeladene Energie wieder im Autobordnetz verschwindet.
Also eine robuste Diode und ein Vorwiderstand.
Schlechteste Situation bei heilen Akkkus wäre wohl: Dein Akku 12V,
Auto-Lichtmaschine lädt bis 15V. Eine Diode kostet ca. 0.7V. Bleiben
2.3V für sagen wir C/10 also 130mA macht 18 Ohm mit 1 Watt und eiene
1N4004.
... oder doch einfach die o.a. Glühbirne. Denn wie inzwischen schon
mehrfach erkannt wurde, passt die durch den Einsatz küntlicher
Intelligenz, gepaart mit einer ausgefuchsten Kombination von Elektrik
und genial konstruierter Mechanik unter Ausnutzutzung physikalischer und
quantenmechanischer Effekte den Strom in den Akku so an, daß das schon
irgendwie passt.
Den Entladeschutz erreicht man durch austecken von Hand.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Den Entladeschutz erreicht man durch austecken von Hand.
Der TO wäre nicht der Erste und Letzte, der das vergißt und ohne
Starthilfe nicht mehr vom Platz käme. Eine Glühlampe, als PTC
Widerstand, verhindert fliegen der Sicherung. Die billigste Halogen H1,
H7 etc. von einem alten Lampenset tut es bereits dafür, auch wenn diese
nicht mal wenigstens leicht glimmen sollte dazwischengeschaltet.
Heide Dai schrieb:> ggf. schwerwiegende Folgen für meine Gesundheit?
Nichts ist unmöglich. Kommt ganz auf Dich an:
12V <2Ah, da gibt es nicht viel zu Gasen. Das wäre dann Wasserstoff. Wir
gehen mal davon aus, dass der TO nicht unter dem Fahren permanent seine
Nase über die Löcher des Akkus pendeln läßt um maximal Wasserstoff zu
schnüffeln.
Die Verkabelung kann der TO dermaßen chaotisch ausführen, dass
Sie/Er/Es sich verheddert und einen lethalen Unfall baut.
Der Akku liegt so blöd herum, dass er unter das Bremspedal rutscht. Der
Akku erschlägt der Fahrer, Beifahrer und Mitfahrer, weil er beim Unfall
ungebremst im Innenraum herumfliegt.
Der Akku explodiert (Löcher für Überdruck sind zu, oder Funken beim
Anzünden entzünden den austretenden Wasserstof genau an dem kleinen
Austritttsloch.
Noch mehr Beispiele notwendig?
Dieter schrieb:
>Oliver S. schrieb:>> Den Entladeschutz erreicht man durch austecken von Hand.>>Der TO wäre nicht der Erste und Letzte, der das vergißt und ohne>Starthilfe nicht mehr vom Platz käme.
Das passiert nicht, wenn beide Batterien sich durch Laden,
in der Spannung angeglichen haben, fließt kein Strom mehr.
Die Autobatterie wird also nicht entladen.
Mani W. schrieb:> Ich hoffe, Du bist keine ausgeprägte Angstperson und lädst den Akku> so, wie oben schon beschrieben...
Leute, das ist keine Starterbatterie! Diese SLA Akkus sind i.d.r nicht
Hochstromfäghig. Darum Schreibt der Hersteller auch drauf "initial
Current 0.35A"
Sprich, der ist mit 350mA/13,8V CCCV zu laden.
Wenn man den leer an 14,4V Boardnetz hängt macht der dicke Backen!
Also nicht machen. Auch nicht über ne Diode. Auch nicht über irgend eine
Glühbirne.
Da gehört eine Vernünftige Strombegrenzung ran. Schon allein, weil es
sonst den Akku kaputtkocht. Die haben nur ein Überdruckventil, was
einmal raus ist an Elektrolyt ist raus.
Blei-Säure-Akku lädt mit Konstant-Spannung.
Hab ich jedenfalls mal so gelernt.
Was die Kommis mit Strombegrenzung sagen wollen, erschließt sich mir
leider daher nicht. Wenn der Mini-Akku 14,4V erreicht hat, und die Lima
auch nicht mehr als 14,4V generiert, wo ist denn da das Problem, den
Mini an der Autosteckdose zu laden? Bei Blei-Gel würde ich (vielleicht)
denken, es gäbe Probleme...nee, auch da eigentlich nicht. Blei-Säure und
Konstant-Spannung, ist das heute nicht mehr so easy wie früher? Am
Labornetzgerät lade ich den Akku jedenfalls noch so, und es geht auch.
Ich stelle die spannung auf 14,4V ein, und kümmere mich nicht mehr
darum. Wenn er voll ist, ist er voll - Amperemater steht auf *null
Ammpere*
Heide Dai schrieb:> Wenn er voll ist, ist er voll - Amperemater steht auf null Ammpere
Und wenn er leer ist zieht er mehr Strom, als er thermisch verkraften
kann. Der im Vlies immobilisierte Elektrolyt verarmt lokal, der
Übergangswiderstand zwischen Elektrolyt und Blei steigt, der Elektrolyt
wird heiß. Hier geht es nicht ums Gasen, sondern ums Kochen. Es sollte
klar sein, dass ein kleiner Akku keine beliebig hohen Ladeströme abkann.
Laden mit Konstantspannung geht dann, wenn die Stromtragfähigkeit des
Akkus deutlich größer ist als die Stromlieferfähigkeit der Quelle. Was
dann am Ende auch wieder CCCV ist, nur das du den Strom nicht kennst.
Minimalist schrieb:> Wenn man den leer an 14,4V Boardnetz hängt macht der dicke Backen!
Ein Akku sollte auch nicht ganz leer werden, sondern bei ca. 10,5 Volt
sollte die Entladung gestoppt werden...
> Also nicht machen. Auch nicht über ne Diode. Auch nicht über irgend eine> Glühbirne.
Eben die Glühbirne begrenzt den Strom sehr gut, wenn der Akku ganz
unten angelangt ist, die leuchtet dann dafür schön hell als Anzeige
dafür, dass man vorher etwas falsch gemacht hat...
Heide Dai schrieb:> Blei-Säure-Akku lädt mit Konstant-Spannung.> Hab ich jedenfalls mal so gelernt.
War falsch.
CCCV, Konstantspannung mit Strombegrenzung.
Ohne Strombegrenzug -> kaputt.
> Was die Kommis mit Strombegrenzung sagen wollen, erschließt sich mir> leider daher nicht.
Deine Sicherung begrenzt den Strom schon, dann geht es halt nicht mehr,
denn es fliesst SEHR VIEL Strom in einen leeren 12V Akku wenn er an
einen vollen geklemmt wird.
> Wenn der Mini-Akku 14,4V erreicht hat, und die Lima> auch nicht mehr als 14,4V generiert, wo ist denn da das Problem,
Keines. Diese Akku hält Ladespannungen bis 15V aus, steht drauf, ähnelta
lso den wartungsfreienm Calcium-Autoakkus.
Michael B. schrieb:> Ohne Strombegrenzug -> kaputt.
Dann sind alle Autoakkus beim Laden an Konstant-Spannung der Lima früher
kaputt gegangen? mhh, hab ich wirklich gar nicht mitgekriegt.
Dieter schrieb:> Fuer 2 Euro mehr gaebe es einen 7.2Ah Akku.
Ich weiß. Aber das Gewicht ist manchmal auch ein Kriterium
Minimalist schrieb:> Der im Vlies immobilisierte Elektrolyt
Vies im Blei-Säure-Akku?
Heide Dai schrieb:> Dann sind alle Autoakkus beim Laden an Konstant-Spannung der Lima früher> kaputt gegangen? mhh, hab ich wirklich gar nicht mitgekriegt.
Du hast eine Menge nicht mitgekriegt.
Eine Lichtmaschine begrenzt den Strom, nicht ohne Grund werden die z.B.
als '70A' oder '100A' LiMa bezeichnet, weil sie eben bei mehr
abverlangtem Strom (z.B. Laden eines leeren Akkus) mit der Spannung
entsprechend herunter gehen.
Da du dich selbst aber als klüger als Einstein empfindest, wird das wohl
auch nichts mehr mit dem hinzulernen.
Heide Dai schrieb:> Dann sind alle Autoakkus beim Laden an Konstant-Spannung der Lima früher> kaputt gegangen? mhh, hab ich wirklich gar nicht mitgekriegt.
Eine Lima ist in erster Linie eine Stromquelle, deren Spannungsanstieg
nach oben vom Regler begrenzt wird.
Die LiMa kann aber weniger Strom Liefern, als der Akku verträgt, also
bricht die Spannung solange ein bis der Akku 14,4V Klemmspannung hat.
Nochmal zum mitschreiben: Ein Akku im Kfz wird Nicht mit
Konstant-Spannung geladen!
> Minimalist schrieb:> Der im Vlies immobilisierte Elektrolyt> Vies im Blei-Säure-Akku?
Ja. Klar. Diese SLA Akkus haben die Säure normalerweise in einem Vlies.
Daher die kleinere Stromtragfähigkeit. Dafür sind die Auslaufsicher, und
auch liegend einsetzbar, da sich kein Bleischlamm unten absetzen kann.
Hier mal ein Teardown:
https://youtu.be/u4Xhmnmb_2U
Michael B. schrieb:> Du hast eine Menge nicht mitgekriegt.>> Da du dich selbst aber als klüger als Einstein empfindest, wird das wohl> auch nichts mehr mit dem hinzulernen.
????
Bist du hier der Gerne-Mister-Großkotz, oder läufts an der Arbeit nicht
so gut? Lass deinen Arbeitsplatz-Frust nicht an mir aus. Schlage deine
Frau, brülle deine Kinder an, trete deinen Hund, aber lass mich in Ruhe
Freundchen!
Du scheinst dich überhaupt gerne reden zu hören
Beitrag "Re: Erfahrung mit Desulfatisierung von Bleiakkus"
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An die anderen:
Danke für die Antworten, bin raus.
Mani W. schrieb:> Der Zigarettenanzünder ist normalerweise mit 10 oder 15 Ampere> abgesichert, eine schwächere Sicherung würde ich dem Akku und> der Diode vorschalten...
Bei meinem Mobil eines großen deutschen Herstellers mit 8 A.
mfG
Heide Dai schrieb:>> Ohne Strombegrenzug -> kaputt.> Dann sind alle Autoakkus beim Laden an Konstant-Spannung der Lima früher> kaputt gegangen? mhh, hab ich wirklich gar nicht mitgekriegt.
Nun, früher gab es extra einen Stromregler im Reglergehäuse,
der das verhindert hat. Moderne Lichtmaschinen haben prinzip-
bedingt einen maximal lieferbaren Strom. Vielleicht solltest
Du einfach mal die Batteriespannung messen, wenn Du eine
wirklich leere Batterie ins Auto einbaust.
Heide Dai schrieb:> An die anderen:> Danke für die Antworten, bin raus.
Hoffentlich wurden die Antworten vom TO richtig interpretiert
> Kann ich diesen Blei-Säure-Mini-Akku während der Fahrt am Zigarettenanzünder
aufladen,
Unter Berücksichtigung eine Widerstandes (zB Lampe), damit nicht zu viel
Strom fließt ist das möglich. Wenn die Fahrten nicht zu lange dauern,
muss nicht unbedingt auf 13.8 geregelt werden (14,4+ liegen meist
während der Fahrt am Zigarettenanzünder).
Wenn der Akku viel benötigt wird, also oft zu laden ist, sollten bessere
Lösungen ins Auge gefaßt werden.
> oder hat das ggf. schwerwiegende Folgen für meine Gesundheit?
Nur wenn alles nicht ordentlich aufgebaut und befestigt wird.
Dieter schrieb:> Wenn der Akku viel benötigt wird, also oft zu laden ist, sollten bessere> Lösungen ins Auge gefaßt werden.
Da manchmal im Bordnetz deutlich höhere Spannungen vorliegen,
sollte man doch besser einen Überladeschutz z.B. in Form einer
Power-Z-Diode mit 13,8V parallel zum Akku schalten.
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm
Heide Dai schrieb:> wo ist denn da das Problem
Dass ein entladener Bleiakku gerne mal sehr mehr Strom aufnimmt, als er
verträgt. Auf eine Strombegrenzung sollte man nicht verzichten. Der Tipp
mit der Glühlampe gefällt mir.
> Am Labornetzgerät lade ich den Akku jedenfalls noch so, und es geht auch.
Weil dein Labornetzteil vermutlich nicht mehr Strom liefern kann, als
der Akku (wenigstens kurzzeitig) verträgt.
Bei meinem Motorrad steht in der Betriebsanleitung, dass es möglichst
nicht mit defektem Scheinwerfer fahren soll, weil sonst der Ladestrom
des Akkus überschritten werden kann. So etwas schreiben die nicht aus
Spaß auf.
batman schrieb:> Harald W. schrieb:>> Da manchmal im Bordnetz deutlich höhere Spannungen vorliegen,>> Höher als 15V? Sind wir jetzt beim LKW?
Google mal Load dump und Jump start. Ausserdem den Abschnitt
über das KFZ-Bordnetz in den DSE-FAQ. Normalerweise passiert
da nichts, aber wenn man häufiger lädt, kann man ja noch mal
ein paar Cent für den Überladeschutz ausgeben.
Wenn das so wäre, müßte man so einen "Überladeschutz" konsequenterweise
auch für die Starterbatterie montieren und da wird die "Z-Diode" wohl
ein paar Cent mehr kosten.
Nein, im Ernst, Überladungen im Sekundenbereich können Bleiakkus nicht
jucken. Load Dump u.a. Peaks sind eher für Leuchtmittel und Elektronik
relevant.
batman schrieb:> Wenn das so wäre, müßte man so einen "Überladeschutz" konsequenterweise> auch für die Starterbatterie montieren und da wird die "Z-Diode" wohl> ein paar Cent mehr kosten.
Das wird ja bei neueren Autos auch gemacht, und zwar haben die
Gleichrichterdioden des Generators Z-Dioden-Verhalten.
Die schalten dann aber nicht etwa bei 13.8V, um eine Batterieladung zu
begrenzen sondern weit oberhalb von 15V als kurzzeitiger
Überspannungsschutz für spannungsempfindliche Elektronik. Mehr halten
die auch nicht aus.
Unterhalb 15V kommen heutige 6s-Bleiakkus ohne Weiteres klar, wenn die
Ladung nach ein paar Stunden unterbrochen wird - wovon man im Auto wohl
generell ausgeht.
Stefanus F. schrieb:> Bei meinem Motorrad steht in der Betriebsanleitung, dass es möglichst> nicht mit defektem Scheinwerfer fahren soll, weil sonst der Ladestrom> des Akkus überschritten werden kann.
Hast Du ein Schaltbild von dem Mopped? Früher war das üblich, eine Phase
des Drehstromgenerators über den Lichtschalter zu trennen.
> So etwas schreiben die nicht aus Spaß auf.
Darauf würde ich mich nicht verlassen, Angst vor Produkthaftung,
Ausreden für die Werkstätten?
Es gibt günstige Solarladeregler, welche ueberladeschutz,
strombegrenzung und sogar einen tiefentladeschutz integriert haben. Den
kannst du einfach statt an eine solarzelle an den kfz akku klemmen.
Damit bist du auf der sicheren seite. Thread kann nun geschlossen
werden.
Tipgeber schrieb:> Thread kann nun geschlossen werden.
Du hast gerade einen interessanten Vorschlag gemacht, willst uns aber
verbieten, darüber zu diskutieren? Falls dem so ist, dann schreibe doch
lieber ein Buch oder mache Youtube Videos.
Tipgeber schrieb:> Es gibt günstige Solarladeregler, welche ueberladeschutz,> strombegrenzung und sogar einen tiefentladeschutz integriert haben. Den> kannst du einfach statt an eine solarzelle an den kfz akku klemmen.> Damit bist du auf der sicheren seite. Thread kann nun geschlossen> werden.
Keine Ahnung von Solarladereglern!
Fast alle sind kurzschlußgeregelt, heißt, dass die Stromquelle vor
einer Diode kurzgeschlossen wird im PWM-Takt (Shuntregler)...
Nur ganz selten gibt es Serienregler bei PV...
Und wer außer Dir bestimmt wohl, ob der Thread geschlossen wird???
Am besten, Du gehst Deine eigenen Wege und lass uns diskutieren,
so lange wir wollen oder bis der Thread von einem Mod gesperrt wird!
@Tipgeber,
Die zweite Hälfte zu Deinem Tipp betreffend des TO hast Du wieder
vergessen. Wenn der TO das gelesen hat wird er so ein Produkt suchen und
vernünftigerweise nachfragen, ob das was er ins Auge gefaßt hat dafür
geeignet ist, bevor er es bestellt oder kaufen geht.
Und da willst Du, dass er in dem Thread nicht mehr fragen kann?
Nach Murphy, wenn es viele Regler gibt, erwischt den TO so einen Regler,
der wie Mani schrieb nicht geeignet wäre.
Tipgeber schrieb:
>Den>kannst du einfach statt an eine solarzelle an den kfz akku klemmen.
Das geht garnicht, weil ein KFZ-Akku sehr niederohmig ist.
Eine Solarzelle ist hochohmig und der Solarregler versucht
eine Leistungsanpassung herzustellen um die maximal
mogliche Leistung aus der Solarzelle herauszuholen.
Das nennt sich "Maximum_Power_Point_Tracking".
https://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point_Tracking
Nun stell dich mal vor, der Regler versucht aus dem KFZ-Akku
die Maximal mogliche Leistung herauszuholen.
Ich habe einige Laderegler entwickelt, einen Schaltplan habe ich
jetzt ausgegraben...
Das ist ein Shuntregler mit Themperaturnachführung für den Akku,
aber nur für PV-Module geeignet, weil dieser Regler die Stromquelle
im PWM-Takt kurzschließt, die Akkuspannung wird der Themperatur
angepasst...
Das ist der obere Teil der Schaltung...
Irgendwo habe ich noch einen Serienregler als Schaltung, wird etwas
dauern, bis ich den finde...
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass plötzlich alle Leute
panische Angst vor Blei-Akkus bekommen.
Ist das der nächste Sommer-Hype nach Pokémon und Fidget-Spinnern??
Marek N. schrieb:> Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass plötzlich alle Leute> panische Angst vor Blei-Akkus bekommen.
Vor kurzgeschlossen Bleiakkus habe ich Angst.
Harald W. schrieb:> Google mal Load dump und Jump start. Ausserdem den Abschnitt> über das KFZ-Bordnetz in den DSE-FAQ. Normalerweise passiert> da nichts, aber wenn man häufiger lädt, kann man ja noch mal> ein paar Cent für den Überladeschutz ausgeben.
Das ist im Fall daß der Autoakku einen Zweitakku laden soll aber Unsinn.
Die Störimpulse sind zu energieschwach und schaden ja auch dem
eingebauten Akku nicht, im Gegenteil, sie werden von ihm glattgebügelt.
Nur in Leitunjgen weiter weg vom Akku mit Kontaktproblemen gibt es diese
Störungen (von Load Dump angesehen, aber der tritt ja auch auf wenn der
Akku seinerseits einen Wackelkontakt hat).
Schon etwas eigenartig, wenn mein geposteter Schaltplan, den ich
wochenlang entwickelt habe, getestet, und zu hunderten Stück dann
produziert für ein EVU mit negativ bewertet wird...
Ist mir ja egal, aber wundern tuts mich schon...