Satelliten-kommunikationssignale und Polarisation

#5919322
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Erst mal die Bezeichnungen: Ku = 12...18 GHz, Ka = 26,5...40 GHz laut 
Wikipedia, TV-Satelliten fangen hier aber schon bei 10,6 GHz an.

Für die geostationären TV-Satelliten ist die Polarisationsrichtung schon 
definiert, vertikal dürfte Nord-Süd und horizontal Ost-West sein, wenn 
der Satellit ungefähr im Süden steht (die Bezeichnungen sind 
willkürlich). Die Abweichungen werden durch den "Skew-Winkel" des LNB 
korrigiert.
https://de.camperstyle.net/lexikon/skew-winkel-satellitenanlagen/
"Befindet sich eine Satelliten-Empfangsanlage genau auf dem jeweiligem 
Längengrad, beträgt der SKEW-Winkel 0°"

Für umlaufende Satelliten ändert sich die Polarisationsrichtung ständig, 
dann ist zirkulare Polarisation günstiger.

Es gilt aber immer, dass egal welche Polarisation man wählt immer eine 
Kombination sende- und empfangsseitiger Polarisationen existiert, bei 
denen das Signal ausglöscht wird. Aber schon die Kombination 
zirkular/linear hat nur drei dB Verlust gegenüber der optimalen 
Kombination.

Ich vermute, dass die Wahl der Polarisation vor allem historische Gründe 
hat.
Gast #5920715
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> Durch Abwechslung der Polarisation (h+v) mit steigender Frequenz
> kann man die Transponder enger im Frequenzband packen.
> Damit ist die Beeinflussung benachbarter Transponder geringer.

Sendeseitig überlappen sich die einzelnen Übertragungskanäle
teilweise. Dabei kommt es empfangsseitig nur deshalb zu keinen
Störungen, weil im Nachbarkanal jeweils mit einer anderen Polari-
sation gesendet wird.

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