1:4 Traffo für 44kHz gesucht

Gast #5921300
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Hallo,

hat jemand einen Tipp für mich? Ich suche einen Traffo für die Erhöhung 
der Spannung an Piezzo Ultraschall Wandlern.

Die Quelle ist 4 Ohm Laststabil. Daher sollte der Traffo an der 
Eingangsseite am besten 4 Ohm Widerstand haben. Die Spannung an der 
Eingangsseite beträgt 20V. Die Piezzos an der Sekundärseite vertragen 
maximal 100V. Daher strebe ich ein Übertragerverhältnis von 1:4 an.
Am besten währe wohl ein Typ mit offenen Kern. Ich scheine aber nichts 
passendes finden zu können.
Gast #5921565
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20V 4Ohm, 5A bzw. rund 7,5A Peak, dh hier darf die Spule nicht in die 
Sättigung gehen.

Lehrlaufinduktivität mindestens (niedrigste Frequenz) & 
Streuinduktivität höchstens:
Z=4=2wL, L=4/2w=2/w=2/(2*3,14*40kHz)=2/250k= 8uH

Im Leerlauf sollte nicht der volle Blindstrom (Scheinstrom) fließen, 
sondern nur maximal 1/10. D.h. L=100uH wäre ein brauchbarere Wert.

Man nehme vier Fertigspulen mit 100uH (2,5-3A Sättigungsstrom) und zwei 
Wicklungen. Die Primärwicklungen werden parallel geschaltet, die 
Sekundärwicklungen werden seriell geschaltet. Auf richtige 
Polaritätsrichtungen beim zusammenschalten achten.
Gast #5921705
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Annäherung über einfachsten Betriebsmodus um die Größenordung von 
Parametern als ersten Wurf zu ermitteln ist kein Quatsch.

"Quatsch" ist eine Nullaussage, die dem TO nicht weiter hilft. Hilft dem 
TO nur wenn man mitgibt welcher Parameter auf Grund welchen üblichen 
Effektes stark in eine bestimmte Richtung ändert.

Mit den genauen Parametern des Piezos, genauer gesagt das elektrische 
Ersatzschaltbild mit den wesentlichen Komponenten, einer ähnlichen 
Endstufe und alles in LtSpice simuliert, hätte natürlich eine 
Aussagekraft.

Als erstes wird man die Werte nach der Annäherung für die Simulation 
verwenden und verändern, bis die Ergebnisse passend sind. Wenn h* mehr 
Infos als nur "Q..." liefert, z.B. welche Werte er größer oder kleiner 
wählen würde, ginge es schneller.

Frage an @Johannes wäre, ob der Weg von Peter bereits verwendet wurde.

Es ist aber duchaus möglich, dass der TO aus ergatterten 
Ultraschallwandlern einen Piezohochtöner gebaut hat, der von einer 
Endstufe angesteuert wird. Die 44kHz wäre dann die Angabe der Frequenz 
des DA-Wandlers und wurde etwas fehlinterpretiert. So einen Irrtum  gab 
es in der Vergangenheit schon und hat viele Beiträge gebraucht (ohne h* 
hätte das viel länger gedauert), bis sich das aufklärte.
Gast #5921711
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Bei dem Projekt handelt es sich um einen Soundprojektor. Dazu wird auf 
ein US-Array ein Audio Signal aufmoduliert, welches durch den US 
gebündelt wird.
Das grundlegenden Konzept steht und funktioniert, nur der erzeugte Ton 
ist noch recht leise. Das könnte man ändern, wenn man die Spannungs an 
den Piezzos erhöhen kann. Leider erlaubt die verwendete Endstufe keine 
höheren Spannungen. Also geht nur ein Übertrager.

Die verwendeten US sind vom Typ TCT40-16T
Gast #5921740
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The nominal frequency (KHz): 40KHz
Emission sound pressure at 10V (0dB = 0.02mPa): ≥117dB
(Receive sensitivity at 40KHz (0dB = V / ubar): ≥-65dB)
Capacitance at 1KHz, <1V (PF): 2000 ± 30%

Die Hüllkurve soll also gehört werden können. Es sind anscheinend 
jeweils 10 US in Reih geschaltet. Andernfalls wären 10V (14V 
Scheitelspannung) schon an der Grenze.
(Firma: matzetronics) #5921745
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Wenn die US Arrays variable Frequenzen abstrahlen sollen, fällt die 
Spannungserhöhung durch Schwingkreisresonanz leider aus. Die Frage ist, 
ob auch Amplitudenmodulation stattfindet, die einen Übertrager erfordern 
würde, der ausserhalb der Sättigung arbeitet.
Das geht leider aus der Beschreibung des Aufbaues nicht hervor.
Gast #5921758
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Johannes schrieb:
>Daher sollte der Traffo an der
>Eingangsseite am besten 4 Ohm Widerstand haben.

Um das zu erreichen, muß aber die Impedanz des
Piezowandlers bekannt sein.

Die Widerstandsübersetzung ist quadratisch abhängig
vom Verhältnis der Windungszahlen. Also bei einem
Verhälnis der Windungszahlen von 1:4 ist die
Widerstandsübersetzung 1:16. Wenn also die Quelle
4 Ohm sehen soll, muß bei einem 1:4 Trafo der
Piezowandler eine Impedanz von 64 Ohm haben.
Hat der Piezowandler zum Beispiel 128 Ohm, dann
sieht die Quelle mit dem gleichen Trafo, 8 Ohm.
Gast #5921782
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hinz schrieb:
> In deinem Fall war es aber Quatsch. Du hast wohl nicht verstanden was
> einen Transformator in Sättigung bringen kann.
Sorry, kein Quatsch, sondern bestimmter Betriebsmodus bei dem übrigens 
auch keine Sättigung auftreten darf. Ob der Betriebsmodus mit dem 
LCR-Ersatzschaltbild der Last (Piezoschallgeber) erreicht würde, sei 
dahin gestellt.

Hges(t)=Hprim(Iprim,t)+Hsek(Isek,t)
Wenn Hges > Hsät gibt es Sättigung.

hinz schrieb:
> Die sind wohl für diesen Einsatzzweck ungeeignet.
Falls unklar, siehe das Verhältnis der Ampltude bei 40kHz zu 44kHz des 
Datenblattes.
Gast #5921790
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Dieter schrieb:
> hinz schrieb:
>> In deinem Fall war es aber Quatsch. Du hast wohl nicht verstanden was
>> einen Transformator in Sättigung bringen kann.
> Sorry, kein Quatsch, sondern bestimmter Betriebsmodus bei dem übrigens
> auch keine Sättigung auftreten darf. Ob der Betriebsmodus mit dem
> LCR-Ersatzschaltbild der Last (Piezoschallgeber) erreicht würde, sei
> dahin gestellt.

Mach doch einfach mal den Nuhr.


> Hges(t)=Hprim(Iprim,t)+Hsek(Isek,t)

Falsch.




> hinz schrieb:
>> Die sind wohl für diesen Einsatzzweck ungeeignet.
> Falls unklar, siehe das Verhältnis der Ampltude bei 40kHz zu 44kHz des
> Datenblattes.

Nicht nur das.
Gast #5921823
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Nu(h)r ganz allgemein gültig:
Hges(t)=Hprim(Iprim,t)+Hsek(Isek,t)
Der gesamtmagnetische Feldstärke setzt sich zusammen aus der 
Superposition der magnetischen Feldstärken der beiden Wicklungen (hier 
primär und sekundär) einer Spule.
(t als Hinweis für den zeitlichen Verlauf, sinus, rechteck, 
expontial...)

Gemäß h*, das ist absolut richtig, sind die US nicht so geeignet für die 
Anwendung des TO.
Gast #5921989
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I. Die Gleichung ist hilft richtigerweise dem TO für Kerne zum selber 
Wickeln, da es diese Angaben meistens im Datenblatt zu finden gibt.

II. Bei vielen fertigen Spulen mit zwei Wicklungen hilft das meist nicht 
weiter, da B_max, A und N nicht angegeben sind, sondern I_sat. Über 
reverse-engineering könnte man sich die anderen Angaben herleiten ...

Deine Betrachtung geht I. aus, meine von II.
Persönliche Seite #5922015
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hinz schrieb:
> Johannes schrieb:
>> Die verwendeten US sind vom Typ TCT40-16T
>
> http://www.lxxtech.com/upload/images/20131115_213554.jpg
>
>
> Die sind wohl für diesen Einsatzzweck ungeeignet.

Die Bandbreite steht doch im DB. Welcher Idiot hat die ausgewählt? Bei 
44KHz wird das nix.

So ein Teil besteht intern aus zwei Resonatoren, einer akustisch, einer 
direkt auf dem Keramikchip. Sonst hätten die keine Leistung.

Bisserl mit LTspice und Ersatzschaltbild spielen...
Gast #5922115
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In dem Falle trotzdem ein "geeigneter" Vorschlag für einen Test.

Für einen Übertrager, bei dem der TO selbst Hand anlegt, müßte dem TO 
gesagt werden, nimm genau den .... Kern, dann Kupflerlackdraht  ... 
Querschnitt ... Wicklungen und sekundäer Kupflerlackdraht  ... 
Querschnitt ... Wicklungen, nach meiner Einschätzung.

Hier weiter zu machen, wäre aber nur sinnvoll wenn der US geeignet 
gewesen wäre.
Es fehlt meiner Ansicht nach die Frage des TO nach einem geeigneten US.
Solange die nicht kommt, bringt es nicht viel hier weiter zu machen.

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