Gast
#5949656
Guten Abend, ich lese mich gerade im Bereich Elektrik etwas ein und da gibt es ja Tabellen mit maximalen Leitungslängen für verschiedene Kombinationen aus Aderquerschnitten und Stromstärken. Mit diesen Informationen lässt sich theoretisch an Steckdosen der Spannungsabfall über Spannungsmessungen mit einem definierten Verbraucher berechnen. Die Berechnung und Messung kann ich soweit nachvollziehen, aber bestimmte Zusammenhänge noch nicht: Man benötigt für eine genaue Messung entweder eine große elektrische Last oder ein genaues Multimeter. Beim Multimeter kommt es glaube ich noch auf einen günstigen Messbereich an, damit der relative Fehler nicht zum Problem wird. Was hat sich in der Praxis bewährt bzw. wie machen es Profi-Geräte von Gossen, etc.? Wird eine hohe Last gemessen oder macht man dort die Spannungsmessung exakter? Mal angenommen ich möchte so eine Messung bei mir zu Hause durchführen. Was wäre die geeignetste Art von ohmschen Verbraucher, um ein gutes Ergebnis zu erhalten? Wie genau ist die angegebene Leistung eines 500 Watt Halogenstrahlers, eines 800 Watt Keramik-Heizstrahlers oder eines 2000 Watt Haartrockners? Diese teuren "Installationstester" funktionieren anscheinend an beliebigen Steckdosen. Nach meinem Verständnis wird der Spannungsabfall von der entnommenen Leistung aller an diesem Stromkreis hängenden Verbraucher beeinflusst und ich vermute, dass man für diese Messungen mindestens die an dieser Sicherung hängenden Verbraucher vom Netz trennen muss. Ich frage mich aber, ob man z.B. auch davor befindliche Zuleitungen zu Unterverteilungen berücksichgen muss? Herzliche Grüße Anton