Brushless Motor reparieren

OP #5952185
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Hallo zusammen,

ich habe einen solchen Motor:

https://de.banggood.com/FMS-50mm-12-Blades-Ducted-Fan-EDF-With-2627-KV4500-KV5400-3S-4S-Brushless-Motor-p-1115809.html?fbclid=IwAR0tatlwCkLT-tFeY3zdzNVVSlwsVpFRr4rQ5wYUDNk-hGtk1B5siFQPnuc&ID=518005&cur_warehouse=CN

Leider hat er wohl einen Wicklungsschluss oder Gehäuseschluss. Er dreht 
nur auf 1-2 Phasen und das Gehäuse wird schnell extrem heiß.

Auseinanderbauen bis auf den Kern konnte ich ohne Probleme. Aber hat 
vielleicht jemand ein paar Tipps wie  man so einen Kurzschluss gut 
reparieren kann? Vielen Dank.

Gruß kami
Gast #5952214
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Stefan S. schrieb:
> Kann man die nicht irgendwie mit einem Spray oder so nach isolieren

Nein. Ein Kurzschluß heißt, es berühren sich zwei Kontakstellen. Du 
findest keinen Lack der da hinkriecht, die beiden Stellen auseinander 
drückt und sich dann als Isolation dazwischen legt.
Wenn Du Motor einfach so mit Lack tränkst, fixierst Du den Schluß und er 
wird stabiler.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5952224
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ich denke es dürfte nicht schaden, wenn man sich mal das Kabel vornimmt
und schaut, wie das Ding in den Lüfter hinein kommt.
Da sollte schliesslich auch eine kleine Platine
für die Steuerung/Tachoauswertung drin sein.
Vielleicht ist halt auf dem Platinchen noch was blöd.

also bevor man jetzt mühselig den Draht abwickelt...
Gast #5952234
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● J-A V. schrieb:
> Da sollte schliesslich auch eine kleine Platine
> für die Steuerung/Tachoauswertung drin sein.

Warum?
Das ist ein brushless Motor ohne alles. Drei Kupferspulen im Stator, 
Magnete im Rotor.
Und so klein, daß er da irgendwo Platz findet, ist ein Brushless Regler 
für 40A noch nicht.
#5952269
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Horst schrieb:
> Warum?
> Das ist ein brushless Motor ohne alles. Drei Kupferspulen im Stator,
> Magnete im Rotor.
> Und so klein, daß er da irgendwo Platz findet, ist ein Brushless Regler
> für 40A noch nicht.

Diese Bauweise ist durchaus 'normal' im Modellbau Bereich. Da ist keine 
Platine drin.

Ich sage mal du schaffst es nicht den von Hand zu wicklen so dass er 
wieder reinpasst.
OP #5952343
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Hi,

ihr habt Recht. Magnete sind im Rotor. Wicklungen sind klein und ich 
kann heute nicht sehen, wo der Lack ab ist. Manchmal durch Wackeln läuft 
der Motor sauber. Elektronik ist da nicht drin sondern dafür habe ich 
extern einen Regler angeschlossen. Leider messe ich auch nicht 
vernünftig irgendwo einen anderen Widerstand immer knapp 8Ohm zwischen 
den Zuleitungen.

Irgendwelche Ideen?

Gruß kami
#5952365
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Stefan S. schrieb:
> immer knapp 8Ohm zwischen
> den Zuleitungen.

Wenn der Motor durch Wackeln - wo auch immer - manchmal läuft, dann 
solltest du bei Wackeln auch bei der Ohm-Messung Sprünge sehen können. 
Und wenn du noch den Durchmesser des Drahts messen kannst, dann kannst 
du sogar ausrechnen, wieviele Windungen da drauf müssen bzw. wie Lang 
der Draht sein muß :-)
Gruß Rainer
#5952447
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Stefan S. schrieb:
> Manchmal durch Wackeln läuft
> der Motor sauber.

Dann ist es an der Stelle wo die schwarzen Strippen mit den Lackdrähten 
der Wicklungen verbunden sind, irgendwo auf der Grundplatte. Denn an den 
Wicklungen selbst wackelst Du von außen garantiert nicht.

Bau ihn auseinander bis Du da dran kommst und dann prüfe ob die 3 Drähte 
da noch richtig angeschlossen sind. Und mach mal Bilder im zerlegten 
zustand.
OP #5952939
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Hi,

erstmal vielen Dank für die vielen Antworten. Also der Motor ist sehr 
klein und definitiv nicht möglich neu aufzuwickeln. Ich messe sogar nur 
0,8 Ohm hat mich da um eine Stelle vertan. Richtung Gehäuse messe ich 
keinen Durchgang. Ich kann den Motor nur soweit zerlegen, dass ich den 
Wicklungskern mit dem Draht sehe und den Rest des Gehäuses. Da sind 
keine Kurzschlüsse oder ähnliches zu erkennen. Was ich  noch als Problem 
habe, ist das der Motor sehr schnell sehr heiß wird und teilweise sogar 
dampf. Woran kann das liegen? Kann ich vielleicht die fehlerhafte 
Leitung irgendwie identifizieren?

Gruß kami
(Firma: Funkenflug Industries) #5953024
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Für 25 Euro würde ich keine Sekunde darüber nachdenken, das Ding neu zu 
wickeln.

Die China-Motoren sind übrigens Schrott. Sobald man von denen die 
Leistung verlangt, die draufsteht, werden sie in wenigen Sekunden heiß 
und fangen an zu rauchen.

Ich habe im jugendlichen Alter mal probiert, einen Motor für ein 
Slot-Car neu zu wickeln. Resultat war eine Stromaufnahme von über 30A im 
Leerlauf und trotz guter Fahrleistungen ein erneuter "Motorschaden" nach 
kurzer Zeit. Das war auch nur ein Test ob sowas einfach geht oder nicht 
und ob man es überhaupt hinbekommt, daß der Motor hinterher nochmal aus 
eigener Kraft dreht. Letzteres bekommt man hin, aber die Zuverlässigkeit 
ist nicht einfach. Ich hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, daß 
man das standfest hinbekommt.
#5953110
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Bevor Du ihn neu wickeln kannst musst Du ihn doch sowieso erstmal so 
weit auseinanderbauen bis Du an die Stelle kommst wo die Drähte 
angeschlossen sind.

Und wenn Du bis dorthin vorgedrungen bist dann kannst Du den 
Wackelkontakt der Anschlußdrähte beheben (Du sagtest "geht wenn man dran 
wackelt") und mußt gar nichts neu wickeln.

Wie ist das überhaupt passiert? Hast Du nen Crash gebaut oder bist 
irgendwo hängengeblieben?

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