Schaltungseingang schützen

Gast #5984040
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Hallo,
ich möchte den Eingang einer Schaltung gegen Überspannung und gegen 
Verpolung sichern.
Kann ich dafür eine Schmelzsicherung in Kombination mit einer 
Suppressordiode und mit einer antiparallelen Si-Diode verwenden?
Am Eingang der Schaltung, die mit 5V betrieben wird, befindet sich ein 
Glättungskondensator mit 47µF, dann kommt ein IC, welches maximal 6V 
verträgt. Der Kondensator muss beim Einschalten ja erst noch geladen 
werden und darf die Sicherung nicht auslösen.

Bei einer Verpolung leitet die Si-Diode und die Sicherung brennt durch.
Aber was passiert, wenn eine Überspannung auf die Suppressordiode stößt? 
Kann sie die Überspannung sicher auf 6V begrenzen und notfalls die 
Sicherung auslösen?
Gast #5984068
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Stefanus F. schrieb:
> Kannst du so machen. Im Fehlerfall wird die Sicherung
> durchbrennen. Der
> kleine 47µF Kondensator wird sie nicht auslösen.

Danke! Was für einen Suppressordiodentyp sollte man verwenden, wenn die 
Betriebsspannung 5V beträgt und der IC maximal 6V verträgt?
Sollte die Reverse Stand-off Voltage (= Arbeitsspannung?) 5V betragen?

In den Datenblättern findet man noch zwei Begriffe, nämlich 
Breakdown-Voltage und Maximum-Clamping-Voltage, was versteht man 
darunter?
Gast #5984071
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Die Frage kann ich nicht beantworten, keine Ahnung.

Ich habe bisher zum Beschützen der Stromversorgung immer nur Zenerdioden 
oder Crowbars verwendet. Die Besonderheiten von Suppressordioden kenne 
ich nicht.

Da kann sicher jemand anders weiter helfen.
#5984134
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Manni schrieb:
> ich möchte den Eingang einer Schaltung gegen Überspannung und gegen
> Verpolung sichern.

Da fehlt jede Menge an Information:
-was ist das für ein Eingang?
-ist es die Spannungsversorgung?
-ist es ein Signaleingang?
-was ist das technische Umfeld?
-was soll das Ergebnis sein: Sicherung brennt durch, Funktion ohne 
Beeinträchtigung, vorübergehend Aussetzer aber dann normal weiter?
Gast #5984165
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Route 6. schrieb:
> -was ist das für ein Eingang?
Versorgungsspannung eines ICs

> -ist es die Spannungsversorgung?
Ja, 5V.

> -ist es ein Signaleingang?
Nein

> -was ist das technische Umfeld?
Die Stromversorgung ist ein 5V-Schaltnetzteil, max. 1A

> -was soll das Ergebnis sein: Sicherung brennt durch, Funktion ohne
> Beeinträchtigung, vorübergehend Aussetzer aber dann normal weiter?
Wenn etwas mit der Versorgung nicht stimmt, wird es entweder ausgebügelt 
(z.B.: Sup.-Diode schließt Überspannungsimpuls kurz) oder die Sicherung 
brennt dauerhaft durch.
Gast #5986212
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Manni schrieb:
> dann kommt ein IC, welches maximal 6V verträgt

Interessant ist der Unterschied Versorgungsspannung vs. Signaleingang, 
bei 47uF tippe ich auf Versorgungsspannung.

Eine Transil Überspannungsschutzdiode oder Z-Diode ist nicht genau genug 
um bei 5V unter 100uA abzuleiten und bei 6V über 50A.
Zudem raucht sie trotz Sicherung ab  wenn die Spannung nur knapp aber 
dauerhaft über der Ableitgrenze liegt.

Für die Sicherung wäre ein Trisil-Verhalten einer crow bar besser: 
Überspannung zündet Thyristor und plötzlich liegt die ganze Spannung an 
der Sicherung, die hoffenglich ein kleineres Schmelzintegral hat als der 
Thyristor, und einen ausreichenden Widerstand um den Thyristorstrom zu 
begrenzen.

Vielleicht hilft TPS2400, wenn 7V absolute maximum rating, oder eban 
dasselbe diskret aufbauen. Hilft aber nur, wenn eine Maximalspannung 
bekannt ist.

Meistens ist aber ein guter Spannungsregler die bessere Wahl, z.B. 
XL7005A, hält 80V aus und überhitzt dank Schaltregler nicht.
Gast #5986220
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Warum nicht vor die eigentliche Schaltung einen Opto-Koppler mit 
Anti-Parallel-Diode, oder ne Diode in Reihe. Oder beides. Somit wäre die 
Schaltung gegen Überspannung und Verpolung geschützt. Im Extremfall geht 
nur der Opto drauf.

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