Hallo zusammen,
möchte den Akku nur aufladen, wenn voll abschalten nix erhalten etc.
Suche dazu eine Schaltung bzw fertiges Modul.
Oder reicht simpler Festspannungsregler + Strombegrenzer?
Soweit ich jetzt raus gefunden habe zum Laden 14,4V etwa und 0,4A
Ladestrom.
Wie kann ich dann die Abschaltung realisieren am besten?
Danke schonmal.
An_Drr schrieb:> möchte den Akku nur aufladen, wenn voll abschalten nix erhalten etc.
Kannst du dein Anliegen vielleicht mal als verständlichen, vollständigen
Satz formulieren?
An_Drr schrieb:> Wie kann ich dann die Abschaltung realisieren am besten?
Mit 'nem Schalter. Entweder Relais oder Transistor, gesteuert durch die
Spannung am Akku.
S. R. schrieb:> gesteuert durch die Spannung am Akku.Quark
Zum Ende der Ladung bleibt die Spannung konstant, aber der Strom sinkt
ab - CC/CV-Ladung hast Du schon einmal irgendwo gelesen?
Man muß bewerten, dass die Spannung seit einer Weile nicht mehr
gestiegen ist und dass der Strom nicht mehr geringer wird.
Akkuladen, der 735812te Thread im Rindernet.
An_Drr schrieb:> Oder reicht simpler Festspannungsregler + Strombegrenzer?
Normalerweise geht das recht gut mit dem IC PB137. Allerdings ist
dessen Strombegrenzung mit 1,5A für Deinen Kleinakku etwas zu gross.
Man könnte versuchen, den Strom mit einem passenden Vorwiderstand
(vor dem IC) zu begrenzen. Alternativ würde sich das L200-IC eignen.
Bei dem kann man Spannung und Strom getrennt einstellen.
Harald W. schrieb:> Normalerweise geht das recht gut mit dem IC PB137.
Der Fragesteller will mit 14,4V laden und abschalten - das wäre als
Zyklusbetrieb eine erlaubte Betriebsart.
Er will keine Erhaltungsladung machen:
An_Drr schrieb:> möchte den Akku nur aufladen, wenn voll abschalten nix erhalten
Der PB137 erfüllt diese Bedingungen nicht!
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Am Rande: 09/2016 habe ich über Ali beim Shop "Welcome 1" PB137 gekauft,
das bisher einzige Mal, das ich nachmessbar gefälschte Bauteile bekommen
habe - umgelaserte 7809.
Hystereseschaltung mit Relais und Komparator...
Wenn obere Spannung erreicht, wird abgeschaltet, wenn untere
Schwelle erreicht, wieder nachgeladen - alter Hut...
Wenn dauerhaft abgeschaltet werden soll, dann muss eben vorher eine
Selbsthaltung erreicht werden und bei Erreichen der max. Spannung die
dann aufgehoben werden, dann schaltet sich auch nichts mehr ein...
Ist eine leichte Übung, nur frage ich mich um den Sinn des Vorhabens...
Das klingt schonmal gut.
Naja hab eine Schaltung die mit 12V 800mA arbeitet.
Momentan über Netzstecker 12V 1,5A angeschlossen. Möchte das tragbar
machen mit Akku und daher die Frage, hab mich mit Akkus noch nicht
soweit beschäftigt jetzt erst in den letzten Tagen was gelesen darüber.
Das ist der eigentliche Hintergrund. Wenn der Akku durch den Betrieb
leer ist möchte ich den einfach anschließen aufladen und wenn der Punkt
erreicht ist soll die Ladung unterbrochen werden ohne das ich nen Auge
drauf habe oder das eine Erhaltungsladung einsetzt. Und aus Platzgründen
da das ganze in ein schon vorhandenes Gehäuse soll reicht mir eine
minimalste Schaltung.
Da ich hilfreiche Antworten bekommen habe, nochmals Danke.
LG
An_Drr schrieb:> 12V 1,5A angeschlossen.
Frage: Willst du laden oder ENTladen?
Wenn du 12V anschließt, dann legst du eine Spannung an, die niedriger
ist als die Akkuspannung. Und Der Strom hat nun mal die Eigenschaft, von
der höheren Spannung zur niedrigeren Spannung zu fließen.
Also solltest du ca. 14,4V anschließen. Die Spannung ist außerdem noch
abhängig vom Akku und von der Temperatur. Genaueres steht im Datenblatt.
An_Drr schrieb:> Möchte das tragbar machen mit Akku und daher die Frage, hab> mich mit Akkus noch nicht soweit beschäftigt jetzt erst in> den letzten Tagen was gelesen darüber.
Was spricht gegen einen speziellen IC, der für deine Anwendung passt?
An_Drr schrieb:> Und aus Platzgründen da das ganze in ein schon vorhandenes> Gehäuse soll reicht mir eine minimalste Schaltung.
Anders gefragt: Willst du eine minimalste Schaltung, weil du glaubst,
dass sie kleiner ist als eine fähigere Schaltung? Das ist nämlich nicht
der Fall, wenn du auf fertige ICs für diesen Zweck setzt. Für Bleiakkus
gibt es die.
Du brauchst in jedem Fall einen Aufwärtswandler, um deine 12V auf die
Ladespannung von >14V zu schieben (sonst lädst du den Akku nicht auf),
dann brauchst du einen Komparator mit Hysterese (bzw. zwei
Komparatoren), plus einen Schalter zur Unterbrechung der Spannung.
Eine richtige Schaltung braucht das gleiche, aber kann den "Schalter"
auch halb durchschalten, um schonendere Ladeverfahren zu ermöglichen.
Der Komparator ist meist direkt im Chip integriert, was Platz spart. Und
so weiter.
An_Drr schrieb:> Wenn der Akku durch den Betrieb> leer ist möchte ich den einfach anschließen aufladen
Kleiner Tipp: Ein Bleiakku mag es gar nicht wenn er immer ziemlich leer
gemacht wird. Genausowenig mag er es wenn er teilentladen länger
rumsteht.
Also immer möglichst rasch nach der (Teil)entleerung wieder vollständig
aufladen, und möglichst selten den Akku (fast) ganz entladen.
Dann hält der Akku länger.
An_Drr schrieb:> Das ist der eigentliche Hintergrund. Wenn der Akku durch den Betrieb> leer ist möchte ich den einfach anschließen aufladen und wenn der Punkt> erreicht ist soll die Ladung unterbrochen werden ohne das ich nen Auge> drauf habe oder das eine Erhaltungsladung einsetzt.
Wo ist das Problem mit einer Erhaltungsladung? Da musst du auch kein
Auge drauf haben. Ein IC das automatisch auf Erhaltungsladung umschaltet
ist wahrscheinlich weniger Schaltungsaufwand als eine explizite
Abschaltung.
Fertig gibt's das nicht.
Solange man das Ladegerät nicht nach vollzogener Ladung RICHTIG
aufwändig KOMPLETT von Netz UND vom Akku (Entladung über das
Ladegerät!) trennt, ist es Verbrauchs- oder Sicherheits-mäßig
schnurz-und-piepe, ob nach der Ladung noch etwas Erhaltungsladung
den Standby-Strom nicht ganz so sinnlos macht. ;-)
Kurt schrieb:> Solange man das Ladegerät nicht nach vollzogener Ladung RICHTIG> aufwändig KOMPLETT von Netz UND vom Akku (Entladung über das> Ladegerät!)
Das ist schon einmal Unfug: Man kann Ladeschaltungen bauen, die auch bei
abgetrenntem Netz am Akku bleiben dürfen und nur wenige µA Strom ziehen.
> trennt, ist es Verbrauchs- oder Sicherheits-mäßig> schnurz-und-piepe,
Kommt drauf an. Ich habe hier seit Jahren eine Akkuüberwachung mit einem
µC (AT328) laufen, die die Ladeschaltung per Relais vom Netz trennt. Sie
guckt alle ca. 15 Minuten nach dem Akku und verbraucht um 25µA, weit
unterhalb dessen Selbstentladung.
Ob der ersparte Stromverbrauch am Netz den Schaltungsaufwand
rechtfertigt, ist zu bezweifeln - aber ich musste es bauen, weil ich es
kann.
Manfred schrieb:> Das ist schon einmal Unfug: Man kann Ladeschaltungen bauen, die auch bei> abgetrenntem Netz am Akku bleiben dürfen und nur wenige µA Strom ziehen.
Solarladeregler machen das zb.
Man soll zwar keine Netzteile an solche teile Anschließen. Aber das geht
trotzdem!
Wichtig ist: Solarladeregler dauerhaft an den Akku, Netzteil
Steck/Schaltbar.
Erst akku dran, danach Netzteil an den Laderegler. (Erst alku erkennen
lassen, sonst gehen viele kaputt)
Zb: ACBungji 30A 12V / 24V Solarregler PWM Solar Regler Laderegler für
Lithium-Batterie Solarpanel Solarmodul Aufladen Blei-Säure-Batterie Mit
USB Ladegerät LCD Anzeige Mehrfachschutz
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Diese Idee kam mir ehrlich gesagt auch schon.
Gibt die ja fertig als Akku Pack zu kaufen.
Der Bleiakku wäre halt die Günstigere Variante.
Aber danke für die ganzen Tips.
8..10 NiMH Mignonzellen (oder Micro) vom Discounter um die Ecke müßten
noch günstiger sein. Wenn das Gerät zwischen 12 und 9V noch arbeitet,
dann ginge es mit 8 NiMH Akkus, Deinem Netzteil mit Widerstand zur
Strombegrenzung.
An_Drr schrieb:> Der Bleiakku wäre halt die Günstigere Variante.
Der kann blei UND li....
Der hat zqei Programme (Li, Anpassbar) und "Bat" (blei) mit anpassbarer
Spannung.
Ich hbe genau den, schon seit einigen Monaten genau in der kombi in
Verwendung.
GND ist (Netzteil und solar) Verbunden, VCC ist mit einem Schalter (UM)
getrennt.
Qenn die sonne nicht reicht schalte ich erst um von pv auf Netzteil,
Netzteil mit schalter.